DE2655845C2 - Schneidmaschine, insbesondere für Tabak - Google Patents
Schneidmaschine, insbesondere für TabakInfo
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Description
1. einen beweglichen Träger (25), der an dem Gehäuse (14, 16) geführt ist und in eine und aus
einer Arbeitsstellung beweglich ist,
2. eine Prüfschneide (22), die auf dem beweglichen Träger gelagert ist und bf i der eine Kante in der
Nähe des Schneidtrommeldurchmessers positioniert ist, wenn sich der bewegliche Träger in
seiner Arbeitsstellung befindet,
3. einen mit dem beweglichen Träger verbundenen Schalthebel (28),
4. ein an dem Gehäuse gelagertes Verriegelungsgetriebe (24) zum Halten des Schalthebels,
wenn sich der bewegliche Träger in seiner Arbeitsstellung befindet,
5. einen Schaher (53), der vom VerriegeSisngsgetriebe
betätigt wird, wenn das Verriegelungsgetriebe durch den Schalthebel außer Eingriff
kommt, und
6. Scheltmittel (121 bis 131) zum Anhalten der Umdrehung der Schneidtrommel, w'-ηη die
Schaltvorrichtung betätigt wird,
wobei ein Messer, das über den Schneidtrommeldurchmesser
hinaus vorgeschoben worden ist, beim Drehen der Schneidtrommel an die Prüfschneide
(22) anschlägt, wodurch der bewegliche Träger (25) aus seiner Arbeitsstellung herausbewegt und das
Verriegelungsgetriebe (34) von dem Schalthebel (26) außer Eingriff gebracht wird.
2. Schneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Träger (25)
schwenkbar an dem Gehäuse gelagert ist.
3. Schneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prüfschneide (22) eine Kante (59) aufweist, die in der Nähe der Schneidtrommel liegt,
daß der Schalthebel eine Kante (61) aufweist, die mit dem Verriegelungsgetriebe in Eingriff steht, und
daß der bewegliche Träger um eine Drehachse (66) schwenkbar ist, die parallel zur Schneidtrommelachse verläuft, wobei der Abstand zwischen der Prüfschneidkante und der genannten Drehachse kleiner ist als der Abstand zwischen der Schalthebelkante und dieser Drehachse.
daß der Schalthebel eine Kante (61) aufweist, die mit dem Verriegelungsgetriebe in Eingriff steht, und
daß der bewegliche Träger um eine Drehachse (66) schwenkbar ist, die parallel zur Schneidtrommelachse verläuft, wobei der Abstand zwischen der Prüfschneidkante und der genannten Drehachse kleiner ist als der Abstand zwischen der Schalthebelkante und dieser Drehachse.
4. Schneidmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (26) ein erstes mit
dem beweglichen Träger verbundenes Ende und ein zweites zum Eingriff des Verriegelungsgetriebes mit
einer Rastnase (32) versehenes Ende aufweist.
5. Schneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsgetriebe einen
s axial beweglichen Schaltstift (34) aufweist, dessen erstes Ende (62) in Eingriff mit dem Schalthebel (26)
steht, wenn sich der bewegliche Träger in seiner Arbeitsstellung befindet, sowie eine Feder (35), die
den Schaltstift in die Eingriffstellung drängt
to 6. Schneidmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß der Schaltstift ein zweites Ende
(46) aufweist und der Schalter einen Schalterbctäiigungsarm (55) besitzt der mit dem zweiten Ende des
Schaltstifts in Berührung steht
7. Schneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (52) zur Einstellung
der Prüfschneidekante vorgesehen ist
8. Schneidmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß die Einstelleinrichtung eine verstellbare
Anschlagschraube (52) aufweist, an der der Schalthebel anliegt wenn sich der bewegliche Träger
in seiner Arbeitsstellung befindet.
