DE26767C - Geschlossene Heifsluftmaschine - Google Patents
Geschlossene HeifsluftmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
- F02G1/053—Component parts or details
- F02G1/057—Regenerators
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei dieser geschlossenen Heifsluftmaschine wird ein bestimmtes Quantum atmosphärischer
Luft abwechselnd erhitzt bezw. abgekühlt, während die durch Erhitzung der Luft gewonnene
Kraft auf die Kurbel der Schwungradwelle übertragen wird.
In dem der ganzen Maschine zur Basis dienenden Ofen Ä hängt der Feuertopf B, von
dem Boden desselben gehen acht verticale Heizrohren C aufwärts und bilden ein geschlossenes
Ringsystem im unteren Theile des Feuertopfes. Jedes dieser Heizrohre ist an seinem oberen
Ende geschlossen und unten an den Feuertopfboden gegossen. In Fig. 4 und 5 ist der untere
Theil des Feuertopfes deutlicher dargestellt. C sind die Heizrohre, während E die Zungen darstellen,
welch letztere bewirken, dafs die von der Feuerung emporsteigenden Verbrennungsgase durch die Heizrohre streichen. Die Verbrennungsgase
nehmen den in Fig. 5 durch Pfeile angedeuteten Weg und gehen, da unten jede Feuerungszunge als halbrundes Ableitungsrohr
dient, nach der Wandung des Feuertopfes, von wo dieselben, die Wandung des Feuertopfes
erhitzend, in dem schmalen, ringförmigen Raum emporsteigen. F sind acht mit Verschlufskappen
versehene Reinigungslöcher.
Im unteren Theile des Feuertopfes bedecken die zu einem Ring vereinigten Heizrohren den
Einsatz G, und zwar derart, dafs überall ein entsprechend schmaler. Raum zwischen dem
Einsatz G und den Heizrohren, sowie der Feuertopfwandung besteht. In dem mittleren
sternartigen Theile des Einsatzes G befindet sich ein senkrechtes, genau ausgebohrtes Loch und
in demselben bewegt sich, möglichst dicht und ohne Reibung vertical mit dem Verdränger auf-
und niedergehend, das an dem unteren Theile des Regenerators J befindliche Rohr K, welches
mit dem unteren Theile des Regenerators aus einem Stück besteht. Der Regenerator J besteht
aus einer gröfseren Anzahl kurzer in einander gesteckter Cylinder, welche nach der Achse
des Cylinders zu stufenweise kleiner im Durchmesser und kürzer von Höhe werden und
unten einen mit einem gröfseren Loch versehenen Boden haben. Der gröfste dieser Cylinder
besteht mit dem Rohr K aus einem Stück und bewegt sich möglichst dicht und
ohne Reibung in dem unteren cylindrischen Theile des Feuertopfes und mit dem Rohr K
in dem Einsatz G. An den kleinsten und obersten der Regeneratorcylinder fafst die lange stählerne
Verdrängerstange L, welche durch beide Böden des Verdrängers M geht, an welch letzterem
sich ein längerer, bis in den Triebcylinder N hineinragender Blechcylinder befindet. Der
mittelste Cylinder O, also der eigentliche Kühlcylinder,
wird von dem Wassermantel P umschlossen. Oberhalb des Wassermantels befindet
sich der Treibcylinder N, welcher unten durch einen Flantsch mit dem Kühlcylinder O verbunden
ist. An der äufseren Wandung des Treibcylinders N bewegt sich der Arbeitskolben Q, welcher mit einer Ledermanschette
abgedichtet ist. ,An dem Arbeitskolben Q innerhalb des Treibcylinders N sitzt das hermetisch
verschlossene Gefäfs R, welches bewirkt, dafs die an der Wandung des Kühlcylinders emporsteigende
abgekühlte Luft zurück in den über den Verdränger durch den Blechcylinder gebildeten
kalten Raum mufs. Der Blechcylinder
oben an dem Verdränger hat überhaupt den Zweck, die emporsteigende, von unten nach
oben verdrängte Luft zu zwingen, dafs dieselbe die ganze innere Wandung des Kühlcylinders
bestreichen mufs.
