DE2729151C2 - Sicherheitsgurtverschluß - Google Patents
SicherheitsgurtverschlußInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsgurtverschluß nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Es sind verschiedene Ausführungen von Sicherheitsgurten und Gurtverschlüssen bekannt. Ein Verschluß der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 22 25 343 bekannt. Bei diesem Verschluß ist das Widerlager für den Riegel einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet. Es ist nun festgestellt worden, daß die verriegelte Zunge bei einem Unfall einer Zugebelastung von etwa 3,4 t ausgesetzt und dadurch verformt wird. Es hat sich gezeigt, daß bei den bekannten Sicherheitsgurtverschlüssen, möglicherweise in dem Bestreben, einen vermeintlich einfachen Aufbau des Verschlusses zu schaffen, die einstückige Ausbildung des Widerlagers mit dem Gehäuse dazu führte, daß der Winkel zwischen dem Riegel und der Zungenebene relativ stumpf war. Dies hatte zur Folge, daß der plattenförmige Riegel zwischen dem Angriffspunkt der Zunge und dem Widerlager Biegekräften ausgesetzt war, die z. B. bei einem Auffahrunfall derart hoch waren, daß sich die Verriegelungsklinke verformte. Um solche Schäden und daraus resultierende Folgeschäden (Lösen der Verriegelung) zu vermeiden, hat man die Riegel entsprechend dick und mit entsprechend festem Material ausgeführt. Allerdings wurden dadurch die Verschlüsse schwerer und voluminöser.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsgurtverschluß zu schaffen, der trotz einem vergleichsweise einfachen und kompakten Aufbau mit geringen Abmessungen imstande ist, erheblichen Belastungen ohne Beschädigung standzuhalten.
- Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
- Es ist festgestellt worden, daß auf Grund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Widerlagers der Winkel zwischen Zunge und plattenförmigem Riegel verkleinert werden kann, so daß der Riegel praktisch nur Längskräfte, jedoch kaum Biegekräfte, aufnimmt. Es hat sich herausgestellt, daß bei einstückiger Ausbildung des Verschlußgehäuses der Angriffspunkt des einen Endes des Riegels stets in der Nähe des Gehäuses liegt (DE-OS 22 25 343), wodurch unvermeidlich ein relativ stumpfer Winkel zwischen Zunge und Riegel entsteht. Nur durch die getrennte Ausbildung des Widerlagers ist es möglich, den Angriffspunkt in die Nähe der Zungenebene zu verlagern, um einen sehr spitzen Winkel zwischen Zungenebene und Riegel zu gewährleisten.
- Es wurde weiterhin festgestellt, daß es häufig zu einer "falschen Verriegelung" kommt. Dabei gelangt die Zunge zwischen den Riegel und einen Teil der Bodenplatte des Gehäuses und klemmt dort fest, so daß sie kaum beweglich ist. Dem Benutzer wird dadurch der falsche Eindruck vermittelt, der Sitzgurt wäre ordnungsgemäß angelegt und die Zunge vollständig durch den Riegel verriegelt, obwohl die Zunge tatsächlich keineswegs richtig verriegelt ist. Bei einem Auffahrunfall oder ähnlichem wird die Zunge sofort aus dem Gehäuse herausgezogen, so daß der Sicherheitsgurt praktisch keine Wirkung hat. In einer Weiterbildung der Erfindung wird dieses Problem auf besonders einfache Weise gelöst.
- Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines Sicherheitsgurtverschlusses,
- Fig. 2 eine Längsschnittansicht des Verschlusses nach Fig. 1,
- Fig. 3 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2, jedoch mit nicht-verriegelter Zunge,
- Fig. 4 Einzelteile der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3,
- Fig. 5 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines Sicherheitsgurtverschlusses,
- Fig. 6 eine Längsschnittansicht des Verschlusses nach Fig. 5,
- Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6, jedoch mit entriegelter Zunge,
- Fig. 8 die Einzelteile der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7,
- Fig. 9 die Längsschnittansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 10 eine Ansicht wie Fig. 9, jedoch mit entriegelter Zunge, und
- Fig. 11 eine perspektivische Darstellung einzelner Teile der Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10.
- Die Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Verschluß in einer Stellung, bei welcher eine Zunge 2 in einem Verschlußstück 1 verriegelt ist. Wie der auseinandergezogenen Darstellung gemäß Fig. 4 zu entnehmen ist, gehören zu dem Verschlußstück 1 eine Grundplatte 3&min; ein Riegel 4, ein Riegelwiderlager 5, eine Feder 6&min;, um den Riegel 4 mittels Federspannung in verriegelter Stellung zu halten, ein Druckknopf bzw. eine Drucktaste 7 und eine Abdeckung 8 für alle diese Teile.