Die Erfindung betrifft eine Schneidmaschine, insbesondere für Tabak, mit einem Gehäuse, einer in dem
Gehäuse gelagerten Schneidtrommel, einer Vielzahl von an der Trommel geführten Messern, einer Einrichtung
zum Schleifen der Messer zur Aufrechterhaltung einer scharfen Schneidkante und einer Einrichtung, die
die Messer während des Abschleifen in Richtung auf die Schleifeinrichtung vorschiebt, wobei der Trommeldurchmesser
durch die Bahn der Messerschneidkanten kai nrakan A^- CnknawllpAmmel stafimi»,·« iet
Eine Schneidmaschine mit diesen Merkmalen ist durch die US-PS 29 10 103 bekannt. Sie besitzt eine große,
sich drehende Trommel, die du.rh ein Mundstück abgestützt ist und eine Reihe von Messern trägt, weiche
einen Block zusammengepreßten Materials (z. B. Tabak) durchschneiden können. Diese Messer werden intermittierend
vorgeschoben und kontinuierlich geschliffen. Dadurch ist gewährleistet, daß die Messerkanten
stets scharf sind und die Schneidtrommel einen gleichbleibenden Durchmesser besitzt. Für hochwertiges
Schneiden ist es nämlich wesentlich, daß der Schneidvorgang so dicht wie möglich an dem abstützenden
Mundstück stattfindet Der normale Abstand zwischen Messerspitze und Mundstück liegt zwischen etwa
0,150 mm und 0375 mm.
Hieraus ergibt sich, daß die Schneidmesser mit dem ortsfesten Mundstück kollidieren, wenn der effektive
Schneidradius über etwa 0,125 mm hinaus vergrößert wird. Eine Kollision muß unbedingt verhindert werden,
da sie zu Beschädigungen führen kann, die aufwendige Reparaturen und Produktionsverlust zur Folge haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneidmaschine der eingangs beschriebenen Art so
auszubilden, daß die Vorschubbewegung der abgeschliffenen Messer ständig prüf bar ist und dadurch die Gefahr
von Beschädigungen und entsprechenden Ausfallzeiten aufgrund falsch positionierter Messer ausgeschlossen
ist. Dabei soll die entsprechende Vorrichtung
M einfach zu betätigen, leicht zu überwachen, leicht einzustellen
und zu reinigen sein und aufgrund einer widerstandsfähigen Bauweise den harten Anforderungen des
Dauerbetriebs gewachsen sein.
3 4
Ausgehend von einer Schneidmaschine der eingangs Gehäuseseitenwand 14 bzw. 16 gelagert Jedes Messer
beschriebenen Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, wird durch einen an den Körper der Trommel 11 angedaß
eine Vorrichtung vorgesehen ist, die anspricht, schraubten Messergreifer 17 in Stellung gehalten,
wenn ein Messer über den Schneidtrommeldurchmesser Die Schneidtrommel gehört zu einer Tabakschneidhinaus
vorgeschoben worden ist und die folgenden Teile s maschine, bei der Tabak mittels Förderbändern durch
aufweist: ein Mundstück der Schneidtrommel zugeführt wird. Die
1- einen beweglichen Träger, der an dem Gehäuse Messer schnitzeln den Tabak. An einem hin- und herge-
geführt ist ;·οά in eine und aus einer Arbeitsstellung henden Wagen ist eine Schleifscheibe zum Nachschlei-
bewcglich ist, io fen der Messerkanten während des Schneidvorgangs
2. eine Prüfschneide, die auf dem beweglichen Träger vorgesehen, und daher müssen die Messer, die flach
gelagert ist und bei der eine Karue in der Nähe des geformt sind, am Ende jedes Hin- und Herbewegungs-Schneidtrommeldurchmessers
positioniert ist, hubs des Wagens in Richtung ihrer eigenen Ebene vorwenn
sich der bewegliche Trager in seiner Arbeits- geschoben werden, um ein wenig mehr über die Tromstellung
befindet, is mel hervorzuragen und somit den Abschliff derselben
3. einen mit dem beweglichen Träger verbundenen auszugleichen und um ferner ein geringes Maß an
Schalthebe!, Werkstoff bereitzustellen, das bei der nächsten Hin- und
4. ein an dem Gehäuse gelagertes Verriegelungsge- Herbewegung der Schleifscheibe weggeschliffen wird
triebe zum Halten des Schalthebels, wenn sich der und dadurch eine neu geschärfte Kante darzubieten,
bewegliche Träger in seiner Arbeitsstellung befin- 20 An einer Stange 19, deren Enden k? der linken und
dct, rechten Seitenwand 14,16 des Schneidtremmelgehäu-
5. einen Schalter, der vom Verriegelungsgetriebe be- ses gelagert sind, befinden sich durch Stifte 21 daran
tätigt wird, wenn das Verriegelungsgetriebe durch befestigte Naben 20. Ein bewegliches Tragelement in
den Schalthebel außer Eingriff kommt und Form eines vierkantigen Profilrohrs 25 ist an jedem En-
6. Schallmittel zum Anhalten der Umdrehung der 25 de an den Naben 20 angeschweißt. Eine Prüfschneide 22
Schneid trommel, wenn die Schaltvorrichtung betä- ist durch Schrauben 23 an einer Seite des Vierkantproligt
wird, nirohrs 25 angebracht und wenn sich dieses in seiner
wobei ein Messer, das über den Schneidtrommeldurch- wie gezeigt in einer im allgemeinen waagerechten Richmesser
hinaus vorgeschoben worden ist beim Drehen 30 tung.
