DE265232C - - Google Patents
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- DE265232C DE265232C DENDAT265232D DE265232DA DE265232C DE 265232 C DE265232 C DE 265232C DE NDAT265232 D DENDAT265232 D DE NDAT265232D DE 265232D A DE265232D A DE 265232DA DE 265232 C DE265232 C DE 265232C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/28—Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 265232 — KLASSE 46«. GRUPPE
ADOLF RUPP in KAROLINENTHAL b. PRAG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1912 ab.
Verbrennungskraftmaschinen mit gegenläufigen Kolben werden als bekannt vorausgesetzt;
ebenso ist bekannt, daß in dem Maße, wie deren Wirkungsweise verschieden ist, so auch
die Konstruktion, insbesondere die Art und Weise, wie die Bewegung des äußeren der
beiden Kolben und demgemäß auch die Übertragung der auf ihn wirkenden Arbeitskräfte
auf die Kurbel erfolgt, eine verschiedenartige
ίο ist.
Welcher Art auch diese Übertragung sein mag, stets wird schon aus rein konstruktiven
Gründen das Bestreben vorherrschend bleiben, das Getriebe für den äußeren Kolben so nahe
als irgend möglich an dasjenige des inneren Kolbens heranzurücken. Es sind auch Konstruktionen
bekannt, bei welchen das äußerst Mögliche in dieser Hinsicht schon erreicht wurde, allerdings Konstruktionen, die sich
einzig und allein mit der Erreichung dieses Zieles begnügen, die aber gerade diejenigen
Forderungen außer acht lassen, deren Nichtberücksichtigung den allgemein bekannten Erfahrungsregeln
zuwiderläuft. Es betrifft dies vor allem die gleichmäßige und allseitige Kühlung
des Arbeitszylinders, ferner die auf den ganzen Zylinderumfang nötige gleichmäßige
Verteilung der Auspuff- und Spülschlitze. Überdies ließen jene Konstruktionen eine derartige
gegenseitige Annäherung nur zu unter der Voraussetzung, daß Arbeitszylinder und Kühlwassermantel ein gemeinsames Gußstück
bilden, sowie der Kühlwassermantel örtlich ge^
sondert von dem Übertragungsgestänge angeordnet ist.
Die Erfindung gibt eine Lösung, durch die der Bedingung der möglichsten Annäherung
der Getriebeteile des äußeren Kolbens an diejenigen des inneren entsprochen wird, bei allseitiger
und gleichmäßiger Wasserkühlung des Arbeitszylinders und auf den ganzen Zylinderumfang
gleichmäßig verteilten Auspuff- und Spülschlitzen, und besteht darin, daß die äußeren
Antriebsgestänge den Kühlwasserraum durchsetzen und zwischen den Abdichtungskreisen,
gebildet vom Zylinder und Kühlwassermantel, angeordnet sind.
In Fig. ι der Zeichnung bedeutet k die dreifach gekröpfte Kurbelwelle, α den inneren
Kolben, angetrieben von der mittleren Treibstange c, und b den gegenläufigen, äußeren
Kolben, angetrieben durch die beiden äußeren Treibstangen f1 und f2 vermittels der Traverse
d und den beiden Zugstangen S1 und e2
mit deren Gleitschuhen gj und g2; ferner ist
h der Arbeitszylinder, welcher auf der einen Seite in dem Zylindermantel J1 (bzw. Gestell)
eingesetzt ist und auf der anderen Seite durch den übergestülpten Mantel /2 abgeschlossen
wird. Durch Abdichtung der sich berührenden Mantelflächen qx und q2 (siehe auch Fig. 3
und 4, Schnitt nach χ -χ bzw. y-y der Fig. 1) entstehen drei unter sich getrennte
Räume.
Es sind dies der in sich geschlossene und um den Zylinderumfang herumführende Aus-
puffkanal m (Fig. 4), ferner der in gleicher Weise verlaufende Spülkanal I (Fig. 3) und
endlich der vom Wasser ständig durchströmte Kühlwasserraum 0. Spülung und Auspuff erfolgt
durch die Schlitze n, die durch die Kolben α und b gesteuert werden. Die den
Kühlwasserraum durchdringenden Zugstangen sind in den Stopfbüchsen J)1 und p2 bzw. p\
und p'% nach außen abgedichtet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, gehen die beiden Zugstangen ^1 und e2 dermaßen hart an der
Zylinderwand vorbei, daß sie mit Rücksicht auf einen aus praktischen Gründen bedingten
Zwischenraum nicht mehr näher herangerückt werden können. Damit ist aber auch das Alleräußerste
erreicht, und es gelang dies nur dadurch, daß die beiden Zugstangen den Kühlwasserraum
durchdringen und innerhalb der Abdichtungskreise von Arbeitszylinder und Kühlwassermantel, d. i. qx und q2, angeordnet
wurden gegenüber den bisherigen Ausführungen, bei welchen diese Stangen außerhalb der
genannten Kreise vorbeiführen.
Die Fig. 3 und 4 lassen erkennen, daß neben der größtmöglichen Annäherung der Zugstangen
eine gleichmäßige und allseitige Kühlung des Zylinders erzielt wird, indem das Kühlwasser'
durch die vorhandenen Hohlräume r hindurchströmt. Auch die Auspuff- und Spülschlitze
sind auf den ganzen Zylinderumfang gleichmäßig verteilt.
Gemäß Fig. 1 ersetzt der Einfachheit halber der Zylinder die mittlere Gleitbahn und der
Arbeitskolben den Kreuzkopf. Selbstverständlich kann auch an Stelle dieser Anordnung
eine gesonderte Gleitbahn mit Gleitschuh treten (Fig. 2).
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verbrennungskraftmaschine mit gegenläufigen Kolben, mit allseitig gekühltem Zylinder und gleichmäßig auf seinem ganzen Umfange angeordneten Auspuff- und Spülschlitzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge des äußeren Kolbens den Kühlwasseraum durchsetzt und in diesem zwischen den von den Flanschen des Kühlwassermantels und des Zylinders gebildeten Abdichtungskreisen und der Zylinderwand liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265232C true DE265232C (de) |
Family
ID=522483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265232D Active DE265232C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265232C (de) |
-
0
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