DE265458C - - Google Patents

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DE265458C
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machine
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/22Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for making embankments; for back-filling
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/188Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels with the axis being horizontal and transverse to the direction of travel
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/20Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels with tools that only loosen the material, i.e. mill-type wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1912 ab.
Zum Ziehen von Gräben oder zum Ausgraben von Bodenrinnen sind bereits Maschinen vorgeschlagen, welche ein aus parallel nebeneinander gestellten Messerscheiben gebildetes Kolterrad aufweisen, welches Streifen im Boden ausschneidet, die durch ein sich unten an die Messerscheibe anlegendes Aushebeschar angehoben werden, so daß sie bei der weiteren Drehung- des Kolterrades in einem sich dicht
ίο gegen dieses anlegenden Führungsblech aufwärts geschoben werden können. Am Ende dieses Führungsbleches sind dann Vorrichtungen, wie z. B. schräg geneigte Bleche, Transportbänder o.dgl., vorgesehen, welche die ausgehobene Erde in der Maschine nach der Seite auswerfen. Hierbei sind die Messer des Kolterrades 'in Form von Ringen auf einem zylindrischen Körper angeordnet, so daß die Erde sich in den so gebildeten, nach innen geschlossenen Ringraum hineinpreßt, aus dem sie erst wieder durch besondere Schaber oder Kratzer herausgeholt werden muß, die dauernd gegen die Innenwandungen des Kolterrades schleifen, so daß sie sich naturgemäß schnell abnutzen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine besondere Ausgestaltung dieser bekannten Grabenziehmaschinen, welche für die Zuckerrohrkultur bestimmt ist. Die Zuckerrohrkultür verlangt das Graben oder Ziehen ziemlich tiefer Rinnen sowie das Aufwerfen und Formen von Dämmen zwischen den Rinnen, wozu die aus den Rinnen ausgehobene Erde verwertet wird. Bei dem sogenannten Reynososystem der Zuckerrohrkultur werden Rinnen von 13 cm und mehr Tiefe in einer Breite von etwa 52 cm ausgegraben, wobei der Abstand der einzelnen Rinnen voneinander etwa 73 cm beträgt; in diesem Zwischenraum muß die ausgehobene Erde zu einem verhältnismäßig schmalen. Damin aufgeworfen und geformt werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine soll nun gleichzeitig die Rinne in der verlangten Breite und Tiefe ausgraben imd den ausgegrabenen Boden zu einem neben der Rinne liegenden Damm formen und andrücken. . Zu diesem Zweck wird das Kolterrad in der Weise mit parallelen Messerscheiben oder Messerringen ausgebildet, daß die Zwischenräume zwischen den Scheiben oder Ringen nach innen offen bleiben, so daß die ausgeschnittene, in diesen Ringräumen von dem Führungsblech gehaltene Erde nach innen auf einen im Innern des Messerrades ange ordneten Kegel fallen kann; der sie in einen Leitkanal führt, welcher der Hauptsache nach aus schrägen, bis auf den Boden reichenden Wänden besteht, die der herabfallenden Erde bereits die Form des zu bildenden Erddammes
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geben. Hinter diesem Leitkanal folgt die den Damm fertig bildende Formwalze, welche gemäß der Erfindung aus mehreren unabhängig voneinander drehbaren, konzentrischen Scheiben besteht und zur Bildung kleiner Profile einen die Mitte der Walze umschließenden Kern erhalten kann. Diese Zusammensetzung der Formwalze hat den Vorteil, daß sich die Walze den Unebenheiten des noch
ίο nicht geglätteten Dammes besser anpassen : und so ein glattes und gleichmäßiges Dammprofil erzeugen kann.
Um das Herausfallen der Erde aus den Ringräumen des Kolterrades zu erleichtern, .wird das Führungsblech an seinem oberen Ende in nach innen in das Kolterrad reichende Druckfinger ausgebildet, von denen der dem Leitkegel am nächsten liegende Finger zweckmäßig schraubenförmig verdreht ist, um die Erde nicht aus der Maschine herausfallen zu lassen.
