DE2724824A1 - Druckmittelbetaetigter elektrischer kleinschalter - Google Patents

Druckmittelbetaetigter elektrischer kleinschalter

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DE2724824A1 DE19772724824 DE2724824A DE2724824A1 DE 2724824 A1 DE2724824 A1 DE 2724824A1 DE 19772724824 DE19772724824 DE 19772724824 DE 2724824 A DE2724824 A DE 2724824A DE 2724824 A1 DE2724824 A1 DE 2724824A1
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Werner-Ernst Berginski
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/24Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
    • H01H35/34Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow actuated by diaphragm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

  • Druckmittelbetätigter elektrischer Kleinschalter
  • Die Erfindung betrifft einen druckmittelbetätigten elektrischen Kleinschalter mit einer elastomeren Membran, die zwei in einem Gehäuse befindliche Kammern, nämlich eine Druck-und eine mit elektrischen Kontakten bestückte Schaltkammer, flüssigkeits- und gasdicht voneinander trennt.
  • Derartige Schalter sind bekannt geworden, z.B. durch die DT-ASen 12 82 769, 15 90 017 und 15 90 170.
  • Allen diesen Schaltern ist gemeinsam eine verhältnismäßig hohe Bauform, eine flache bzw. nur gering gewölbte Membran und mehrere Zwischenglieder zur Kontaktbetätigung. Außerdem besitzen diese Schalter keine Sicherung gegen Unter- oder Überdruck.
  • Bei einem Teil dieser Schalter erfolgt die Kontaktgabe über Schraubendruckfedern.
  • Aus folgenden Gründen werden diese Merkmale als nachteilig empfunden: Bei Anbau der Schalter an Fahrzeuggetriebe ist eine hohe Bauform infolge eingeengter Platzverhältnisse hinderlich.
  • Eine flache bzw. nur gering gewölbte Membran ist nicht elastisch genug, um bereits bei kleinen Drücken und niedrigen Temperaturen genug Weg zu machen-, um zuverlässig Kontakte zu betätigen und eine genügend große Kontaktöffnung zu erzeugen. Hierzu kommt, daß die Dickentoleranzen von Elastomeren verhältnismäßig stark schwanken, wodurch zusätzliche Justiermittel erforderlich werden.
  • Bei der Schalterfertigung ist die Ausschußquote hoch.
  • Zwischenglieder zur Kontaktbetätigung sind nicht nur aufwendig in Material- und Montagekosten, sondern sie vergrößern auch die Bauhöhe und bewirken zudem oft Rißbildungen an der Membran.
  • Die Prüfung dieser Schalter auf Dichtigkeit erfolgt meistens mit einem um ein vielfaches höheren Überdruck als der eigentliche Arbeitsdruck. Auch ist es möglich, daß Schalter, die für einen niedrigen Druck ausgelegt sind, infolge Verwechselung einem höheren Druck ausgesetzt werden. Dies kann zur Zerstörung der Schalter führen. Dasselbe gilt entsprechend auch für Unterdruckschalter.
  • Eine Kontaktgabe über Schraubendruckfedern erhöht den Spannungsabfall und ist für höhere Ströme ungeeignet.
  • Auch mit einem Schalter nach DT-PS 19 42 210, der eine schlauchförmige Membran aufweist, läßt sich die Bauhöhe nicht wesentlich verkürzen, da sich die Kontaktelemente über eine größere Länge in die Membran hinein erstrecken.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen möglichst klein bauenden Schalter aus wenig Einzelteilen zu erstellen, der einfach zu montieren, dabei zuverlässig in der Funktion, auch bei sehr kleinen Druckunterschieden, geringem Druckmittelvolumen und stark unterschiedlichen Temperaturen, ist.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die kreisförmige Membran eine konzentrische Wellenform besitzt und im Mittelpunkt auf ihrer der Schaltkammer zugekehrten Seite einen mitangespritzten Schaltnocken zur direkten Kontaktbetätigung aufweist.
  • Durch die konzentrische Wellenform wird eine ausgezeichnete Elastizität und damit Beweglichkeit der Membran erzielt, wodurch bereits bei kleinen Druckunterschieden und geringem Druckmittelvolumen exakte Kontaktgaben oder Trennungen ermöglicht werden. Aufgrund des angespritzten Schaltnockens erübrigen sich Zwischenglieder zur Kontaktbetätigung.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Schaltnocken der Membran an seiner Basis so verbreitert ist, daß er sich bei Unterdruck auf dem Gehäuseflansch abstützt und daß er auf seiner Betätigungsseite ein Sackloch zur Aufnahme eines Ventileinsatzes besitzt.