- Zur Grundplatte 3 gehört eine im wesentlichen rechteckige zentrale Bodenplatte 30 mit einem Schlitz 31 für die Aufnahme des Gurtbandes 9 (vgl. Fig. 1); der Schlitz 31 ist nahe an einem Längsende der Bodenplatte 30 ausgebildet. Weiterhin gehören zur Grundplatte 3 Seitenwände 32 und 33, welche von den beiden gegenüberliegenden in Längsrichtung verlaufenden Seitenkanten der Bodenplatte 3 im wesentlichen rechtwinklig abstehen. An gegenüberliegenden Stellen weisen die Seitenwände 32 und 33 in ihren zu dem Schlitz 31 gegenüberliegenden Endabschnitten durchgehende gestanzte Öffnungen 34 und 35 auf. Die Form der gestanzten Öffnungen 34 und 35 entspricht dem Querschnitt des Widerlagers 5, so daß dessen gegenüberliegende Enden in die gestanzten Öffnungen 34 und 35 passen und dort sicher aufgenommen werden. Zur Bodenplatte 30gehört weiterhin ein nach oben ragender Vorsprung 36, der an dem Widerlager 5 in der Nähe von dessen Zentrum anliegen kann, um zu verhindern, daß das Widerlager 5 in eine Richtung verformt wird, in welcher die Zunge herausgezogen wird. An einander gegenüberliegenden Stellen sind weiterhin in den Seitenwänden 32 und 33 Öffnungen zum Einsetzen der Feder 6 vorgesehen; diese Öffnungen befinden sich etwa in Höhe der Mitte der Seitenwände, wobei mit Fig. 4 lediglich eine dieser Öffnungen mit der Bezugsziffer 37 dargestellt ist. Das obere Ende der Seitenwände 32 und 33 ist jeweils nach innen abgebogen und bildet die Abschnitte 38 und 39. An diesen Abschnitten 38 und 39 sind jeweils an gegenüberliegenden Stellen Aussparungen 38 a und 39 a für die Führung des Druckknopfes 7 ausgebildet. Schließlich sind an jeweils einem Ende der Abschnitte 38 und 39 Auswölbungen 38 b und 39 b ausgebildet, in welche die Zunge eingesetzt wird; diese Auswölbungen dienen zur Anordnung und Abstützung des Druckknopfes, wie das nachfolgend beschrieben wird.
- Wie bereits ausgeführt, ist das Widerlager 5 in die ausgestanzten Öffnungen 34 und 35 an den Seitenwänden 32 und 33 der Grundplatte eingesetzt und liegt auf der Bodenplatte 30 auf. Zum Widerlager 5 gehört eine Abstufung 51, die sich über deren ganze Länge erstreckt; der Kantenabschnitt 41 des Riegels 4 ruht auf dieser Abstufung 51.
- Zu dem Riegel 4 gehört ein nach oben ragender Vorsprung 42, der vom Mittelpunkt des Riegels ausgeht und zur Verriegelung der Zunge dient; weiterhin gehören zu dem Riegel 4 zwei hornförmige Abschnitte 43 und 44, welche von gegenüberliegenden Enden des Riegels abstehen. Die Enden der hornförmigen Abschnitte 43 und 44 sind an den Stellen 43 a und 43 b nach oben abgebogen, um in die Laschen 76 und 77 des Druckknopfes 7 einzugreifen, was später beschrieben wird.
- Die Feder 6 wird zwischen dem Riegel 4 und der Bodenplatte 30 an der Bodenplatte 30 angeordnet. Zur Feder 6 gehören seitliche Abschnitte 61 und 62, welche von den gegenüberliegenden Kanten abstehen und rechtwinklig nach oben abgebogen sind; weiterhin ragen von diesen Seitenabschnitten 61 und 62 Federstücke 61 a und 62 a nach außen, welche in die Öffnungen 37 in den Seitenwänden 31 und 32 der Grundplatte eingehakt werden. Weiterhin sind von der Kante der Feder 6 rechtwinklig nach oben abstehende Federstücke 63 vorhanden (vgl. Fig. 4); diese Federstücke 63 greifen in Öffnungen 45 und 46 des Riegels 4 ein, um ihn gegen das Widerlager 5 zu drücken und in dieser Stellung zu halten. Weiterhin sind erste Federstücke 64 und 65 vorgesehen, die aus dem Mittelteil der Feder 6 nach oben abstehen und an der Unterseite des Riegels 4 anliegen, um ihn unter Federkraft in seiner verriegelten Stellung zu halten. Weiterhin ist an der Feder 6 das abgebogene Stück 66 ausgebildet, das sich später unterhalb des vorderen Endes der eingeschobenen Zunge befindet und an diesem Ende anliegt, um die Zunge von unten abzustützen; dadurch wird die Zunge im wesentlichen an der Unterseite der nach innen umgebogenen Abschnitte 38 und 39 anliegen, wodurch ein Spiel der Zunge verhindert wird. Wie mit Fig. 4 weiterhin dargestellt, sind am linken Ende der Feder 6 abstehende zweite Federstücke 67 und 68 angebracht, die nach oben abgebogen sind; nachdem die Zunge bis in die Verriegelungsstellung eingeschoben ist, liegen diese zweiten Federstücke 67 und 68 an dem eingeschobenen Ende der Zunge an und drücken die Zunge unter Federkraft nach außen, nämlich um die Zunge unter Federkraft in ihre nicht-verriegelte Stellung zu verschieben, sobald der Riegel nicht mehr in die Zunge eingreift.
