DE274286C - - Google Patents

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DE274286C
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Germany
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clamping piece
cable
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clamping
clamp
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28—Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50—Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
    • H01R4/5016—Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using a cone
    • H01R4/5025—Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using a cone combined with a threaded ferrule operating in a direction parallel to the conductor

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  • Cable Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 274286 KLASSE 21c. GRUPPE
Firma ROBERT BOSCH in STUTTGART.
Zweipolige Kabelklemme. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Klemme für Kabel,, deren Seele als Stromleitung und deren metallische Armierung als Stromrückleitung dient.
Die Erfindung besteht darin, daß auf die Enden der Armierung und der Seele ein Kabelschuh aufgestreift wird, der aus zwei voneinander isolierten Klemmstücken besteht, von denen das eine auf die Armierung und das
ίο andere auf die Seele paßt, und daß dieser Kabelschuh zwischen zwei voneinander isolierten Stromaufnahmestücken eingespannt wird, welche mit entsprechend gestalteten Fassungen versehen sind, so daß der Kabelschuh einerseits an der Anschlußstelle festgeklemmt wird und anderseits das Ende des Kabels festklemmt. In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch einen Kabelanschluß nach der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt einer etwas veränderten Ausführungsform und
Fig. 3 ein Längsschnitt des Kabelschuhes.
Fig. 4 ist ein entsprechender Längsschnitt einer weiteren Abänderung, und
Fig. 5 und 6 zeigen Längsschnitte verschiedener, auf die Klemmenformen nach Fig. 4 eingerichteter Ausführungsformen des Kabelschuhes.
Nach der Erfindung besteht der Kabelschuh aus zwei Klemmstücken & und d, von denen das eine, d, als ein aufgeschnittener Klemmkegel ausgebildet und so weit ausgebohrt ist, daß die metallene Armierung des Kabels in die Bohrung hineinpaßt. Das äußere Ende des" anderen Klemmstückes e ist platt, wie in Fig. i, oder stumpf kegelförmig, wie in Fig. 2, gestaltet.
Beide Klemmstücke sitzen auf einem Rohr f1 aus Isolationsmaterial und sind durch eine .ebenfalls isolierende Scheibe f% voneinander getrennt. Teils zur Erhöhung der Festigkeit der Verbindung zwischen beiden Klemmstücken und teils zur Vermittlung eines vollkommeneren Stromüberganges ist in die Bohrung des Klemmstückes e eine metallene Hülse η eingepreßt, welche bis in die Bohrung des Klemmstückes d hineinragt und deren Enden nach außen umgebördelt sein können. Der lichte Durchmesser der Hülse η ist so angenommen, daß er von der entblößten Kabelseele dicht ausgefüllt wird.
Ein Widerlager k ist isoliert am Körper / fest und je nach der Gestaltung des Klemmstückes e mit ebener oder hohlkegelförmiger Stirnfläche versehen. Der Körper I ist mit Muttergewinde versehen, und in dieses ist ein Spannstück i eingeschraubt, das röhrenförmig gestaltet sein kann und am oberen Ende mit einem Hohlkegel versehen ist, der dem Kegel der Hülse d entspricht.
Die Kabelseele, die als Litze ausgeführt gedacht ist, wird entblößt und so weit von der Seite des Klemmstückes d her in den Kabelschuh eingeschoben, daß das Ende der Isolation gegen das Ende der Hülse η und das Ende der Armierung gegen das Ende der Hülse /Ί stößt. Das entblößte Ende der Seele wird so lang genommen, daß es über die äußere Öffnung des Klemmstückes e herausragt, und die herausragenden Drähte werden aus-
einandergespreizt und strahlenförmig über die Kopffläche des Klemmstückes ausgebreitet.
