DE270503C - - Google Patents
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- DE270503C DE270503C DENDAT270503D DE270503DA DE270503C DE 270503 C DE270503 C DE 270503C DE NDAT270503 D DENDAT270503 D DE NDAT270503D DE 270503D A DE270503D A DE 270503DA DE 270503 C DE270503 C DE 270503C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K5/00—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
- G01K5/02—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid
- G01K5/16—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid with electric contacts
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JK* 270503 '.-KLASSE
42«. GRUPPE
Quecksilberkontaktthermonieter..
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1912 ab.
Es gibt bereits Quecksilberkontaktthermometer für elektrische Temperaturregler, bei
■ denen der Quecksilberfaden durch eine Gasblase o. dgl. unterteilt ist, und bei denen die
Kapillare oben in eine Erweiterung zur Aufnahme von Reservequecksilber endet. Letzteres
dient dazu, die Kontaktvorrichtung für verschiedene Temperaturen einstellbar zu machen. Die Erfindung besteht nun darin, daß
ίο sämtliche Kontakte in dem oberen Teil des
Fadens angebracht werden, dessen Quecksilbermenge sich verändern läßt, so daß der
untere Teil des Fadens, der zur Anzeige der Temperatur dient, durch die Einstellung des
Kontakts auf eine andere Temperatur nicht verändert wird. Auf diese Weise erhält das
Instrument neben seinen Eigenschaften als kontinuierlich einstellbares Kontaktthermo-
- meter gleichzeitig diejenigen eines eichfähigen Quecksilbernormalthermometers für hohe Temperaturen.
Ein zweites Merkmal der Neuheit ist die Anordnung des Kontakts' gegenüber der Ausflußspitze,
wodurch die Einstellung erleichtert wird.
In der Zeichnung ist das Kontaktthermometer in zwei verschiedenen Formen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des Thermometers, dessen Quecksilberfaden durch eine
Gasblase unterbrochen ist und das am oberen Ende eine Erweiterung besitzt, die zum Teil
mit Reservequecksilber, im übrigen aber in bekannter Weise mit Gas von hohem Druck
angefüllt ist. Die Skalenteilung des Instruments bezieht sich auf das Ende des mit
dem unteren Thermometergefäß in Verbindung stehenden Quecksilberfadens, dort wo dieser
die unterteilende Gasblase berührt. Die Kapillare ist am oberen Ende in eine Spitze ausgezogen
und mündet über dem Reservequecksilber in die obere Erweiterung. Oberhalb der Skalenteilung ist ein Kontaktdraht aus
Platin oder anderem geeigneten Material in die Glaswand der Kapillare eingeschmolzen,
der bis in den Quecksilberfaden hineinragt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2
geht ein zweiter Kontaktdraht durch die Wand des oberen Gefäßes und endet unmittelbar
gegenüber der Ausflußspitze. Eine andere Ausführung des Kontakts zeigt Fig. 3, bei
der beide Kontaktdrähte in die Kapillare eingeführt sind.
Zum Zwecke der Einstellung für die Fernanzeige oder Regulierung einer bestimmten
Temperatur wird das Thermometergefäß über einer Flamme langsam so weit erwärmt, bis
das Instrument an seiner Skalenteilung den gewünschten Wärmegrad anzeigt. Hierbei
fließt ein Teil des oberen Quecksilberfadens in das Reservegefäß über, wenn der Kontakt
vorher für eine niedrigere Temperatur eingestellt war, als er jetzt eingestellt werden soll.
Der etwa am Spitzenende hängende Quecksilbertropfen wird durch eine leichte Erschütterung
des Instruments entfernt. War der Kontakt dagegen vorher für eine höhere Temperatur
eingestellt, so ist vor der obigen Manipulation etwas Quecksilber in die Kapillare
zurückzuführen, was auf folgende Weise geschieht. Während des Thermometer so wagerecht
gehalten wird, daß die Kapillarenmündung vom Reservequecksilber des oberen Gefäßes
bedeckt ist, wird das untere Gefäß erwärmt, bis der Faden aus der Kapillare heraustritt.
Läßt man darauf in unveränderter Lage das Instrument langsam erkalten, so füllt sich die
Kapillare vollständig mit Quecksilber an,
ίο worauf die eigentliche Einstellung wie oben
angegeben erfolgen kann. ,
Die Wirkungsweise des Thermometers ist folgende: Wird die eingestellte Temperatur erreicht,
so tritt der obere Quecksilberfaden aus der Kapillarenspitze heraus, berührt den gegenüberstehenden
zweiten Kontaktdraht und schließt so einen elektrischen Stromkreis, der
bei sinkender Temperatur wieder unterbrochen wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 erfolgt der Kontakt bereits bei einer niedrigeren
Temperatur als derjenigen, für die er in der beschriebenen Weise eingestellt worden ist,
weil der obere Kontaktdraht sich nicht am Kapillarenende, sondern weiter unten befindet.
Der Unterschied ist empirisch zu ermitteln und bei der Einstellung zu berücksichtigen.
Die zuletzt beschriebene Form kann auch durch Einbringen einer zweiten Blase so eingerichtet
werden, daß der Kontakt bei Erreichung der eingestellten Temperatur nicht geschlossen, sondern unterbrochen wird.
Claims (2)
1. Quecksilberkontaktthermometer; dessen Faden durch einen bei der Einstellung
unverändert bleibenden Zwischenraum, ζ. Β. eine Gasblase, unterteilt ist und das oben
in eine Erweiterung zur Aufnahme von Reservequecksilber endet, mit dessen Hilfe die Kontaktvorrichtung für jede beliebige
Temperatur einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kontakte in dem
oberen Teil des Fadens angebracht sind, dessen Quecksilbermenge sich kontinuierlieh
verändern läßt, während der untere Teil des Fadens, der bei ordnungsmäßigem Gebrauch des Instruments mit keinem
elektrischen Kontakt in Berührung kommt, zur Anzeige der Temperatur dient und durch die Einstellung des Kontakts keine
Volumänderung erfährt.
2. Quecksilberkontaktthermometer nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß
nur ein Kontaktdraht in die Kapillare selbst eingeführt ist, während der zweite
in der oberen Erweiterung gegenüber der Ausflußspitze des Thermometerfadens endet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270503C true DE270503C (de) |
Family
ID=527242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270503D Active DE270503C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270503C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2498212A (en) * | 1947-01-27 | 1950-02-21 | Prec Thermometer & Instr Compa | Thermoregulator |
| US2536493A (en) * | 1944-07-26 | 1951-01-02 | Philadelphia Thermometer Compa | Maximum temperature registering thermometer |
| US6434768B2 (en) | 1999-09-30 | 2002-08-20 | Mattel, Inc. | Collapsible play yard |
-
0
- DE DENDAT270503D patent/DE270503C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2536493A (en) * | 1944-07-26 | 1951-01-02 | Philadelphia Thermometer Compa | Maximum temperature registering thermometer |
| US2498212A (en) * | 1947-01-27 | 1950-02-21 | Prec Thermometer & Instr Compa | Thermoregulator |
| US6434768B2 (en) | 1999-09-30 | 2002-08-20 | Mattel, Inc. | Collapsible play yard |
| US6438772B1 (en) | 1999-09-30 | 2002-08-27 | Mattel, Inc. | Collapsible play yard |
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