- Die Abdeckung 8 ist an der Grundplatte in der Weise angebracht, um alle diese Bestandteile abzudecken; die Abdeckung 8 ist im wesentlichen schachtelförmig ausgebildet mit den Seitenwänden 81 und 82, welche sich parallel zu den Seitenwänden 32 und 33 an der Grundplatte erstrecken; weiterhin sind die Seitenwände 83 und 84 vorgesehen, welche im wesentlichen rechtwinklig zu den anderen Seitenwänden 81 und 82 verlaufen. In der rechten, in Querrichtung verlaufenden Seitenwand 84 ist ein Schlitz 85 ausgespart, um durch diesen Schlitz hindurch die Zunge einzusetzen. Die untere Kante dieses Schlitzes 85 ist mit einem nach innen ragenden Vorsprung 84 a versehen, um den Schlitz zu verstärken; auf diesem Vorsprung 84 a kann die eingeschobene Zunge ruhen. Zur oberen Wand der Abdeckung 8 gehören nach außen abfallende geneigte Flächen 86, welche an die Öffnung 87 zur Betätigung des Druckknopfes 7 anschließen. Zwischen der Öffnung 87und dem Schlitz 85 erstreckt sich der nach innen bzw. unten ragende Vorsprung 88, welcher zur Führung und Festlegung der Zunge sowie zur Verstärkung der Abdeckung dient; die untere Kante dieses Vorsprungs 88 ist im wesentlichen parallel zur Unterkante der nach innen umgebogenen Abschnitte 38 und 39 an der Grundplatte ausgerichtet.
- Der Druckknopf 7 ist in der Weise angeordnet, daß die an den Enden der abstehenden Teile 71 und 72 ausgebildeten abgebogenen Abschnitte 71 a und 72 a in die Auswölbungen 38 b und 39 b an den gegenüberliegenden Seitenwänden der Grundplatte eingreifen; dadurch ist der Druckknopf in dieser Stellung schwenkbar angeordnet. Zum Druckknopf 7 gehören weiterhin nach unten abstehende Federteile 73 und 74 welche an den oberen Flächen der nach innen abgebogenen Abschnitte 38 und 39 der Seitenwände der Grundplatte anliegen, um den Druckknopf selbst unter nach oben gerichteter Federkraft zu halten. An gegenüberliegenden Seiten des flachen Kopfes 75 des Druckknopfes 7 sind nach unten ragende Laschen 76 und 77 ausgebildet. Diese Laschen 76 und 77 greifen in die hornförmigen Abschnitte 43 a und 44 a an dem Riegel 4 ein, wie das oben bereits ausgeführt ist. Auf diese Weise wird der flache Kopf 75 des Druckknopfes 7 durch die von dem Riegel 4 und dem Druckknopf selbst ausgehenden Federkräfte in Berührung mit dem Rahmen der Öffnung 87 gebracht und gehalten. Gleichzeitig liegen die Laschen 76 und 77 des Druckknopfes 7 innerhalb des inneren Vorsprungs 86 der Abdeckung 8. Sofern der Druckknopf nach unten gedrückt wird, werden die Laschen 76 und 77 innerhalb der Aussparungen 38 a und 39 a an den Seitenwänden 32 und 33 der Grundplatte nach unten geführt und drücken den Riegel 4 über deren hornartige Abschnitte 43 a und 44 a nach unten.
- Zur Zunge 2 gehört ein Abschnitt 21, welcher durch den Schlitz 85 in der Abdeckung 8 in das Verschlußstück eingesetzt wird; weiterhin ist ein Abschnitt 22 vorgesehen, an welchem das Gurtband befestigt wird. Innerhalb des einschiebbaren Abschnittes 21 der Zunge 2 ist eine Verriegelungsöffnung 21 a ausgebildet, welche mit dem Vorsprung 42 des Riegels 4 zusammenwirken kann, wodurch das Herausziehen der Zunge 2 verhindert wird. Die Befestigung des Gurtbandes an dem Abschnitt 22 der Zunge 2 erfolgt über einen ausgesparten Schlitz 22 a in diesem Abschnitt 22.