Wird nun das Spannstück i in das Muttergewinde im Körper I eingeschraubt, so wird der Kopf des Klemmstückes e mit den ausgebreiteten Drähten fest gegen das Widerlager k gepreßt und gleichzeitig das kegelförmige Ende des Klemmstückes d in den Hohlkegel des Spannstückes i eingezwängt
ίο und dadurch über der Armierung des Kabels fest zusammengepreßt. Man erhält also zwischen dem Widerlager k und dem Klemmstück e, und somit der Kabelseele einerseits, und dem Spannstück i und dem Klemmstück d, und somit der Armierung des Kabels anderseits, eine gute Stromverbindung.
Die Ausführungsformen nach den Fig. 4 bis 6 unterscheiden sich von den beschriebenen nur dadurch, daß auch das isolierte Klemmstück e als Klemmkegel ausgebildet ist. Beim Einschrauben des Spannstückes i wird daher auch das aufgeschnittene Ende des Klemmstückes e um das Ende der Kabelseele zusammengedrängt. Diese Ausführungsform eignet sich daher besser als diejenigen nach den Fig. ι bis 3 für Kabel mit massiver Seele.
In Fig. 4 ist der Isolationskörper f, welcher die beiden Klemmstücke elektrisch trennt und mechanisch verbindet, aus einem Stück ausgeführt dargestellt.
Nach Fig. 5 kann der Isolationskörper aus einem inneren Rohr fx und einer, ringförmigen Scheibe hergestellt werden. Man gewinnt dadurch den Vorteil, daß man in der Wahl des Materials freier ist, weil man auf die Möglichkeit der Bearbeitung keine Rücksicht zu nehmen hat. Man kann daher die Scheibe f2 aus härterem Material herstellen und dementsprechend die Klemmstücke fester zusammenpressen.
Nach Fig. 6 wird eine noch bessere Verbindung der beiden Klemmstücke dadurch gewonnen, daß das nicht isolierte Klemmstück d nach oben röhrenförmig verlängert ist, und daß das isolierte Klemmstück e, umgeben von einer zylindrischen Isolationshülse fi: bis auf eine isolierende Scheibe fs in die röhrenförmige Verlängerung eingedrückt wird.
Um zu verhüten, daß das Klemmstück d sich mitdreht, wenn das Spannstück i festgezogen wird, erhält dieses Spannstück ein Sechskant (Fig. 1 und 2), welches in einer entsprechend gestalteten Führung im Anschlußstück I liegt, oder es wird mit Warzen oder Zapfen ausgestattet, die in entsprechenden Ausfräsungen des Anschlußstückes eingreifen und nur eine Längsverschiebung gestatten. Ohne eine solche Einrichtung ist die Gefahr vorhanden, daß beim Anziehen der Schraube i das eingeklemmte Kabelende beschädigt oder gar abgewürgt wird.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Zweipolige Kabelklemme, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander isolierte Klemmstücke fd, e), welche je auf ein Kabelende gesteckt sind, durch ein einziges Spannstück (i) gegen ein leitendes Widerlager (k) gedrückt werden, wodurch das eine Klemmstück fd) im Spannstück, das andere (e) im Widerlager und beide auf ihren Kabelenden festgeklemmt werden.
2. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmstücke fd, β) durch Isoliermaterial zu einem einzigen Körper verbunden sind.
3. Klemmstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht geschlitzten Teile zweier an ihren Enden geschlitzten Kegelhülsen auf die Enden ■ eines Rohres (f1) aus Isoliermaterial aufgepreßt und durch eine Ringscheibe ff2) voneinander getrennt sind.
4. Klemmstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kegelhülse fd) (Fig. 6) so weit ausgenommen ist, daß sie die andere (e) umfaßt, welche nach Einfügung einer Hülse aus Isoliermaterial (fi) in die Höhlung hineingepreßt ist.
5. Klemmstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr aus Isoliermaterial (fx) innen durch ein mit dem einen Kontaktkegel fe) und dem Isolierrohr (fx) durch Aufbördelung fest verbundenes Metallrohr fn) verstärkt ist, in das die entblößte Kabelseele streng hineinpaßt.
6. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück fd, e) im Klemmgehäuse (I), z. B. durch ein Sechskant, geführt ist, um beim Anspannen der Klemme eine Beschädigung des Kabels durch Verdrehung zu vermeiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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