DE267150C - - Google Patents

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DE267150C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • E04B5/261Monolithic filling members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
r 267150 -KLASSE 37«.' GRUPPE
und unterer Putzdecke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1912 ab.
Die als Terrast-Fischbauchdecken u. dgl. bekannten Deckensysteme über Holzbalken haben den Übelstand, daß, namentlich bei Winterbauten, die in der nachträglich eingebauten unteren Putzdecke befindliche Feuchtigkeit beim Ausheizen der Räume nach oben gegen die obere Betondecke getrieben wird und an der kalten Betondecke Niederschläge bildet. Diese Niederschläge, die zuerst als
'o kleine Tropfen auf der Unterseite der Pappe oder des Papiers auftreten, gleiten allmählich, an den Drähten des Gewebes tiefer, meist bis zur Deckenmitte, und vereinigen sich hier zu größeren Tropfen, die auf die untere Putzdecke herabfallen. Infolge dieses Vorganges zeigen sich an der Unterseite der Putzdecke in der Mitte zwischen den Balkenfeldern feuchte Stellen, die einen rechtzeitigen Anstrich der unteren Putzdecke verhindern und sich längere Zeit unangenehm bemerkbar machen. Bei den am meisten zur Ausführung gelangenden Betondecken mit einer Abdeckung aus Asphaltpappe über dem gespannten Drahtgewebe ergab sich ferner, daß das herabtropfende Wasser aufgelöste Bestandteile der Imprägnierung enthielt und die Wasserfiecke an der unteren Putzdecke eine rostbraune Farbe hinterließen, die nur durch mehrfaches Überstreichen zu beseitigen war.
Selbst die Herstellung von. Luftlöchern an den Enden der Balkenfelder genügte nicht, diesen Übelstand zu vermeiden, -weil die Abkühlung der stark wasserhaltigen Luft an der kalten oberen Betondecke zu plötzlich erfolgte.
Der schädlichen Ansammlung von Feuchtigkeit in den Hohlräumen solcher Decken hat man dadurch zu begegnen gesucht, daß man in der Putzdecke Lücken beließ, die erst nach dem Durchheizen des Hohlraumes geschlossen werden. - Das hatte aber den Nachteil, daß man die Putzdecke nicht auf einmal fertigstellen und daß bei dem nachträglichen Schließen der Lücken" dem Putz nur mit Mühe ein gleichmäßiges Aussehen gegeben werden konnte.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Übelstände vermieden. Es wird in bekannter Weise über den Holzbalken verzinktes Drahtgewebe g gespannt und dieses über den Balken durch Asphaltpappe α überdeckt, so daß die Feuchtigkeit aus dem über der Pappe auszuführenden Beton B nicht in die Holzbalken dringen kann. Im Gegensatz zu der bisher üblichen Ausführung wird jedoch die Asphaltpappe möglichst an der tiefsten Stelle des Durchhanges unterbrochen und der frei bleibende Drahtgewebestreifen mit einem stark wasseraufsaugenden Stoff M belegt oder ausgedrückt. Alsdann wird in üblicher Weise der Beton B aufgebracht und der Fußboden fertiggestellt. Nachdem die obere Decke vollständig abgebunden hat und ausgetrocknet ist, wird die untere Putzdecke D hergestellt. Die beim Ausheizen der Räume aus der unteren Putzdecke D aufsteigende Feuchtigkeit w
sammelt sich an der tiefsten Stelle des Durchhanges, wo sie durch den wasseraufsaugenden Stoff M, welcher aus porösem Gipsmörtel, Steinschlag, porösem Beton, Löschpapier o. dgl. bestehen kann, aufgesaugt und an den darüber befindlichen Beton allmählich abgegeben wird. Es wird hierdurch ein allmähliches vollständiges Austrocknen der Hohlräume H erzielt und dadurch eine Zerstörung der HoIzbalken durch Schwamm, Fäulnis u. dgl. vermieden. Außerdem wird dem Beton B noch nachträglich allmählich eine gewisse Feuchtigkeit zugeführt, welche auf die Festigkeit des Betons von günstigem Einfluß ist, besonders wenn der Beton oben, wie üblich, durch einen wasserdichten Fußboden F abgedeckt ist und von oben keine Feuchtigkeit erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Holzbalkendecke mit einer massiven Oberdecke auf einer zwischen den Balken über einem Gewebe ausgebreiteten durchhängenden Asphaltpapplage und mit einer unteren Putzdecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Pappe an der tiefsten Stelle des Durchhanges unterbrochen und der Zwischenraum durch einen wasseraufsaugenden Stoff ausgefüllt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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