- Bei einem Verschlußstück der oben angegebenen Ausführungsform wird der Riegel 4 des Verschlußstückes 1 unter Federkraft durch die Federstücke 64 und 65 der Feder 6 nach oben gedrückt, und in der mit Fig. 2 dargestellten Stellung gehalten.
- Sofern nun die Zunge 2 durch den Schlitz 85 in das Verschlußstück 1 eingeschoben wird, schwenkt das innere Ende der Zunge 2 anfangs den Riegel 4 über deren zentralen Vorsprung 42 im Gegenuhrzeigersinn gegen die Federwirkung der Federstücke 64 und 65, wobei die Zunge 2 in die vorgegebene Stellung einrückt. Sobald dies erfolgt, fluchtet der zentrale Vorsprung 42 mit der Verriegelungsöffnung 21 a der Zunge 2, so daß der Riegel unter der Wirkung der ersten Federstücke 64 und 65 wieder in ihre Anfangsstellung zurückkehrt; hierbei schiebt sich der zentrale Vorsprung 42 in die Verriegelungsöffnung 21 a der Zunge ein, wodurch die Zunge verriegelt wird. Zur gleichen Zeit liegt das innere Ende der Zunge an den zweiten Federstücken 67 und 68 der Feder 6 an, wodurch diese Stücke in solche Stellungen gedrückt werden, in denen sie unter Federkraft stehen.
- Sobald der Druckknopf 7 gedrückt wird, um die Zunge zu lösen, wird der Druckknopf im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, wodurch die Laschen 76 und 77 die hornförmigen Abschnitte 43 a und 44 a des Riegels 4 gegen die Wirkung der ersten Federstücke 64 und 65 nach unten drücken. Dadurch wird der Riegel 4 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, und die Verriegelung des zentralen Vorsprungs 42 wird gelöst. Danach wird die Zunge 2 von den zweiten Federstücken 67 und 68 nach außen gedrückt, und die zweiten Federstücke 67 und 68 lösen sich von der Zunge.
- Bei dieser ersten Ausführungsform der Erfindung ist das Widerlager 5 in der Nähe der Schwenkachse des Riegels eingesetzt, um das Ausmaß der Neigung des Riegels zu vermindern; dadurch wird das Kräftepaar verringert und eine Verformung der Zunge 2 verhindert. Das bedeutet, auch unter den hohen Belastungen als Folge einer Fahrzeugkollision wird die Zunge niemals soweit verformt, daß sie aus dem Verschlußstück herausrutschen kann.
- Bei dieser ersten Ausführungsform der Erfindung ist weiterhin ein Verschlußstück vorgesehen, bei welchem die Länge des Riegels klein ist; dadurch kann das gesamte Verschlußstück kompakt und fest ausgebildet sein.
- Nachfolgend wird die Erfindung mit Bezugnahme auf eine zweite Ausführungsform erläutert. Die Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf das entsprechende Verschlußstück in einer Stellung, in welcher die Zunge 102 innerhalb des Verschlußstückes 10 verriegelt ist. Wie der auseinandergezogenen Darstellung gemäß Fig. 8 zu entnehmen ist, gehören zu dem Verschlußstück 10 eine Grundplatte 103, ein Riegel 104, eine Riegelhalterung 105 als Widerlager, eine Blattfeder 106, um den Riegel 104 in seiner Verriegelungsstellung zu halten, weiterhin ein Druckknopf 107&min;, ein Schieber 109 und zwei zylindrische Spiralfedern 100, 110 als Mittel zur Verhinderung einer "Falschverriegelung"; weiterhin gehört zu dieser Ausführungsform eine Abdeckung 108 zur Abdeckung all dieser Teile.
