DE26846C - Gefäfse für Glasschmelzöfen zur kontinuirlichen Raffinirung der Glasmasse - Google Patents

Gefäfse für Glasschmelzöfen zur kontinuirlichen Raffinirung der Glasmasse

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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B7/00Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
    • C03B7/01Means for taking-off charges of molten glass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/20Bridges, shoes, throats, or other devices for withholding dirt, foam, or batch
    • C03B5/205Mechanical means for skimming or scraping the melt surface

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
Zweites Zusatz-Patent zu No. 925 vom 3. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1883 ab. Längste Dauer: 13. December 1891.
Wie schon in dem Haupt- und ersten Zusatz-Patent angedeutet, unterliegen die darin erläuterten Constructiorien etc. je nach den zu erfüllenden Zwecken vielfachen Aenderungen.
Bei' gewissen Flaschen- und Weifshohlglaswannenbetrieben hat es sich als zu Zeiten recht störend erwiesen, dafs die in den obengenannten Patenten erläuterten sogenannten Schiffchen von den Arbeitsplätzen weggeschwommen sind oder wenigstens zu denselben ihre Lage verändert haben.
Die in folgendem beschriebene, zum Theil auf beiliegender Zeichnung dargestellte Neuerung hilft diesem Uebelstande und den damit verbundenen Nachtheilen ab und bietet aufser diesen noch manche andere Vortheile vor den in P. R. No. 925 und 6161 erläuterten Apparaten.
Das gewünschte Ziel kann in doppelter Weise erreicht werden:
1. indem man die in P. R. No. 925 und 6161 beschriebenen Schiffchen anwendet und dieselben, um sie in gewisser Höhen- und Grundrifslage zu fixiren, auf entsprechend hohe, vor den Arbeitsplätzen angeordnete und aus dem Wannenboden'hervorragende Pfeiler aufsetzt, oder
2. dafs man anders gestaltete Schiffchen anwendet bei einer gleichzeitig geänderten Construction des Arbeitsraumes der Wanne.
Der wesentlichste constructive Unterschied zwischen den vorgenannten patentirten Apparaten und dieser unter 2. genannten Neuerung ist der, dafs die im allgemeinen jenen aus P. R.
No. 925 und 6161 bekannten Schiffchen nachgebildeten Gefäfse (s. Fig. 1, 2, 4 und 6) keinen Boden haben.
Diese würden zwar, ebenso wie die anderen, im Glase schwimmen, aber ohne Weiteres nicht den Zweck der Raffinirung des Glases erfüllen, , denn das Glas würde direct in den vorderen Arbeitsraum A eintreten können. Das Schwimmen soll verhindert, das Raffiniren jedoch erfüllt werden.
Um beides gleichzeitig zu erreichen, ist es nöthig, den vorderen sogenannten Arbeitsraum der Wannenöfen entsprechend zu construiren.
Dieser vordere Wannenraum schliefst nicht, wie sonst üblich, mit der Linie x-y (s. Fig. 1, 2, 4 und 6) ab, sondern es ist in denselben eine Bank .S hineingebaut, welche je nach der Gröfse der Schiffchen verschieden, doch so hoch und breit sein mufs, dafs das bodenlose Schiffchen in richtiger Höhenlage für den Glasmacher darauf aufsitzt, und zwar so weit, dafs nur der hintere, dem Innern des Ofens zugekehrte Theil C desselben bis zur niederen Zwischenwand Z2 frei in den Ofenraum hineinragt (s. Fig. 1, 2, 3, 4 und 6), während der zweite und event, dritte Raum des Schiffchens auf der Bank aufliegen.
Durch diese Construction ist ein Herumschwimmen des Schiffchens vermieden und gleichzeitig erreicht, dafs das Glas aus dem Wannenraum nur in den hinteren Theil C des Schiffchens durch ~c eintreten kann, so dafs dieses
sonach unbehindert seinen Zweck der Raffinirung des Glases, wie in P. R. No. 925 und 6161 beschrieben, erfüllen kann.
Diese eingebaute Bank .S ist, wie aus Fig. 1, 2, 4, 5 und 6 ersichtlich, durch Luftcirculation e gut gekühlt, also vor rascher Abnutzung vollkommen geschützt.
Es ist selbstverständlich, dafs dasselbe, was in Bezug auf Form, Gröfse etc. in den Patenten P. R. No. 925 und 6161 über die ein-, zwei- und mehrtheiligen Schiffchen gesagt ist, auch auf die bodenlosen Schiffchen Anwendung findet. Beiliegende Zeichnung stellt einige der gebräuchlichsten Gröfsen und Formen dar.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Die Anwendung feststehender, auf Pfeilern aufgestellter Schiffchen, wie solche im Haupt- und ersten Zusatz-Patent geschützt sind.
2. Die Construction der im Haupt- und ersten Zusatz-Patent geschützten Schiffchen ohne Boden in Verbindung mit einer entsprechend hohen und breiten, in den Arbeitsraum eingebauten gekühlten Bank, auf der sie feststehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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