DE272191C - - Google Patents

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DE272191C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/64Thread guides for straight-bar knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die an Cottonwirkstühlen bekannte Anschlagvor* richtung für die Fadenführerschienen, welche die Verschiebung der letzteren begrenzt und im Falle des Minderns periodisch einwärts gerückt wird. Von den vorhandenen Fadenführerschienen werden bekanntlich nicht alle gleichzeitig benötigt und in Tätigkeit gesetzt, sondern nur einzelne; diejenigen, welche benutzt werden sollen, müssen sich im Bewegungsbereich der Mitnehmer befinden, wohingegen die übrigen um so viel herauszuschieben sind, daß sie der Mitnehmer nicht erfassen kann und die auf ihnen angeordneten Fadenführer außerhalb der Platinenköpfe stehen, damit ihr Faden gehörig ausgeschaltet bleibt. Sollen im Verlaufe der fortschreitenden Arbeit gewisse Fadenführerschienen eingeschaltet und zu diesem Zweck in den Arbeitsbereich ihres Mitnehmers gebracht werden, so hat jetzt die bedienende Person sich an das Ende der Maschine zu begeben, die betreffenden Schienen hereinzuschieben und mit der Hand die zugehörigen Anschläge einzustellen.
Letzteres soll nach vorliegender Erfindung vermieden werden, d. h. die Einstellung der Fadenführerschienen soll der bedienenden Person von jedem Standpunkt aus möglich sein und die Anschläge sollen selbsttätig in ihre Arbeitslage gehen, damit zur Vermeidung von Zeitverlust, welcher bei der jetzt gebräuchlichen großen Länge der Cottonwirkstühle schon wesentlich ist, die bedienende Person sich nicht erst an das Maschinenende zu begeben braucht. Hierbei soll ferner dem Umstände Rechnung getragen werden, das Einschalten der Fadenführerschienen außer der Reihe bewirken zu können, so daß man nicht an eine bestimmte Reihenfolge gebunden ist, sondern ganz nach Belieben die Wahl der einzuschaltenden Fadenführerschienen treffen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Fig. 1 und 2 verdeutlichen die rechtsseitige Anschlagvorrichtung in der Seitenansicht, während Fig. 3 eine Vorderansicht derselben bedeutet. Eine gleiche Anschlagvorrichtung befindet sich am linken Ende der Maschine.
Die Fadenführerschienen α sind in bekannter Weise hintereinanderliegend angeordnet und tragen je so viele Fadenführer b, als die Anzahl der Platinenköpfe c beträgt. An ihren Enden sind diese Fadenführerschienen a in den an sich bekannten Anschlagvorrichtungen d geführt, welche mittels einer Gewindespindel e der Minderung entsprechend schrittweise einwärts gerückt werden können, wie dies an Cottonwirkstühlen allgemein üblich ist; Fig. 3 stellt die am rechten Maschinenende befindliehe Anschlagvorriehtung d dar; am linken Ende der Maschine ist eine gleiche Anschlagvorriehtung vorhanden. Jede dieser beiden Anschlagvorrichtungen besitzt an sich bekannte, einzeln bewegliche Anschläge f für die Fadenführerschienen a, und zwar in der Anzahl der letzteren. Diese Anschläge f, welche gewöhnlich die aus Fig. 1 und 3 ersichtliche Tieflage einnehmen, ruhen mit einem Stift g auf einer Querschiene h, welche mittels Hebels i angehoben werden kann, indem ein aus der Zeichnung nicht ersichtlicher,
durch eine Zugstange / nebst Hebel k mit i, h in Verbindung stehender Fußtritt o. dgl. betätigt wird. Hierbei werden sämtliche Anschläge f über die Fadenführerschienen a hinaufgedrückt, so daß man die nicht benötigten Fadenführerschienen über die Anschläge f hinausschieben, d. h. aus der ausgezogenen Stellung α in die punktierte Stellung a1 (Fig. 3) bringen kann, damit ihre sonst in Arbeitsstellung befindlichen Fadenführer b außer Arbeitsstellung (b1) gelangen. Dann wird die angehobene Schiene h wieder niedergelassen, welcher Bewegung auch die Anschläge f folgen, da jeder derselben unter der Wirkung einer Zugfeder m (Fig. 3) steht. Die Anschläge der nicht herausgeschobenen Fadenführerschienen a gehen wieder in ihre Tief lage (f, Fig. 2 und 3), während diejenigen Anschläge f1, welche zu den herausgeschobenen Fadenführerschienen a1 gehören, nicht ganz niedergehen können, sondern sich auf. die ihnen zugehörigen Fadenführerschienen aufsetzen. Der Mitnehmer η kommt dann nur mit der Gabel 0 der in Arbeitsstellung befindlichen Fadenführerschienen a abwechselnd in Eingriff, während die Gabeln o1 der übrigen Fadenführerschienen a1 außerhalb des Bewegungsbereiches dieses Mitnehmers η sich befinden und letztere daher von diesem nicht betätigt werden, solange sie die Ausrückstellung beibehalten.
Soll eine ausgeschaltete Fadenführerschiene eingeschaltet werden, so erfaßt die bedienende Person die betreffende Schiene einfach mit der Hand und schiebt sie aus der Stellung a1 in die Stellung α (Fig. 3), was an jeder Stelle der Maschine geschehen kann, also nicht bedingt, daß diese Person sich erst an das entsprechende Maschinenende begibt, weil die zugehörigen Anschläge f auf Veranlassung ihrer Feder m von selbst niederfallen, sobald sie auf der Fadenführerschiene ihren Gegenhalt verlieren.
Da vor dem Aus- oder Einschalten von Fadenführerschienen immer sämtliche Anschläge f hochgehoben werden, so läßt sich auch die Wahl der aus- oder einzuschaltenden Fadenführerschienen in beliebiger Reihenfolge treffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch·.
    Anschlagvorrichtung für die Fadenführerschienen von Cottonwirkstühlen, welche an den beiden Maschinenenden ebenso viele Anschläge besitzt, als Fadenführerschienen vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anschläge im Bereich einer Stange o. dgl. liegen und von dieser vor ■ dem Aus- oder Einschalten von Faden-■ führerschienen gemeinsam aus dem Bewegungsbereich der letzteren gebracht werden, aber einzeln und unabhängig voneinander bei den eingeschalteten Fadenführerschienen sich wieder in ihre Arbeitslage zurückbewegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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