DE2736189C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE2736189C2
DE2736189C2 DE2736189A DE2736189A DE2736189C2 DE 2736189 C2 DE2736189 C2 DE 2736189C2 DE 2736189 A DE2736189 A DE 2736189A DE 2736189 A DE2736189 A DE 2736189A DE 2736189 C2 DE2736189 C2 DE 2736189C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
tube
ram according
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2736189A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2736189A1 (de
Inventor
Joe Edward Dallas Tex. Us West
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2736189A1 publication Critical patent/DE2736189A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2736189C2 publication Critical patent/DE2736189C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/04Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously of the hammer piston type, i.e. in which the tool bit or anvil is hit by an impulse member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/28Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by hydraulic or liquid pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston
    • B25D9/145Control devices for the reciprocating piston for hydraulically actuated hammers having an accumulator
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/10Power-driven drivers with pressure-actuated hammer, i.e. the pressure fluid acting directly on the hammer structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ramme nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die gebräuchlichen Ausführungsformen derartiger Rammen sind Fallwerke oder Pfahltreiber. Typisch für die be­ kannten Rammen ist, daß der durch Flüssigkeit angetrie­ bene Bär gegen einen Amboß schlägt, der seinerseits ge­ gen das zu bearbeitende Werkstück schlägt. Die Kraft des Wasserstoßes wirkt also indirekt auf das Werkstück. Die Rückstellung des Ventiles, durch daß die Flüssigkeits­ strömung abgebremst wird, wird üblicherweise durch Fe­ dern bewirkt, die so berechnet sind, daß sie während der Periode reduzierten Druckes in der Flüssigkeit, die der Abbremsung unmittelbar folgt, die Rückstellung bewirkt. Derartige Rückstellvorrichtungen haben jedoch mehrere Nachteile. Die Periode reduzierten Druckes in der Flüs­ sigkeit, während der das Ventil geöffnet werden muß, ist sehr kurz und es ist deshalb schwierig, den richtigen Öffnungszeitpunkt zu erwischen.
Die bekannten Rahmen dieser Art besitzen auch wenig Fle­ xibilität bei der Ausrichtung auf die Betriebsbedingun­ gen, weil beispielsweise bei einer einmal ausgewählten und eingebauten Ventilfeder vorgegebener Federstärke der maximale und minimale Betriebsdruck der Ramme festgelegt ist.
Aus der US-PS 31 18 417 ist eine Vorrichtung bekannt, die eine Verankerung eines Schiffsankers in hartem Mee­ resboden ermöglicht. Diese Vorrichtung weist eine oben offene Säule mit einer Auspufföffnung auf, wobei zwi­ schen beiden Öffnungen ein rotierendes Ventil angeordnet ist. Durch Öffnen und Schließen des Ventiles wird in der Säule eine Flüssigkeitsströmung erzeugt, die beim Ab­ bremsen Druckstöße auf den Anker ausübt, die den Anker in den Meeresboden treiben.
