DE2737726A1 - Gasdichte durchfuehrung - Google Patents

Gasdichte durchfuehrung

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DE2737726A1 DE19772737726 DE2737726A DE2737726A1 DE 2737726 A1 DE2737726 A1 DE 2737726A1 DE 19772737726 DE19772737726 DE 19772737726 DE 2737726 A DE2737726 A DE 2737726A DE 2737726 A1 DE2737726 A1 DE 2737726A1
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    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/56Gas reservoirs
    • H01H33/565Gas-tight sealings for moving parts penetrating into the reservoir
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

  • Gasdichte Durchführung
  • Die Erfindung betrifft eine gasdichte Durchführung einer eine Wand eines Gasbehältnisses, insbesondere eines elektrischen Schalters, in Achsrichtung beweglich durchsetzenden und hierbei in wenigstens einer Gleitführung gelagerten Betätigungsstange.
  • Der Zweck der Erfindung liegt vor allem in einer erheblichen Erhöhung der Sicherheit einer solchen gasdichten Durchführung bei gleichzeitiger beträchtlicher Vereinfachung einer im Bedarfsfall sich ergebenden Wartung der Durchführung.
  • Aus der DT-AS 23 15 732 ist eine gasdichte Durchführung eines relativ zur Wandung eines Gasbehälters beweglichen Stössels für mit Druckgas arbeitende elektrische Schaltgeräte bekannt. Diese Durchführung weist zwei den Stössel umfassende Ringkörper mit je einem Gleitlager bzw. Gleit- führung und mindestens je zwei gummielastische Dichtungsringe auf,wobei die Ringkörper derart in axialer Richtung versetzt angeordnet sind, dass sie einen den Stössel umgebenden Hohlraum zur Aufnahme eines Fettpolsters bilden.
  • Ausserdem sind bei der letztgenannten Durchführung gegebenenfalls noch zwei Flanschränder notwendig, die unter Zwischenlage je eines Dichtungselementes gegen die Wandung des Gasbehälters gepresst sind. Demnach sind bei dieser Durchführung mindestens vier gummielastische Dichtungsringe notwendig, die infolge ihrer Gleichartigkeit eine gleichartige Fehleranfälligkeit aufweisen und deshalb unvorhersehbar gleichzeitig versagen können. Ueberdies ist die Verwendung eines Fettpolsters, also die Fettschmierung der Durchführung bzw. der Gleitlager sowie der Dichtungsringe sehr problematisch, da diese Teile der Einwirkung des Gases, wie insbesondere Schwefelhexafluorid, ausgesetzt sind, durch dessen primäre sowie sekundäre Zersetzungsprodukte das Fett zerstört wird. Darüber hinaus kann von den beiden primär dem Verschleiss unterworfenen Dichtungsringen unter Beibehaltung des Druckes im Druckgasraum nur der dem Fettpolster näher angeordnete Dichtungsring ausgewechselt werden. Endlich tragen die zwischen den Flanschrändern und der Wandung vorgesehenen Dichtungselemente nichts zur Abdichtung des Spaltes zwischen Wandung und Stössel bei.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, zwecks Erhöhung der Sicherheit gasdichter Durchführungen die Gasdichtheit der Durchführung gemäss der Erfindung erheblich zu erhöhen und gleichzeitig zumindest die beiden am stärksten belasteten Dichtungen in einfachster Weise auswechselbar zu machen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die wenigstens in zwei Teile, ein Dichtungsgehäuse bzw. eine Wand des Gasbehältnisses sowie einen Dichtungsflansch, quer zur Achsrichtung unterteilte Durchführung im Unterteilungsbereich wenigstens eine den Spalt zwischen dem Dichtungsgehäuse bzw. Wand sowie dem Dichtungsflansch einerseits und