  • Durch diese Anordnung ist der Schalter gegen Beschädigungen bei erhöhtem Unter- oder Überdruck geschützt. Selbstverständlich können beide Maßnahmen auch getrennt angewendet werden. Der Ventileinsatz kann aus einem metallischen oder einem thermoplastischen Werkstoff bestehen.
  • Eine Ausführung der Erfindung besteht darin, daß die elastomere Membran zumindest schaltkammerseitig und an ihrem äußeren umlaufenden Dichtungsflansch elektrisch leitend beschichtet ist.
  • Hierdurch wird eine Kontaktfeder eingespart. Der Schaltnocken der Membran bildet selbst den Kontakt zum Gegenkontakt im Schalterboden. Dies ist z.B. bei kleinen Strömen, wie sie bei Anschluß einer Leuchtdiode auftreten, anwendbar.
  • Außerdem wird die Druckmitteldichtheit der Membran erhöht.
  • Eine weitere Ausführung nach der Erfindung sieht vor, daß der Schaltnocken der Membran ein sich nach innen erweiterndes Sackloch aufweist, in dem eine Kugel oder ein Niet aus Kontaktwerkstoff eingedrückt ist und daß der Gegenkontakt eine Auflage aus einem Kontaktwerkstoff besitzt.
  • Durch diese Anordnung kann der Schalter auch mit höheren Strömen belastet werden.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Membran einstückig an die als thermoplastisches Spritzgießteil hergestellte Gehäusehälfte mitangespritzt ist.
  • Hierdurch wird die Einsparung eines Einzelteils und damit eine Montagevereinfachung und Verbilligung erzielt.
  • Eine weitere Ausführung nach der Erfindung besteht darin, daß die konzentrische Wellenform der Membran von im Zuge der Wellenform radial verlaufenden Stegen verstärkt ist.
  • Damit erreicht man eine Versteifung der Membran, die bei höheren Schalterbetätigungsdrücken erforderlich ist, ohne daß bei verhältnismäßig großem Schaltweg die Membran überbeansprucht wird.
  • Eine Weiterbildung nach der Erfindung sieht vor, daß die Kontaktanordnung als Öffner oder Umschalter ausgebildet ist.
  • Eine weitere Ausführung nach der Erfindung sieht vor, daß eine Schnappfeder bekannter Art als Kontaktelement vorgesehen ist.
  • Hierdurch wird eine plötzliche und schnelle Kontakttrennung erzielt und eine mögliche Kontaktverschweißung verhindert.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung als Seitenschnitte durch den Schalter dargestellt, und zwar zeigt die Figur 1 die Ausführung mit Kontaktgabe über Blattfeder, mit Kontaktanordnung als Schließer, Figur 2 die Ausführung mit elektrisch leitender Membranbeschichtung und Kontaktanordnung als Schließer, Figur 3 die Ausführung nach Figur 2, jedoch mit eingedrückter Kontaktkugel und Kontaktanordnung als Schließer, Figur 4 die Ausführung mit einstückig an einem Kunststoffgehäuse angespritzter Membran und Kontakt anordnung als Öffner, Figur 5 die Ausführung mit Unterdruck- und Überdruckventil, Kontaktanordnung als Öffner, Figur 6 die Ausführung mit Kontaktanordnung als Umschalter.
  • Der Schalter nach Figur 1 besteht aus einem metallischen Gehäuse 1 mit einem mit einer Bohrung 2 versehenen Gewindestutzen 3, der in eine Druckleitung eingeschraubt wird, einem abgesetzten zylindrischen Schalteraufnahmeteil 4 mit einem als Anzugsfläche dienenden Außensechskant 5.
  • Auf den innen umlaufenden Flansch 6 ist die aus einem Elastomer bestehende Membran 7 aufgelegt, deren Flansch 8 vom Isolierbodenteil 9 nach Anrollen des umlaufenden Gehäusebundes 10 flüssigkeits- und gasdicht zusammengepreßt wird. In der Mitte der Membran befindet sich der Schaltnocken 11, um den konzentrisch die Wellen 12 der Membran laufen. Im thermoplastischen Isolierbodenteil 9 ist der Steckkontakt 13 wasserdicht in bekannter Art eingedrückt oder miteingespritzt. Die Kontaktfeder 14 ist mit ihrem U-förmigen Ende 15 unter Vorspannung in eine Ausnehmung 16 des Isolierbodenteils 9 eingesetzt.
  • Entsteht in der Druckleitung, in die der Schalter eingeschraubt ist, ein genügender Druck, so wirkt er über die Bohrung 2 des Gewindestutzens 3 auf die Membran 7, die sich zum Schalteraufnahmeteil 4 hin durchbiegt, die Kontaktfeder 14 in Richtung auf den Steckkontakt 13 bewegt und schließlich den Kontakt schließt. Läßt der Druck in der Leitung nach, wird der Kontakt wieder getrennt.
