AT83391B - Verfahren zur Herstellung eines leichten, fäulniswidrigen, wärmeisolierenden und schalldichten Bau- und Isolierstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines leichten, fäulniswidrigen, wärmeisolierenden und schalldichten Bau- und Isolierstoffes.

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AT83391B
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Carl Friedlaender
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  Verfahren zur Herstellung eines leichten, fäulniswidrigen, wärmeisolierenden und schalldichten
Bau-und Isolierstoffes. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines spezifisch leichten, fäulniswidrigen, wärmeisolierenden und schalldichten Bau und Isolierstoffes. 



   Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass Stücke von verfilztem Moos, nachdem sie getrocknet und durch   Behandeln   mit desinfizierenden Substanzen von allen in ihnen vor- handenen schädlichen Organismen befreit worden sind, mit wasserdichtmachenden und gleichzeitig versteifenden sowie feuerfestmachenden Substanzen getränkt werden. 



   Es ist bereits vielfach vorgeschlagen worden, Torf zu   holz-oder steinartigen Kunstmassen   zu verarbeiten. Diese Produkte sind hart, schwer und nicht porös. Ähnliches gilt von Torfziegeln, die man durch Pressen von Torf erhält, nachdem man durch Behandeln mit Wasserdampf die vorhandenen Keime und Insekten getötet hat. Aus Torfsoden hat man durch Überziehen mit einem Teerpräparat einen Baustoff hergestellt, der aber nicht fäulnisbeständig und überdies leicht brennbar ist. 



   Behufs praktischer Durchführung des die Erfindung bildenden Verfahrens wird Moos, wie es insbesondere auf vielen   Torflagern   als   zusammenhängende   Vegetationsdecke vorkommt, in Form von Platten ausgestochen. Diese Platten werden an der Luft trocknen gelassen und dann, auf Hürden ausgebreitet, in einem geschlossenen Raume der Einwirkung desinfizierender Dämpfe. z. B. solcher. von Formaldehyd, ausgesetzt, um alle in der Moosmasse vorhandenen lebenden Organismen abzutöten. 



   Um dem Material neben seiner Fäulniswidrigkeit,   Wärmeisolierfähigkeit   und Schalldichtigkeit auch noch einen hohen Grad von Feuerbeständigkeit zu verleihen, wird nun eine Behandlung mit Metallsalzlösungen, insbesondere Alaunlösung, vorgenommen und dann getrocknet. Eine besonders günstige Wirkung, nämlich eine gewisse Wasserundurchlässigkeit und Steifheit, wird erzielt, wenn man die   mit Alaunlösung getränkten   Platten mit Alkalien, z. B. 



  . Ammoniaklösung, nachbehandelt, wodurch sie eine mehr oder weniger starke hornartige wasser- und feuerbeständige Decke erhalten. 



   Man gewinnt auf diese Weise ein plattenförmiges, leichtes, fäulnisbeständiges, gut wärmeisolierendes und schalldichtes Material für Bau-und Isolierzwecke, das sich beispielsweise zur Herstellung von Zwischenwänden, die nicht zu tragen haben, oder von Unterlagen für Fussböden eignet. Bei den aus dem genannten Material hergestellten Zwischenwänden empfiehlt sich die Anbringung eines Bewurfes von Gips, Kalk oder Zement, um ihnen eine glatte   Oher-   fläche zu verleihen, die das sichere Befestigen von Nägeln, Schrauben usw. in derartigen Wänden   ermöglicht.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines leichten, fäulniswidrigen, wärmeisolierenden und schalldichten Bau-und Isolierstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass Stücke aus verfilztem Moos, wie man solche vorteilhaft durch Ausstechen aus den natürlich vorkommenden zusammenhängenden Moosdecken von Torflagern in Plattenform erhält, in getrocknetem Zustande der Einwirkung desinfizierender Stoffe, wie Formaldehyddämpfe, ausgesetzt, sodann mit wasserdicht-und feuerfestmachenden sowie versteifenden Stoffen, nämlich Metallsalzlösungen, vorteilhaft mit einer Alaunlösung, getränkt und dann entweder getrocknet oder noch mit Alkalien, z. B. Ammoniaklösung, behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT83391D 1913-10-30 1913-10-30 Verfahren zur Herstellung eines leichten, fäulniswidrigen, wärmeisolierenden und schalldichten Bau- und Isolierstoffes. AT83391B (de)

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