der Betätigungsstange andererseits gasdicht verschliessende, überwiegend radial wirksame Gleitdichtung aufweist, wobei mindestens eine zwischen dem Dichtungsgehäuse bzw. der Wand und dem Dichtungsflansch überwiegend axial wirksame sowie im Unterteilungsbereich die Gleitdichtung umgebende Flanschdichtung zusätzlich angeordnet ist, und dass an jeder der beiden Stirnseiten der Durchführung, einerseits an dem Dichtungsgehäuse bzw. der Wand mittels eines ersten Dichtungshalters wenigstens eine erste überwiegend axial wirksame Aufschlagdichtung und andererseits an dem Dichtungsflansch mittels eines zweiten Dichtungshalters mindestens eine zweite überwiegend axial wirksame Aufschlagdichtung angeordnet ist, und dass durch Zusammenwirken der ersten Aufschlagdichtung mit einem an der Betätigungsstange angeordneten ersten Stangendichtungsflansch in deren einen Bewegungsendlage der Spalt im Bereich seines einen Endes und durch Zusammenwirken der zweiten Aufschlagdichtung mit einem an der Bestätigungsstange angeordneten zweiten Stangendichtungsflansch in deren anderen Bewegungsendlage der Spalt im Bereich seines anderen Endes zusätzlich gasdicht abgeschlossen ist.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist im Dichtungsgehäuse bzw. der Wand für die Betätigungsstange eine Gleitführung angeordnet und zwischen der Gleitführung und der ersten Aufschlagdichtung ein Abstreifelement insbesondere gegen den Staub aus dem Gasraum vorgesehen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, den Dichtungsflansch zusammen mit dem zweiten Dichtungshalter unter axialer Pressung der Gleitdichtung, der Flanschdichtung sowie der zweiten Aufschlagdichtung mittels Schrauben am Dichtungsgehäuse bzw.
  • der Wand des Gasbehältnisses lösbar zu befestigen.
  • Weiters ist es vorteilhaft, den ersten Dichtungshalter unter axialer Pressung der ersten Aufschlagdichtung mittels weiterer Schrauben am Dichtungsgehäuse bzw. der Wand des Gasbehältnisses lösbar zu befestigen.
  • Gemäss einer weiteren Ausgestaltung empfiehlt es sich, an der der ersten Aufschlagdichtung zugekehrten Seite des ersten Stangendichtungsflansches sowie an der der zweiten Aufschlagdichtung zugekehrten Seite des zweiten Stangendichtungsflansches je ein auf die jeweilige Aufschlagdichtung in der jeweiligen Bewegungsendlage der Betätigungsstange in Achsrichtung pressendes erstes bzw. zweites Dichtungsprofil anzuordnen.
  • Ferner ist es vorteilhaft, die Gleitdichtung als eine überwiegend in radiale Richtung wirksame, im wesentlichen V-förmige Doppellippendichtung auszubilden, wobei die Doppellippen im Dichtungsgehäuse angeordnet sind.
  • Von Vorteil ist es auch, wenn zwischen der Gleitdichtung und der zweiten Aufschlagdichtung im Dichtungsflansch ein weiteres Abstreifelement angeordnet ist.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Durchführung auch unter extremen Temperaturverhältnissen über Jahre hinaus eine hohe Dichtigkeit gewährleistet, wobei ein eventuell auftretender Gasverlust des Gaste: hältnisses wenige Gramm pro Jahr nicht übersteigt. Die gasdichte Durchführung gemäss der Erfindung zeichnet eine hohe Funktionssicherheit und somit Betriebssicherheit aus. Dies wird durch die gemeinsame Anwendung von zwei voneinander völlig unabhängig wirkenden Dichtungsprinzipien erreicht, nämlich mittels wenigstens einer dauernd zumindest radial wirkenden Gleitdichtung, die durch mindestens je eine in den beiden Bewegungsendlagen bzw.