Ausgehend von dieser Vorrichtung liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Anwendungsbereich der eingangs erwähnten Ramme zu erweitern, und die Kraft der Schläge bei robuster Konstruktion der Ramme dosier­ bar zu machen.
Diese Aufgabe wird für eine Ramme der eingangs geschil­ derten Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Die Öffnung und Schließung des die Flüssigkeitsströmung abbremsenden Ventiles erfolgt schnell und bei vorgewähl­ ten Strömunggeschwindigkeitswerten zwangsläufig. Die Arbeitsflüssigkeit kann in einem geschlossenen Kreislauf oder in einem einmaligen Durchgang durch die Ramme ge­ führt werden.
Die erfindungsgemäße Ramme kann mit Vorteil in einem weiten Bereich angewendet werden, wenn sie mit geeigne­ ten Zusätzen oder Halterungen kombiniert wird, als Pfahltreiber kann sie an Land und unter Wasser, in ver­ tikaler oder geneigter Lage betrieben werden. Beispiels­ weise kann unter einer Straße horizontal ein Stollen oder Tunnel getrieben werden.
Die erfindungsgemäße Ramme kann auch wirkungsvoll als Kom­ ponente eines seismischen oder Schallgenerators oder bei ande­ ren Anwendungsfällen eingesetzt werden, die eine Schallquelle mit hoher Intensität erfordern. Es ist insbesondere möglich, der­ artige Schallschwingungen hoher Intensität mit einer höheren Geschwindigkeit in einer Richtung als in den anderen zu erzeu­ gen, wie das gerade bei seismischen Messungen wünschenswert ist.
Die erfindungsgemäße Ramme kann mit Vorteil auch als Schlag­ bohrer im Bergbau eingesetzt werden, da sie leiser ist, weniger Staub erzeugt, sicherer und wirkungsvoller als pneumatische oder explosionsgetriebene Rammen ist, und zwar sowohl beim vor Ort Bohren im Stollen als auch beim Bohren von Schächten.
Zahlreiche Vorteile sind schließlich mit der Verwendung der er­ findungsgemäßen Ramme auf dem Gebiet des Pfahltreibens verbunden, insbesondere beim Unterwasserbetrieb. Die Ramme kann unter jedem Winkel betrieben werden, ist leicht und nutzt die Energie wirkungsvoller aus. Da kein Zwischenraum zwischen der Ramme und dem einzutreibenden Pfahl besteht, ist die Ge­ fahr einer Beschädigung des Pfahls ausgeschlossen und eine Pfahlkappe wird nicht benötigt. Bei Unterwasserbetrieb arbeitet die Ramme in jeder Tiefe ohne Leistungseinbuße und kann leichter mit einer entfernt angeordneten Energiequelle betrie­ ben werden. Darüber hinaus können die mit einer erfindungsge­ mäßen Ramme ausgerüsteten Pfahltreiber schnell und leicht justiert werden, wenn eine Änderung der schlagenden Masse ge­ wünscht wird. Die Skala der mit Hilfe eines erfindungsgemäßen Pfahltreibers einzutreibenden Pfähle reicht von kleinen Zaun­ pfosten über Felsstäbe und -blöcke, Abspannstäbe für Antennen­ seile bis zu riesigen Pfählen für Ölbohrplattformen und -inseln.
Die hydraulische Vorrichtung weist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung einen Druckkolben auf, der dem statischen in einer sich von dem einen Endstück des Rohres zum Ven­ til erstreckenden Leitung ausgesetzt ist und gegen das Ventil arbeitet, wobei die dem statischen Druck ausge­ setzte Kolbenfläche größer als die Fläche des Ventilsitzes des Ventiles ist. Schließung und Öffnung des Ventiles, d. h. Start und Rückstellung der Rampe können so eingerichtet werden, daß sie automatisch mit einer vorgewählten Periodendauer arbei­ ten, die kurz oder relativ lang sein kann. Die Rückstellung kann aber auch ausschließlich durch ein externes Signal, das von Hand oder automatisch gegeben wird, erfolgen.