- Zur Grundplatte 103 gehört eine im wesentlichen rechteckige zentrale Bodenplatte 130 mit einem ausgesparten Schlitz 131 für die Befestigung des Gurtbandes 9 (vgl. Fig. 1); dieser Schlitz ist nahe einem Längsende der Grundplatte ausgebildet. An den gegenüberliegenden Kanten der längeren Seiten der Bodenplatte 130 stehen von dieser rechtwinklig die Seitenplatten 132 und 133 ab. An gegenüberliegenden Stellen sind abliegend zum Schlitz 131 in diesen Seitenplatten 132 und 133 Öffnungen 134und 135 ausgestanzt. Die ausgestanzten Öffnungen 134 und 135 weisen eine solche Form auf, daß sie die Riegelhalterung 105 und die Laschen 141 a und 141 b aufzunehmen vermögen, welche von den hornförmigen Abschnitten der Klinke 104 abstehen; vorzugsweise ist der obere Abschnitt der ausgestanzten Öffnung 134 relativ lang geformt, so daß der Riegel 104 durch diese ausgestanzten Öffnungen 134 in die Grundplatte 103 eingesetzt werden kann. Auf diese Weise werden die Riegelhalterung 105, sowie die Laschen 141 a, 141 b in die ausgestanzten Öffnungen eingesetzt, wodurch der Riegel 104 festgehalten wird. Weiterhin ist an der zentralen Bodenplatte 130 ein nach oben ragender Vorsprung 136 ausgebildet, welcher an der Riegelhalterung 105 nahe deren Mitte anliegt, wodurch eine Verformung der Riegelhalterung in einer Richtung, in welcher die Zunge herausgezogen wird, verhindert wird. Die oberen Endabschnitte der Seitenplatten 132 und 133 sind kontinuierlich nach innen umgebogen und bilden die abgebogenen Abschnitte 138 und 139. An diesen abgebogenen Abschnitten sind an gegenüberliegenden Stellen die Aussparungen 138 a und 139 b für die Führung des Druckknopfes 107 ausgespart. Weiterhin sind an den abgebogenen Abschnitten 138 und 139 an den Enden zur Aufnahme der Zunge Aussparungen 138 b und 139 b ausgespart; diese dienen dazu, den Druckknopf 107 zu führen und in seiner vorgesehenen Stellung zu halten, wie das nachfolgend beschrieben wird. Weiterhin sind Aussparungen 138 a, 139 a und 137 (von den letzteren ist in Fig. 8 lediglich eine dargestellt) in den Seitenplatten 132 und 133 der Grundplatte ausgespart; im einzelnen sind die Aussparungen 138 a und 139 a an den Enden der Seitenplatten in der Nähe des nach oben ragenden Vorsprunges 136 ausgespart; die Aussparungen 137 sind in den Enden der Seitenplatten nahe zum Schlitz 131 ausgespart; dadurch wird gewährleistet, daß beim Aufsetzen der Abdeckung auf die Grundplatte diese Aussparungen mit entsprechenden (nicht dargestellten) Vorsprüngen an der Abdeckung in Eingriff kommen, um die Abdeckung 108 fest an der Grundplatte 103 zu halten.
- Zum Riegel 104 gehört ein Vorsprung 142, der aus deren mittlerem Teil nach oben absteht; dieser Vorsprung 142 dient zur Verriegelung der Zunge; weiterhin gehören zum Riegel 104 hornförmige Abschnitte 143 und 144, welche jeweils von den beiden linken Ecken des Riegels abstehen; die Endabschnitte 143 b, 144 b der hornförmigen Abschnitte sind leicht nach oben gebogen. In den Endabschnitten 143 b und 144 b sind Nuten 143 a und 144 a ausgebildet, in welche die Laschen 176 und 177 am Druckknopf 107 eingreifen.
- Zwischen dem Riegel 104 und der Bodenplatte 130 ist eine Blattfeder 106 vorgesehen, welche auf der Bodenplatte 130 ruht. Von den gegenüberliegenden Kanten der Blattfeder 106 stehen Federstücke 161 a und 161 b nach oben weg und greifen in die Aussparungen 145 und 146 ein, welche an gegenüberliegenden Seiten des Riegels 104 ausgebildet sind, wodurch die Stellung des Riegels an der Stufe 151 der Riegelhalterung 105 festgelegt wird. Zur Blattfeder 106 gehört weiterhin ein gebogener Abschnitt 162, welcher unter dem Innenende der eingeschobenen Zunge 102 zu liegen kommt und dort anliegt, um die Zunge 102 im wesentlichen in Berührung mit der Unterseite der nach innen abgebogenen Abschnitte 138 und 139 der Seitenplatten zu halten, wodurch ein Spiel der Zunge verhindert wird. Am linken Ende der Blattfeder 106 ist ein zweites Federstück 163 ausgebildet, welches nach oben abgebogen ist; sobald die Zunge in die verriegelte Stellung eingeschoben ist, liegt dieses zweite Federstück 163 am Innenende der Zunge an und drückt die Zunge unter Federkraft nach außen; damit wird die Zunge in ihrer Ausziehrichtung verschoben, sobald sich die Zunge von dem Riegel gelöst hat (vgl. Fig. 6).
