DE2653741A1 - Formwerkzeug zum herstellen eines armierten schlauchstueckes - Google Patents

Formwerkzeug zum herstellen eines armierten schlauchstueckes

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DE2653741A1 DE19762653741 DE2653741A DE2653741A1 DE 2653741 A1 DE2653741 A1 DE 2653741A1 DE 19762653741 DE19762653741 DE 19762653741 DE 2653741 A DE2653741 A DE 2653741A DE 2653741 A1 DE2653741 A1 DE 2653741A1
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Description

BRECO Kunststoffverarbeitungs-GmbH & Co. KG in Porta Westfalica
Formwerkzeug zum Herstellen eines armierten Schlauchstückes
Die Erfindung betrifft ein Formwerkzeug zum Herstellen eines Schlauchstückes aus einem spritzbaren Material mit in Umfangsrichtung des Schlauchstückes verlaufenden draht-, seil- oder fadenförmigen Verstärkungseinlagen aus Metall, Textil oder dergl., bestehend aus einer Formhülse und einem Formkern, die zwischen sich einen ringzylindrischen Formhohlraum bilden, wobei auf dem Umfang des Formkerns in dessen Achsrichtung verlaufende Wickelnasen zur Distanzierung der Verstärkungseinlagen in einem Abstand vom Umfang des Formkerns angeordnet sind und wobei die Wickelnasen Ausspa-
15/ rungen aufweisen, in die die auf die Wickelnasen gewickelten Verstärkungseinlagen eingreifen.
Aus der deutschen Patentschrift 1.028.322 ist ein Formwerkzeug der vorgenannten Art bekannt, das als Gießform dient. Beim Gießen eines armierten Schlauchstückes unter Verwendung dieser bekannten Gießform wird der Formkern, der mit den drahtförmigen Verstärkungseinlagen wendelförmig bewickelt worden ist, in die am oberen Ende offene, teilweise mit plastifiziertem Material gefüllte Formhülse eingetaucht, wobei das Material drucklos den Formhohlraum ausfüllt. Bei diesem Gießen eines armierten Schlauchstückes reichen die ■koi-
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auf den Wickelnasen angewendeten flachen rinnenförmigen Aussparungen aus, um die Verstarkungseinlagen während des GießVorganges gegen ein axiales Verschieben auf den Wickelnasen zu fixieren. Aus diesen flachen rinnenförmigen Aussparungen können die Verstarkungseinlagen auch noch herausgedrückt werden, wenn das erkaltete und verfestigte Schlauchstück von dem Formkern axial abgestreift werden muß. Es ist versucht worden, diese bekannte Gießform in eine Spritzform umzugestalten, um das armierte Schlauchstück durch das wesentlich wirtschaftlichere Spritzen herstellen zu können. Hierbei hat sich gezeigt, daß wegen des wegschiebenden Spritzdruckes in Achsrichtung des Formhohlraumes die flachen rinnenförmigen Aussparungen der bekannten Gießform nicht mehr ausreichen, um bei der Spritzmethode die Verstärkungseinlagen gegen ein Verschieben auf den Wickelnasen zu sichern. Die Spritzmethode verlangte wesentlich tiefere Rillen für eine unverschiebbare Lagerung der Verstarkungseinlagen auf den Wickelnasen. Diese tieferen Rillen machten es jedoch unmöglich, das fertige armierte Schlauchstück von dem Formkern abzustreifen, und erforderten zum Ausformen des armierten Schlauchstückes daher einen geteilten, mehrteiligen Formkern, der im Durchmesser verkleinert werden konnte, um das fertige armierte Schlauchstück von dem Formkern abnehmen zu können.
Diese mehrteilige, geteilte Ausbildung des Formkerns verlangt insbesondere bei der Verwendung der Spritzform zum Herstellen von präzisen armierten Zahnriemen eine hohe Genauigkeit und ist mit erheblichen Werkzeugkosten ver-
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bunden, die den Vorzug der Spritzmethode gegenüber der Gießmethode beeinträchtigen.
Die Erfindung löst das vorstehend geschilderte Problem in überraschend einfacher Weise dadurch, daß bei Ausbildung des Formwerkzeugs als Spritzform mit an einem Stirnrand des Formhohlraumes angeordneter Einspritzstelle die Aussparungen sägezahnartig ausgebildet sind,mit einer die Verstärkungseinlagen in der axialen Spritzrichtung abstützenden steilen Flanke und mit einer entgegen der Spritzrichtung flach geneigt ansteigenden Flanke. Auf diese Weise wird mit einfachsten Mitteln erreicht, daß einerseits die Verstärkungseinlagen beim Spritzvorgang durch die Aussparungen exakt gelagert und zuverlässig gegen axiales Verschieben gesichert sind, daß andererseits jedoch, wie die praktische Erprobung erwiesen hat, in der der Spritzrichtung entgegengesetzten Abziehrichtung die Verstärkungseinlagen ohne weiteres über die flach geneigten Flanken aus den Aussparungen heraussteigen und ohne Verletzung über den Formkern gestreift werden können, wenn gegen den in der Abziehrichtung vorn liegenden Rand des fertigen Schlauchstückes beispielsweise mittels einer Abstreifhülse ein Abstreifdruck ausgeübt wird. Die Erfindung schafft daher ein Formwerkzeug, mit dem mit weit höheren Produktionsleistungen und weit geringeren Herstellungskosten als bei der Gießmethode armierte Schlauchstücke durch Spritzen hergestellt werden können und dessen Werkzeugkosten bedeutend geringer sind als die Werkzeugkosten der zum Spritzen von