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß am Ventil in dem Rohr eine Lochblende in der Flüssigkeitsströmung so angeordnet ist, daß der Druck über der Lochblende von einer ausgewählten Strömungsgeschwindigkeit ab das Ventil in seine Schließstellung zwingt. Öffnen und Schließen des Ventils erfolgt also automatisch und zwangsläufig bei bestimmten, ausgewählten Strömungsgeschwindigkeiten, und zwar das Öffnen durch die hydraulische Vorrichtung und das Schließen durch den Druck über der Lochblende.
Die Zeit, die erforderlich ist, bis die Flüssigkeit die vorge­ wählte Geschwindigkeit erreicht, bei der das Ventil schließt, hängt von dem Betriebsdruck ab. Für jeden Druck gibt es eine theoretische Maximalgeschwindigkeit. Beispielsweise beträgt bei 3,5 · 10⁵ Pa die Maximalgeschwindigkeit ungefähr 25 m/s und bei 5,6 · 10⁵ Pa ungefähr 33 m/s. Die Periodendauer kann durch Veränderung der relativen Abmessungen der Ventilanordnung oder durch Änderung des Betriebsdruckes verstellt werden.
Weitere zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Erfindung wird nachfolgend anhand von drei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Pfahltreiber für Unter­ wasserbetrieb;
Fig. 2 eine Teilansicht aus der Darstellung gemäß Fig. 1, in der das die Flüssigkeitsströmung abbremsende Ventil in seiner geöffneten Stellung dargestellt ist;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 1, der die Lochbleche zeigt,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 1, der die Flüssigkeitsablenkvorrichtung zeigt;
Fig. 5 einen teilweisen horizontalen Querschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 4, der den Kolben der hydraulischen Vorrichtung mit seinen Austrittskanälen zeigt, und
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines zwei­ ten Ausführungsbeispieles der Erfindung, das die An­ wendung bei einem Pfahltreiber für Betrieb an Land betrifft.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 5 ist die erfindungs­ gemäße Ramme mit 10 bezeichnet. Da die Ramme 10 zur Ver­ wendung als Pfahltreiber ausgebildet ist, ist es in Vertikal­ stellung dargestellt, so daß die Richtung, in der die Kraft wirkt, nach unten gerichtet ist und die Flüssigkeit durch die Ramme 10 von oben nach unten strömt. Es versteht sich von selbst, daß der Pfahltreiber auch unter einem Winkel zur Vertikalen betrie­ ben werden kann. Die Ramme 10 weist ein Rohr 11 von ausge­ wählter Länge für die Flüssigkeitsströmung und ein Ventilgehäuse 12 auf, das funktionell die sich nach unten erstreckende Ver­ längerung des Rohres 11 ist. Am Boden des Ventilgehäuses 12 ist ein Zylinder 13 befestigt, in welchem ein Kolben 14 gleitet. An der unteren Stirnfläche des Kolbens 14 ist ein Hammer oder Bär 15 befestigt, der die Bewegung des Kolbens 14 mitmacht und anders als bei den konventionellen Pfahltreibern in ständigem Kontakt mit dem Pfahl bleibt. Am Hammer 15 ist eine den Zylinder 13 umgebende Hülse 16 befestigt, deren oberes Endstück einen Flansch 17 aufweist, der durch eine Reihe von am Umfang verteilten, durch Federn gespannte Stäbe 