- Die Abdeckung 108 wird an der Grundplatte angebracht, um alle genannten Teile sowie den Schieber 109 und die zylindrischen Spiralfedern 100, 110 abzudecken; die Form der Abdeckung 108 entspricht im wesentlichen einer Schachtel mit Seitenwänden 181 (von denen in Fig. 8 lediglich eine dargestellt ist), welche parallel zu den Seitenplatten 132 und 133 an der Grundplatte verlaufen; weiterhin sind Seitenwände 184 (von denen in Fig. 8 lediglich eine dargestellt ist) vorgesehen, welche im wesentlichen senkrecht zu den Seitenwänden 181 verlaufen. An der in Fig. 8 rechts dargestellten Seitenwand 184 ist ein Schlitz 185ausgespart, durch den hindurch die Zunge eingeschoben wird. An der unteren Kante des Schlitzes 185 ist ein nach innen ragender Vorsprung 184 a (vgl. Fig. 6) angeformt, welcher den Schlitz verstärkt und eine Ablage für die eingeschobene Zunge bildet. Die obere Wand der Abdeckung 108 ist im wesentlichen dachförmig ausgebildet mit einer geneigten Oberfläche 186 (vgl. Fig. 6) welche eine Öffnung 187 zur Betätigung des Druckknopfes 107 freiläßt. Zwischen der Öffnung 187 und dem Schlitz 185 ragt von der geneigten Oberfläche 186 ein Vorsprung nach innen und unten (vgl. Fig. 6) der zur Führung und Halterung der Zunge in der vorgesehenen Stellung dient; weiterhin dient dieser sich über die gesamte Länge erstreckende Vorsprung 188 zur Verstärkung der Abdeckung; die untere Kante dieses Vorsprungs 188 verläuft im wesentlichen parallel zu der unteren Kante der nach innen abgebogenen Abschnitte 138 und 139 an der Grundplatte.
- In seiner Betätigungsstellung wird der Druckknopf 107 von den nach unten abgebogenen Abschnitten 171 a und 172 a, welche an den Enden der länglichen Abschnitte 171 und 172 angebracht sind, gehalten; diese nach unten abgebogenen Abschnitte 171 a und 172 a greifen in die Aussparungen 138 b und 139 b an den Enden der nach innen abgebogenen Abschnitte 138 und 139 der Grundplatte ein; in dieser Stellung schwenkbar um die abgebogenen Abschnitte 171 a und 172 a wird der Druckknopf 107 von den äußeren Federstücken 173 und 174 gehalten, welche längs der äußeren Seiten der länglichen Abschnitte 171 und 172 leicht nach unten ragen und auf den oberen Oberflächen der nach innen abgebogenen Abschnitte 138 und 139 der Seitenwände der Grundplatte aufliegen, um den Druckknopf 107 durch eigene Federkraft nach oben zu drücken. Wie bereits oben ausgeführt, sind die nach unten ragenden Laschen 176 und 177 an den gegenüberliegenden Kanten des flachen Kopfes 175 des Druckknopfes 107 angebracht. Diese Laschen greifen in Nuten 143 a und 144 a in den hornförmigen Abschnitten 143 b und 144 b an der Klinke ein. Dadurch ist gewährleistet, daß der flache Kopf 175 des Druckknopfes 107 normalerweise in Berührung mit dem Rahmen der Öffnung 187 von den Federkräften des Riegels 104 und des Druckknopfes 107 gehalten wird. Gleichzeitig befinden sich die Laschen 176 und 177 des Druckknopfes 107 innerhalb der inneren Aussparung 189 an der Abdeckung 108. Sobald der Druckknopf 107 gedrückt wird, werden die Laschen 176 und 177 innerhalb der Aussparungen 138 a und 139 a an den nach innen abgebogenen Abschnitten der Seitenwände geführt und drücken den Riegel 104 nach unten, wozu die Laschen 176 und 177 in die Nuten 143 a und 144 a in den hornförmigen Abschnitten 143 und 144 des Riegels eingreifen, welche sich längs der Außenseite eines Schiebers erstrecken, wie das nachfolgend erläutert wird.
- Der Schieber 109 wird nahe an demjenigen Ende der Bodenplatte 130 angebracht, das dem Schlitz 131 benachbart ist; der Schieber wird unter der Federkraft der beiden zylindrischen Spiralfedern 100 und 110 in Richtung der Ausziehrichtung der Zunge gehalten. In der Mitte der rechten Kante weist dieser Schieber einen Vorsprung auf; die Endfläche 195 dieses Vorsprungs steht stets in Berührung mit dem zweiten Federstück 163 an der Blattfeder 106. Weiterhin sind an dem Schieber durch die rechten vertikalen Flächen 191, 192 Abstufungen ausgebildet, welche mit den Endflächen der hornförmigen Abschnitte 143 und 144 des Riegels 104 in Berührung kommen, solange die Zunge durch den Riegel verriegelt ist; eine untere vertikale Fläche 194 steht mit den Enden der hornförmigen Abschnitte 143 und 144 in Verbindung, sofern sich der Riegel 104 in ihrer nicht- verriegelten Stellung befindet; schließlich ist eine horizontale Verbindungsfläche 193 zwischen den rechten vertikalen Flächen 191 bzw. 192 und der unteren vertikalen Fläche 194 vorgesehen. Vorzugsweise sind an der linken Fläche des Schiebers Aussparungen 196 (von denen in Fig. 6 lediglich eine dargestellt ist) ausgespart, um die Federn 100 und 110 aufzunehmen. Die zylindrischen Spiralfedern 100 und 110 sind horizontal angeordnet, reichen mit ihren rechten Endabschnitten in die Aussparungen 196 hinein und liegen mit ihren linken Endabschnitten an der Innenfläche der linken Seitenwand der Abdeckung an, so daß diese Federn 110 und 100 den Schieber 109 unter Federkraft in Richtung der Ausziehrichtung der Zunge halten.
