DE266178C - - Google Patents

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DE266178C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B1/00Shirts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 266178-KLASSE Za. GRUPPE
LOUIS BLOCK in CÖLN.
den Kragen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1913 ab.
Durch den Druck und die Reibung der um den Halsbund von Oberhemden befestigten Klagen tritt sehr häufig eine Beschädigung, d. h. ein Durchstoßen der unmittelbar um den Halsbund herum befindlichen Teile der Oberhemden statt; namentlich die auf den Schultern gelegenen Teile der dem Halsbund benachbarten Teile der Oberhemden zeigen infolge des Druckes der Kragen schon nach
ίο verhältnismäßig kurzem Gebrauch einen bis zum Durchstoßen der Wäsche reichenden Verschleiß.
Zur Vermeidung dieses Ubelstandes hat man bereits den Halsbund von Hemden aus zwei Teilen ausgeführt, zwischen denen der untere Rand des Kragens ruht. Diese Anordnung weist jedoch bedeutende Nachteile auf, die unter anderem darin bestehen, daß diese bekannte Einrichtung, nur bei Stehkragen einen genügenden Schutz gewährt, während z. B. bei den ebenso gebräuchlichen Stehumlegekragen ein Reiben und damit ein Durchscheuern des Hemdenstoffes durch die untere Kante des äußeren Kragenteiles erfolgt. Ein fernerer Übelstand ist es, daß zu einem mit dieser Einrichtung versehenen Hemde ein Kragen von einer bestimmten Größe gehört, da andernfalls ein Zuknöpfen des Kragens nicht ohne Eintausch anderer Unbequemlichkeiten möglich ist.
Diesen Ubelständen wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch wirksam vorgebeugt, daß die dem Halsbund des Oberhemdes oder auch der Vorhemden. (Chemisetts) unmittelbar benachbarten Teile durch einen sattelartigen Ansatz, der zweckmäßig am Halsbund befestigt, z. B. angenäht wird, derart verstärkt werden, daß der durch den Kragen ausgeübte Druck und Verschleiß auf den Sattelschutz übertragen wird.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι ein Hemd mit der Schutzauflage in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Die Einrichtung besteht aus einem sattelartig um den Halsbund a des Hemdes geführten, auf dem Hemdenstoff aufliegenden Schutzstreifen b.
Selbst wenn daher der Sattel b angesichts des Druckes und Verschleißes durch den Kragen erneuerungsbedürftig wird, kann dieser Notwendigkeit ohne nennenswerte Kosten durch einen Ersatz des Sattels Genüge geschehen. Die dem Halsbund benachbarten Schulter- und Brustteile des Oberhemdes selbst aber bleiben von dem durch den Kragen herbeigeführten Verschleiß völlig verschont.
Die Sattelstücke b kann man, wie die Zeichnung erkennen läßt, sichelförmig vorsehen, daß sie im wesentlichen die Schulterblattteile des Hemdes schützen; man kann jedoch auch den Sattel vollständig um den Halsbund a herumführen. Des ferneren kann man den
Sattelschutz gewünschtenfalls auch leicht aus- j Halsbund von Hemden und Vorhemden wechselbar, d. h. leicht abnehmbar am Hals- j benachbarten Teile durch den Kragen, dabund anbringen. durch gekennzeichnet, daß die Stoffflä-
chen (b) flach und sattelartig auf die den Halsbund umgebenden Teile ausgebreitet
Aus Stoffflächen bestehende Schutzein- und mit dem Hemd oder Vorhemd fest
richtung gegen das Durchscheuern der dem oder auswechselbar verbunden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREi.
DENDAT266178D Active DE266178C (de)

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