der Schneidtrommel an die Prüfschneide anschlägt wo- Das eine Ende der Stange 19 geht durch die Seiten-
durch der bewegliche Träger aus seiner Arbeitsstellung wand 16 hindurch und trägt den Schalthebel 26. Der
herausbewegt und das Verriegelungsgetriebe von dem Schalthebel weist eine öffnung 28 zur Aufnahme des
Schalthebel außer Eingriff gebracht wird. besagten Endes der Stange 19 auf, die mit einem offenen
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen 35 Schlitz 29 in Verbindung steht Zwischen der öffnung 28
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche, auf und dem nahe gelegenen Ende geht eine K lemmschraudie
hiermit zur Verkürzung der Beschreibung ausdrück- be 31 durch den Schalthebel 26~hindurch und ist festgelich
verwiesen wird. zogen, um den Schalthebel drehfest an der Stange 19 zu
Im folgenden sei die Erfindung anhand des in den halten. Der Hebel 26 verläuft nach oben und endet in
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher 40 einer Schrägfläche 32, wodurch der Hebel als Rastnase
erläutert Es zeigt wirk-, die in ein Verriegelungsgetriebe eingreift das ei-
F i g. 1 eine Vorderansicht eines Tails einer Schneid- nen durch eine Feder 35 nach unten vorgespannten
maschine mit der Prüfvorrichtung nach der Erfindung Schaltstift aufweist und in einem hohlen an d?r Gehäubei
abgenommener Schneidtrommel. sesettenwand 16 gelagerten Abstützstück 37 einge-
F ig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten 45 schlossen ist
Prüfvorrichtung. Wie aus F i g. 2 und 9 ersichtlich ist weist das Abstütz-
F i g. 3 einen Schnitt durch eine Schneidtrommel zum stück 37 eine Oberplatte 41 und innerhalb des Abstütz-Hinsatz
in Verbindung mit der in F i g. 1 und 2 d^rge- blocks einen Kanal 44 auf, der den axial beweglichen
stellten Prüfvorrichtung. Schaltstift 34 aufnimmt dessen oberes Ende 46 durch
Fig.4 eine Ansicht der in Fig.3 dargestellten 50 die Oberplatte41 hindurch verläuft und dessen unteres
Schneidtrommel mit einem teilweisen Ausschnitt in ra- Ende mit zwei Schrägflächen 47,49 ausgebildet ist Eine
dialer Richtung. Schulter 50 ist nicht axial beweglich an dem Schaltstift
F i g. 6 einen Schnitt (nach Vl-Vl von F i g. 8) durch deren anderes Ende an der Oberplatte 41 abgestützt ist
eine einem der Messer der in Fig.3 bis 5 dargestellten 55 Dadurch wird der Schaltstift gegsnüber dein Abstüiz-Schneidtrommel
zugeordnete Vorschubvorrichtung, stück 37 nach unten gedrängt
F i g. 8 die in F i g. 6 und 7 dargestellte Vorschubein- eine AnschlagschraLoe 52. Der Schaltstift 34 wird gegen
richtung, in axialer Richtung auf die Trommel gesehen, &o die Rastnase 32 des Schalthebels 26 gedrängt, um diesen
F i g. 9 eine Schnittansicht durch das in F i g. 1 darge- gegen die Anschlagschraube 52 zu drücken, und kann
stellte Vcrriegelungsgetriebe, und sich dadurch gegenüber dem Abstützblock nicht weiter
Fig. 10 eine zum Einsatz mit der Prüfvorrichtung nach unten bewegen,
nach der Erfindung vorgesehene Schaltungsanordnung. An der Gehäuseseitenwand 16 ist über dem Abstütz-
In Fig. 1 bis 3 wsist die Schneidtrommelbaugruppe 65 stück 37 ein Mikrosensor 53 gelagert der einen Betätieine
Anzahl von Messern 10 auf, die an einer in Rieh- gungsarm 55 aufweist dessen vom Schalter abgelegenes
tung des Pfeils 13 drehb«in Trommel 11 geführt sind. Ende eine Rolle 56 trägt. Durch eine nicht dargestellte,
Die Trommel 11 ist zwischen der linken und rechten im Mikroschalter 53 gelagerte Feder wird die Rolle 56 in
ständiger Anlage an dem oberen Ende 46 des Schaltstiftes
34 gehalten.