  • Endstellungen der Betätigungsstange zumindest axial wirkende Aufschlagdichtung unterstützt wird. Trotz der konstruktiv erreichten Erhöhung der Dichtheit und Zuverlässigkeit der gasdichten Durchführung gemäss der Erfindung, zeichnet sich diese weiters durch Einfachheit ihres Aufbaues mit der dadurch bedingten einfachen Wartungsmöglichkeit aus, die es insbesondere gestattet, zumindest alle hochbeanspruchten Dichtungen, wie die Gleitdichtung sowie die zweite Aufschlagdichtung, wenn überhaupt notwendig, in einfachster Weise bei einem Arbeits- bzw. Zeitminimum auszutauschen, worauf nachstehend bei der Beschreibung des Ausführungsbeispieles noch näher eingegangen wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Ansicht einer gasdichten Durchführung in Anwendung bei einem elektrischen Schalter, wobei eine Betätigungsstange mit einem ersten und einem zweiten Stangendichtungsflansch in der Aus-Stellung oder Offen-Stellung, die übrigen Durchführungsteile in einem axialen Schnitt dargestellt sind, Fig. 2 die gleiche Durchführung wie in Fig. 1, wobei jedoch die Betätigungsstange in der Ein-Stellung oder Geschlossen-Stellung des Schalters dargestellt ist, Fig. 3 eine Zusammenstellungs-Zeichnung einer bevorzugten Ausführungsform in einem axialen Schnitt mit der Betätigungsstange in der Aus-Stellung, Fig. 4 die Zusammenstellungs-Zeichnung nach der Fig. 3, jedoch mit der Bestätigungsstange in der Ein-Stellung, und Fig. 5 ein Detail der Durchführung gemäss den Figuren 3 und 4 mit einem zusätzlichen weiteren Abstreifelement.
  • In der schematischen Fig. 1 ist die gasdichte Durchführung in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnet. Das Dichtungsgehäuse 2, das in der Fig. 1 durch die Wand 2 des Gasbehältnisses des Schalters repräsentiert wird, schliesst zugleich einen Gasraum 22 ein. Mit 3 ist ein Dichtungsflansch, mit 4 die Achse bzw. Achsrichtung der Betätigungsstange 7 benannt.
  • Unter dem Unterteilungsbereich 5 der gasdichten Durchführung ist eine Zone im Bereich des Dichtungsgehäuses 2, wie dieses in den Fig. 3 und 4 zum Teil auch strichliert angedeutet ist, bzw. der Wand 2 des Gasbehältnisses sowie des Dichtungsflansches 3 zu verstehen. Der Spalt zwischen dem Dichtungsgehäuse 2 bzw. der Wand 2 sowie dem Dichtungsflansch 3 einerseits und der Betätigungsstange 7 andererseits trägt die Position 6. Eine im Unterteilungsbreich 5 den Spalt 6 abdichtende überwiegend radial wirksame Gleitdichtung ist mit 8, eine die Gleitdichtung 8 im Unterteilungsbereich 5 gegen den das Dichtungsgehäuse 2 bzw. die Wand 2 aussen umgebenden Aussenraum 23 absichernde überwiegend axial wirksame Flanschdichtung ist mit 9 bezeichnet. Eine erste dichtungsgehäuse- bzw. wandseitige, überwiegend axial wirksame Aufschlagdichtung 12 ist in der dargestellten Aus-Stellung des Schalters durch einen ersten Stangendichtungsflansch 14 in Achsrichtung 4 gegen das Dichtungsgehäuse 2 bzw. die Wand 2 gepresst, wodurch der Spalt 6 im Bereich 16 seines einen Endes zusätzlich gasdicht abgeschlossen wird. Die zweite Aufschlagdichtung 13 ist in dieser Schalterstellung vom zweiten Stangendichtungsflansch 15 freigegeben, so dass die letztgenannte Aufschlagdichtung in der dargestellten Weise in axialer Richtung expandiert. In dieser Schalterstellung ist die konstruktive Durchführungsausbildung von besonderem Vorteil. Sollte nämlich während des Betriebes eine der beiden oder beide am meisten beanspruchten Dichtungen, also die Gleitdichtung 8 sowie die zweite Aufschlagdichtung 13, wegen in der Ein-Stellung auftretenden unzulässig hohen Gasverlustes ausgewechselt werden müssen, so kann dieser Austausch der beiden Dichtungen in der in Fig. 1 dargestellten Betriebsstellung bzw. Aus-Stellung des Schalters vorgenommen werden, ohne dass hierbei die Gasfüllung des Gasraumes 22, wie z.B. Schwefelhexafluorid (SF6), abgelassen werden muss. Dieser Dichtungsaustausch lässt sich demnach in der Aus-Stellung des Schalters nach Entkuppeln des nicht weiters dargestellten Schalterantriebes unter Freiluftbedingungen durchführen. Die ebenfalls nicht abgebildete Schaltersäule muss dabei weder demontiert noch vom Traggerüst abgehoben werden. Nach ip an sich bekannter trivialer Weise erfolgter Demontgae des zweiten Stangendichtungsflansches 15 kann der Dichtungsflansch 3 zusammen mit den beiden Dichtungen 8 und 13 abgezogen werden und hiernach gegebenenfalls auch die Auswechslung der Flanschdichtung 9 erfolgen.