18 an dem Ventilgehäuse 12 befestigt ist. Die Hülse 16 dient dazu, den Hammer 15 und den Rest der Ramme zueinander auszurichten und mit dem zu bearbeitenden Werkstück fluchtend zu halten. Bei der Abwärtsbewegung des Kol­ bens 14 im Zylinder 13 bewegt sich der Flansch 17 ebenfalls ab­ wärts an den Stangen 18 und drückt dabei die Federn zusammen. Wenn die Kraft, die den Kolben 14 nach unten drückt, aufgezehrt ist, zieht die in den Federn gespeicherte Energie zusammen mit dem Gewicht der Ramme die Ramme nach unten, wobei sie an dem Kolben 14 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung hinabgleitet.
Am oberen Endstück des Rohres 11 ist eine Flü­ gelradpumpe 19 installiert, die ein Flügelradgehäuse 20 mit Flüs­ sigkeitseinlaßöffnungen 21, und von einem Motor 23 angetriebene Flügelräder 22 aufweist. Durch eine Austrittsöffnung 24 im Ge­ häuse 20 steht die Flüssigkeit in Verbindung mit dem Rohr 11. Wenn das Werkzeug untergetaucht ist, fließt Seewasser durch die Einlaßöffnung 21 in das Gehäuse 20.
Der Unterwasser-Pfahltreiber 10 wird an einer Klammer 25 über dem einzutreibenden Pfahl im Wasser aufgehängt, wobei ein Ener­ giekabel vom Motor 23 zu einem Schiff oder einer Plattform führt.
Das Ventilgehäuse 12 ist mit verschiedenen Bohrungen versehen, die die Abwärtsströmung der Flüssigkeit durch das Gehäuse in zwei alternative Wege teilt. Einem dieser Wege folgt die Flüs­ sigkeit, wenn sie ihre Geschwindigkeit aufbaut, und dem anderen folgt sie, wenn sie mit ihrer Trägheitskraft auf das obere Ende des Kolbens 14 wirken soll. Das obere Endstück des Ventilge­ häuses 12 weist eine große Hauptbohrung 26 auf. Am Boden dieser Hauptbohrung 26 schließt sich eine Zentralbohrung 27 an, in der ein die Flüssigkeit abbremsendes Ventil 34 angeordnet ist. Eine Reihe von radialen Querbohrungen 29 durchstoßen die Zentral­ bohrung 27 etwa in der Mitte ihrer Länge und vervollständigen den Weg der abgelenkten Flüssigkeitsströmung. Wenn die Ramme 10 über den einzutreibenden Pfahl untergetaucht ist, wird das die Querbohrungen 29 durchströmende Wasser in die See ausgestoßen.
Schließlich sind vertikale Bohrungen 30 vorgesehen, die zwischen der Hauptbohrung 26 und der oberen Stirnfläche des Kolbens 14 verlaufen.
Das Ventil 34 weist einen Stößel 31 mit Schultern 32 und 33 auf. An der Schulter 32 liegt der Ventilsitz 34 an, der in der Schließ­ stellung die Hauptbohrung 26 von der Zentralbohrung 27 trennt. Über dem Ventilsitz 34 und an dem Stößel 31 ist eine Lochplatte 35 angeordnet. Auf dieser Lochplatte 35 ruht eine Abdeckscheibe 36, die die Öffnungen 37 der Lochplatte 35 teilweise überdeckt. Durch Ändern der Größe der Abdeckscheibe 36 kann man auf einfache Weise die wirksame Gesamtfläche der Öffnungen 37 in der Loch­ platte 35 variieren. Dadurch kann der Druckabfall für jede ge­ gebene Strömungsgeschwindigkeit eingestellt werden. Die Größe des Druckabfalles über der Lochplatte 35 bestimmt die Strömungs­ geschwindigkeit, bei der die Druckdifferenz über der Lochplatte ausreicht, die Schließung des Ventiles 34 gegen die Kraft, die das Ventil geöffnet hält, zu erzwingen.
