DE265643C - - Google Patents

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DE265643C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/56General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering characterised by the quenching agents

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265643 ~ KLASSE 18 c. GRUPPE
OTTO DIENSTHUBER in NEUKÖLLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Februar 1913 ab.
Das Härten kleiner Gegenstände in Quecksilber allein oder mittels Zyankali ist bekannt; ebenso kennt man bereits ein Verfahren des Härtens im Quecksilberbad, das mit einer ölschicht bedeckt ist. Aber alles dies hat sich nach Ansicht des Erfinders für Sprechmaschinennadeln als nicht zweckdienlich erwiesen.
Bei den im Gebrauch befindlichen Sprechmaschinennadeln besteht nämlich der Übelstand, daß sie nur einige Male, also nur für das Abspielen einiger Platten gebraucht werden können, weil sich die Nadelspitze schnell so abnutzt, daß die feinen Vertiefungen u. dgl. der nächsten Platten verbreitert werden und dadurch die Tonfeinheiten verloren gehen.
Es muß also möglichst für jede Platte eine
neuf Nadel genommen werden, was aber oft
vergessen wird und dadurch namentlich bei Sprechmaschinenautomaten zur schnellen Unbrauchbarmachung der Platten führt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Härten von Sprechmaschinennadeln, durch welches eine solche Härte erreicht wird, daß jede Nadel ohne Nachteil für die Platten mehrere hundert Male hintereinander gebraucht werden kann.
Das Verfahren besteht darin, daß die aus 35
hartem Stahl hergestellten Nadeln bis zur Weißglut erhitzt und dann in Quecksilber getaucht werden, das mit einer dünnen Schicht pulverisierten Zyankalis bedeckt ist, dann nochmals zur Weißglut gebracht und mit Luft kaltgeblasen werden.
Während durch das Härten mit Quecksilber allein die Nadeln zwar sehr hart, aber auch leicht brüchig werden, wird durch die Deckschicht von Zyankali eine Abschwächung der Härtewirkung des Quecksilberbades erzielt und dadurch die Glashärte verhütet, indem die Nadeln vor dem Eintauchen in das Quecksilber sich infolge ihrer Weißglut mit einer Schicht geschmolzenen Zyankalis überziehen und mit dieser in das Quecksilber gelangen. Das Zyankali bewirkt dabei gleichzeitig eine Oberflächenkohlung der Nadel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren des Härtens von Sprechmaschinennadeln im Quecksilberbad, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln nach Erhitzen zur Weißglut durch eine das Quecksilberbad bedeckende Schicht von Zyankali hindurchgeführt und nach nochmaligem Erhitzen auf Weißglut mit Luft kaltgeblasen werden.
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