DE265684C - - Google Patents
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- DE265684C DE265684C DENDAT265684D DE265684DA DE265684C DE 265684 C DE265684 C DE 265684C DE NDAT265684 D DENDAT265684 D DE NDAT265684D DE 265684D A DE265684D A DE 265684DA DE 265684 C DE265684 C DE 265684C
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- 239000003415 peat Substances 0.000 claims description 17
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims 1
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- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C49/00—Obtaining peat; Machines therefor
- E21C49/04—Obtaining peat; Machines therefor by digging in the form of peat sods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Torf Stechmaschinen mit Schlittenführung und das Stichfeld in drei zueinander senkrechten
Ebenen zerschneidenden, der Höhe nach einstellbaren. Messern sind bereits bekannt.
: Bei diesen bekannten Torf Stechmaschinen
kann es vorkommen, daß sich die Schnitt-■'
messer sehr leicht verstopf en. Dies liegt daran, daß die ein nur sehr "wenig dichtes Gefüge
ίο besitzende Torf schicht sich beim Schneiden emporhebt und Teile von ihr an den .Längsund'
Querschnittmessern haften bleiben, die diese nach und nach verstopfen.
Diese unerwünschte Wirkung der bekannten Maschinen kann durch die bereits vorgeschlagenen
Schlittenkufen, die der Machine ein besseres Gleiten verleihen sollen, nicht beseitigt
werden, da die Kufen zu schmal sind und das Anheben der Torf schicht ' nicht-verhindern.
Ferner bilden diese schmalen Kufen immer nur einen Rahmen, der einen großen
Raum umschließt. Die in diesem befindlichen geschnittenen Soden haben nun stets das
ihnen eigentümliche Bestreben, hochzusteigen, .25 wodurch, sie in das Innere der Maschine gelangen,
diese schließlich verstopfen ,und da7 durch zeitraubende Störungen verursachen.
Schließlich lockern die bisher gebräuchlichenTiefenschnittmesser. die Torfstücke nicht
genügend, so daß deren Ausheben Schwierigkeiten verursacht.
Die Erfindung betrifft eine Torf stechmaschine, durch die eine bessere Wirkung als
bisher dadurch erzielfr-werden soll daß der die
Führung der Maschine bildende Schlitten aus einer zweckmäßig alle Teile der Maschine auf-.
nehmenden, an den Enden vorteilhaft aufgebogenen · Platte besteht. Die sehr lange und
breite/ wenn notwendig, noch entsprechend beschwerte Schlittenplatte drückt das Stichfeld
zusammen, so daß keine Torfreste; durch
die schneidenden Messer mit hochgenommen -■
werden und an^ den Messern hängen bleiben '' =
können. Die breit aufliegende Platte verhindert ferner, daß die geschnittenen Soden in
die Höhe steigen.
Außerdem sind die Tiefenschnittmesser nach rückwärts so verdickt, daß sie die durch
das Gewicht des Schlittens zusammengepreßten Soden wieder lockern und das, nachfolgende
Ausheben der Soden erleichtern.
Die zur Herstellung der Querschnitte dienenden Messer werden gemäß der Erfindung -·:
durch eine sich drehende Kurvenbahn mittels in diese eingreifender Winkelhebel so bewegt, ■
daß die Querschnitte stets senkrecht oder nahezu senkrecht in das Stichfeld erfolgen.
; In der Zeichnung ist eine derart ausgebildete Torfschneidemaschine in zwei verschiedenen Ausführungsformen . dargestellt,. und zwar zeigen Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Aufsicht die eine Ausführungsform, während Fig. 3 die Seitenansicht,-Fig. 4 die Aufsicht und, Fig. 5 die Stirnansicht der anderen Aus-, führungsform wiedergibt.
; In der Zeichnung ist eine derart ausgebildete Torfschneidemaschine in zwei verschiedenen Ausführungsformen . dargestellt,. und zwar zeigen Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Aufsicht die eine Ausführungsform, während Fig. 3 die Seitenansicht,-Fig. 4 die Aufsicht und, Fig. 5 die Stirnansicht der anderen Aus-, führungsform wiedergibt.
