DE2745604C2 - Verfahren zum Imprägnieren eines Kohlenstoff- oder Graphitkörpers - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren eines Kohlenstoff- oder Graphitkörpers

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DE2745604C2
DE2745604C2 DE19772745604 DE2745604A DE2745604C2 DE 2745604 C2 DE2745604 C2 DE 2745604C2 DE 19772745604 DE19772745604 DE 19772745604 DE 2745604 A DE2745604 A DE 2745604A DE 2745604 C2 DE2745604 C2 DE 2745604C2
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impregnation
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Harald Dr.Rer.Nat. 6233 Kelkheim Tillmanns
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Sigri GmbH
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Sigri GmbH
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/515Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on non-oxide ceramics
    • C04B35/52Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on non-oxide ceramics based on carbon, e.g. graphite
    • C04B35/521Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on non-oxide ceramics based on carbon, e.g. graphite obtained by impregnation of carbon products with a carbonisable material

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Description

einer Temperatur von 2000C unter einem Druck von 5 bar imprägniert Die Verweilzeit betrug 2 h.
Filtriertes
Pech
Vergleich 5
Impragniermittel-
aufnahme
14-15% 7-10% 10
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
15
20
35
40
45
50
55
60

Claims (2)

ι 2 Schichten vermindert sich zudem mit steigender Imprä- Patentansprüche: gnierzeit durch das Quellen der zurückgehaltenen In haltsstoffe des Steinkohlenteerpechs. Es wurde nun ge-
1. Verfahren zum Imprägnieren eines Kohlen- funden, daß die den Imprägniervorgang störenden Instoff- oder Graphitkörpers, bei welchem der Körper 5 haltsstoffe im wesentlichen mit den in Chinolin unlösliin die Schmelze eines Steinkohlenteerpechs ge- chen Bestandteilen identisch sind und durch Entfernung taucht wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Bestandteile Imprägniermittel erhalten werden, ein Steinkohlenteerpech mit einem Gehalt an in Chi- die den nachteiligen Effekt nicht aufweisen.
nolin unlöslichen Stoffen von weniger als 0,5% ver- Zur Abtrennung der in Chinolin unlöslichen Bestandwendet wird 10 teile ist es bekannt, Steinkohlenteerpeche, gegebenen-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- falls nach Zusatz eines Lösungs- oder Verdünnungsmitzeichnet, daß das Filtrat eines Steinkohlenteerpechs tels zu zentrifugieren, zu filtrieren oder in einem Sepaverwendetwird. rator zu behandeln. Besonders vorteilhaft ist nach der
Erfindung die Verwendung von filtrierten Steinkohlen-
15 teerpechen, da mit Filtrationsverfahren für die Imprägnierung besonders günstige Trenngrenzen und Trennschärfen erzielt werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Imprägnie- Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Fließren eines Kohlenstoff- oder Graphitkörpers, bei wel- bilds und eines Beispiels erläutert chem der Körper in die Schmelze eines Steinkohlen- 20 In der Figur ist 1 ein Vorwärmebehälter, in dem die zu teerpechs getaucht wird. imprägnierenden Kohlenstoff- oder Graphitkörper auf
Zur Verminderung des Porenvolumens und zur Ver- eine Temperatur oberhalb des Erweichungspunktes des besserung der mechanischen und elektrischen Eigen- Imprägniermittels erwärmt werden, beispielsweise auf schäften von Kohlenstoff- und Graphitkörpern ist es etwa 2000C Die erwärmten Körper werden in den bebekannt, die Körper mit einem carbonisierbare Stoffe, 25 heizten Imprägnierkessel 2 eingesetzt, der durch die wie flüssige Kunstharze oder vor allem Steinkohlen- Leitung 3 mit einer Vakuumpumpe 4 und durch die teerpeche enthaltenden Imprägniermittel zu imprägnie- Leitung 5 mit einem Druckerzeuger 6 verbunden ist. ren. Die Körper werden zu diesem Zweck, gegebenen- Der Impiägnierkessel