Der Arbeitskolben Q ist mit einer langen, nach unten gehenden, genau gebohrten Nabe
versehen, welche zur Führung der Verdrängerstange dient. Mit seiner äufseren, sauber gegedrehten-Wandung
führt sich der Arbeitskolben in der Kolbenführung S, bei welcher er jedoch
nur auf vier von einander entgegengesetzten schmalen Stellen schleift. Letztere Kolbenführung
S besteht mit den oben darauf befindlichen beiden Balancierlagern T aus einem
Gufsstück; sie ist aus zwei Ringen gebildet mit vier dazwischen stehenden Stützen, welche
letzteren an ihrem oberen Ende zur Führung des Kolbens dienen. In den beiden auf der
Kolbenführung 5 befindlichen Balancierlagern bewegen sich die beiden Balanciere, in Fig. 3
sind dieselben besonders dargestellt; der gabelförmige Balancier U bewegt den Arbeitskolben,
während der mittelste Balancier V zur Verdrängerbewegung dient. Der gabelförmige Balancier
U erfafst mittelst zweier Zugstangen W, Fig. i, den .Arbeitskolben und auf dem entgegengesetzten
Ende dieses Balanciers fafst die abwärtsgehende Pleuelstange X an die gekröpfte
Arbeitskurbel Y der Schwungradwelle. Der mittelste Balancier V dient zur Bewegung des
Verdrängers, die in der Gabel desselben befindliche Zugstange Z, Fig. 2, erfafst unten den
Kreuzkopf der Verdrängerstange, die auf der anderen Seite dieses Balanciers abwärtsgehende
Zugstange α greift unten an den auf der Hebelwelle b sitzenden Hebel ■ c\ auf dieser Hebelwelle,
welche sich in den beiden Lagern d bewegt, sitzt nun aufserhalb des einen Lagers
der Hebel e. An diesen letzteren Hebel fafst die von oben kommende sehr kurze Pleuelstange/",
welche durch den Kurbelzapfen der Verdrängerkurbel g auf- und niederbewegt wird. Die Verdrängerkurbel
g eilt der Arbeitskurbel um die entsprechenden Grade vor. Die abwärtsgehende
Zugstange α hat an ihreni unteren Ende eine gebogene Form, damit dieselbe beim Arbeiten
nicht mit der Arbeitskurbel in Collision kommt. Die Schwungradwelle der Maschine läuft in den
beiden Lagern h, welche gemeinschaftlich, sowie auch der andere unten arbeitende Mecha-.
nismus auf der gegen den Wassermantel geschraubten Platte angebracht sind. Die Wirkungsweise
der Maschine ist folgende: Denkt man sich den Vordränger aus der in Fig. 2 gezeichneten
tiefsten Stellung aufwärtsgehend, so' wird derselbe die Luft aus dem kalten Raum verdrängen;
dieselbe geht zuerst in dem durch den Blechcylinder des Verdrängers und dem
Gefäfs R gebildeten schmalen Raum nach oben, streicht von da zwischen Cylinderwandung und
Verdränger hinunter, geht durch die ringförmigen Kanäle des Regenerators und nimmt von
der hier aufgespeicherten Wärme solche auf, und da die einzelnen Regeneratorcylinder einen
entsprechenden Abstand von einander haben, so geht die Luft, ohne grofs gehindert zu werden,
durch die Bodenlöcher der einzelnen Regeneratorcylinder und durch das Rohr K nach
unten, trifft den Feuertopfboden und geht, sich nun vollends erhitzend, durch den entsprechend
schmalen Raum zwischen dem Einsatz G und der gesammten Heizröhrenwandung,
welche nach der Achse des Feuertopfes zu liegt, zuerst nach oben, geht dann über sämmtliche
Heizrohrböden hinweg, und wird dann durch den Einsatz G abermals gezwungen, die nach
dem Umfang des Feuertopfes zu liegende Heizröhrenwandung hinunter zu passiren, um dann
erst noch in den zwischen der Feuertopfwandung und dem Einsatz G gebildeten kreisrunden Raum
unter dem Regenerator nach oben zu steigen, wie dies in Fig. 5 zu sehen ist, da hier der
Verdränger mit dem Regenerator die Hälfte des Weges nach oben zurückgelegt hat.
