DE270262C - - Google Patents

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DE270262C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
HENRI SCHWEIZER in BASEL
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1913 ab.
Um bei Schleifbügeln zur Stromabnahme bei elektrischen Bahnen die Abnutzung möglichst gering zu machen,^ hat man die Kontaktfläche im Querschnitt U-förmig gemacht und mit einer die Oberseite des Bügels etwas überragenden durchtränkbaren Einlage ausgefüllt. Durch diese Anordnung werden dem Leitungsdraht scharfe Kanten zugekehrt, wodurch die Abnutzung entweder des Bügels oder des Leitungsdrahtes groß wird. Ferner hat man zu dem gleichen Zweck in die Kontaktfläche des Bügels Längsrillen gemacht und diese mit einem Schmiermittel ausgefüllt. Diese Anordnung ist ebenfalls nachteilig, weil hier die beabsichtigte Schmierung des Leitungsdrahtes sehr unvollkommen ist, indem das Schmiermittel schnell aufgebraucht ist.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Schleif bügel zur Stromabnahme bei elektrischen Bahnen, welcher wenigstens eine breite Kontaktfläche, eine aus aufsaugfähigem Material bestehende, aus der Kontaktfläche herausragende Einlage und eine zur Aufnahme einer Schmierflüssigkeit bestimmte Kammer aufweist, liegt die Einlage bezüglich der Fahrtrichtung am vorderen Teil der Kontaktfläche vor deren Berührungsstelle mit dem Leitungsdraht, so daß die ganze Kontaktfläche mit geschmiertem Leitungsdraht in Berührung kommt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Ansicht des mit dem Leitungsdraht in Berührung kommenden Teiles des Bügels, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsieht und Fig. 3 eine Ansicht, teilweise im Schnitt in größerem Maßstabe. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. 1 und Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie G-H der Fig. 3.
Der obere, dem Leitungsdraht 1 zugekehrte Bogenteil des Schleif bügeis 2 ist von winkelförmigem Querschnitt und dessen mittlerer, mit dem Leitungsdraht 1 in Berührung kommender Teil 2' (Fig. 4) weist breite/ ungefähr im rechten Winkel zueinander stehende Kontaktflächen 3 auf, wobei der Übergang von einer Kontaktfläche zur anderen abgerundet ist. In jeder der Kontaktflächen 3 ist nahe dem freien Ende derselben, an welchem sie abgerundet ist, eine Nut 4 (Fig. 5) vorgesehen, in der eine Einlage 5 aus aufsaugfähigem Material, z. B. Filz, angeordnet ist. Die Einlage 5 befindet sich an der abgerundeten Stelle, ragt etwas aus der Kontaktfläche 3 heraus und ist um einen in der Nut liegenden Draht 6 herumgelegt, welcher durch um ihn gewickelte Drahtstücke 7, deren Enden durch Öffnungen im Bügelteil 2' aus diesem herausragen und umgebogen sind, im Grund der Nut 4 gesichert ist. Im mittleren Teil von 2', also im Scheitel des Schleif bügeis, ist durch Rippen 8 (Fig. 1, 3)
und eine Platte 9 (Fig. 4) eine Kammer 10 gebildet, von der aus Kanäle 11 zu dem Grund jeder der Nuten 4 verlaufen. Die Kammer 10 steht durch einen Kanal 12 (Fig. 3, 7) mit der Außenseite des Schleif bügeis in Verbindung, der Kanal 12 ist jedoch für gewöhnlich durch eine Schraube 13 abgeschlossen. Die Kammer 10 ist zur Aufnahme einer Schniierflüssigkeit, vorzugsweise Schmieröl, bestimmt, welches durch den Kanal 12 eingefüllt wird.