Nach der Ausführungsform Fig. 1 und 2 besteht
die Maschine aus einer in an sich bekannter Weise vor den übrigen Maschinen-
65
(2. Auflage, ausgegeben am 16. Mär\ igi8.)
teilen befindlichen Trommel α-, welche in gleichfalls, bekannter Weise am Umfang mit
quer zur Fahrtrichtung stehenden Messern b versehen ist und mit dem rückwärtigen Teil
d'er Maschine durch ein Gestänge d verbunden sein oder für sich allein über das Stich feld
gezogen werden kann. Die Trommel a hat einen sehr großen Durchmesser (zumindest
•2, vci), so daß die die vorderen dünnen Blätter
ίο bildenden Schneideflächen der Messer b senk-'recht
oder nahezu senkrecht in den' Boden dringen und schräge Schnitte vermieden wer-
'■.;■■ den.
Zur Befestigung der Längs- und Tiefenmesser dient ein durch eine Winde, durch
tierische oder motorische Kraft über das Stichfeld gezogener, als volle Platte ausgebil-'
deter Schlitten g, der. durch Gewichte i so beschwert wird, daß er fest gegen den Boden anliegt
und das wulstartige Aufstehen des Torfes während des Schneidens verhindert. Beide
Stirnseiten h, h' oder gegebenenfalls auch nur
dessen vordere Stirnseite h des Schlittens sind nach aufwärts* gebogen zum Zwecke des leichteren
Hinweggleitens über in der Fahrbahn befindliche Unebenheiten, Hindernisse usw.
Auf dem Schlitten sind die nebeneinander
liegenden Längsschnittmesser k zweckmäßig in zwei oder mehreren Reihen hintereinander
. so. versetzt zueinander angeordnet, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten Messern
der jeweils gewünschten Sodenbreite ent-' spricht..
Die Messer k sind in an sich bereits bekannter Weise als Scheibenmesser ausgebildet,
deren Achsen I j edoch in Lagern tu der Höhe
nach verstellbar sind, so daß die Schnittiefe der Messer je nach Güte des Torfes oder anderen
Anforderungen entsprechend geregelt werden-kann. Im Schlitten g sind übereinstimmend
mit den Scheibenmessern k schmale Schlitze η angebracht, durch welche der untere
Teil der Messer k hindurchtritt, während der übrige Teil von der Torf decke abgesondert
ist und gegebenenfalls mitgenommene Toffteile
an den Schlitzen η abgestreift werden.
Hinter den Längsschnittmessern k befinden
sich die . Tiefenschnittmesser 0, die ebenfalls
hebein- und in zwei oder mehr Reihen hintereinander angeordnet und als flache Pflugschare
ausgebildet sind. Die Pflugschare sind so versetzt zueinander, daß ihre Schneidekanten
einerseits die ganze Breite der Querschnitt-
■ messer- und der Scheibenmesser k bestreichen,
andererseits aber zwischen sich einen Durchgangsraum frei lassen, so daß von der Maschine
beim Schneiden erfaßte Rückstände (härtere Wurzeln o. dgl.) seitlich zwischen
den Tiefenschnittmessern (etwa in der gestrichelt angegebenen Pfeilrichtung' Fig. 2)
ausweichen können. Die letzteren sind durch schmale Stege p am Schlitten g befestigt,
welche genau in der Bahn der zugehörigen Scheibenmesser k liegen und zweckmäßig
etwas schwächer wie diese gehalten sind, so daß sie sich in den Längsschnitten ungehindert
. verschieben können. Die Tiefenmesser sind mittels der Stege p ebenfalls in Böcken q.
der Höhe nach verstellbar befestigt, so daß sie der Tiefe der Längsschnitte entsprechend
eingestellt werden können. Gegen das rückwärtige Ender sind die Tiefenschnittmesser
keilartig verdickt, so daß sie das geschnittene und durch das Gewicht des Schlittens zusammengepreßte
. Stichfeld von der Unterschicht etwas abheben und lockern. Die Aufbiegung
h' des rückwärtigen Schlittenendes ist parallel zur Kurve der Pflugschar 0 gerichtet;
die · Aufbiegung h' kann aber auch fehlen, nur muß dann der Schlitten noch vor
den hinteren Kanten der Tiefenschnittmesser enden, damit deren Verdickungen die Soden
auch lockern können.
