DE269373C - - Google Patents

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DE269373C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/08Padlocks with shackles hinged on the case
    • E05B67/10Padlocks with shackles hinged on the case with devices for securing the free end of the shackle

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
gedrehte Scheibe.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein . Vorhangschloß, dessen Neuheit in der Anordnung einer auf dem Schloßblech gelagerten, mit einer Nase versehenen Schließscheibe besteht, die innerhalb einer Kapsel geführt und so mit der Hülse kombiniert ist, daß das öffnen und Schließen nur mittels eines Schlüssels erfolgen kann, der mit einem kantigen Schaft versehen ist. Mittels Schlüssel,
ίο die einen runden Schaft besitzen, wäre ein öffnen des Schlosses nicht möglich.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. ι und 2 eine Ansicht und Schnitt, während die Fig. 3 bis 6 Einzelheiten in vergrößertem Maßstab darstellen.
Auf der Schloßdecke α ist der Schließriegel δ mittels der Stifte c c1 und Schlitze d geradlinig verschiebbar gelagert, jedoch liegt er in vorliegendem Beispiel nicht unmittelbar auf der Schloßdecke auf, sondern auf einer Zuhaltung e, die ihrerseits auf einem soge-^ nannten blinden Riegel f liegt, der in seiner Gestaltung mit dem Riegel δ übereinstimmt, jedoch keine Schließnase g wie dieser für den Bügel h besitzt. Beide Riegel f und δ sind durch Stifte i miteinander verbunden, so daß die Bewegung des einen die des anderen zur Folge hat. k sind die Zuhaltungen, die um c1 drehbar mittels Federn m sich auf den Stift i auflegen. In den kreisförmigen Ausprägungen η des Schloßbleches α und der Decke a1 ist die Schlüsselbüchse 0 und eine mit ihr in Verbindung stehende Kapsel p gelagert, so daß eine Drehung beider erfolgen kann.
Die Verbindung der Kapsel mit der Schlüsselbüchse wird bewirkt durch einen Vorsprung q, der in die Ausfräsung r der Schlüsselbüchse eingreift. Innerhalb der Kapsel p ist eine Scheibe s geführt, die mit einer Zunge s1 versehen ist; die Wandung der Kapsel p ist dabei, wie aus Fig. 3 ersichtlich, um so viel fortgenommen, daß die1 Zunge s1 ein gewisses Spiel, zum mindesten aber eine Vierteldrehung in der Kapsel besitzt. Die Kapsel p ist mit einem runden Loch versehen, die Scheibe s dagegen mit einem kantigen, in vorliegendem Beispiel mit . einem quadratischen Loch t. Der Schaft des Schlüssels u (Fig. 5) ist quadratisch. Sein unterhalb des Bartes ν vorstehendes Ende u1 paßt in das Vierkant t hinein; entsprechend ist die Schlüsselbüchse r gearbeitet.
Die Schlüsselbüchse kann mittels des in sie eingesteckten Zapfens u1 so weit gedreht werden, daß der Schaft bzw. der Schlüssel ganz in die Büchse eingeführt werden kann. Erfolgt dann die Drehung des Schlüssels in der Schließrichtung, so wird die Kapsel infolge ihrer Verbindung mit der Sctilüsselbüchse mitgedreht, desgleichen auch die Schließscheibe s, und es erfolgt dann durch den Schlüsselbart ν Aushebung der Zuhaltungen und durch die Nase s1 eine Bewegung des Riegels f und des damit verbundenen Schließriegels g nach rechts und in derselben Weise bei entgegengesetzter Drehung ein Schließen des Riegels. Beim Einstecken eines Schlüssels mit rundem Schaft kann wohl eine Drehung
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der Schlüsselbüchse so weit erfolgen, als es die Aussparung in der Wandung der Kapsel -p zuläßt, und diese Drehung würde aber nur genügen, um durch den Bart des Schlüssels am runden Schaft die Zuhaltungen auszuheben; eine weitere Wirkung erfolgt nicht, da die Schließscheibe ihrerseits nicht mitgedreht und infolgedessen auch der Riegel nicht verschoben werden kann.
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Claims (2)

  1. Patent- Ansprüche:
    i. Vorhangschloß mit Bewegung des Riegels durch eine mittels eines .profilierten Schlüssels gedrehte Scheibe, gekennzeichnet durch die Anordnung einer am Boden des Schlosses drehbar gelagerten Kapsel, in welcher eine mit einer Nase zur Bewegung des Riegels versehene Scheibe gelagert und die mit der Schlüsselbüchse derart verbunden ist, daß bei Drehung der letzteren durch den Schlüssel die Kapsel gedreht und die Schließscheibe mitgeschleppt wird, wobei zwecks Verhinderung der Benutzung des Schlosses durch einen unrichtigen Schlüssel die Schließscheibe sich mit Spielraum in der Kapsel drehen kann.
  2. 2. Vorhangschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der Schlüssel einen an sich bekannten, beliebig kantig profilierten Schaft oder Schaftkopf besitzt, welchem Profil das Loch in der Schließscheibe angepaßt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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