wird zunächst evakuiert, mit eifalls nach einer geeigneten Entgasung und Erwärmung nem gereinigten Imprägnierpech gefüllt, das durch die in eine Schmelze oder Lösung dieser Stoffe getaucht, 30 Leitung 7 aus dem beheizten Behälter 8 gesaugt wurde, wobei die Imprägniermittelaufnahme eine Funktion der und anschließend mit dem Druckerzeuger 6 verbunden, jeweiligen Porenstruktur, vor allem der Porengrößen- Bevorzugt werden Drücke von etwa 1 bis 5 bar, für sehr verteilung, der Zähigkeit des Imprägniermittels und der feinporige Körper sind höhere Drücke erforderlich. Imprägnierungsbedingungen, wie der relativen, auf die Nach beendeter Imprägnierung wird das Imprägnier-
Körpergröße bezogenen Verweilzeit und des Drucks im 35 pech durch die Leitung 7 in den Behälter 9 gepumpt und Imprägnierkessel ist Die imprägnierten Körper werden der Verlust durch Zusatz von frischem, ungereinigtem dann zur Carbonisierung des Imprägniermittels auf eine Stemkohlenteerpech ausgeglichen. Gegebenenfalls Temperatur von etwa 10000C erhitzt Die Menge des werden dem Pech Filterhilfen, wie beispielsweise Kiedabei in den Poren gebildeten Kokses, die im allgemei- selgur, zugesetzt. Zur Abtrennung der in Chinolin unlösnen möglichst groß sein soll, wird durch die Menge des 40 liehen Bestandteile ist der Filter 10 vorgesehen, der bei aufgenommenen Imprägniermittels und den Koksrück- einer Temperatur von etwa 100 bis 2000C oberhalb des stand oder die Koksausbeute bestimmt Erweichungspunktes des Pechs und Drücken von 2 bis
Verwendet man Steinkohlenteerpeche als Imprä- 10 bar betrieben wird. Das Filtrat gelangt in den Behälgniermittel, so wird häufig auch nach sehr langen Imprä- ter 8 und wird wie oben beschrieben in den Imprägniergnierzeiten nur eine unzureichende Imprägniermittel- 45 kessel 2 gesaugt.
aufnahme erreicht, d. h., nur ein Bruchteil des zugängli- Durch aus einer Graphitelektrode geschnittenen
chen Porenvolumens wird durch das Pech gefüllt und Scheiben mit einer Dicke von 5 mm und einem Durchdie Pechkonzentration nimmt zudem von der Oberflä- messer von 5 cm wurde bei einer Temperatur von ehe des Körpers in Richtung zum Körperzentrum ab. 2000C und einem Differenzdruck von einem Bar nach Entsprechend ungenügend sind die Änderungen der 50 dem oben beschriebenen Verfahren gewonnenes, gefil-Körpereigenschaften, so daß zur Erzielung der ge- tertes Steinkohlenteerpech und zum Vergleich das unwünschten Verbesserung eine zweite Imprägnierungs- gereinigte Pech gedruckt, behandlung notwendig wird. Der Erfindung liegt daher
die Aufgabe zugrunde, die Imprägniermittelaufnahme —
bei einem Verfahren der eingangs genannten Art zu 55 Filtriertes Vergleich erhöhen und die Imprägnierzeit zu verkürzen. Pech
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Verwendung eines Steinkohlenteerpechs als Imprägnier- Erweichungspunkt 58°C 6O0C mittel gelöst, dessen Gehalt an chinolinunlöslichen Stof- (KS) DIN 1995 fen weniger als 0,5% beträgt. 6o Chinolinunlösliches 0,4% 2,5%
Der Erfindung liegt Hie F.rWpnntnis züTüüde, dsß be- Fütrationsrats 01 ™/cn2 h 00Ί "/er"2 u
stimmte Inhaltsstoffe des Steinkohlenteerpechs zu größeren, dem Durchmesser von Porenkanälen von Koh- Der Vergleichsversuch zeigt, daß Imprägnierpeche lenstoff- bzw. Graphitkörpern entsprechenden Teilchen mit einem Gehalt an in Chinolin unlöslichen Stoffen von aggregieren. Die Körper wirken entsprechend wie ein 65 weniger als 0,5% Graphitkörper wesentlich schneller Filter und halten die Aggregate zurück, die an den Po- durchdringen als ungereinigte Ausgangspeche, renmündungen Schichten bilden, deren Dichte mit der In einem anderen Vergleichsversuch wurden Gra-Imprägnierzeit zunimmt. Die Durchlässigkeit der phitelektroden mit einem Durchmesser von 600 mm bei
DE19772745604 1977-10-11 1977-10-11 Verfahren zum Imprägnieren eines Kohlenstoff- oder Graphitkörpers Expired DE2745604C2 (de)

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