Die Aufbiegung Ti' kann aber auch nur über der mittleren Pflugschar angeordnet sein, an
den Seiten des Schlittens dagegen fehlen, derart, daß dieser an den Seiten noch vor den
Verdickungen der Pflugschare endet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bis 5
ist auch die Einrichtung zur Ausführung der Querschnitte auf dem Schlitten g angebracht.
Sie wird entweder durch eine Seilscheibe oder durch einen Motor s in Bewegung gesetzt und
besteht aus einer hohlen ' Trommel t von beträchtlichem Umfang, auf welchem in der
Drehebene, eine N Ut4W mit seitlicher Ablenkung ν derart ang-eordnet ist, daß letztere
nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtlänge der Nut u ausmacht.
In der Nut u läuft zAyangläufig ein mit
einem um das Lager y drehbaren Wirikelhebel zti, w' verbundenes drehbares Rädchens,
■welches'beim Eingriff in die Ablenkung der in Drehung gesetzten Trommel ein ruckweists
Ausschwenken des Kniehebels w, w' hervorruft,
wodurch ein an diesem befestigtes Messer b durch einen im Schlitten g befindlichen
Schlitz η auf- und abwärts bewegt und wodurch ein Querschnitt im Stichfeld hergestellt
wird. . ,
Hierbei tritt eine Deformierung der unter dem Schlitten g befindlichen Torfmasse bei
der gleichzeitigen Vorwärtsbewegung der Maschine nicht ein; eine Abbröckelung der Torfmasse
wird jedoch durch/den Schlitten ver- ng
hindert. - Durch entsprechende Anordnung mehrerer Nuten u mit zwangläufig an WTinkelhebeln
befestigten Rädchen χ läßt sich eine, beliebige Anzahl Messer anbringen.. Die
Messer b sind der Höhe nach verstellbar, so daß die Schnitthöhe entsprechend ger.eg-elt
werden kann. Die Umdrehung der Trommel t
bzw. Anzahl der seitlichen Ablenkungen ν ist
-■derart geregelt, daß die Torfsoden in bestimmter Länge quer abgeschnitten werden.
■■■-■■.' Die Längsschrtittmesser fe und die Tiefen-.
5 . Schnittmesser o, r sind in gleicher Weise wie in Fig. ι und 2 ausgebildet und angebracht.
Claims (1)
- Patent-An Sprüche:ίο ι / Torf stechmaschine mit Schlittenführung und das Stichfeld in drei zueinander senkrechten Ebenen zerschneidenden, der Höhe nach verstellbaren Messern, dadurch [ gekennzeichnet, daß der Schlitten aus einer 15 zweckmäßig, alle Teile der Maschine auf-. "nehmenden, an den Enden aufgebogenen . .;.;■■ Platte (g) besteht.■. .■ - 2. Torfstechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Querschnitte auf der Platte (g) eine sich drehende, die Tätigkeit des Messers (b) veranlassendeTrommel (i) vorgesehen ist, welche in der Dreb.eb.ene. mit seitlichen Ablenkungen (V) versehene Nuten (u) besitzt, in denen der - eine Arm (w) von starren Winkelhebeln geführt ist, deren anderer Arm («/) die Querschnittmesser ■ (b) trägt, die beim Drehen der Trommel durch die Nutenablenkungen (v) ruckweise senkrecht in den Torf eingeführt werden. ' ' '.3. Torf stechmaschine nach Anspruch ί und 2, dadurch; gekennzeichnet, daß die unter einem der aufgebogenen Enden der Schlittenplatte angebrachten Tiefenschnittmesser (0) nach rückwärts entsprechend der Plattenaufbiegung keilartig verdickt oder zu Wulsten (r) ausgebildet sind. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265684C true DE265684C (de) |
Family
ID=522897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265684D Active DE265684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265684C (de) |
-
0
- DE DENDAT265684D patent/DE265684C/de active Active
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