Ferner empfiehlt es sich, an den Seitenwänden des Leitkanals unten kleine Pflugschare anzuordnen, welche eine dünne Erdschicht neben der zu bildenden Rinne nach innen, d. h. nach dem Damm zu umlegen, so daß neben jeder Rinne ein schmaler, vom LTnkraut befreiter Streifen verbleibt.
Der Antrieb der Maschine kann in jeder beliebigen Weise erfolgen. Das Scheibenrad muß aber für sich zwischen bestimmten Geschwindigkeitsgrenzen angetrieben werden können. Vorzugsweise wählt man die Dreh-' geschwindigkeit dieses Rades derart, daß der Umfang des Kolterrades sich etwas schneller bewegt, als nötig wäre, um über den Boden zu rollen. Die Scheiben arbeiten also als Messerscheiben, und dem Anstauen der Erde zwischen diesen Scheiben ist dadurch vorgebeugt.
Die Maschine ist auf vier breiten Rädern aufgestellt, deren Hinterräder angetrieben werden. Indem nun das Kolterrad an einer Seite des Wagens zwischen einem Vorder- und einem Hinterrad angeordnet ist, hat die Maschine Neigung, nach der meist belasteten Seite umzuschwenken; um diese !Neigung zu beseitigen, ist die Anordnung getroffen, daß beide Hinterräder sich unabhängig voneinander bewegen können und jedes für sich angetrieben \vird. Läßt man nun das Hinterrad, welches dem Kolterrad folgt, etwas schneller laufen als das andere Hinterrad, so übernimmt das schneller laufende Rad den größten Teil der Antriebsarbeit, und die Maschine läuft gerade aus. Das Kolterrad samt dem Messerblatt und dem Streichbrett ist in einem einstellbaren besonderen Rahmen angeordnet, so daß es mit den dazugehörigen Teilen hochgezogen und außer Wirkung gestellt werden kann. Das Vorderrad und das Hinterrad, welche an der Seite des Kolterrades angeordnet sind, können jedes für sich höher oder niedriger gestellt werden; es ist dies notwendig, damit die Maschine bei jeder Arbeitsphase und auch auf flachem Felde stets wage- recht stehen kann.
Es ist ersichtlich, daß bei der beschriebenen Maschine die Erdmenge, welche aufgenommen wird, erst wieder aus dem Kolterrad herausfällt, nachdem dasselbe ungefähr eine halbe Umdrehung gemacht hat; bei dem Beginn einer Rinne wird also etwa über eine der Länge des halben Umfanges des Kolterrades entsprechende Strecke kein Damm gebildet.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, kann die Erde in der Maschine auf zweckmäßige Weise, etwa mittels eines Transportbandes, so weit zurückgeführt werden, daß die Erde neben der Stelle, wo sie aufgenommen ist, wieder niederfällt.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des Hauptteiles (Hinterteiles) der Maschine, Fig. 2 eine Aufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Hinteransicht der Maschine, das Kolterrad jedoch im Schnitt nach der Linie I-II der Fig. 1,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Maschine und
Fig. 5 eine Seitenansicht der ganzen Maschine in verkleinertem Maßstabe.
In dem Wagengestell 1 sind die vier Laufräder 2, 3, 4 und 5 (Fig. 5) derart gelagert, daß die Räder 2 und 3 auf in senkrechter Riehtung verstellbaren Achsen 6 und 7 sitzen. Alle Laufräder sind außerdem federnd im Gestell gelagert. Die beiden Vorderräder 2 und 4 sind in dem federnd im Gestell 1 angeordneten Querstück 8 gelagert, und zwar derart,, daß die Zapfen dieser Räder rechtwinklig umgebogen sind und drehbar in den Büchsen 9 des Querstückes 8 gelagert sind (Fig. 4). Zum Lenken der Maschine sind nun die Achsen der beiden Vorderräder auf zweckmäßige Weise miteinander verbunden und können, wie bei Automobilen, mittels des Handrades 10 verstellt werden. Bei Federung der Vorderräder bewegt sich das Querstück 8 in einer durch die am Gestell befestigten Winkelstücke 11 gebildeten Führung (Fig. 5).
