DE269540C - - Google Patents
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- DE269540C DE269540C DENDAT269540D DE269540DA DE269540C DE 269540 C DE269540 C DE 269540C DE NDAT269540 D DENDAT269540 D DE NDAT269540D DE 269540D A DE269540D A DE 269540DA DE 269540 C DE269540 C DE 269540C
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- liquid
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
- B01F25/40—Static mixers
- B01F25/44—Mixers in which the components are pressed through slits
- B01F25/441—Mixers in which the components are pressed through slits characterised by the configuration of the surfaces forming the slits
- B01F25/4413—Mixers in which the components are pressed through slits characterised by the configuration of the surfaces forming the slits the slits being formed between opposed conical or cylindrical surfaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01F25/442—Mixers in which the components are pressed through slits characterised by the relative position of the surfaces during operation
- B01F25/4422—Mixers in which the components are pressed through slits characterised by the relative position of the surfaces during operation the surfaces being maintained in a fixed but adjustable position, spaced from each other, therefore allowing the slit spacing to be varied
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269540 KLASSE 12 e. GRUPPE
FRANZ MAX BERBERICH in KIEL.
Verfahren zum Homogenisieren von Flüssigkeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1911 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Homogenisieren von
Flüssigkeiten und kann insbesondere zum Homogenisieren von Milch Verwendung finden,
um eine Entrahmung derselben hintanzuhalten. Zu diesem Zweck wird die Flüssigkeit über
einen kegelförmigen, stufenartig abgesetzten Körper unter Druck geleitet, wobei der Druck
von der Spitze des Kegels nach den erweiterten Teilen zu allmählich abnimmt. Beim
Überleiten der Flüssigkeit über den Stufenkörper wird der Flüssigkeitsstrom so geführt,
daß er auf seinem Wege wiederholt umbiegt und mit der nach fließ en den Flüssigkeit im
Gegenstrom in Berührung kommt, so daß eine Reibung zwischen den in entgegengesetzter
Richtung fließenden Flüssigkeitsteilen stattfindet. Auf diese Weise wird eine Homogenisierung
erreicht, die noch feiner ist wie die nach den bekannten Verfahren erzielte, bei
denen ein Druck von, 150 und mehr Atmosphären angewendet wird, während bei dem
vorliegenden Verfahren nur ein solcher von etwa 60 Atmosphären erforderlich ist. Hierin
liegt ein wesentlicher Fortschritt, da neben der Erzielung eines besseren Produktes eine
erhebliche Kraftersparnis erreicht und die Abnutzung der Apparate bedeutend verringert
wird.
Von dem bekannten Verfahren zum Homogenisieren von Flüssigkeiten- in der Weise, daß
man sie durch einen zwischen einem rotierenden Kegel und dessen Sitz gebildeten, verschieden
eng einstellbaren Ringraum drückt, unterscheidet sich das vorliegende Verfahren dadurch, daß die Flüssigkeit über einen feststehenden
Stufenkegel geleitet wird, wobei sie nach dem jedesmaligen Austreten aus dem engen Ringraum zwischen einer Stufe und
ihrem Sitz an die gegenüberliegende Fläche anprallt und zerstäubt wird, dann umkehrt
und im Gegenstrom zur nächsten Stufe gedrückt wird, wo sich derselbe Vorgang wiederholt.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in beispielsweiser
Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch dieselbe, Fig. 2 ein Schnitt
nach Linie A-B in Fig. 1. Die Vorrichtung besteht aus einem mit einem Kanal b versehenen
Kniestück α, an welches ein Gehäuse c angeschlossen ist, das einen Kanal d besitzt,
in welchen der Kanal b einmündet. Das Gehäuse c ist mit einer Ausbohrung versehen,
die in ihrem vorderen Teil stufenartig abgesetzt und in ihrem hinteren Teil zylindrisch
ist. An die Stufenflächen β des Gehäuses c schließen sich Ringräume f an. In der Ausbohrung
des Gehäuses c ist ein Körper g angeordnet, welcher derart mit Abstufungen versehen
ist, daß er mit dem Gehäuse c Ringräume h bildet, deren Weite unveränderbar
ist, während die Stufenflächen i des Körpers g und die Stufenflächen e des Gehäuses c mit
Hilfe der Spindel k derart eingestellt werden können, daß zwischen ihnen ganz enge Durchlässe
verbleiben. Der Körper g ist ferner mit Rillen I versehen. An das Gehäuse c ist ein
Kniestück m angeschlossen, in welchem die Spindel k mit Gewinde geführt ist und weldies
einen Abflußkanal η besitzt.
Die durch das Kniestück α zufließende, zu
Claims (1)
- homogenisierende Flüssigkeit wird durch den Kanal b d in das Gehäuse c gedrückt und gelangt durch die zwischen den Stufenflächen e und i befindlichen feinen Durchlässe in dünnen Strahlen in die Ringräume f, an deren Rand der Strahl nach unten umbiegt und zurückfließt, bis er in die Ringräume h gelangt, aus denen er wiederum zwischen den nächstfolgenden Stufenflächen des Gehäuses und des ίο Körpers g in feinen Strahlen in den nächstfolgenden Ringraum f gespritzt wird, und so fort, bis die Flüssigkeit durch die Rillen I und den Kanal « abfließt.1S Patent-Ansprüche:I. Verfahren zum Homogenisieren von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit unter Druck über einen kegelförmigen, stufenartig abgesetzten Körper geleitet wird, wobei der auf die Flüssigkeit wirkende Druck von der Spitze des kegelförmigen Körpers nach den erweiterten Teilen zu allmählich abnimmt.• 2. Verfahren zum Homogenisieren von Flüssigkeiten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit . derartig über den kegelförmigen, stufenartig abgesetzten Körper geleitet wird, daß sie auf ihrem Wege wiederholt umbiegt und im Gegenstrom mit der nachfließenden Flüssigkeit in Berührung kommt, so daß eine Reibung zwischen den entgegengesetzt fließenden Flüssigkeitsteilen entsteht.3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein mit einer stufenartigen Ausbohrung versehenes Gehäuse, dessen Stufenflächen in Ringräume auslaufen, und einen in dem Gehäuse angeordneten, stufenartig abgesetzten Körper, der mit dem Gehäuse Ringräume bildet, welche sich an die in dem Gehäuse angeordneten Ringräume anschließen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269540C true DE269540C (de) |
Family
ID=526392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269540D Active DE269540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269540C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113928B (de) * | 1957-05-18 | 1961-09-21 | Albina Ets | Vorrichtung zum Homogenisieren fluessiger und breiiger Substanzen |
-
0
- DE DENDAT269540D patent/DE269540C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113928B (de) * | 1957-05-18 | 1961-09-21 | Albina Ets | Vorrichtung zum Homogenisieren fluessiger und breiiger Substanzen |
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