DE266309C - - Google Patents

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DE266309C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F15/00Suspended filing appliances
    • B42F15/0005Suspended filing appliances for record carriers, e.g. for disc records

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266309 KLASSE 42g. GRUPPE
Haltevorrichtung für Schallplatten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Aufbewahrungsart der Schallplatten, bei der diese auf einem zentralen Dorn aufgesteckt sind, und besteht in einer besonderen Haltevorrichtung für diese Aufbewahrungsmethode. Es ist nämlich ein mit Handgriff versehener Träger vorgesehen, der zu beiden Seiten je einen kurzen Dorn zum Aufhängen je einer Platte trägt.
ίο An Hand der beiliegenden Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, soll nun die aus einzelnen Haltern bestehende Vorrichtung bzw. ein solcher beschrieben werden.
Fig. ι zeigt eine schaubildliche Darstellung des Halters in Seitenansicht,
. Fig. 2 eine Vorderansicht desselben,
Fig. 3 wiederum eine direkte Seitenansicht mit aufgehängten Platten und Aufhängestange für den Halter selbst im Schnitt,
zo Fig. 4 eine Rückansicht nach Fig. 3.
Fig. 5 läßt in vergrößerter Darstellung erkennen, in welcher Weise sich die bespielte Seite der Platte gegen den Halter stützt, ohne daß die eigentliche Spielfläche selbst mit diesem in Berührung kommt.
Der Halter, welcher zweckmäßig aus Holz, Zelluloid, gepreßtem Metall oder Draht oder aber auch aus sonst geeignetem Material hergestellt wird, besteht zunächst aus einem flachen Steg α von geringer Stärke, dessen oberer hakenförmiger Teil gleichzeitig als Handgriff b ausgebildet ist. Unter Benutzung des letzteren ist somit der Halter vermittels des Hakens c bequem in ein entsprechend eingerichtetes Gefach o. dgl. hineinzuhängen bzw. zwecks Aufhängung oder Abnahme der Platten mit dem Fuß d auf eine feste Unterlage aufzustützen. Der Steg α trägt . ferner in seiner kreisförmig verbreiterten Mitte den quer zu demselben beiderseits durchgeführten Haltestift e, der von oben her eingekerbt ist, um ein Herabfallen der vermittels ihrer Mittellöcher über denselben zu hängenden Platten zu verhindern. Am äußersten Ende des Handgriffes b wird schließlich noch ein kleines Schild f angebracht, aus dessen Aufschrift, eventuell unter Zuhilfenahme eines entsprechenden Registers, die Titel der betreffenden Musik- oder sonstigen Vorträge zu ermitteln sind, welche durch die beiden auf dem Halter befindlichen Platten zu Gehör gebracht werden können.
Aus Fig. 3 und 4 läßt sich sowohl die Aufhängung der Platten g als auch des Halters selbst erkennen. Letztere erfolgt in einfachster Weise mittels einer Stange h, über welche der Haken c des Halters greift und die ihrerseits beliebig entweder zwischen Konsolen oder aber in Schränken, Ständern u. dgl. gelagert sein kann. Trotzdem ist durch Anordnung der an den nach vorn gerichteten Handgriffen b hängenden Schildchen f infolge der dadurch gebotenen Übersichtlichkeit das Auffinden einer gewünschten Platte ganz bedeutend erleichtert.
Auch wird bei der beschriebenen Art der Aufbewahrung der Platten die bespielte Fläche selbst absolut geschont, da sich die die letz-
tere innen und außen begrenzenden erhöhten Ränder i und *' gegen den Steg a des Halters stützen. Es ist somit eine Berührung der Spielflächen unter sich ebenso sicher vermieden, als auch eine solche mit dem Halter selbst unter keinen Umständen stattfinden kann, wie dieses aus Fig. 5 besonders deutlich ersichtlich ist.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel bildet in seinen Konstruktionseinzelheiten nicht Gegenstand der Erfindung, vielmehr können solche den mannigfachsten Abänderungen in Form und Ausführung unterliegen, ohne daß dadurch das Erfindungsgebiet verlassen wird. So soll u. a. auch eine Konstruktion eingeschlossen sein, bei welcher der Plattenträger nicht aufgehängt, sondern in entsprechend geformten Schienen geführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Haltevorrichtung für Schallplatten mit zentralem Aufhängedorn, bestehend aus einem mit Handgriff (b) versehenen Träger (a), zu dessen beiden Seiten kurze Dorne (e) zum seitlichen Aufstecken zweier Schallplatten (g) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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