DE274669C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 274669 KLASSE 52«. GRUPPE
WILHELM KÄBISCH in HAMBURG.
Handhebelnähmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Handhebelnähmaschine, bei welcher der die Nadelstange
bewegende Hebel auch die Stichbildungsorgane antreibt. Damit solche Handhebelnähmaschi-.
5 nen praktische Verwendung finden können, muß der Stoffdrückertreibmechanismus von
einfacher, leicht übersichtlicher Bauart und zuverlässig sein, Eigenschaften, die gleichzeitig
den Vorteil der billigen Herstellung der Nahmaschinen begründen.
Gemäß der Erfindung ist die Stoffdrückerstange, die wie die Nadelstange gekrümmt
und neben dieser in einer Führung im flachen Bogen geführt ist, an dem Arm eines am
1S Maschinengestell drehbaren Doppelhebels angelenkt,
der absatzweise durch eine Warze an seinem anderen Arm mit einer an dem die Nadelstange und die Stichbildungsorgane bewegenden
Hebel drehbar befestigten, federbelasteten Klinke gekuppelt wird, so daß der Stoffdrücker während der Abwärtsbewegung
der Nadel angehoben, beim Eintritt der Nadel in den Stoff aber freigegeben wird und so
lange auf dem Stoff ruhen bleibt, bis die Nadel nach vollendeter Aufwärtsbewegung wieder
ihre Abwärtsbewegung beginnt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß von dem am Maschinengestell drehbar
gelagerten Doppelhebel mittels einer Drahtschlinge eine unter ■ Federwirkung stehende
Klemmrolle getragen wird, die in einer seitlich gegen die Drückerstangenführung offenen,
nach unten verjüngten Aussparung der Stoffdrückerstange ruht, so daß die Klemmrolle in
ihrer tiefsten Stellung den Stoffdrücker gegen 40
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unbeabsichtigte Aufwärtsbewegung in der Führung festzuklemmen vermag.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht,
und zwar zeigt
Fig. ι die Hebelnähmaschine in einem senkrechten
Längsschnitt;
Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι dar;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Maschine;
Fig.~4 stellt einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. ι dar.
Der in dem Maschinengestell α um die wagerechte Achse c drehbar gelagerte, zweiarmige
Hebel b ist durch eine in seinem einen rohrförmig gestalteten Ende verschiebbare
Stange i in dem Gelenk k mit der in einem flachen Bogen geführten Nadelstange I, am
anderen Ende aber mit den Stichbildungsorganen verbunden.
Die in bekannter Weise zum Einsetzen der Nadel η eingerichtete Nadelstange Z gleitet in
einer entsprechend gekrümmten, an dem Maschinengestell α angeordneten Führung m, die
neben der Nadelstange auch der gleichfalls gekrümmten Stoffdrückerstange als Führung
dient.
Der Stoffdrücker ο trägt an dem aus der Führung m herausragenden, oberen Ende einen
seitlichen Zapfen p, an den eine Zugfeder q angehängt ist, die mit ihrem unteren Ende
an einer außen an der Führung m befestigten öse r angreift. Der Zapfen p dringt durch
ein entsprechend groß bemessenes Loch eines Doppelhebels s hindurch, der um den Zapfen t
an dem Gestell α drehbar ist, und dessen inneres Ende in einer Handhabe u ausläuft,
die das Anheben des Stoffdrückers ο unter Anspannung der Zugfeder q bequem ermöglicht.
Der Doppelhebel s steht unter dem Einfluß des die Nadelstange I bewegenden zweiarmigen
Hebels b. Zu diesem Zweck ist an den letzteren eine unter dem Einfluß einer Feder y
ίο stehende Klinke ν angelenkt, die mit einer
Nase w über eine an dem Doppelhebel s angeordnete Warze χ zu greifen vermag und
durch die damit bewirkte Kupplung bei der Abwärtsbewegung des Hebels b den Stoffdrücker
0 anhebt, bis sie mit ihrer Nase w von der Warze χ abgleitet.
Die Stoffdrückerstange ist innerhalb der Führung m mit einer seitlich offenen Aussparung
i versehen, die am unteren Ende infolge der schräg angeordneten Wand 2 sich
verjüngt. In dieser Aussparung findet eine Rolle 3 Aufnahme, die durch eine Schraubenfeder
4 belastet und dadurch in den verjüngten Teil der Aussparung i gepreßt wird, so
daß die Rolle den Stoffdrücker 0 gegen unbeabsichtigte Aufwärtsbewegung in der Führung
m festzuklemmen vermag. Die Klemmrolle 3 sitzt an einer die Schraubenfeder 4
durchlaufenden Drahtschlinge 5, die an einem Zapfen 6 des Doppel hebeis s aufgehängt ist,
so daß sie bei der unter der Schwingbewegung des zweiarmigen Hebels b von der Klinke ν
aus veranlaßten Bewegung des Stoffdrückers 0 die Klemmung in der Führung m aufhebt.