- Bei dieser zweiten Ausführungsform ist die Breite des Schiebers 109 etwas kleiner als der Abstand zwischen den Laschen 176 und 177 am Druckknopf 7, so daß die Rotationsbewegung dieser Laschen längs der Außenseite des Schiebers erfolgen kann; alternativ dazu kann die Breite des Schiebers 109 größer sein als der Abstand zwischen den Laschen 176 und 177; in diesem Falle sind (nicht dargestellte) Schlitze in den gegenüberliegenden Seitenabschnitten des Schiebers ausgebildet, welche eine Passage der Lasche zulassen.
- Zu der Zunge 102 gehört ein Abschnitt 121, der durch den Schlitz 185 in der Abdeckung 108 in das Verschlußstück 10 eingeschoben werden soll; weiterhin gehört zu der Zunge 102 ein Abschnitt 122 für die Verbindung mit dem Gewebegurt 9. In dem einschiebbaren Abschnitt 121 der Zunge 102 ist eine Verriegelungsöffnung 121 ausgespart, welche mit dem Vorsprung 142 an dem Riegel 104 zusammenwirkt, um das Herausziehen der Zunge zu verhindern; schließlich ist in dem Abschnitt 122 der Zunge 102 ein Schlitz 122 a ausgespart, um dort den Gewebegurt anzubringen.
- Mit Fig. 6 ist die oben beschriebene zweite Ausführungsform in derjenigen Stellung dargestellt, in der der Riegel 104 des Verschlußstückes 10 von der Blattfeder 106 nach oben gedrückt ist.
- Wird bei der Darstellung nach Fig. 6 der Druckknopf 107 nach unten gedrückt, so wird dadurch auch der Riegel 104 über die Laschen 176 und 177 am Druckknopf, welche in die hornförmigen Abschnitte 143 und 144 an der Klinke 104 eingreifen, nach unten gedrückt; weiterhin werden die Enden der hornförmigen Abschnitte 143 und 144 von den vertikalen Flächen 191 und 192 am Schieber 109 gelöst, während gleichzeitig der Schieber unter der Wirkung der Federn 100 und 110 in Richtung der Ausziehrichtung der Zunge verschoben wird; hierdurch wird der Riegel 104 von der Zwischenfläche 193 am Schieber 109 (vgl. Fig. 7) unten in ihrer nicht-verriegelnden Stellung gehalten; dadurch springt die Zunge wegen der Verschiebung des Schiebers und wegen der von dem zweiten Federstück 163 an der Blattfeder 104 ausgehenden Federkraft nach außen in ihre Ausziehrichtung.
- Nachdem die Zunge 102 durch den Schlitz 185 in das Verschlußstück 10 eingeschoben ist, wie das mit Fig. 7 dargestellt ist, wirkt das innere Ende der Zunge mit dem oberen Abschnitt des zweiten Federstückes 163 der Blattfeder 104 zusammen, um den Schieber 109 nach links gegen die Wirkung der Federn 100 und 110 zu verschieben. Sobald dies erfolgt, kommen die oberen Flächen der Endabschnitte der hornförmigen Abschnitte 143 und 144 an den Riegel 104 aus dem Eingriff mit der horizontalen Verbindungsfläche 193 am Schieber 109 frei, und gleichzeitig wird der Riegel 104 von der Federkraft der Blattfeder 106 nach oben gedrückt und im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß der Riegel 104 gegenüber der Zunge 102 in die Verriegelungsstellung kommt. Zu diesem Zeitpunkt liegt das innere Ende der Zunge 102an dem zweiten Federstück 163 der Blattfeder 106 an, wodurch dieses Federstück unter Federkraft gehalten wird.
- Nachfolgend wird die mit den Fig. 9 und 11 dargestellte dritte Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
- Gegenüber der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform ist bei dieser dritten Ausführungsform die Blattfeder 106 durch eine konische Spiralfeder 13 ersetzt; weiterhin ist eine kugelförmige Warze 300 im wesentlichen in der Mitte der Bodenplatte 130 angeordnet; der Schieber 109 gemäß Fig. 8 ist durch den Schieber gemäß Fig. 11 ersetzt.