Die Kanten der Messer 10 bewegen sich, wenn sie in der gewünschten Weise eingestellt sind, entlang einer
Bahn, die den Schneidtrommeldurchmesser definiert, s
wie er in F i g. 2 und 3 durch die Linie 58 dargestellt ist. Das Prüfmesser 22 weist ein abgeschrägtes Ende 59 auf,
das in der Arbeitsstellung 0,125 bis 0,150 mm vom Schneidtrommeldurchrnesser 58 der Messerkanten entfernt
liegt.
Während des fletriebs der Schneidtrommel wird durch eine Vergrößerung des Schneidradius von mehr
als 0,125 mm bewirkt, daß das störende Messer an die
Prüfschneide 22 anschlägt und diese dadurch um die Achse der Stange 1.9 schwenkt. Folglich wird das; obere
Ende des Schalthebels von der Anschlagschraiibe 52 hinwegbewegt und drückt den Schaltstift 34 geg;en die
Kraft der Feder 35 nach oben. Eine weitere Auslenkung des Prüfmessers Zi! führt dazu, daß die obere Kumte 61
der Anschlagnase 32 über die durch die Flächen 47, 49 des Schaltstiftes definierte Kante 62 hinaus läuft, so daß
sich der Schaltstift nach unten bewegen kann.
Die Fläche 47 des Schaltstiftes schiebt sich dann gegen
die Anschlagnase 312 und zwingt diese, weiter um die Achse der Stange 19 zu schwenken, wobei das Prüfmesser
22 aus der Bahn der Schneidmesser 10 bewegt und dadurch verhindert wird, daß das Prüfmesser die
Schneidmesser beschädigt Der Schaltstift 34 bewegt sich weiter nach unten, bis die Schulter 50 gegen die am
Abstützstück ausgebildete Anschlagfläche 64 anschlägt,
und da die am Schalterbetätigungsarm 55 geführte Rolle 56 unter Federvorspannung gegenüber dem Schaltstiftende
46 steht, wird ebenfalls bewirkt, daß such der Schalterbetätigungsarm 55 so bewegt, daß der Schalter
53 betätigt wird.
Der Schalter 53 ist in einem Schutzstromkrds geschaltet
(Fig. 10), der so angeordnet ist, uäu bei der
vorstehend beschriebenen Betätigung des Schalters 53 der Antrieb der Schneidtrommel unterbrochen wird.
Dadurch hört die Umdrehung der Schneidtrommel auf und wird eine Beschädigung des betreffenden ;su weit
vorgerückten Schneidmessers bzw. der Schneidmesser verhindert
Aufgrund der Tatsache, daß das abgeschrägte Ende 59 der Prüfschneide 22 wesentlich näher an der
Schwenkachse 66 der Stange 19 als die Anschlagnase 32 liegt, wird jede Bewegung der Prüfschneide an der Anschlagnase
vergrößert, wodurch die Betriebsernpfindlichkeit des Schutzrnechanismus erhöht wird.