Das Vorderrad 2 kann nun mittels einer an sich bekannten Vorrichtung, welche von dem Handrad 12 betätigt wird, in senkrechter Richtung verstellt werden, ohne daß die riehtige Federung beeinflußt wird. In ähnlicher Weise kann das Hinterrad 3 verstellt werden, jedoch nach der Zeichnung mit der baulichen Abweichung, daß das Rad 3 in einem federnd im Wagengestell angeordneten Rahmen 13 ge-
lagert ist, welcher mittels der beiden Handräder 14 und 15 verstellt werden kann. Die Spindeln der Handräder 14 und 15 werden zweckmäßig gleichzeitig angetrieben, indem sie durch Kettenräder und Ketten miteinander verbunden werden. Zwischen den beiden verstellbaren Rädern 2 und 3 ist nun ein Kolterrad 16 in dem ebenfalls im Wagengestell in senkrechter Richtung verstellbar angeordneten Rahmen 17 gelagert. Dieser Rahmen ist um die Zapfen 18 drehbar, so daß die Achse 19 des Kolterrades mittels des Handrades 20 höher öder niedriger eingestellt werden kann.
Das Kolterrad 16 besteht aus einer Anzahl konzentrischer und parallel zueinander gestellter Ringscheiben 21. Diese Ringscheiben werden in dem gewünschten Abstand voneinander gehalten durch radiale Querverbindungen 22, welche von einem der Tiefe der Rinne entsprechend vom äußeren Rand der Ringscheiben entfernten Punkt bis nahe an einen im Inneren des Kolterrades 16 eingebauten Kegel 23 reichen.
Kolterrad und Kegel bilden ein Ganzes und sind fest mit der Achse 19 verbunden. Mit dem Rahmen 17 ist nun weiter ein Messerblatt 24 fest verbunden, dessen Schneide ungefähr an der niedrigsten Stelle des Kolterrades angeordnet ist. Dieses gerade Messerblatt hat die nämliche Breite wie das Kolterrad. Als Fortsetzung des Messerblattes 24 ist ein Führungsblech 25 ebenfalls fest im Rahmen 17 eingesetzt, welches fast den halben Kolterradumfang derart umschließt, daß es das Kolterrad fast berührt. Das Oberende dieses Führungsbleches ist in zwischen den Ringscheiben des Kolterrades niedergebogene Finger 26 zerlegt, deren Spitzen bei Drehung des Kolterrades dicht an den Oberenden der Querstücke 22 vorbeigehen. Das Ende desjenigen Fingers, welcher dem Kegel 23 am nächsten liegt, ist schraubenartig verdreht (Fig. 3). Die Spitze des Kegels ragt teilweise in einen entsprechenden Ausschnitt der schräg gestellten, jedoch ebenen Führungswand 2J des Leitkanals 28 hinein, ohne aber diese Wand zu berühren. Der fest im Rahmen 17 eingebaute Leitkanal wird weiter vervollständigt . durch die kurzen, senkrecht gestellten Abschlußwände 29 und 30 (Fig. 2) und die ebenfalls senkrechte Innenwand 31. Nach unten besitzt der Kanal, welcher gerade über der Achsmitte zwischen den Laufrädern 2, 3 und 4, S liegt, zwei' nach außen verlaufende Begrenzungswände 32 und 33, an deren Vorderenden kleine Pflugschare 34 und 35 angeordnet sind. Die Begrenzungswände reichen bis auf eine der Tiefe der zu grabenden Rinne entsprechende Strecke von der Unterkante des Kolterrades hinunter und gehen in der Längsrichtung der Maschine bis an die Hinterräder der Maschine.
Zwischen den Hinterrädern ist nun eine Formwalze 36 in einem besonderen, in senkrechter Richtung verstellbaren Rahmen 37 angeordnet. Die Form dieser Walze entspricht dem Profil des zu bildenden Dammes, während die Walze selbst aus mehreren konzentrischen Scheiben 3O1, 3O2 und 363 besteht, welche jede für sich lose um die Achse 38 drehbar sind. Der Rahmen 37 ist um den Zapfen 39 drehbar und kann mittels des Handrades 40 höher oder niedriger gestellt werden. Je nachdem der Damm höher oder niedriger ist, werden zylindrische Kerne 41 als Füllstücke in die Formwalze eingesetzt.