- Die konische Spiralfeder 13 befindt sich unterhalb des nach oben ragenden Vorsprungs 142 an dem Riegel 104 und ruht auf der Bodenplatte 130, wo sie durch die kugelförmige Warze 300 vor Verschiebungen gesichert ist; hierdurch wird der Riegel unter Federkraft gehalten. Bei dieser dritten Ausführungsform ist auch der Schieber 200 gegenüber dem Schieber 109 der zweiten Ausführungsform abgeändert; im einzelnen weist der Schieber 200 eine zweite Abstufung im oberen Teil am Ende des Vorsprungs auf, der in der Mitte der rechten Kante angebracht ist. Die horizontale Fläche 204 dieser zweiten Abstufung wirkt in ähnlicher Weise wie der abgebogene Abschnitt 162 der Blattfeder 106 bei der zweiten Ausführungsform. Im einzelnen trägt die horizontale Fläche 204 die Zunge, wenn diese von dem Riegel nicht verriegelt ist, wodurch ein Absenken der Zunge verhindert wird (vgl. Fig. 10). Weiterhin stößt die vertikale Fläche 203 der zweiten Abstufung an dem Innenende der Zunge an, sofern diese verriegelt ist; dadurch wird gewährleistet, daß die vertikale Fläche 203 die Zunge in ihrer Ausziehrichtung unter Wirkung der Federkraft der Federn 100 und 110 ausstößt, sobald die Verriegelung aufgehört hat; sofern die Zunge eingeschoben wird, dient die vertikale Fläche 203 als Mittel, um an der Zunge anliegend den Schieber 200 nach links zu verschieben.
- Die Wirkungsweise der dritten Ausführungsform ergibt sich aus den Fig. 9 und 10.
Claims (10)
1. Sicherheitsgurtverschluß mit einem eine Bodenplatte (30, 130) und davon abstehende Seitenwände (32, 33; 132, 133) aufweisenden Gehäuse (3, 103) und einer Einschubzunge (2, 102), wobei im Gehäuse ein Widerlager (5, 105) vorgesehen ist, an dem sich ein Riegel (4, 104) mit seiner Stirnseite (41) schwenkbar abstützt, der von Abschnitten einer Feder (6, 106) in die Verriegelungsstellung belastet und mittels einer Auslösetaste (7, 107) in die Freigabestellung überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (5, 105) als selbständiges Bauelement getrennt von der Bodenplatte (30, 130) ausgebildet ist und einen abgestuften Abschnitt (51, 151) zur Abstützung des Riegels (4, 104) aufweist.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (32, 33; 132, 133) einander gegenüberliegende Ausnehmungen (34, 35; 134, 135) zur Aufnahme der Enden des Widerlagers (5, 10) aufweisen und die Bodenplatte (30, 130) mit einem sich nach oben erstreckenden Vorsprung (36, 136) versehen ist, an dem sich der Mittelabschnitt des Widerlagers (5, 105) abstützt.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen federnden Auswerfer, welcher die eingeschobene Zunge (2, 102) vorspannt, so daß sie bei Betätigung der Auslösetaste (7, 107) in ihre entriegelte Stellung gebracht wird.
4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer als Feder (67, 68; 163) ausgebildet ist.
5. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (67, 68; 163) einstückig mit der Feder (6; 106) für den Riegel (4; 104) ausgebildet ist.
6. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (6) für den Riegel (4) einen weiteren Abschnitt (62, 63) aufweist, der mit dem Riegel (4) in Eingriff kommt, um diesen auf dem Widerlager (5) zu halten.
7. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer als federbelasteter Schieber (109, 200) ausgebildet ist und in einer ersten Stellung den Riegel (104) mittels einer ersten Fläche (193) in der Entriegelungsstellung hält und/oder in einer zweiten Stellung die Zunge (102) mittels einer zweiten Fläche (204) in der Verriegelungsstellung stützt.
8. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (104) an seiner Stirnseite (41) seitlich abstehende Fortsätze (141 a, 141 b) aufweist, die in die für das Widerlager (105) vorgesehenen Ausnehmungen (134, 135) eingreifen um ihn auf dem Widerlager (105) zu halten.
9. Verschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (109, 200) eine dritte Fläche (195, 203) aufweist, über die er mit der Zunge (102) zusammenwirkt.
10. Verschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (109, 200) beidseitig eines die dritte Fläche (195, 203) bildenden Vorsprungs Ausschnitte aufweist, die ein Lösen des von dem in der ersten Stellung befindlichen Schieber in der Entriegelungsstellung gehaltenen Riegels (104) von dem Schieber (109, 200) gestatten.
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