  • In der schematischen Fig. 2 sind die den Teilen der Fig. 1 entsprechenden Teile wieder wie in Fig. 1 bezeichnet. Die Beträtigungsstange 7 ist hierbei in der Ein-Stellung dargestellt, so dass der Spalt 6 im Bereich 17 seines anderen Endes durch den zweiten Stangendichtungsflansch 15 im Zusammenwirken mit der zweiten Aufschlagdichtung 13 zusätzlich gasdicht abgeschlossen ist. Aus der Fig. 2 ist weiters ersichtlich, dass bei einem normalerweise etwa 95 % seines Schalterlebens eingeschalteten Schalter die erste Aufschlagdichtung 12 dementsprechend nicht belastet ist und deshalb im allgemeinen auf Schalterlebenszeit ordnungsgemäss ihren Dienst leistet. Sollten es jedoch besondere Umstände erfordern, so ist auch diese Aufschlagdichtung auswechselbar, wobei jedoch die Gasfüllung des Gasraumes 22 abgelassen werden muss.
  • In Sicht auf die Figuren 1 und 2 sowie das Vorausgeführte kann als weiterer Vorteil der Erfindung angeführt werden, dass bei Versagen der Gleitdichtung 8 in der Ein- oder der Aus-Stellung des Schalters die jeweils zugeordnete Aufschlagdichtung im Zusammenwirken mit dem zugeordneten Stangendichtungsflansch die Dichtfunktion der Gleitdichtung 8 übernimmt, wobei möglicherweise zusätzlich auch noch die Flanschdichtung 9 wirksam werden kann, so dass zufolge des Versagens der Dichtung 8 keine Betriebsunterbrechung eintritt, weil sowohl im Spalt 6 als auch im Unterteilungsbereich 5 der gasdichten Durchführung 1 jeweils der radial wirksamen Gleitdichtung 8 eine axial wirksame Aufschlagdichtung 12 oder 13 bzw. axial wirksame Flanschdichtung 9 in Serie geschaltet ist.