Der Antrieb der Aiaschine kann in jeder zweckmäßigen Weise erfolgen, es muß aber dafür gesorgt werden, daß die Hinterräder der Maschine jedes für sich und mit verschiedener Geschwindigkeit angetrieben werden können, und zwar deshalb, weil es für die geradlinige Bewegung bei einer einseitigen Belastung notwendig ist, daß dasjenige treibende Rad, welches auf der belasteten Maschinenseite liegt, etwas schneller laufen muß. Auch ist es möglich, auf diese Weise die Maschine zu lenken. Das Kolterrad muß auch für sich angetrieben werden, und zwar muß die Geschwindigkeit dieses Rades etwas größer sein als die Fahrtgeschwindigkeit oder diejenige Geschwindigkeit, mit welcher es rollen würde, falls es lose auf seiner Welle säße. In der Zeichnung (Fig. 2) stellt die Welle 42 die allgemeine Triebwelle dar, von welcher alle Bewegungen der Maschine abgeleitet werden durch Zahnräder, Kettenräder, Ketten, Differentialgetriebe und dergleichen bekannte Mittel.
Die Wirkungsweise der Maschine ist fol- 1Qo gende:
Für das Fahren der Maschine mit eigener Triebkraft nach dem Arbeitsfelde wird das Kolterrad samt Messerblatt usw. hochgezogen, indem der Rahmen 17 mittels des Handrades !05 19 in die Höhe gezogen wird. Die Räder 2 und 3 werden mittels der Handräder 12 und 14, 15 derart eingestellt, daß alle Räder den Boden berühren, während das Kolterrad den Boden nicht berührt. Außerdem wird der Antriebsmechanismus des Kolterrades ausgeschaltet. Die Maschine muß sowohl vorwärts wie rückwärts laufen können.
Zur Bildung der ersten Rinne mit zugehörigem Damm wird nun zunächst das Kolterrad um die Tiefe der zu grabenden Rinne niedergeschraubt und kurz ciarauf, sobald eine Rinne 43 gebildet ist, wird auch das Hinterrad 3 um dieselbe Strecke niedergeschraubt, so daß letzteres in der Rinne läuft. Bei Fort-
bewegung der Maschine wird nun zunächst eine dünne Erdschicht neben dem Kolterrad durch die kleinen, an den Begrenzungswänden 32 und 33 angeordneten Pflugschare 34 und 35 derart umgepflügt, daß sie nach der Mitte der Maschine zu umgelegt wird. Neben der Rinne verbleibt also ein schmaler, von Unkraut befreiter Streifen 44. Die Ringscheiben 21 des Kolterrades 16 ziehen nun eine Reihe nebeneinander liegender paralleler Schlitze in den Boden bis zur Tiefe der zu bildenden Rinne. Das Messerblatt 24 schneidet darauf den Boden in der Tiefe der Rinne wagerecht durch, während der in dieser Weise abgelöste Bodenstreifen zwischen den Ringscheiben 21 und dem Führungsblech 25 mit dem Kolterrad herumgeführt wird. Der Boden gleitet dabei über die Innenfläche des Führungsbleches. Weil der Boden der Zuckerfelder lehmartig ist, empfiehlt es sich, das Führungsblech in übrigens bereits bekannter Weise mit Wasser zu schmieren. Zu diesem Zwecke führt man dem Führungsblech aus einem Behälter 45 Wasser durch eine Leitung 46 zu und läßt dieses an der Innenfläche des Messerblattes in kleinen Mengen austreten. Das Kolterrad dreht sich, wie erwähnt, schneller, als erforderlich wäre, um einfach weiter zu rollen, so daß einerseits der Boden glatt und leicht zerschnitten wird und andererseits die ausgeschnittenen Bodenstreifen sich nicht zwischen den Ringscheiben 21 anstauen.
