DE2652076C2 - Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges eines Verstellgetriebes - Google Patents

Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges eines Verstellgetriebes

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung "^ach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer nach der DE-OS 17 08164 bekannten Vorrichtung dieser Art sind die gegenüber dem Gehäuse festen Anschlagsflächen unverstellbar fest, so daß eine Änderung de.· Länge des Verstellweges und eine Änderung der Anfangs- und Endpunkte des Verstellweges nur durch Veränderung der Befestigung des Gehäuses oder durch Änderung von Anzahl oder Ausbildung der Anschlagelemente möglich ist
Nach der US-PS 38 51 533 ist eine Vorrichtung zur Begrenzung des Versteliweges eines Verstellgetriebes eines Fensterhebers für Kraftfahrzeuge bekannt, die zwei Anschlagflächen an Begrenzungsstegen aufweist, von denen einer verstellbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Vorrichtung eingangs genannter Art eine Änderung der Länge des Verstellweges und der Anfangs- und Endpunkte des Verstellweges in e;nfacher Weise zu ermöglichen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben.
Da die beiden Anschläge, an denen sich die Anschlagsflächen befinden, unabhängig voneinander um die Lagerwelle herum einstellbar sind, kann in einfacher Weise die Länge des Verstellweges eingestellt werden und sowohl Anfangspunkt als auch Endpunkt des Verstellweges unabhängig voneinander eingestellt werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß jeder Anschlag an einer von zwei gegeneinander verdrehbaren Re-'ulierplatten vorgesehen ist, die gegenüber einer gehäusefesten Platte des Verstellgetriebes verstell- und feststellbar sind. Mit dieser Ausgestaltung ist es möglich, alle Änderungen des Verstellweges sowohl hinsichtlich seiner Länge als auch hinsichtlich der Anfangs- und Endpunkte in einfacher Weise vorzunehmen und das Verstellgetriebe.
insbesondere wenn es sich um einen Fensterheber für Kraftfahrzeuge handelt, den jeweiligen Einbauverhältnissen anzupassen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Anschläge durch die Enden von in den Regulierplatten angeordneten Schlitzen gebildet sein, in die die drehbaren Anschlagelemente eingreifen. Da diese Regulierplatten gegeneinander verdreht werden können, kann die Länge für die Wanderbewegung der verschiebbaren Anschlagelemente vergrößert oder verkleinert und der Anfang oder das Ende dieser Bewegungsbahn für das wandernde Anschlagelement beliebig und in einfacher Weise eingestellt werden.
In gleicher Weise ist es gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung möglich, die Anschläge durch an den Regulierplatten angebrachte Vorsprünge zu bilden, an denen die drehbaren Anschlagelemente anlegbar sind. Die Vorsprünge sind dabei vorzugsweise in radialer Richtung angeordnet, so daß sie auch übereinander geschoben werden können, um die größte Abmessung des Verstellweges möglichst wenig einzuschränken.
Eine besonders einfache Ausgestaltung der Erfindung im Zusammenhang mit der Einstellung der Regulierplat-
ten besteht darin, daß die Regulierplatten mittels einer Klemmschraube festklemmbar sind. Nach dem Lösen der Klemmschraube können die Regulierplatten \on Hand in die gewünschte Lage gebracht und von neuem wieder festgelegt werden.
Um die Verstellung 2U vereinfachen und auch hinsichtlich der Feinheit zu verbessern, können in weiterer Ausgestaltuno der Erfindung die Regulierplatten durch eine Feder an jeweils einen einstellbaren Exzenter gedrängt sein. Eine abgeänderte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet daß die Regulierplatten einander gegenüberstehende schräg abgebogene Endstücke aufweisen, an denen einerseits eine Feder und andererseits jeweils eine in eine gehäusefeste Platte einzuschraubende Stellschraube angreift Durch die Feder werden die Endstücke der Regulierplatten gegeneinander gezogen, so daß eine der möglichen Endlagen der Regulierplatten angestrebt wird, während durch die Stellschrauben, die auf die Schrägen der Endstücke einwirken, diese auseinander gedrückt werden, so daß die andere der beiden Endstellungen der Regulierplatten erreichbar ist
Wenn es auf eine besondere Feineinstellung ankommt, so können in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Regulierplatten zwei einander gegenüberliegende Endstücke aufweisen, an die je ein Stellhebel angreift, der an einer gehäusefesten Platte schwenkbar gelagert und mittels einer Stellschraube verstellbar ist. Durch die Zwischenschaltung eines Stellhebels ist es möglich, die Stellbewegung der Stellschraube entspre- so chend dem gewählten Hebelarmverhältnis zu verändern, so daß nicht nur eine besonders feine Einstellung, sondern auch bei entgegengesetztem Übersetzungsverhältnis eine Schnellverstellung möglich ist.