Die Abdeckscheibe 36 kann an dem Stößel 31 gleiten, so daß sie sich gleichförmig mit dem Stößel 31 und der Lochplatte 35 nach oben bewegt, aber nicht gleichförmig mit diesen nach unten be­ wegen muß. Die Abdeckscheibe 36 verhindert somit nicht eine schnelle Schließbewegung des Ventils 34, indem sie einer der­ artigen Bewegung einen unerwünschten und unnötigen Widerstand entgegensetzt.
Ein hydraulisch betriebener Kolben 38, der Teil einer hydrau­ lischen Vorrichtung ist, die das Ventil 34 normalerweise in seiner Öffnungsstellung hält bzw. in diese zwingt, ist am un­ teren Endstück des Stößels 31 mit Hilfe eines Sprengringes 39 und eines Bolzens 40 befestigt. Eine Feder 41 wirkt zwischen der Schulter 33 und der oberen Stirnfläche des Kolbens 38 und drückt den Kolben gegen den Sprengring. Wie aus Fig. 5 hervor­ geht, ist der Kolben 38 mit einer Reihe von Austrittskanälen 42 versehen, die sich von einer Stirnfläche des Kolbens zur anderen erstrecken.
Bohrungen 43 im Ventilgehäuse 12 stehen mit dem unteren Teil der Zentralbohrung 27 unterhalb der unteren Stirnfläche des Kolbens 38 in Verbindung. Die Bohrungen 43 bilden einen Teil eines ge­ schlossenen Kreislaufes ( Fig. 1 mit einer strichpunktierten Linie 44 angedeutet), der mit dem Pumpengehäuse 20 an der stromab­ wärts liegenden Seite der Flügelräder 22 verbunden ist. Auf diese Weise wirkt die Flüssigkeit unter einem statischen Druck gegen die untere Stirnfläche des Kolbens 38 und die Unterseite des Spreng­ ringes 38.
Die Ramme 10 arbeitet folgendermaßen:
Sobald die Ramme 10 untergetaucht ist, tritt Seewasser durch die Einlaßöffnungen 21 in die Ramme ein und wird durch die Pumpe 19 nach unten durch das Rohr 11 und die Hauptbohrung 26 gepumpt. Bei geöffnetem Ventil 34, wie in Fig. 2 dar­ gestellt, strömt das Wasser durch die Lochblende 35-36, die Zentralbohrung 27 und die Querbohrungen 29 nach außen in die Umgebung der Ramme 10. Der auf die untere Stirnfläche des Kolbens 28 wirkende statische hydraulische Druck ist be­ strebt, das Ventil 34 geöffnet zu halten (Fig. 2). Baut sich eine Geschwindigkeit in der Wasserströmung auf, so wächst der Druckabfall über der Lochblende 35-36. Bei einer vorbestimmten Strömungsgeschwindigkeit erreicht dieser Druck einen Wert, der den von unten auf dem Kolben 38 lastenden Druck übersteigt und somit das Ventil 28 durch den Druckabfall nach unten in seine Schließstellung drückt.
Bei geschlossenem Ventil 34 kann das Wasser nicht länger durch die Zentralbohrung 27 und die Querbohrung 29 entweichen. Es wird deshalb nahezu und unter gewissen Bedingungen vollständig abge­ stoppt. Die Trägheitskraft des abgebremsten Wassers wird durch die Bohrungen 30 gegen die obere Stirnfläche des Kolbens 14 ge­ richtet. Der Kolben 14 gleitet innerhalb des Zylinders 13 nach unten gegen den Widerstand, den der Pfahl, an dem der Hammer 15 anliegt, bietet. Unter dieser Kraft bewegt sich der Pfahl nach unten, bis die Kraft durch die Reibung zwischen dem Pfahl und dem Material, durch das er getrieben wird, aufgebaut ist.
Nunmehr zieht das Gewicht der Ramme und die in den Federn an den Stangen 18 gespeicherte Energie an dem Kolben 14 nach unten, so daß dieser in den Zylinder 13 zurückgezogen wird.
Die Schließbewegung des Ventiles 28 erfolgt sehr abrupt, da sich der Stößel 31 mit großer Schnelligkeit nach unten bewegt.
