DE270262C - - Google Patents
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- DE270262C DE270262C DENDAT270262D DE270262DA DE270262C DE 270262 C DE270262 C DE 270262C DE NDAT270262 D DENDAT270262 D DE NDAT270262D DE 270262D A DE270262D A DE 270262DA DE 270262 C DE270262 C DE 270262C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/18—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
HENRI SCHWEIZER in BASEL
Um bei Schleifbügeln zur Stromabnahme bei elektrischen Bahnen die Abnutzung möglichst
gering zu machen,^ hat man die Kontaktfläche im Querschnitt U-förmig gemacht und mit einer
die Oberseite des Bügels etwas überragenden durchtränkbaren Einlage ausgefüllt. Durch
diese Anordnung werden dem Leitungsdraht scharfe Kanten zugekehrt, wodurch die Abnutzung
entweder des Bügels oder des Leitungsdrahtes groß wird. Ferner hat man zu dem
gleichen Zweck in die Kontaktfläche des Bügels Längsrillen gemacht und diese mit einem
Schmiermittel ausgefüllt. Diese Anordnung ist ebenfalls nachteilig, weil hier die beabsichtigte
Schmierung des Leitungsdrahtes sehr unvollkommen ist, indem das Schmiermittel
schnell aufgebraucht ist.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Schleif bügel zur Stromabnahme bei
elektrischen Bahnen, welcher wenigstens eine breite Kontaktfläche, eine aus aufsaugfähigem
Material bestehende, aus der Kontaktfläche herausragende Einlage und eine zur Aufnahme
einer Schmierflüssigkeit bestimmte Kammer aufweist, liegt die Einlage bezüglich der Fahrtrichtung
am vorderen Teil der Kontaktfläche vor deren Berührungsstelle mit dem Leitungsdraht,
so daß die ganze Kontaktfläche mit geschmiertem Leitungsdraht in Berührung
kommt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Ansicht des mit dem Leitungsdraht
in Berührung kommenden Teiles des Bügels, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsieht
und Fig. 3 eine Ansicht, teilweise im Schnitt in größerem Maßstabe. Fig. 4 zeigt
einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3, Fig. 5 einen Querschnitt nach der
Linie C-D der Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. 1 und Fig. 7 einen
Querschnitt nach der Linie G-H der Fig. 3.
Der obere, dem Leitungsdraht 1 zugekehrte Bogenteil des Schleif bügeis 2 ist von winkelförmigem
Querschnitt und dessen mittlerer, mit dem Leitungsdraht 1 in Berührung kommender
Teil 2' (Fig. 4) weist breite/ ungefähr im rechten Winkel zueinander stehende Kontaktflächen
3 auf, wobei der Übergang von einer Kontaktfläche zur anderen abgerundet
ist. In jeder der Kontaktflächen 3 ist nahe dem freien Ende derselben, an welchem sie
abgerundet ist, eine Nut 4 (Fig. 5) vorgesehen, in der eine Einlage 5 aus aufsaugfähigem Material,
z. B. Filz, angeordnet ist. Die Einlage 5 befindet sich an der abgerundeten Stelle, ragt
etwas aus der Kontaktfläche 3 heraus und ist um einen in der Nut liegenden Draht 6 herumgelegt,
welcher durch um ihn gewickelte Drahtstücke 7, deren Enden durch Öffnungen im
Bügelteil 2' aus diesem herausragen und umgebogen sind, im Grund der Nut 4 gesichert
ist. Im mittleren Teil von 2', also im Scheitel des Schleif bügeis, ist durch Rippen 8 (Fig. 1, 3)
und eine Platte 9 (Fig. 4) eine Kammer 10 gebildet, von der aus Kanäle 11 zu dem Grund
jeder der Nuten 4 verlaufen. Die Kammer 10 steht durch einen Kanal 12 (Fig. 3, 7) mit der
Außenseite des Schleif bügeis in Verbindung, der Kanal 12 ist jedoch für gewöhnlich durch
eine Schraube 13 abgeschlossen. Die Kammer 10 ist zur Aufnahme einer Schniierflüssigkeit,
vorzugsweise Schmieröl, bestimmt, welches durch den Kanal 12 eingefüllt wird.