  • Die Wirkungsweise nach den Figuren 2 und 3 ist die gleiche, nur, daß nach Figur 2 die Membran 7 mindestens innerhalb der strichpunktierten Linie 17 elektrisch leitend beschichtet ist und der Schaltnocken 11 der Membran 7 direkten Kontakt zum Steckkontakt 13 herstellt.
  • Nach Figur 3 ist die Membran 7 ebenfalls mindestens innerhalb der strichpunktierten Linie 17 leitend beschichtet, und der Schaltnocken 11 trägt in einem sich nach innen erweiternden Sackloch 18 eine Kugel 19 aus einem Kontaktwerk stoff, die direkten Kontakt zum Steckkontakt 13 gibt.
  • Bei der Schalterausführung nach Figur 4 besteht das Schaltergehäuse 1 aus einem thermoplastischen Kunststoff, an dem die Membran 7 mitangespritzt ist. Die Bohrung 2 zur Aufnahme der Druckleitung besitzt ein Innengewinde 20 und einen mit einer umlaufenden Lippe versehenen Absatz 22, der die Abdichtung bei Aufschrauben des Schalters auf die Druckleitung bewirkt.
  • Der Kontakt 23 ist, wenn die Druckleitung gleichzeitig als elektrischer Leiter genutzt wird, mit einem abgewinkelten Ansatz 24 versehen, der mit Vorspannung an der nicht dargestellten Druckleitung anliegt. Bei gesonderter elektrischer Leitung ist der Kontakt mit einem Steckerteil 25 versehen.
  • Figur 5 zeigt die Schalterausführung mit Doppelventil 26 zum Schutz des Schalters gegen Unter- und/oder Überdruck.
  • Bei einem entsprechend großen Unterdruck stützt sich die Basis 27 des verbreiterten Flansches des Schaltnockens 11 an dem Gehäuseflansch 28 ab. Durch den verbreiterten Flansch wird verhindert, daß sich die Membran 7 in die Bohrung 2 hineinziehen kann und dort verklemmt oder beschädigt wird.
  • Bei genügend hohem Überdruck legt sich der im Sack loch 33 befestigte Ventileinsatz 29 mit seinem kegelförmigen Absatz 30 abdichtend gegen die Stirnkante 31 der Bohrung 2 und verhindert so eine Beschädigung der Kontaktfeder 14 durch Überbeanspruchung.
  • Ein Umschalter ist in Figur 6 dargestellt. Die unter Vorspannung stehende Kontakt feder 14 liegt im Ruhezustand an dem Steckkontakt 32 an. Bei entsprechender Druckbeaufschlagung auf die Membran 7 stellt die Kontaktfeder 14 eine elektrische Verbindung zum Steckkontakt 13 her. Leerseite

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1J Druckmittelbetätigter elektrischer Kleinschalter mit einer elastomeren Membran, die zwei in einem Gehäuse befindliche Kammern, nämlich eine Druck- und eine mit elektrischen Kontakten bestückte Schaltkammer, flüssigkeits- und gasdicht voneinander trennt, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmige Membran (7) eine konzentrische Wellenform (12) besitzt und im Mittelpunkt auf ihrer der Schaltkammer zugekehrten Seite einen mitangespritzten Schaltnocken (11) zur direkten Kontaktbetätigung aufweist.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltnocken (11) der Membran (7) an seiner Basis (27) so verbreitert ist, daß er sich bei Unterdruck auf dem Gehäuseflansch (28) abstützt, und daß er auf seiner Betätigungsseite ein Sackloch (33) zur Aufnahme eines Ventileinsatzes (29) besitzt.
  3. 3. Schalter nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastomere Membran (7) zumindest schaltkammerseitig und an ihrem äußeren, umlaufenden Dichtungsflansch elektrisch leitend beschichtet ist.
  4. 4. Schalter nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltnocken (11) der Membran (7) ein sich nach innen erweiterndes Sackloch (18) aufweist, in dem eine Kugel (19) oder ein Niet aus Kontaktwerkstoff eingedrückt ist und daß der Gegenkontakt (13) eine Auflage aus einem Kontaktwerkstoff besitzt.
  5. 5. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (7) einstückig an das als thermoplastisches Spritzgießteil hergestellte Gehäuse (1) mitangespritzt ist.
  6. 6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrische Wellenform (12) der Membran (7) von im Zuge der Wellenform radial verlaufenden Stegen verstärkt ist.
  7. 7. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktanordnung als Öffner oder Umschalter ausgebildet ist.
  8. 8. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnappfeder bekannter Art als Kontaktelement vorgesehen ist.
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DE2724824B2 DE2724824B2 (de) 1979-07-05
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