Der Kolben 38 ist bestrebt, in seiner oberen Stellung zu blei­ ben, weil das Wasser darunter nicht kompressibel ist. Dadurch wird die Feder 41 zusammengedrückt. Ein kleiner Teil der Flüs­ sigkeit unterhalb des Kolbens 38 kann durch die Austrittskanäle 42 zur Oberseite des Kolbens 38 gelangen. Daraufhin drückt die Feder 41 den Kolben 38 in seine untere Stellung. All dies ge­ schieht sehr kurz nach dem Schließen des Ventiles 34. Die Fe­ der 41 ist stark genug, den statischen Druck in der Leitung 44 zu überwinden, so daß die Austrittskanäle 42 abgesehen von dem eben beschriebenen momentanen Öffnen normalerweise geschlossen sind.
Solange die Flüssigkeitsströmung in der Ramme noch stillsteht, drückt der statische Druck an der Unterseite des Kolbens 38 mit einer größeren Kraft nach oben, als die statische Wassersäule oberhalb des Ventils 34 nach unten drückt, da die Fläche des Kolbens 38 und diejenige des Ventils 34 unterschiedlich groß sind. Die resultierende, nach oben gerichtete Kraft öffnet das Ventil 34, so daß sich der eben beschriebene Zyklus wiederholt. Der Kolben 14 hat sich zurückgezogen, bevor der Aufbau der Strömungsgeschwindigkeit vollendet ist. Die Zyklusdauer kann in einem weiten Bereich variiert werden, aber typischerweise liegt sie im Bereich von 20 Zyklen pro Minute.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 zeigt einen Pfahltreiber für den Betrieb an Land. Da viele Teile dieses Ausführungsbeispieles Teilen im ersten Ausführungsbeispiel entsprechen oder gleich sind, sind diese mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wobei je­ doch ein Apostroph zugefügt ist.
Da der Pfahltreiber zum Betrieb an Land bestimmt ist, muß die Pumpe kein integraler Bestandteil sein, sondern kann bequemer­ weise irgendwo angeordnet werden. Dieses zweite Ausführungsbei­ spiel ist im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel so kon­ struiert, daß die Arbeitsflüssigkeit im Recycling geführt werden kann, hierzu ist ein Sammeltank 45 stromabwärts von der in der Zeichnung nicht dargestellten Pumpe angeordnet, aber in Strom­ richtung vor dem Ventilgehäuse 12′. Ein zweiter Sammeltank 46 ist in Stromrichtung hinter dem Ventilgehäuse 12′ und vor der Pumpe angeordnet. In dem Sammelbehälter 46 ist oberhalb einer Einlaßöffnung 47 eine Gasmenge eingeschlossen.
Der zweite Sammelbehälter 46 umschließt das obere Teilstück des Ventilgehäuses 12′ und das untere Endstück des Rohres 11′ kon­ zentrisch. Er nimmt diejenige Flüssigkeit auf, die durch die Querbohrungen 29′ ausgestoßen wird. Durch eine Ausstoßöffnung 48 fließt diese Flüssigkeit zu der Pumpe. Wenn es zweckmäßig ist, kann zusätzlich zu den Sammelbehältern 45 und 46 im Flüssigkeits­ kreislauf ein konventioneller Vorratsbehälter vorgesehen werden, in den sich der Sammelbehälter 46 entlädt und aus dem die Pumpe die Flüssigkeit zieht. Im Windkessel des zweiten Sammelbehälters 46 ist eine gasgefüllte Ringröhre 49 angeordnet, die zusammenge­ drückt und expandiert wird in Abhängigkeit von der Änderung des Flüssigkeitsvolumens im Sammelbehälter.
Der Betrieb des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 6 entspricht im wesentlichen demjenigen des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 1 mit Ausnahme der Rückführung der Arbeitsflüssigkeit.

