DE267299C - - Google Patents

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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C14/00Alloys based on titanium

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Description

Goldgehalt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1912 ab.
Goldlegierungen von weißer Farbe sind bekannt, nämlich Au Al, Au Fe, Au Ni, Au Pd, Au Pt, Au Sn (vgl. Fenchel, Metallkunde S. 88, 90, 92, 93, 94, 95). Diese Legierungen, welche alle aus nur zwei Metallen bestehen, haben aber gewisse Nachteile, die ihre technische Verwendung ausschließen.
Was diese binären (aber auch etwaige ternäre) Goldlegierungen mit Platin und Palladium betrifft, so sind sie viel zu kostspielig, um in der Praxis Anwendung finden zu können, da solche weiße ,Goldlegierungen zu einem Preise verkauft werden müssen, der dem Preis einer gewöhnlichen Goldlegierung von gleichem Goldgehalt einigermaßen entspricht.
Die Legierungen mit Aluminium, Zinn, Nickel usw. würden nun zwar bezüglich der Kosten keine Schwierigkeiten machen, sie sind aber so hart und spröde, daß man sie nicht verarbeiten kann.
Es ist nun gefunden worden, daß man zu Legierungen gelangt, die in jeder Hinsicht den praktischen Erfordernissen entsprechen, wenn man die Metalle der Platingruppe (Pt, Pd) in mehr oder minder weitem Maße durch Metalle der Eisen-Nickelgruppe, im besonderen durch Nickel ersetzt. Man kann in dieser Weise Legierungen erhalten, deren Herstellung nicht wesentlich teurer ist als die der gewöhnlichen Goldlegierungen, während anderseits die Sprödigkeit, welche man bei reinem Nickelzusatz erhält, durch die Kombination von Nickel mit dem Edelmetall vollkommen aufgehoben wird. Selbstverständlich kann man anstatt von reinem Golde auch von Kupfergoldlegierungen ausgehen. Dabei darf aber der Kupfergehalt eine gewisse Grenze nicht überschreiten, damit die gewünschte weiße Farbe nicht in eine rötliche übergeht.
Bei richtiger Wahl der Mengenverhältnisse gelingt es auch, Legierungen herzustellen, welche neben Gold nur Kupfer und Nickel, also keine Edelmetalle, enthalten und doch annähernd die gewünschten Eigenschaften aufweisen.
Die Zusammensetzung der Legierung kann im allgemeinen innerhalb weiter Grenzen schwanken. Eingehende Versuche haben aber als zweckmäßigste Zusammensetzung für den Legierungszusatz, der dem Golde zuzusetzen ist, folgendes ergeben:
Metalle der Platingruppe 0,5—2oAtomproz.
- Nickelgruppe 70—-94
- Kupfer 4—30 - ,
wobei der Zusatz als Ganzes betrachtet und für sich allein .= 100 Prozent gesetzt ist.
Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1. Goldlegierungen bzw. Kupfergoldlegierungen von weißer Farbe mit überwiegendem Goldgehalt, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzielung dieser Farbe bekannten Zusätze von Edelmetallen (Pt, Pd) in mehr oder minder weitgehendem Maße durch Zusätze von Metallen der Eisen-Nickelgruppe YiVi, Co, Fe) ersetzt werden.
2. Goldlegierungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz zum Gold sich aus 0,5—20 Atomprozent Edelmetall (Pt, Pd), 70—94 Atomprozent Nickel
1 und 4—30 Atomprozent Kupfer zusammensetzt.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Lagerexempii

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    .- JVI 267299 KLASSE 40 b. GRUPPEl.
    Dr. RICHTER & CO. in PFORZHEIM, Baden.
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