  • In Fig. 3 ist die Zusammenstellungs-Zeichnung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Hierbei sind die den Figuren 1 und 2 entsprechenden Teile wieder gleichbezeichnet. In Fig. 2 ist nun angedeutet, dass die gasdichte Durchführung gemäss der Erfindung nicht nur unter Integration der Wand 2 des Gasbehältnisses z.B. eines Schalters, sondern zweckentsprechend nach Bedarf auch anderwärtig Verwendung finden kann, wofür das zum Teil strichliert dargestellte Dichtungsgehäuse 2 vorgesehen ist. Aus Fig. 3 ist weiters die lösbare axiale Einspannung der ersten Aufschlagdichtung 12 mittels eines ersten Dichtungs halters 10 sowie Schrauben 20 ersichtlich. Die Betätigungsstange 7 ist mittels der Gleitführung oder Gleitlager 18 geführt, wobei zum Schutze der Gleitdichtung 8 im gasraumseitigen Ende des Dichtungsflansches 3 ein den Spalt 6 verschliessendes Abstreifelement 19 vorgesehen ist, das insbesondere das Vordringen von Staub aus dem Gasraum 22 bis zur Gleitdichtung 8 verhindert. An dem ersten Stangendichtungsflansch 14 ist ein erstes Dichtungsprofil 14a vorgesehen, welches Profil im ausgeschalteten Zustand durch die z.B. ringförmigen Freilassungen zwischen dem ersten Dichtungshalter 10 und dem Dichtungsgehäuse 2 in Achsrichtung 4 eine zusätzliche Pressung auf die erste Aufschlagdichtung 12 bewirkt, wobei die Randwirkung dieses Profiles 14a in vorteilhafter Weise eine sichere Abdichtung des Spaltes 6 im Bereich 16 des einen Spaltende gewährleistet.
  • In Fig. 4 sind die einzelnen Teile wieder wie in Fig. 3 bezeichnet. Aus dieser Figur ist nun die lösbar axiale Einspannung der zweiten Aufschlagdichtung 13 mittels eines zweiten Dichtungshalters 11 sowie weiterer Schrauben 21 zu ersehen, mit Hilfe derer zugleich auch der Dichtungsflansch 3, die Gleitdichtung'8 und die Flanschdichtung 9 am Dich- tungsgehäuse 2 lösbar befestigt bzw. axial eingespannt sind.
  • Am zweiten Stangendichtungsflansch 15 ist ein zweites Dichtungsprofil 15a angeordnet, das im eingeschalteten Zustand durch die insbesondere ringförmige Freilassung zwischen dem zweiten Dichtungshalter 11 und dem Dichtungsflansch 3 mit seinem stirnseitigen Rand in Achsrichtung 4 zusätzlich die zweite Aufschlagdichtung 13 gegen den Dichtungsflansch 3 presst und dadurch im Bereich 17 des anderen Endes des Spaltes 6 dessen sichere Abdichtungbewirkt. Ausserdem sitzt die Gleitdichtung 8 mit ihrem Doppellippenprofil derart im Dichtungsgehäuse 2, dass nicht nur der Spalt 6 sondern auch der Unterteilungsbereich 5 bzw. ein in diesem Bereich auftretender Spalt unabhängig von der Flanschdichtung 9 abgedichtet und dadurch eine Hintereinanderschaltung bestehend aus der Gleitdichtung 8 und der Flanschdichtung 9 gegeben ist.
  • Nach einer in Fig. 5 im Detail dargestellten Variante der Erfindung kann auch zwischen der Gleitdichtung 8 und der zweiten Aufschlagdichtung 13 ein weiteres Abstreifelement 19a im Dichtungsflansch 3 angeorndnet sein, das ein Eindringen der Atmosphäre aus dem Aussenraum 23 in den Spalt 6 verhindert und dadurch die Gleitdichtung 8 schützt.