Zum Zurückstellen der Vorrichtung in ihre Betriebsstellung, nachdem die Messer richtig an der Schneidtrommel
positioniert worden sind, wird der Hebel 25 von Hand zurück in seine senkrechte Stellung geschoben, wobei der Schalthebel 34 nach oben geschoben
wird. Eine weitere Bewegung des Hebels 26 führt dazu,
daß die obere Kante 61 der Anschlagnase 32 über die von den Schaltstiftflächen 47, 49 definierte Kante 62
hinausläuft, so daß sich der ScheJtstift nach unten bewegen
kann, um den Hebel 26 in einer durch die Anschlagschraube 52 definierten Stellung zu halten. Dann befindet
sich die Prüfschneide 22 in ihrer Betriebsstellung unter Einhaltung des erforderlichen Abstands von der
Linie 58 der Schneidmesser.
Zum Reinigen der Prüfmesserspitze wird der Schalthebel
von Hand in eine Steiiung herausgezogen, in der die Prüfmesserspitze einwandfrei gereinigt werden
kann. Die Neueinstellung erfolgt einfach dadurch, daß
der Schalthebel in das Verriegelungsgetriebe zurückgeschoben wird.
in Fig.4 und 5 liegt an der hinteren Kante 67 des
unter dem Messergreifer 17 liegenden Messers 10 ein an einem Mitnehmerhebel 76 gelagerter Mitnehmer 68 an.
Der Mitnehmerhebel ist bei 70 schwenkbar gelagert und trägt ebenfalls einen zweiten Mitnehmer 71, der mit
einer Vorschubstange 73 mit rechteckigem Querschnitt in Eingriff steht. Es ist deutlich erkennbar, daß die Bewegung
der Vorschubstange 73 in Richtung des Pfeils 74 den Mitnehmerhebel 76 entgegen dem Uhrzeigersinn
um die Drehachse 70 schwenkt, wie es dargestellt ist. so
daß das Messer 10 in einer zu seiner Schneidkante 77 senkrecht liegenden Richtung vorgeschoben wird.
Jedem Messer sind zwei Mitnehmerhebel zugeordnet, und in F i g. 4 ist der zweite Mitnehmcrhebcl 79 in der
Stellung dargestellt, die er einnimmt, wenn das Messer 10 stark abgenutzt ist. In diesem Fall nimmt die hintere
Kante des Messers die Stellung 80 ein und ist die Vorschubstange zu der gestrichelt dargestellten Steiiung 82
bewegt worden.
In F i g. 6 bis 8 ist das Getriebe zum Vorschub der
Vorschubstange 73 bei erfolgender Abnutzung des Messers dargestellt. Wie aus F i g. 7 und 8 ersichtlich ist.
weist eine Vorschubspindel 83 ein zapfenförmigcs Hndc
85 zum drehfesten Eingriff mit dem zapfenförmigen Ende 86 der Vorschubstange 73 auf. Die Vorschubspindel
83 ist von außen auf eine durch die Lager 89, 91 innerhalb emes Segmentes 92 der Schneidtrommel abgestützte
Hohlwelle 88 geschraubt. Durch die Verwendung einer Zapfenloch/Zapfen-Bauweise wird die Ausrichtung
der Vorschubstange 73 und der Vorschubspindel 83 erleichtert. Die Welle 88 weist ein drehfest mit
derselben verbundenes Sperrad 94 und eine einen frei gelagerten Hebel 95 tragende Klinke auf. Das der Vorschubspindel
83 gegenüberliegende Ende der Welle 88 trägt einen Innensechskant 97, dessen Zweck noch crlälltcrt
Wii*u
Wie in F i g. 8 dargestellt, besitzt der klinkeniragende
Hebel 95 zwei Klinken 98, 100. die mittels der Schrauben
101,103 an ihm gelagert sind. Mittels einer Klinkenfeder
104 werden die Klinken in Eingriff mit den Zähnen der Sperrads 94 gebracht. Das eine Ende des klinkentragenden
Hebels 95 ist mit der Kolbenstange 106 einer Kolben- und Zylindervorrichtung 107 verbunden, die
aus einem hohlen mittleren Durchgang 109 in der Schneidtrommel über einen Kanal HO mit Druckluft
gespeist wird.