Claims (15)

1. Ramme zur Übertragung einer gerichteten Kraft auf einen Pfahl od. dgl. mit einem in Richtung der gewünschten Kraft orientierten Rohr, welches an dem dem Pfahl od. dgl. zugewandten Ende mit Mitteln zur Übertragung der Schläge auf den Pfahl od. dgl. ausgestattet ist und welches in seinem dem Pfahl od. dgl. abgewandten Bereich von einer Flüssigkeit durch­ strömbar ist, wobei in Fließrichtung ein Ventil zum schnellen Sperren der Flüssigkeitsströmung und eine Flüssigkeitsablenkvorrichtung vorgesehen sind, und mit einer Pumpe zur Erzeugung einer starken Flüssigkeits­ strömung im Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Übertragung der Schläge auf den Pfahl od. dgl. ein im Endstück (13) des Rohres gleitend angeordne­ ter, durch eine mit dem Rohr (11 bis 13) verbundene Rückholvorrichtung (16 bis 18) in das Endstück (13) des Rohres zwingbarer Kolben (14) ist und daß das Ventil (34) ein automatisch bei Erreichen einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit im Rohr schlie­ ßendes Ventil ist, welches durch eine hydraulische Vor­ richtung (38) in Öffnungsstellung schiebbar ist.
2. Ramme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Vorrichtung (38) einen Kolben auf­ weist, der dem statischen Druck in einer sich von dem einen Endstück (11) des Rohres zum Ventil (34) erstrec­ kenden Leitung (44) ausgesetzt ist und gegen das Ventil (34) arbeitet, und daß die dem statischen Druck ausge­ setzte Kolbenfläche größer als die Fläche des Ventilsit­ zes des Ventiles ist.
3. Ramme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß am Ventil (34) in dem Rohr (11 bis 13) eine Lochblende (35, 36) in der Flüssigkeitsströmung so angeordnet ist, daß der Druck über der Lochblende von einer ausgewählten Strömungsgeschwindigkeit ab das Ven­ til (34) in seine Schließstellung zwingt.
4. Ramme nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die hydraulische Vorrichtung (38) einen Flüssigkeitsschalter aufweist, mittels dessen die Lei­ tung (44) unterbrechbar ist.
5. Ramme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückholvorrichtung (16 bis 18) für den Kolben (14) eine mit dem äußeren End­ stück des Kolbens (14) verbundene Hülse (16), die das untere Endstück ( 13) des Rohres gleitend umfaßt, und zwischen dem Endstück (13) des Rohres und der Hülse (16) wirkende Federn aufweist, die den Kolben und die Hülse gegen das Mittelstück (12) des Rohres zwingen.
6. Ramme nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Mittelstück (12) des Rohres das Gehäuse des Ventiles (34) bildet, daß das Mittelstück (12) des Rohres in dem in Fließrichtung der Flüssigkeit gesehenen Endstück eine Hauptbohrung (26) aufweist, die mit wenigstens einer die Kraft der Flüssigkeitsströmung übertragenden Bohrung (30) und einer Zentralbohrung (27) im anderen Endstück des Gehäuses kommuniziert, mit welch letzterer wenigstens eine Querbohrung (29) verbunden ist, und daß der Stößel (28) des Ventiles (34) in der Zentralbohrung (27) angeordnet ist und an einem Ende den in der Schließstellung des Ventiles an dem Boden der Hauptbohrung (26) anliegenden Ventilsitz und am anderen Ende den Kolben der hydraulischen Vorrichtung (38), der in der Zentralbohrung gleitend hin- und herbewegbar ist, trägt.
7. Ramme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochblende (35, 36) eine am Stößel (28) befe­ stigte Lochplatte (35) und eine gleitend am Stößel mon­ tierte Abdeckscheibe (36) aufweist, die auf die Loch­ platte zu und von ihr weggleiten kann.
8. Ramme nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kolben der hydraulischen Vorrichtung (38) an dem Stößel (28) gleitend und abgefedert angeord­ net ist und Austrittskanäle (42) aufweist, die sich von einer Stirnfläche des Kolbens zur anderen erstrecken und kein Gleiten des Kolbens gegen das Ventil (34) öffnen.
9. Ramme nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben der hydraulischen Vorrichtung (38) zwi­ schen einem Sprengring (30) am freien Endstück des Stö­ ßels (28) und einer sich an einer Schulter (33) des Stö­ ßels abstützenden Feder (41) gehalten ist.
10. Ramme nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Austrittskanäle (42) auf der Fläche des Sprengringes (39) münden.
11. Ramme nach einem der vorhergehenden Ansprüche für Unterwasserbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung zur Entnahme von Wasser aus der äußeren Umgebung ausgebildet ist, daß die Flüssigkeitsablenkvor­ richtung (27, 29) das Wasser an die äußere Umgebung ab­ gibt, und daß die Pumpe (19), die das Wasser durch das Rohr (11 bis 13) drückt, in der Nähe der Einlaßöffnung angeordnet ist.
12. Ramme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (19) eine Flügelradpumpe ist.
13. Ramme nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein erster Sammelbehälter (45) für das Wasser im Recyclingbetrieb vor der Einlaßöffnung und ein zweiter Sammelbehälter (46) hinter der Flüssigkeitsab­ lenkvorrichtung (27, 29) angeordnet sind.
14. Ramme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Querschnittsflä­ che des einen Endstückes (11) des Rohres im wesentli­ chen gleich groß ist wie der Querschnitt des Kolbens (14) zur Übertragung der Schläge auf den Pfahl od. dgl. im anderen Endstück (13).
15. Ramme nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da­ durch gekennzeichnet, daß die lichte Querschnittsfläche des einen Endstückes (11) des Rohres kleiner als dieje­ nige des Kolbens (14) zur Übertragung der Schläge auf den Pfahl od. dgl. ist und daß das Gewicht der Ramme mindestens gleich dem Gewicht der Flüssigkeit in dem Rohr ist.
DE19772736189 1976-08-16 1977-08-11 Werkzeug Granted DE2736189A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US71437576A 1976-08-16 1976-08-16

