DE1262181B - Einstueckiger Arbeitschandschuh mit anschliessender Verlaengerung - Google Patents

Einstueckiger Arbeitschandschuh mit anschliessender Verlaengerung

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DE1262181B
DE1262181B DE1965P0038463 DEP0038463A DE1262181B DE 1262181 B DE1262181 B DE 1262181B DE 1965P0038463 DE1965P0038463 DE 1965P0038463 DE P0038463 A DEP0038463 A DE P0038463A DE 1262181 B DE1262181 B DE 1262181B
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PIERCAN LE LATEX DE FRANCE
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    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves
    • A41D19/0055Plastic or rubber gloves
    • A41D19/0058Three-dimensional gloves
    • A41D19/0062Three-dimensional gloves made of one layer of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J21/00Chambers provided with manipulation devices
    • B25J21/02Glove-boxes, i.e. chambers in which manipulations are performed by the human hands in gloves built into the chamber walls; Gloves therefor
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F3/00Shielding characterised by its physical form, e.g. granules, or shape of the material
    • G21F3/02Clothing
    • G21F3/035Gloves

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A41d
Deutsche KL: 3b-19/00
Nummer: 1262181
Aktenzeichen: P 38463 VII a/3 b
Anmeldetag: 29. Dezember 1965
Auslegetag: 7. März 1968
Die vorliegende Erfindung betrifft einen einstückigen Arbeitshandschuh mit anschließender Verlängerung, bestehend aus undurchlässigem Material, insbesondere für Tätigkeiten an Laborschränken.
Bekannte derartige Handschuhe mit einer sich über einen Teil des Armes erstreckenden Verlängerung sind für Damen in Verbindung mit kurzärmligen oder ärmellosen Kleidern bestimmt. Bei diesem Handschuhtyp weist der freie Rand des Handschuhs eine aus einem Gewebe bestehende Verlängerung auf, die sich dem Unterarm anschmiegt und etwa bis zum Ellenbogen reichend einen festen Sitz auf dem Unterarm sicherstellt. Der freie Rand dieses Ansatzes ist mit einem manschettenartigen Überzug verbunden, der lediglich im Bereich des Ellenbogens fixiert ist und in Form eines losen Schlauches bis zum Handgelenk herunterreicht. Dieser Überzug besteht aus Werkstoffen, wie Leder oder Pelz, die dem Bekleidungsstück ein besonderes Aussehen verleihen sollen. Eine Bewegung des Armes oder der Hand gegenüber dem Ansatz bzw. dem Überzug ist nicht möglich. Ein derartiger Handschuh ist zur Verrichtung von Arbeiten an Laborschränken u. dgl. ungeeignet, da er den Unterarm und das Handgelenk eher behindert und keinerlei Schutz für die Hand oder den Arm des Benutzers darstellt.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, und zwar dadurch, daß an einem die Hand und unter schwacher Vorspannung den Unterarm des Benutzers umschließenden Abschnitt eine bis zur Schulter reichende Verlängerung angesetzt ist, deren Durchmesser so groß bemessen ist, daß während der Tätigkeit der enganliegende Abschnitt in den den größeren Durchmesser aufweisenden Abschnitt teleskopartig einschiebbar ist.
Dadurch ist der ganze Arm des Benutzers geschützt und zudem bei der Tätigkeit an Laborschränken, Handschuhkästen u. dgl. die freie Bewegbarkeit des Armes, insbesondere in Längsrichtung, sichergestellt, ohne daß durch eine Materialanhäufung eine störende Faltenbildung eintritt oder der Wirkungsbereich der Hand behindert wird. Dabei wird zudem nicht nur die Hand, sondern der gesamte Arm durch den Handschuh einwandfrei gegen eindringende Stoffe oder Strahlen geschützt.
Zwar ist bereits ein Arbeitshandschuh bekannt, bei dem am unteren freien Rand des Handschuhs eine nach oben gerichtete Stulpe vorgesehen ist. Dieser Handschuh ist aber für das Öffnen von Verschlußnippeln von unter Druck stehenden Ölbehältern bestimmt, wobei die Stulpe einen Ölfangtrichter bilden soll. Damit soll verhindert werden, daß in der ersten Einstückiger Arbeitshandschuh mit
anschließender Verlängerung
Anmelder:
Piercan, Ie Latex de France, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Splanemann
und Dipl.-Ing. J. Richter, Patentanwälte,
8000 München 2, Theatinerstr. 33/34
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 25. Januar 1965 (3195)
Öffnungsphase unter hohem Druck austretendes Öl in den Ärmel bzw. gegen die Kleidung der Bedienungsperson schießt. Diese gewöhnlich in Richtung auf die Finger weisende Stulpe kann so zurückgeklappt werden, daß sie auch für andere Arbeiten einen Schutz des Ärmels darstellt.
Nach einem bevorzugten weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Handschuh im Bereich des Ellenbogens nachgiebiger ausgebildet als in dem Ober- und Unterarmbereich.
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf den Handschuh,
F i g. 2 eine Ansicht des Handschuhs nach F i g. 1, wobei der Abschnitt mit dem größeren Durchmesser über den enganliegenden Abschnitt geschoben ist, und
F i g. 3 und 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 und 2.
Der Handschuh besteht aus zwei Abschnitten 1 und 2, von denen einer die Hand und den Unterarm umschließt und sich dem Unterarm unter leichter Vorspannung anpaßt, um ein Verschieben dieses Abschnittes 1 auf den Unterarm zu verhindern.
Ein einen größeren Durchmesser aufweisender Abschnitt 2 schließt sich unter Zwischenschaltung einer Erweiterung 3 an den Abschnitt 1 an und verläuft etwa vom Ellenbogen bis zur Schulter.
Vorzugsweise weist der Handschuh einen mittleren Abschnitt auf, der aus zwei starren oder halbstarren Abschnitten I1 und 2t besteht, die ineinanderschiebbar sind, wobei der dichte Abschluß durch einen
809 517/5
Schlauch 22 aus nachgiebigen Werkstoffen sichergestellt ist, der die Erweiterung 3 aufweist und dadurch das Ineinanderschieben erleichtert. Der einen größeren Durchmesser aufweisende Abschnitt! ist teleskopartig über den Abschnitt 1 schiebbar, der — wie F i g. 2 zeigt — unter leichter Vorspannung steht. Die Hand wird dabei während der Tätigkeit in keiner Weise behindert. Vorzugsweise können zwei oder mehrere erfindungsgemäße Handschuhe in Laborschränken, Handschuhkästen usw. bekannter Ausführung zum Erledigen der verschiedensten Laboratoriumsarbeiten verwendet werden.
Das teleskopartige Gleiten des einen größeren Durchmesser aufweisenden Abschnittes 2 über den enganliegenden Abschnitt 1 gestattet die teilweise Zurücknahme des Armes der Bedienungsperson aus dem Schrank während der Tätigkeit, ohne daß dabei ein Verschieben des auf dem Unterarm des Benutzers enganliegenden Abschnittes 1 eintreten würde. Dabei kann auch ein Handschuh verwendet werden, der an seinem vorderen freien Ende einen Fäustling aufweist, wie in F i g. 3 und 4 dargestellt. Jede beliebige andere Form ist ebenfalls möglich. Der Handschuh gestattet ein leichtes Arbeiten in Laborschränken, Handschuhkästen usw., ohne daß die Bedienungsperson beim Arbeiten mit ausgestreckten Armen längere Zeit in Tätigkeit zu sein braucht, wodurch auch eine Ermüdung ausgeschlossen ist.
Die Handschuhe bestehen aus synthetischen Werkstoffen oder aus synthetischem oder natürlichem Kautschuk, oder es können auch andere Werkstoffe Anwendung finden, die gegenüber den verschiedenen chemischen Substanzen widerstandsfähig sind sowie auch gegenüber Wärme, und die für Gase undurchlässig sind und die Tätigkeit in Unterdruck gestatten. Die aus festeren Werkstoffen bestehenden Abschnitte können beispielsweise aus starren Kunststoffen oder aus halbstarren Materialien, wie Thermoplasten oder Duroplasten, bestehen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einstückiger Arbeitshandschuh mit anschließender Verlängerung, bestehend aus undurchlässigem Werkstoff, insbesondere für Tätigkeiten an Laborschränken, dadurch gekennzeichnet, daß an einem die Hand und unter schwacher Vorspannung den Unterarm des Benutzers umschließenden Abschnitt (1) eine bis zur Schulter reichende Verlängerung (2) angesetzt ist, deren Durchmesser so groß bemessen ist, daß während der Tätigkeit der enganliegende Abschnitt (1) in den den größeren Durchmesser aufweisenden Abschnitt (2) teleskopartig einschiebbar ist.
2. Handschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handschuh im Bereich des Ellenbogens nachgiebiger ausgebildet ist als in dem Ober- und Unterarmbereich.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 726 811,
781 003;
USA.-Patentschrift Nr. 2 314 922.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 S17/5 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1965P0038463 1965-01-25 1965-12-29 Einstueckiger Arbeitschandschuh mit anschliessender Verlaengerung Pending DE1262181B (de)

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FR3195A FR1426453A (fr) 1965-01-25 1965-01-25 Dispositif d'assemblage télescopique, notamment pour éléments tubulaires, ainsi que les articles pourvus de ce dispositif ou dispositif similaire

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DE1262181B true DE1262181B (de) 1968-03-07

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DE1965P0038463 Pending DE1262181B (de) 1965-01-25 1965-12-29 Einstueckiger Arbeitschandschuh mit anschliessender Verlaengerung

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US (1) US3391406A (de)
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FR (1) FR1426453A (de)
GB (1) GB1092441A (de)
LU (1) LU50107A1 (de)
NL (1) NL6600077A (de)

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FR1426453A (fr) 1966-01-28
GB1092441A (en) 1967-11-22
US3391406A (en) 1968-07-09
NL6600077A (de) 1966-07-26
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