Durch die umgebogenen Finger 26 des Führungsbleches werden die Bodenstreifen aus dem Kolterrad nach innen herausgedrückt, so daß sie in Stücken auf den Kegel 23 fallen und hierbei durch den Stoß in noch kleinere Stücke zerfallen. Der dem Kegel am nächsten liegende Finger ist etwas schraubenartig verdreht (Fig. 3), damit die Erde nicht auf die Kegelfläche aufgedrückt wird und sie verschmiert. Von der Kegelfläche fällt die Erde sodann über die schräge Wand 27 und durch den Leitkanal auf den Boden zurück, und zwar an der Stelle, wo der Damm 47 gebildet werden soll; dabei wird die von den Scharen 34 und 35 umgelegte dünne Bodenschicht bedeckt, während die schrägen Begrenzungs- \vände 32 und 33 die Erde bereits ungefähr in das Dammprofil bringen. Durch die Formwalze mit oder ohne Kern 41 wird darauf die noch lockere Erde zu einem festen Damm zusammengewalzt. Die bis dicht an die Kegeloberfläche reichende Wand 27 (Fig. 3) streift etwa am Kegel haftende Erde ab.
Bei dem Ausgraben der nächsten Rinne laufen die Räder 4 und 5 in der ersten bereits fertigen Rinne, so daß, um die Maschine wagerecht zu halten, beide Flinterräder 3 und 5 in gleicher Höhe laufen; das Vorderrad 2 muß dann aber um die Tiefe der Rinne höher gestellt werden, ebenso wie das Hinterrad 3 und das Kolterrad. Sollen die Rinnen auf doppelte Tiefe gebracht werden, so läßt man die Maschine nochmals über die bereits bearbeiteten Strecken laufen. Die Formwalze muß dann aber höher gestellt werden, indem die Maschine tiefer im Boden läuft; der aufgeworfene Damm wird höher, demnach wird ein kleinerer Kern in die Formwalze eingesetzt, oder der Kern wird ganz entfernt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Ausgraben von Bodenrinnen unter gleichzeitigem Aufwerfen von Dämmen neben den Rinnen, welche mit einem aus konzentrischen Messerscheiben gebildeten Kolterrad arbeitet, das Streifen des Bodens ausschneidet und sie mit Hilfe eines sich unten an die Kolterscheiben anlegenden Anhebeschars und daran sich anschließenden Führungsbleches anhebt, dadurch gekennzeichnet, daß das für sich angetriebene, in derselben Linie wie die Laufräder laufende Kolterrad (16) aus mehreren konzentrischen parallelen, mittels Querverbindungen (22) starr miteinander· verbundenen Ringscheiben (21) besteht, deren Zwischenräume nach innen offen sind, so daß die ausgehobenen Erdstreifen nach innen auf einen im Inneren des Kolterrades angeordneten Kegel geworfen oder gedrückt werden können, an welchen sich Vorrichtungen zum Weiterleiten der ausgehobenen Erde anschließen.
2. Maschine nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß das das Kolterrad zum Teil umfassende Führungsblech oben in zwischen die Scheibenringe (21) eingreifende, bis zu den Querverbindungen
(22) nach innen reichende Druckfinger (26) ausläuft, von welchen der dem Kegel
(23) am nächsten liegende Finger schraubenartig verdreht ist. .
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen im Rahmen (17) angeordneten Leitkanal (28) für die ausgegrabene Erde, zusammengesetzt no aus einer schräg gestellten Führungswand (27),.durch welche der Kegel (23) teilweise lose hindurchragt, den beiden Abschlußwänden (29 und 30) vor der Innenwand (31) und den beiden in der Längsrichtung der Maschine verlaufenden schrägen, bis auf den Boden reichenden, den Damm seitlich begrenzenden Wänden (32 und 33), deren Vorderenden kleine Pflugschare (34 und 35) tragen, welche eine
dünne Erdschicht neben der zu bildenden ί mehreren, jede für sich lose um eine ge-
Rinne nach innen umlegen. j meinschaftliche Welle drehbaren konzen-
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 3, ! Irischen Scheiben (3O1, 3O2, 363) besteht,
bei welcher hinter der Kolterscheibe eine j während zur Bildung kleinerer Profile ein
Formwalze angeordnet ist, dadurch ge- j die Mitte der Walze umschließender Kern
kennzeichnet, daß die Formwalze aus ! (41) in die Walze eingefügt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
feERLtN GEDRUCKT tN DlSR REICHSDRUCKEREI.
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