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2736189A1 DE2736189A1 (de) 1978-02-23
DE2736189C2 true DE2736189C2 (de) 1988-03-17

Family

ID=24869787

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772736189 Granted DE2736189A1 (de) 1976-08-16 1977-08-11 Werkzeug

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS5324682A (de)
DE (1) DE2736189A1 (de)

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3118417A (en) * 1962-07-30 1964-01-21 Stanwick Tad Method and apparatus for anchor embedment
FR2087201A5 (de) 1970-05-11 1971-12-31 Cannasse Ghislain

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5324682A (en) 1978-03-07
DE2736189A1 (de) 1978-02-23
JPS613632B2 (de) 1986-02-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3047375C2 (de) Tauchfähige Rammvorrichtung
DE2400925A1 (de) Schlagvorrichtung
DE69227925T2 (de) Hydraulische pfahlramme
CH627218A5 (de)
DE3140144C2 (de)
DE69032948T2 (de) Hydraulisch angetriebener repetierschlaghammer
DE2358655A1 (de) Ramme
DE3400302C2 (de)
DE2039544A1 (de) Hydraulischer Pfahlzieher
DE4227065A1 (de) Hydropneumatischer hammer
DE3882971T2 (de) Hydraulische Schlagvorrichtung.
DE2707790A1 (de) Vorrichtung zum uebertragen von schlaegen auf ein langgestrecktes bauelement
DE3390073C2 (de) Dieselramme
DE7928194U1 (de) Hydraulische stossdaempfvorrichtung, insbesondere fuer abscherpressen
DE2461633C2 (de) Hydraulische Schlagvorrichtung
CH617238A5 (en) Pressure-medium-operated ram-boring implement for earth bores
DE2736189C2 (de)
DE2842544A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung akustischer signale
DE19652079C2 (de) Fluidbetriebenes Schlagwerk
DE3640593C2 (de)
DE920361C (de) Mehrteiliger Grubenstempel
DE3630477C2 (de)
DE1951292A1 (de) Vorrichtung zum Einrammen und/oder Ausziehen von Pfaehlen
EP0516114A2 (de) Hydraulische Schliessvorrichtung für eine Spritzgiessform
DE2655541C3 (de) Verfahren und Anordnung für das vertikale Eintreiben von Rohren

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8172 Supplementary division/partition in:

Ref country code: DE

Ref document number: 2760312

Format of ref document f/p: P

Q171 Divided out to:

Ref country code: DE

Ref document number: 2760312

8125 Change of the main classification

Ipc: E02D 7/10

D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee
8370 Indication related to discontinuation of the patent is to be deleted
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee