DE274281C - - Google Patents

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DE274281C
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air
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/60Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance using electron paramagnetic resonance
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/16Cooling or drying the hot-blast

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  • Drying Of Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung stellt eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach den Patentschriften 252584 und 253373 dar, nach denen bekanntlich die Luft bzw. der Wind ausschließlich durch Expansion abgekühlt und von Feuchtigkeit befreit wird. Zu diesem Zwecke wird die Luft in einer Expansionsvorrichtung und einem Wasserabscheider auf eine möglichst tiefe Temperatur gebracht.
Es hat sich ergeben, daß es beim Heine-Verfahren von größter Bedeutung ist, die Entfeuchtung der Luft durch eine kleinstmöglichste Unterexpansion in der Turbine zu erreichen, um die aufzuwendende Arbeit auf ein Minimum zu halten. Je tiefer man die Luft expandieren läßt, desto mehr Arbeit muß das Gebläse nachher zur Kompression wieder aufwenden. Der Gesamtwirkungsgrad von Turbine und Gebläse kann also nur in annehmbaren Grenzen gehalten werden, wenn es gelingt, Expansion und Kompression auf ein kleinstmöglichstes Gebiet zu beschränken und doch eine wirksame Entfeuchtung zu erreichen. Dies erreicht man gemäß der Erfindung durch eine zweckentsprechende Verteilung des Abkühlungsprozesses auf Vorkühler und Turbine, d. h. unter Vereinigung des neuen Heine-Verfahrens mit dem bei anderen Entfeuchtungsverfahren an sich bekannten Vorkühlungsverfahren.
Nach der Erfindung soll eine Vorkühlung der angesaugten Luft vor Eintritt in die Turbine durch die aus dieser austretende kalte Luft selbst geschehen. Dabei ist es jedoch besonders wichtig, daß das Wasser aus der kalten Luft bereits abgeschieden ist, weil sonst bei der nachfolgenden Erwärmung der expandierten Luft im Vorkühler das noch vorhandene Wasser wieder teilweise verdampft würde. Deshalb darf diese Vorkühlung nur nach dem Wasserabscheider durchgeführt werden, also mit der Luft, die den letzteren unter Ausscheidung des Wassers bereits durchströmt hat.
An Hand der Zeichnung, die ein Beispiel für Hochofenbetrieb darstellt, sei die Erfindung näher veranschaulicht. Die Luft muß, um zur Expansionsvorrichtung, d. h. hier einer Turbine 1, zu gelangen, zuerst durch die Rohre eines Vorkühlers 11, expandiert dann in der Turbine 1, gelangt hierauf durch die Leitung 2 in den Wasserabscheider 3 und umstreicht dann, durch Leitung 12 zum Vorkühler zurückgeführt, dessen Rohre als kalte und trockene Luft, wobei die angesaugte Luft wirksam vorgekühlt wird. Die bereits entfeuchtete Luft strömt vom Vorkühler durch die Leitung 13 zum Gebläse 4, von dem sie durch den Anwärmeapparat 8 in die Windeinführungsvorrichtungen 9 des Hochofens 10 gedrückt wird.
Das Verfahren eignet sich sowohl für Hoch-
ofen- und Stahlwerksbetriebe, als auch für die Vorbehandlung von zur Ozonisierung bestimmter Luft (Patentschrift 253373), für Müllverbrennungsanlagen, für Ventilationszwecke usw., überhaupt überall dort, wo eine Entfeuchtung bzw. Trocknung der Luft oder irgendwelcher Gase vorteilhaft ist.
Bei der praktischen Ausführung der Anlage werden die Turbine 1 und das Gebläse 4 zweckmäßig in einem gemeinsamen Gehäuse vereinigt. Dies hat den Vorteil, daß die Räume des (kleinen) Enddruckes der Turbine und des Saugdruckes des Gebläses aneinanderstoßen. Da in diesen Räumen praktisch der gleiche Druck herrscht, so kann eine Stopfbüchse wegfallen. Außerdem wird die Maschinengruppe durch den Wegfall von zwei Lagern leichter und billiger.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Windentfeuchtung für Hochofenbe-, triebe und sonstige hüttentechnische und andere Zwecke, wobei die Entfeuchtung der Luft durch Expansion bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kälte der durch Expansion entfeuchteten Luft zur Vorkühlung der Frischluft benutzt wird.
2. Windentfeuchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischluft zuerst durch einen Vorkühler hindurch angesaugt, dann in einer Turbine zur Expansion gebracht, darauf durch einen Wasserabscheider und hierauf wieder durch denselben Vorkühler (ohne Berührung mit der angesaugten Luft) geleitet wird, um schließlich durch ein Gebläse o. dgl. in bekannter Weise weiterbefördert zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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