In jeder Fahrtrichtung des Fahrzeuges, an dem der beschriebene Schleif bügel angebracht
ist, liegt eine der Kontaktflächen 3 an :dem Leitungsdraht 1 an, wobei die Fahrtrichtung
zu der Lage des Schleifbügels der Richtung des Pfeiles 14 in Fig. 4 bzw. 15 in Fig. 5 entspricht,
so daß also die Einlage 5 der mit dem Leitungsdraht 1 in Berührung stehenden Kontaktfläche
bezüglich der Fahrtrichtung am vorderen Teil der Kontaktfläche liegt, und zwar befindet sich die Einlage zufolge der
Abrundung .der Kontaktfläche vor der Stelle, wo der Leitungsdraht mit dem Schleif bügel in
Berührung kommt, also vor der Kontaktstelle.
Das öl gelangt nun durch die Kanäle 11 des
nach unten ragenden Schenkels des oberen Bogenteiles des Schleif bügeis zu der in der
Nut 4 dieses Schenkels befindlichen Einlage 5, und diese saugt sich ihrer ganzen Länge nach
mit öl voll. Ändert das Fahrzeug seine Fahrtrichtung,
so kommt die Kontaktfläche 3, die bis jetzt nach unten ragte, mit dem Leitungsdraht
ι in Berührung. Hierbei gleitet die Ein-■ lage 5 dieser Kontaktfläche', die mit Öl getränkt
ist, an dem Leitungsdraht 1 vorbei und schmiert ihn, so daß die nachfolgende Kontaktfläche
mit dem geschmierten Leitungsdraht in Berührung kommt. Während dieser Fahrtrichtung
wird nun die Einlage 5 der bei der vorherigen Fahrtrichtung mit dem Leitungsdraht
in Berührung gewesenen und jetzt nach unten ragenden Kontaktfläche mit öl getränkt, so
daß, wenn das Fahrzeug wieder seine ursprüngliche Fahrtrichtung einschlägt, und demzufolge
wieder die früher bei dieser Fahrtrichtung mit dem Leitungsdraht in Berührung gewesene
Kontaktfläche mit dem Leitungsdraht in Berührung kommt, die Einlage derselben nun den
Draht schmiert, während sich die Einlage der anderen Kontaktfläche mit Öl vollsaugt.
Es erfolgt also in jeder Fährtrichtung ein Schmieren des Leitungsdrahtes, und zwar vor
der Kontaktfläche, wodurch einer Abnutzung nach Möglichkeit vorgebeugt wird. Durch die
Anordnung der Schmiereinlage vor der Kontaktfläche wird die Wirkung des beim Fahren
entstehenden Abreißfunkens auf die Schmiereinlage unschädlich. Die Anbringung einer
Kammer zur Unterbringung einer Schmierflüssigkeit im Schleifbügel hat den Vorteil,
daß die Schmiereinlagen des Schleif bügeis selbsttätig immer wieder Schmierflüssigkeit ansaugen.
Claims (3)
1. Schleif bügel zur Stromabnahme bei elektrischen Bahnen mit mindestens einer
breiten Kontaktfläche, einer aus aufsaugfähigem Material bestehenden, aus der Kontaktfläche herausragenden Einlage und
einer zur Aufnahme einer Schmierflüssigkeit bestimmten Kammer, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einlage (5) bezüglich der Fahrtrichtung am vorderen Teil der Kontaktfläche
(3) vor deren Berührungsstelle mit dem Leitungsdraht liegt, so daß die ganze Kontaktfläche mit geschmiertem
Leitungsdraht in Berührung kommt.
2. Schleifbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei annähernd
senkrecht zueinander stehende Kontaktflächen (3) aufweist, an deren jeder eine Schmiereinlage (5) sich befindet und zwischen
denen die zur Aufnahme der Schmierflüssigkeit bestimmte Kammer (10) liegt,
so daß jeweils in einer Fahrtrichtung die außer Wirkung befindliche Einlage (5) Schmierflüssigkeit ansaugen kann.
3. Schleifbügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5)
um einen im Grund einer Nut (4), in welcher sich die Einlage befindet, gesicherten
Draht (6) herumgelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270262C true DE270262C (de) |
Family
ID=527026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270262D Active DE270262C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270262C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9201364U1 (de) * | 1992-02-05 | 1993-06-09 | Pies, Gerrit, 5650 Solingen | Stromabnehmer |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9201364U1 (de) * | 1992-02-05 | 1993-06-09 | Pies, Gerrit, 5650 Solingen | Stromabnehmer |
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