  • Da die Betriebssicherheit z.B. eines elektrischen Schalters, wie insbesondere eines SF6-Schalters, in grossem Masse von seiner Gasdichtheit abhängt, ist die gasdichte Durch- führung nach der Erfindung nach bisher umfangreichen Versuchen besonders geeignet, im Zusammenhang mit solchen Schaltern ein schon lange bestehendes Bedürfnis zu befriedigen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche Gasdichte Durchführung einer eine Wand eines Gasbehältnisses, insbesondere eines elektrischen Schalters, in Achsrichtung beweglich durchsetzenden und hierbei in wenigstens einer Gleitführung gelagerten Betätigungsstange, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens in zwei Teile, ein Dichtungsgehäuse (2) bzw. eine Wand (2) des Gasbehältnisses sowie einen Dichtungsflansch (3), quer zur Achsrichtung (4) unterteilte Durchführung (1) im Unterteilungsbereich (5) wenigstens eine den Spalt (6) zwischen dem Dichtungsgehäuse (2) bzw. der Wand (2) sowie dem Dichtungsflansch (3) einerseits und der Betätigungsstange (7) andererseits gasdicht verschliessende, überwiegend radial wirksame Gleitdichtung (8) aufweist, wobei mindestens eine zwischen dem Dichtungsgehäuse (2) bzw. der Wand (2) und dem Dichtungsflansch (3) überwiegend axial wirksame sowie im Unterteilungsbereich (5) die Gleitdichtung (8) umgebende Flanschdichtung (9) zusätzlich angeordnet ist, und dass an jeder der beiden Stirnseiten der Durchführung (1), einerseits an dem Dichtungsgehäuse (2) bzw. der Wand (2) mittels eines ersten Dichtungshalters (10) wenigstens eine erste überwiegend axial wirksame Aufschlagdichtung (12) und andererseits an dem Dichtungsflansch (3) mittels eines zweiten Dichtungshalters (11) mindestens eine zweite überwiegend axial wirksame Aufschlagdichtung (13) angeordnet ist, und dass durch Zusammenwirken der ersten Aufschlagdichtung (12) mit einem an der Betätigungsstange (7) angeordneten ersten Stangendichtungsflansch (14) in deren einen Bewegungsendlage der Spalt (6) im Bereich (16) seines einen Endes und durch Zusammenwirken der zweiten Aufschlagdichtung (13) mit einem an der Betätigungsstange (7) angeordneten zweiten Stangendictungsrlansch (15) in deren anderen Bewegungsendlage der Spalt (6) im Bereich (17) seines anderen Endes zusätzlich gasdicht abgeschlossen ist.
  2. 2. Gasdichte Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Dichtungsgehäuse (2) bzw. der Wand (2) für die Betätigungsstange (7) eine Gleitführung (18) angeordnet ist, und dass zwischen der Gleitführung (18) und der ersten Aufschlagdichtung (12) ein Abstreifelement (19) insbesondere gegen den Staub aus dem Gasraum (22) vorgesehen ist.
  3. 3. Gasdichte Durchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsflansch (3) zusammen mit dem zweiten Dichtungshalter (11) unter axialer Pressung der Gleitdichtung (8), der Flanschdichtung (9) sowie der zweiten Aufschlagdichtüng (13) mittels Schrauben (21) am Dichtungsgehäuse (2) bzw. der Wand (2) des Gasbehältnisses lösbar befestigt ist.
  4. 4. Gasdichte Durchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Dichtungshalter (10) unter axialer Pressung der ersten Aufschlagdichtung (12) mittels weiterer Schrauben (20) am Dichtungsgehäuse (2) bzw. der Wand (2) des Gasbehältnisses lösbar befestigt ist.
  5. 5. Gasdichte Durchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der der ersten Aufschlagdichtung (12) zugekehrten Seite des ersten Stangendichtungsflansches (14) sowie an der der zweiten Aufschlagdichtung (13) zugekehrten Seite des zweiten Stangendichtungsflansches (15) je ein auf die jeweilige Aufschlagdichtung (12) bzw. (13) in der jeweiligen Bewegungsendlage der Betätigungsstange (7) in Achsrichtung (4) pressendes erstes bzw. zweites Dichtungsprofil (14a) bzw. (15a) angeordnet ist.
  6. 6. Gasdichte Durchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitdichtung (8) als eine überwiegend in radiale Richtung wirksame, im wesentlichen V-förmige Doppellippendichtung ausgebildet ist.
  7. 7. Gasdichte Durchführung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Doppellippen der Gleitdichtung (8) im Dichtungsgehäuse (2) angeordnet und mit der Flanschdichtung (9) im Unterteilungsbereich (5) hintereinandergeschaltet ist.
  8. 8. Gasdichte Durchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gleitdichtung (8) und der zweiten Aufschlagdichtung (13) im Dichtungsflansch (3) ein weiteres Abstreifelement (19a) angeordnet ist.
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