Damit besonders harte Schläge beim Anfahren der » wandernden Anschlagelemente an einen der Endanschläge vermieden werden, können in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Anschläge oder deren Träger elastisch ausgebildet oder elastisch gehalten sein.
Wenr es darauf ankommt, die Lage des Hubes erheblich zu verändern, so kann dies durch eine Grundplatte zur feststellenden Aufnahme des Verstellgetriebes zusammen mit der Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges erfolgen, auf der die gesamte Einheit einschließlich Motor verdrehbar gehalten und feststellbar ist. Durch Drehen dtr gesamten Einheit wird nur die Lage des Verstellweges, nicht aber dessen Größe verändert.
Diese Art der Verstellung ist bei jeder Ausführungsform der Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellwe- '> <> ges möglich, da die gesamte Einheit verdreht wird und kein Eingriff in die Beferenzungsvorrichtung erfolgt, die mit dem Verstellgetriebe zu einer Einheit zusammengefaßt ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges eines Verstellgetriebes in Verbindung mit diesem Getriebe;
Fig. 2 eine Seitenansicht der gesamten Einheit nach Fig. 1;
Fig.3 eine Ansicht eines Einzelteiles der Begrenzungsvorrichtung;
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3;
Fig.5 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsfprm nach der Erfindung;
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in F i g. 5;
Fig. 7 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig.5, jedoch ohne Abdeckplatte;
F i g. 8 eine Ansicht eines Einzelteiles der Vorrichtung nach den F i g. 5 bis 7;
F i g. 9 einen Schnitt durch das Einzelteil nach F i g. 8;
F i g. 10 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Begrenzungsvorrichtung nach der Erfindung;
57U !' -;r°n "chni ·. each der V Ί XIV-XIV in Fig. 10;
Fig. 12 eine gegenüber F ig. 11 abgeänderte Ausführungsform;
F i g. 13 eine Ansicht einer weiteren Ausführangsform der Begrenzungsvorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie XVII-XVII in Fig. 13;
Fi g. 15 eine Teilansicht einer weiteren Begrenzungsvorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XIX-XIX in Fig. 15; und
Fig. 17 eine Ansicht einer verstellbaren Lagering des Verstellgetriebes.
Die erste in den Fig! bis 4 dargestellte Ausführungsform umfaßt einen Antriebsmotor 1. beispielsweise für einen Fensterheber von Kraftfahrzeugen, und ein daran angeschlossenes Verstellgetriebe 2, dessen Ausgangswelle 3 üblicherweise mit einem nicht dargestellten Ritzel verbunden ist, das mit einem Zahnsegment in Verbindung stehen kann, das an einem Hebbelarm eines Fensterhebers befestigt ist. An der gegenüberliegenden Seite des Verstellgetriebes 2 ist ehe weitere Ausgangswelle 4 vorgesehen, die in axialer Richtung durch eine Mutter 5 gesichert ist Auf der Welle 4, die während des Betriebs durch den Antriebsmotor 1 antreibbar ist, sitzt ein Mitnehmer in Form einer Scheibe 6, der mit der Welle 4 drehfest verbunden ist. Der Mitnehmer 6 ist als Scheibe ausgebildet und weist einen in axialer Richtung vorstehenden Ansatz 7 auf. Auf der Welle 4 sind weitere Scheiben 6a, 6b 6c und 6d angeordnet, die in gleicher Weise wie die Scheibe 6 ausgebildet sind, jei^och mit der Welle 4 nicht drehfest, sondern lose drehbar auf dieser Welle angeordnet sind. Die letzte Scheibe 6d der Scheiben 6a bis 6d. die wandernde Anschlagelemente bilden, greift mit ihrem Ansatz 7 dm Schlitze 8,8' zweier Regulierscheiben 9, 9', die aufeinanderliegen und gegeneinander verdrehbar sind. Die Regulierschieben 9, 9' sind auf einer gehäusefesten Abdeckplatte 10 um die Achse 4 herum drehbar gelagert. Wenn die Regulierscheibe 9 und 9' deckungsgleich übereinander liegen, wie dies aus F i g. 1 ersichtlich ist, so liegen auch die Schlitze 8 und 8' deckungsgleich übereinander und erstrecken sich etwa über 320° eines Kreisbogens. Die Regulierscheiben 9, 9' weisen weiterhin jeweils einen Schlitz 11, 11' auf, die am oberen Ende der Pepulierscheiben vorgesehen sind. Durch diese Schlitze greift eine Klemmschraube 12, die an der Abdeckplatte 10 befestigt ist ind zum Festklemmen orr Regulicrplatten dient.
