DE167409C - - Google Patents

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DE167409C
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Germany
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air
drying
dryer
heating
compression machine
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Anlage soll zum Trocknen von Körpern dienen, in denen leicht verdampfungsfähige Flüssigkeiten enthalten sind, wie Wasser, Alkohol und Äther usw. Gleichzeitig sollen die verdampften Körper in flüssigem Zustande wiedergewonnen werden.
Fig. ι zeigt den eigentlichen Trockenapparat in der Seitenansicht, und zwar die äußere
ίο Ansicht des Gehäuses, in dem der Trockenvorgang vollzogen wird, ferner eine Anzahl Ventilatoren V, einen Elektromotor E M, eine Kompressionsmaschine K und einen Druckluftmotor L M. Der Elektromotor treibt die Kompressionsmaschine an. Statt des Elektromotors kann auch ein anderer Motor diese Aufgabe erfüllen, z. B. ein hydraulischer oder ein Gas- oder Dampfmotor. Der Luftmotor LM oder, in diesem Falle schärfer
zo ausgedrückt, der Motor L M, welcher durch verdichtete Luft und Dämpfe in Tätigkeit gesetzt wird, treibt die Ventilatoren an.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch das Gehäuse, welches in verschiedene Räume eingeteilt ist. Der mittlere Raum jTistder eigentliche Trockenraum, und zwar ein Trockenkanal, durch welchen in bekannter Weise das Trockengut von links nach rechts oder umgekehrt geführt wird. In den drei unteren Räumen (Heizräumen) h, H und h, sind Heizröhren angebracht. Durch die in dem mittleren Raum H befindlichen Heizröhren wird die aus der Kompressionsmaschine K austretende, mittels der Kompression erhitzte Luft hindurchgeführt, ehe sie dem Druckluftmotor LAf zugeführt wird. Somit wird erreicht, daß
die Beheizung der Trockenanlage mittels Wärme stattfindet, die aus der mechanischen Arbeit, welche der Elektromotor leistet, gewonnen ist.
Fig. 3 zeigt den Trockenapparat von der Stirnseite und Fig. 4 einen Querschnitt durch den Apparat. Aus diesem Querschnitte ist ersichtlich, wie die Ventilatoren die Luft aus dem Heizraume h heraussaugen, sie dann durch die seitlichen Rohre nach dem oberen Teile des Gehäuses drücken, aus dem sie durch seine durchlöcherten Böden in den Trockenraum und aus dessen ebenfalls durchlöchertem Boden wieder in die Heizräume gelangt und so fort.
Fig. 5 zeigt einen wagerechten Schnitt durch das Gehäuse, und zwar durch die drei Heizräume. Darin ist zu erkennen, wie die aus dem Raum T in den Raum H gelangte und dort an den Heizrohren erwärmte feuchte Abluft aus dem Raum H durch die punktierten Rohre nach den Heizsystemen h und h geführt wird, wie sie letztere durchströmt und dann außen nach der Kompressionsmaschine K gelangt, von der sie angesaugt, verdichtet und nach dem Heizrohrsystem H gedrückt wird. Aus letzterem tritt sie in den Druckluftmotor L M, welchen sie in Bewegung setzt und der seinerseits wieder die Ventilatoren bewegt. Da die Luft bei der Expansion im Motor einen großen Teil der noch in ihr enthaltenen Wärme verliert, die sich in Arbeit umsetzt, so tritt sie aus dem Motor in abgekühltem Zustande aus, so daß sich die in ihr enthaltenen Dämpfe kondensiert haben. Letztere werden als Flüssigkeit
in dem Rohre 5 gesammelt, und die Luft tritt durch das Rohr ins Freie.
Fig. 6 zeigt den Apparat in der Ansicht von oben.
Der Hauptzweck der Benutzung der Abluft des Trockners beim Betriebe der Kompressionsmaschine und des Druckluftmotors besteht darin, die in dieser Abluft enthaltene Wärme, deren Temperatur für die Ausnutzung ίο im Trockenkanale zu niedrig ist, noch für den Kraftbetrieb nutzbar zu machen.
Abgesehen von dieser weiteren Ausnutzung der Wärme wird mit der Anlage erreicht, daß die aus dem Trockengut zu entfernende Flüssigkeit (z. B. Alkohol oder Äther oder ein anderer wertvoller Körper) in flüssiger Form zurückgewonnen werden kann, während " sie bei den bekannten Trockenverfahren in weitaus den meisten Fällen in der Abluft bleibt und verloren geht.
In manchen Fällen steht mechanische Arbeit kostenlos zur Verfugung, während Dampf, welcher besonders zur Wärmeübertragung' g'eeignet ist, nicht vorhanden ist oder durch lange Leitungen zur Trockenstelle geführt werden muß, so daß große Verluste durch Kondensation entstehen würden. Dann bietet die oben beschriebene Trockenanlage ein Mittel, um mittels Umwandlung der mechanischen Arbeit in Wärme zu trocknen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRt'ch:
    Eine Trockenanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Kompressionsmaschine (K) zu einem die Ventilatoren (V) antreibenden Druckluftmotor (L M) führenden Luftleitungsrohre als Heizrohre des Trockners angeordnet sind und das Luftansaugerohr der Kompressionsmaschine an andere Heizrohre des Trockners angeschlossen ist, durch welche der Maschine (K) feuchte Abluft des Trockners zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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