Das Messervorschubgetriebe arbeitet in folgender Weise:
Am Ende eines Hin- und Herbewegungshu^ des Schleifanlagenwagens wird der Kolben- und Zylindervorrichtung
107 jeweils ein Stoß Druckluft zugeführt. Dadurch wird bewirkt, daß sich der Hebel 95 um die
Welle 88 dreht, und da die Klinken 98, 100 mit dem Sperrad 94 in Eingriff stehen, wird dieses ebenfalls veranlaßt,
sich in der durch die Pfeile 112 angezeigten Richtung zu drehen. Die Welle 88 ist axial in Stellung gehalten
und dadurch wird aufgrund der Umdrehung der Welle 88 bei der Umdrehung des Sperrads eine Bewegung
der Vorschubspindel 83 nach rechts bewirkt, wie aus F i g. 6 und 7 ersichtlich ist da die Vorschubspindel
wegen ihres Eingriffs mit der Vorschubstangc 73 sich nicht drehen kann. Die Bewegung der Vorschubstange
73 genügt um das Messer 10 um den erforderlichen Betrag vorzurücken.
Nach dem DmckluftzufuhrstoB zur Kolben- und Zylindervorrichtung
107 kehrt der Hebel 95 unter der Wirkung einer nicht gezeigten Feder in eine durch eine
7
Vcrstcllspindel 113 bestimmte Grundstellung zurück.
Die Klinken gleiten über die Zähne des Sperrads 94 in
neue Bereitschaftsstellungcn für den nächsten Vorschub
des Messers.
Der Einsatz von zwei Klinken 98,100 gegenüber nur s
einer Klinke, wie sie in Sperrgetrieben üblicher ist, hat den Vorteil, daß eine Umdrehung des Sperrads um die
halbe Zahnteilung nach Winkelmaß möglich ist. So treibt bei dem ersten Vorschubschritt die Klinke 98 das
Sperrad an, während beim nächsten Vorschubschritt die
Klinke 100 das Sperrad antreibt. Auf diese Weise ist es möglich, das Messer bei demselben Sperrad in kleineren
Schritten vorzurücken.
Der Inncnscchskant 97 ist zum Einsetzen eines Gerätes /weeks Handeinstellung der Messerpositionen vor- ts
gesehen, insbesondere dann, wenn neue Messer angebracht werden.
Wie aus K i g. 10 ersichtlich ist. umfaßt die Schaltungsanordnung
für die Schneidmaschine einen Dreiphasen-Wcchsclsiromeingang
121, der über einen Hauptschal-
tür 122 an einen Stcuerkrcis 124 angeschlossen ist, von Ά
dem keine Einzelheiten angegeben sind, da diese die §
vdrliegende Erfindung nicht betreffen. Zum Drehen der »<!
hen, der über die Kontakte 127 eines Relais 128 an den 25 m
Der Mikroschalier 53 wird über einen Transformator
130 mit niedriger Spannung versorgt und ist mit der Spule des Relais 128 so in Reihe geschaltet, daß die
Kontakte 127 im Stromkreis des Trommelmotors 12S nur dann geschlossen werden, wenn dem Relais 128
Strom zugeführt wird.
Eine Kontrollampe 131 ist mit der Position »aus« des
Mikroschaltcrs 53 verbunden und wird erregt, wenn die Messerprüfvorrichtung betätigt wird.
i 1 ici /~.u σ uiaii
40
45
50
55
60
Claims (1)
1. Schneidmaschine, insbesondere für Tabak, mit
einem Gehäuse,
einer in dem Gehäuse gelagerten Schneidtrommel,
einer Vielzahl von an der Trommel geführten Messern,
einer Vielzahl von an der Trommel geführten Messern,
einer Einrichtung zum Schleifen der Messer zur Aufrechterhaitung
einer scharfen Schneidkante und
einer Einrichtung, die die Messer während des Abschleifens in Richtung auf die Schleifeinrichtung vorschiebt, wobei der Trommeldurchmesser durch die Bahn der Messerschneidkanten bei Drehen der Schneidtrommel definiert ist, dadurch gekennzeichnet,
einer Einrichtung, die die Messer während des Abschleifens in Richtung auf die Schleifeinrichtung vorschiebt, wobei der Trommeldurchmesser durch die Bahn der Messerschneidkanten bei Drehen der Schneidtrommel definiert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, die anspricht,
wenn ein Messer über den Schneidtrommeldurchmesser hinaus vorgeschoben worden ist und die folgende
TeSeaufweist:
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|---|---|---|---|
| GB6589/76A GB1509824A (en) | 1976-02-19 | 1976-02-19 | Rotary cutting machine having a knife growth detector |
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Family Cites Families (1)
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Also Published As
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