Der Antrieb der Stichbildungsorgane, der jedoch keinen Teil der Erfindung bildet, wird
in dem Ausführungsbeispiel dadurch von dem Hebel b abgeleitet, daß an dessen innerem
Arm g der um den Zapfen 7 drehbare Lenker 8 angreift, der in seiner Bewegung durch
die Kurve 9 gesteuert wird. Der untere, mit der Nadel η zusammen arbeitende Schleifenfänger
10 wird durch eine hin und her bewegte Zahnstange 11 angetrieben, die mit dem Lenker
8 gekuppelt ist.
Angenommen, der Hebel b befindet sich in der in Fig. 1 gezeigten Stellung, so wird bei
seiner mittels des Handhebels e bewirkten Abwärtsbewegung durch die auf den Doppelhebei
s einwirkende Klinke ν zunächst der Stoffdrücker 0 so lange angehoben, bis die unter
der Einwirkung der Feder y stehende Klinke*ν von der Warze χ an dem dabei gedrehten
Doppelhebel s abzugleiten vermag. Nach Freigäbe des Doppelhebels s durch die Klinke ν
und der damit veranlaßten Abwärtsbewegung des Stoffdrückers 0 wird unter der fortgesetzten
Abwärtsbewegung des Hebels b die Nadel η in die mit einem entsprechenden Durchtrittsloch
versehene Stichplatte hineingeführt, so daß sie die Stichbildung hervorruft.
Bei der Aufwärtsbewegung des Hebels b, die durch Anheben des Handhebels e erfolgt,
verharrt der Stoffdrücker 0 in seiner unteren Stellung, doch findet die Warze χ an dem
Doppelhebel s Gelegenheit, mit der Nase w an der Klinke υ in Eingriff zu kommen, so daß
nach der erneuten Umkehr der Bewegungsrichtung des Hebels b der Stoffdrücker 0 zunächst
wieder angehoben und nach dem Eindringen der Nadel η in den Stoff zum Halten
des letzteren freigegeben wird.
Claims (2)
1. Handhebelnähm aschine, bei welcher ein vom Handhebel bewegter, um eine
wagerechte Achse drehbarer, zweiarmiger Hebel durch eine in seinem einen rohrförmig
gestalteten Ende verschiebbaren Stange mit der in einem flachen Bogen geführten Nadelstange gelenkig verbunden
ist, an seinem anderen Ende aber mit den Stichbildungsorganen in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stoffdrücker (0) an dem einen Arm eines am Maschinengestell drehbaren Doppelhebels
(s) angelenkt ist, der durch eine Warze (x) an seinem anderen Arm absatzweise mit
einer an dem zweiarmigen, vom Handhebel bewegten Hebel (b) drehbar befestigten,
unter dem Einfluß einer Feder (y) stehenden Klinke (υ) gekuppelt wird, so
daß der Stoffdrücker während der Abwärtsbewegung der Nadel angehoben, beim Eintritt der Nadel in den Stoff aber freigegeben
wird und so lange auf dem Stoff ruhen bleibt, bis die Nadel nach vollendeter Aufwärtsbewegung wieder ihre Abwärtsbewegung
beginnt.
2. Handhebelnähmaschine nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß
von dem am Maschinengestell drehbar gelagerten Doppelhebel (s) mittels einer
Drahtschlinge (5) eine unter Federwirkung stehende Klemmrolle (3) getragen wird, die
in einer seitlich gegen die Drückerstangenführung im) offene, nach unten verjüngte
Aussparung (i) der Stoffdrückerstange ruht, so daß die Klemmrolle in ihrer tiefsten
Stellung den Stoffdrücker (0) gegen unbeabsichtigte Aufwärtsbewegung in der Führung
(m) festzuklemmen vermag.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191400820T | 1914-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274669C true DE274669C (de) |
Family
ID=32581120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274669D Active DE274669C (de) | 1914-01-12 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274669C (de) |
| GB (1) | GB191400820A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739407C (de) * | 1938-02-12 | 1943-09-25 | August Kolhosser | Handbediente Sackzunaehmaschine |
-
0
- DE DENDAT274669D patent/DE274669C/de active Active
-
1914
- 1914-01-12 GB GB191400820D patent/GB191400820A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739407C (de) * | 1938-02-12 | 1943-09-25 | August Kolhosser | Handbediente Sackzunaehmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191400820A (en) | 1915-07-08 |
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