Der Einsatz G ist mittelst Stifte im unteren Theile des Feuertopfes befestigt und dem Heizröhrenringsystem
entsprechend geformt, wie solches in den Fig. 4 und S zu sehen ist. Die
durch Erhitzung der Luft gewonnene Kraft wirkt in der bekannten Weise indirect auf den Arbeitskolben. Beim Niedergang des Verdrängers legt
die Luft ganz denselben Weg zurück und läfst ihre Wärme zum gröfsten Theile in dem Regenerator
und geht an der Cylinderwandung hinauf, um sich vollends abzukühlen. · ■
Die Gesch windigkeitsregulirung dieser Maschine
geschieht auf einfach rationelle Art, und zwar wird dies durch Abblasen von kalter Luft erzielt
in der Weise, dafs hauptsächlich Während des Kolbenniederganges, also während der Compressionsperiode,
Luft austreten kann. Zu diesem Zweck sind unterhalb der Schwungradweile zwei Hähne i und k angebracht, welche durch
ein Rohr mit einander verbunden sind. Der Hahn k communicirt mit dem inneren Cylinderraum
und wird durch Einwirkung der auf der Schwungradwelle sitzenden unrunden Scheibe /
geschlossen.
Der Hahn 2, welcher durch ein Rohr mit dem Hahn k verbunden ist, wird durch Einwirkung
des Centrifugalregulators geöffnet, wenn die Normaltourenzahl der Maschine überschritten
ist. Es folgt hieraus, dafs bei normalem Gange der Maschine keine Luft austreten kann, da
dies nur, geschieht, wenn der durch den Regulator beeinfiufste Hahn i .geöffnet wird; es geht
dann die Luft hauptsächlich während des Kolbenniederganges aus dem inneren Cylinderraum
durch den Hahn k, passirt das Verbindungsrohr und geht durch den vom Regulator geöffneten
Hahn i ins Freie. Die auf der Schwungrad-
welle sitzende unrunde Scheibe / ist entsprechend
gestaltet, damit eine vollkommene Regulirung stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Der durch die beiden Hebel c und e, welche auf der Hebelwelle b befestigt sind, gebildete Hebelmechanismus zur Bewegung des Verdrängers, wobei an den Hebel e die von oben kommende und durch die Verdrängerkurbel g bewegte Pleuelstange / angreift, während an den Hebel c die am unteren Ende gekrümmte längere Zugstange a anfafst.Der Feuertopf mit Heizröhren, wie beschrieben und dargestellt, welche ein geschlossenes Ringsystem bilden.
Der Regenerator/, welcher unter dem Verdränger an der Verdrängerstange sitzt und mit demselben auf- und niederbewegt wird, wie beschrieben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26767C true DE26767C (de) |
Family
ID=303123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26767D Active DE26767C (de) | Geschlossene Heifsluftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26767C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2535519A (en) * | 1941-05-05 | 1950-12-26 | Hartford Nat Bank & Trust Co | Five element hot-gas motor with means for heating the gas thereof exclusively in theheater element thereof |
-
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- DE DENDAT26767D patent/DE26767C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2535519A (en) * | 1941-05-05 | 1950-12-26 | Hartford Nat Bank & Trust Co | Five element hot-gas motor with means for heating the gas thereof exclusively in theheater element thereof |
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