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armierten Schlauchstücken versuchten Spritzforinen mit geteiltem Formkern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Formwerkzeugs nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen axialen Längsschnitt; Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt nach der Linie II-II
in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung; Fig. 3 einen Ausschnitt aus der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Die Zeichnung zeigt ein Formwerkzeug zum Spritzen eines armierten Schlauchstückes mit gezahnter Innenseite, von dem Ringe mit gewünschter Breite als endlose Zahnriemen abgeschnitten werden können. Das Formwerkzeug besteht im wesentlichen aus einer Formhülse T und einem aus der Formhülse herausnehmbaren, einteiligen Formkern 2. Formhülse und Formkern 2 bilden zwischen sich einen ringzylindrischen Formhohlraum 3. An einem Stirnrand*des Formhohlraumes 3 befinden sich Binspritzstellen 4,. durch die in Achsrichtung des Formwerkzeugs ein spritzbares Material, beispielsweise ein flüssiger Kunststoff, unter Druck in den Formhohlraum 3 eingespritzt wird. Zur Bildung des innengeζahnt» Sehlauchstückea besitzt der Formkern 2 auf seinem Umfang axial verlaufende Zähne 5, die die Zahnlücken des innenverzahnten Schlauchstückes formen» Auf den Kopfflächen der Zähne 5 sind axial verlaufende Wickelnasen 6 angeordnet. Vor dem Spritzvorgang wird der Formkern wendelförmig mit
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einer drahtförmigen Verstärkungseinlage 7 bewickelt. Hierbei werden die Windungen der Verstärkungseinlage durch die Wickelnasen 6 in einem radialen Abstand von der formgebenden Oberfläche des Wickelkerns, das heißt von den Kopfflächen der Zähne 5 gehalten, um zu erreichen, daß die Windungen der Verstärkungseinlage nicht auf den Kopfflächen der Zähne 5 aufliegen, sondern, abgesehen von der sehr kleinen Berührungsstelle mit den Wickelnasen 6, vollständig von dem spritzbaren Material umhüllt werden und in der gewünschten Querschnittsebene des Schlauchstückes respektive der fertigen endlosen Zahnriemen in das spritzbare Material eingebettet sind. Die Wickelnasen 6 besitzen im Abstand der Windungen der Verstärkungseinlage Aussparungen 8, in die die Windungen der Veratärlcungseinlage beim Aufwickeln auf den Formkern eingelegt werden. Biese Aussparungen 8 sind sägezahnartig ausgebildet und besitzen in der Einspritzrichtung nach hinten eine steile Flanke 9, durch die die Windungen der Verstärkungseinlage in der Einspritzrichtung abgestützt werden, eo daß eich die Windungen der Armierungseinlage nicht unter der Einwirkung des Spritzdruckes des in den Formhohlraum eintretenden Materials auf den Wickelnasen 6 axial verschieben können. Nach vorn, das heißt entgegen der Einspritzrichtung, besitzen die sägezahnartigen Aussparungen 8 eine flach geneigt ansteigende Flanke 10. Diese flach geneigt ansteigende Flanke 10 der Aussparungen 8 macht es möglich, daß nach dem Herausnehmen des Formkerns 2 aus der Forahülse 1 das fertige armierte Schlauchstück entgegen der
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Einspritzrichtung von dem einteiligen Formkern 2 abgestreift werden kann, indem nur von dem den Einspritzstellen 4 angewandten Ende des Formkerns her gegen das Schlauchstück gedrückt zu werden braucht, wobei aufgrund der Elastizität des Schlauchstückes und des wendeiförmigen Verlaufs der Verstärkungseinlage die einzelnen Windungen der Verstärkungseinlage entlang dem Umfang des Schlauchstückes sukzessive auf den flach geneigten Flanken 10 der Aussparungen 8 hochwandern und aus den Aussparungen her-
10. aussteigen und auf den Wickelnasen entlanggeschoben werden können.
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Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Formwerkzeug zum Herstellen eines Schlauchstückes aus einem spritzbaren Material mit in Umfangsrichtung des Schlauchstückes verlaufenden draht-, seil- oder fadenförmigen Verstärkung seinlagen aus Metall, Textil oder dergl., bestehend aus einer Formhülse und einem Formkern, die zwischen sich einen ringzylindrischen Formhohlraum bilden, wobei auf dem Umfang des Formkerns in dessen Achsrichtung verlaufende Wickelnasen zur Distanzierung der Verstärkungseinlagen in einem Abstand vom Umfang des Formkerns angeordnet sind und wobei die Wickelnasen Aussparungen aufveisen, in die die auf die Wickelnasen gewickelten Verstärkungseinlagen eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Formwerkzeugs als Spritzform mit an einem Stirnrand des Formhohlraumes (3) angeordneter Einspritzstelle (4) die Aussparungen (8) sägezahnartig ausgebildet sind mit einer die Verstärkungseinlagen in der axialen Spritzrichtung abstützenden steilen Flanke (9) und mit einer entgegen der Spritzrichtung flach geneigt ansteigenden Flanke (10).
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DE2653741A 1976-11-26 1976-11-26 verstärkten Schlauchstückes durch Spritzgießen Expired DE2653741C3 (de)

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