In jeder Fahrtrichtung des Fahrzeuges, an dem der beschriebene Schleif bügel angebracht ist, liegt eine der Kontaktflächen 3 an :dem Leitungsdraht 1 an, wobei die Fahrtrichtung zu der Lage des Schleifbügels der Richtung des Pfeiles 14 in Fig. 4 bzw. 15 in Fig. 5 entspricht, so daß also die Einlage 5 der mit dem Leitungsdraht 1 in Berührung stehenden Kontaktfläche bezüglich der Fahrtrichtung am vorderen Teil der Kontaktfläche liegt, und zwar befindet sich die Einlage zufolge der Abrundung .der Kontaktfläche vor der Stelle, wo der Leitungsdraht mit dem Schleif bügel in Berührung kommt, also vor der Kontaktstelle.
Das öl gelangt nun durch die Kanäle 11 des nach unten ragenden Schenkels des oberen Bogenteiles des Schleif bügeis zu der in der Nut 4 dieses Schenkels befindlichen Einlage 5, und diese saugt sich ihrer ganzen Länge nach mit öl voll. Ändert das Fahrzeug seine Fahrtrichtung, so kommt die Kontaktfläche 3, die bis jetzt nach unten ragte, mit dem Leitungsdraht ι in Berührung. Hierbei gleitet die Ein-■ lage 5 dieser Kontaktfläche', die mit Öl getränkt ist, an dem Leitungsdraht 1 vorbei und schmiert ihn, so daß die nachfolgende Kontaktfläche mit dem geschmierten Leitungsdraht in Berührung kommt. Während dieser Fahrtrichtung wird nun die Einlage 5 der bei der vorherigen Fahrtrichtung mit dem Leitungsdraht in Berührung gewesenen und jetzt nach unten ragenden Kontaktfläche mit öl getränkt, so daß, wenn das Fahrzeug wieder seine ursprüngliche Fahrtrichtung einschlägt, und demzufolge wieder die früher bei dieser Fahrtrichtung mit dem Leitungsdraht in Berührung gewesene Kontaktfläche mit dem Leitungsdraht in Berührung kommt, die Einlage derselben nun den Draht schmiert, während sich die Einlage der anderen Kontaktfläche mit Öl vollsaugt.
Es erfolgt also in jeder Fährtrichtung ein Schmieren des Leitungsdrahtes, und zwar vor der Kontaktfläche, wodurch einer Abnutzung nach Möglichkeit vorgebeugt wird. Durch die Anordnung der Schmiereinlage vor der Kontaktfläche wird die Wirkung des beim Fahren entstehenden Abreißfunkens auf die Schmiereinlage unschädlich. Die Anbringung einer Kammer zur Unterbringung einer Schmierflüssigkeit im Schleifbügel hat den Vorteil, daß die Schmiereinlagen des Schleif bügeis selbsttätig immer wieder Schmierflüssigkeit ansaugen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schleif bügel zur Stromabnahme bei elektrischen Bahnen mit mindestens einer breiten Kontaktfläche, einer aus aufsaugfähigem Material bestehenden, aus der Kontaktfläche herausragenden Einlage und einer zur Aufnahme einer Schmierflüssigkeit bestimmten Kammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) bezüglich der Fahrtrichtung am vorderen Teil der Kontaktfläche (3) vor deren Berührungsstelle mit dem Leitungsdraht liegt, so daß die ganze Kontaktfläche mit geschmiertem Leitungsdraht in Berührung kommt.
2. Schleifbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei annähernd senkrecht zueinander stehende Kontaktflächen (3) aufweist, an deren jeder eine Schmiereinlage (5) sich befindet und zwischen denen die zur Aufnahme der Schmierflüssigkeit bestimmte Kammer (10) liegt, so daß jeweils in einer Fahrtrichtung die außer Wirkung befindliche Einlage (5) Schmierflüssigkeit ansaugen kann.
3. Schleifbügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) um einen im Grund einer Nut (4), in welcher sich die Einlage befindet, gesicherten Draht (6) herumgelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9201364U1 (de) * 1992-02-05 1993-06-09 Pies, Gerrit, 5650 Solingen Stromabnehmer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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