Wird der Antriebsmotor 1 eingeschaltet, so beginnt sich die We1Ie 4 zu drehen und nimmt den Anschlag 6 mit, der mit seinem Ansatz 7 nach einer fast vollständigen Umdrehung an den Ansatz 7a des Anschlagelementes 6a anschlägt und diesen mitnimmt, bis dieser wiederum nach fast einer vollständigen Umdrehung an den Ansatz Tb des Anschlagelementes 6Zr anstößt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis das letzte Anschfagelement 6d mitgenommen ist und mit seinem Ansatz Td gegen das Ende des Schlitzes 11, 11' anstößt, wodurch die Drehbewegung der Welle 4 beendet und damit der Antrieb blockiert wird.
Soll die Länge des Verstellweges verändert werden oder soll die Lage der Anfangs- und der Endpunkte des Verstellweges verändert werden, so genügt es, die Klemmschraube 12 zu lösen und die Regulierplatten 9, 9' im gewünschten Sinne zu verdrehen, wobei sie entweder gemeinsam in der gleichen Richtung verdreht werden, wodurch nur die Lage des Verstellweges bzw, des Hubes beim Fensterheber verändert wird, während bei einer gegenseitigen Verdrehung der Regulierplatten die Größe des Verstellweges verändert wird. In F i g. I sind die Ansätze 7 bis Td in der einen Endlage gezeichnet.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 5 bis 9 sind wegen der Gleichartigkeit der Bauteile ebenfalls wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 der Antriebsmotor mit dem Bezugszeichen 1 und das Verstellgetriebe mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet. Auf der Ausgangswelle 31 des Verstellgetriebes ist an einem Ende, weiches der Begrenzungsvorrichtung zugeordnet ist, ein Mitnehmer drehfest angeordnet, der als Ring 32 ausgebildet ist. Konzentrisch zu dem Mitnehmer 32 sind weitere Ringe 32a, 32£>. 32c, 32dund 32e angeordnet, die alle mit einem sowohl axial als auch radial nach innen vorspringenden Ansatz 33a bis 33e versehen sind. In F i g. 8 ist stellvertretend für alle Ringe ein Ring 32 dargestellt, der den Ansatz 33 trägt.
Wird die Welle 31 ausgehend von einer Antriebswelle 34 und einem Ritzel 35. das mit einem Schneckenrad 36 kämmt, angetrieben, so nimmt der erste mit der Welle 31 drehfest verbundene Ring 32 mittels seines Ansatzes 33 die konzentrischen Ringe 32a bis 32e jeweils nach einer fast vollständigen Umdrehung nacheinander mit. bis der letzte Ansatz 33e an einen Anschlag 37, 37' gelangt, die in der dargestellten Lage übereinander liegen und von Regulierplatten 38,38' getragen sind, die gegenüber einer feststehenden Abdeckplatte 39 verdrehbäf und uiiueh, einer Klemmschraube 40, die durch Schlitze 41, 41' hindurchfaßt, festlegbar sind. Die Verstellung der Regulierplatten 38, 38' erfolgt in der gleichen Weise wie bei der Ausführungsform nach den <to Fig. 1 bis 4. In Fig. 7 ist die Vorrichtung ohne Abdeckplatte 39 dargestellt Mit der Welle 31 ist ein Arm 42 drehfest verbunden, der mit einer Abbiegung 43 in ein Gummikissen 44 eingreift, um beim Anschlagen des letzten Ansatzes 33e an den Ansätzen 37 bzw. 37' ein ruckartiges Abstoppen des gesamten Antriebs zu verhindern.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine Ausgestaltungsmöglichkeit zur Verstellung von Regulierplatten, die den Regulierplatten bei den Ausführungsformen nach den so F i g. 2 oder 9 entsprechen. Diese Regulierplatten sind in den Fig. 10 und 11 und auch in der eine Abwandlung darstellenden F i g. 12 mit 45,45' bezeichnet und weisen zwei einander gegenüberliegende, abgebogene Endstücke 46, 46' bei der Ausführungsform nach den Fig. 10 und 11 bzw. 47, 47' bei der Ausführungsform nach Fig. 12 auf. In beiden Fällen sind die Endstücke durch eine Feder 48 gegeneinander gezogen, die die eine Endlage bestimmt Bei der Ausführungsform nach F i g. 10 und 11 dienen zur Verstellung der Regulierplatten zwei Exzenter 49, 49', die mit den Endstücken 46 bzw. 46' zusammenwirken und diese mehr oder weniger weit voneinander entfernen. Die Exzenter 49 und 49' greifen durch Schlitze 50,50' in den Regulierplatten 45, 45'. Die Exzenter 49, 49·' sind in einer Abdeckplatte 51 S5 drehbar gelagert, die gehäusefest angeordnet ist
Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 sind die abgebogenen Enden 47,47' schräg nach innen gebogen und in der Abdeckplatte 51 sind Stellschrauben 52, 52' vorgesehen, die mit den schrägen Flächen der abgebogenen Endstücke 47, 47' zusammenwirken und diese gegen die Wirkung der Feder 48 nacii außen drücken und somit die Regulierplatten 45, 45' gegeneinander verstellen, die mit Ansätzen 53, 53' versehen sind, die in der Darstellung nach Fig. 10 übereinander liegen. Diese Ansätze 53, 53' bilden die festen Anschläge die wandernden Anschlagelemente 32 nach F i g. 8.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 13 und 14 ist zur Verstellung von zwei Regulierplatten, die in gleicher Weise wie bei der Ausfüh-ungsform nach den Fig. 10 und 11 rechtwinklig abgebogene Endstücke 52, 52' aufweisen, ein an einer gehäusefesten Abdeckplatte 53 schwenkbar gelagerter Stellhebel 54 vorgesehen, der mit einem abgebogenem Hebelarm 55 an das eine abgebogene Endstück 52 durch einen Schlitz 56 in der Abdeckplatte 53 hindurchgreift. Der Steiihebei 54 ist an einem Lagerbock 57 mittels einer Schwenkachse 58 schwenkbar gelagert. Der dem Arm 55 gegenüber liegende Arm 58 des Stellhebels ist mit einer Stellschraube 59 versehen, die sich an der Abdeckplatte 53 abstützt. Eine Feder 60 ist vorgesehen, um den Steiihebei 54 entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 14 und damit in Richtung a.uf die eine Endlage zu verschwenken. Mit dieser Ausführungsform kann die Lage aes Verstellweges bzw. des Hubes bei Fensterhebern verändert werden. Ein zweiter Stellhebel wirkt mit dem anderen Ende 52' zusammen, so daß sich die Größe des Verstellweges verändern labt.
In den Fig. 15 und 16 sind zwei Regulierplatten 61, 6Γ auf einer Abdeckplatte 62 entsprechend der Anordnung nach Fig. 1 oder 5 angeordnet und werden mit einer Klemmschraube 63 gegen die Abdeckplalte 62 geklemmt. Um den harten Anschlag zu vermeiden, der durch das Heranfahren des letzten bewegbarer. Anschlagelementes gegen eine der Regulierplatten herrührt, ist die Klemmschraube 63 in einem Gummikissen 64 eingebettet, so daß sich beim Anschlag des letzten wandernden Anschlagelementes an die Regulierplatten diese zusammen mit der Klemmschraube 63 aufgrund der Einbettung in dem Gummikissen 64 elastisch bewegen und den Stoß entsprechend elastisch aufnehmen können.
In F i g. 17 ist eine Verstellmöglichkeit dargestellt, die für jede Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges zur Anwendung kommen kann. Bei dieser Ausgestaltung ist die gesamte aus Antriebsmotor 1, Verstellgetriebe 2 und der zugeordneten, im einzelnen nicht näher bezeichneten Begrenzungsvorrichtung bestehenden Einheit auf einer Grundplatte 65 schwenkbar angeordnet Zu diesem Zweck sind an dem Verstellgetriebe Führungszapfen 66, 66' vorgesehen, die in entsprechende kreisbogenförmige Führungsschlitze 67, 67' eingreifen. Weiterhin ist die Grundplatte 65 mit kreisbogenförmigen Schlitzen 68, 69 und 70 versehen, durch die an dem Verstellgetriebe 2 angeordnete Schrauben hindurchgreifen, die zur Festlegung der gesamten Einheit an der Grundplatte 65 dienen. Nach Lösen dieser nicht näher dargestellten Schrauben kann die gesamte Einheit aus Antriebsmotor und Verstellgetriebe konzentrisch um die Getriebeausgangswelle 3 verdreht werden, wodurch gleichzeitig auch die Anschläge der BegrenzungsvOrrichtung, die mit dem Verstellgetriebe kombiniert sind, verstellt werden, was zu einer Änderung der Lage des Hubes führt Diese Ausführungsform ist bei allen möglichen Vorrichtungen zur Begrenzung des
Verstellweges anwendbar, wobei der Schwenkweg durch die Länge der Führungsschlitze bestimmt ist, in die die Führungszapfen eingreifen, um das Verstellgetriebe so zu zentrieren, daß die Aüsgangswelle 3 keine Lageänderung erfährt.
H;?:zu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges eines in einem Gehäuse befindlichen Verstellgetriebes, insbesondere eines Fensterhebers für Kraftfahrzeuge, mit einem mit einer Getriebeausgangswelle drehfest verbundenen Mitnehmer, mit einem zwei Anschlagseiten aufweisenden Anschlag an dem Mitnehmer, mit mehreren nebeneinanderliegenden lose drehbaren Anschlagelementen auf einer koaxial zur Getriebeausgangswelle verlaufenden Lagerwelle, mit jeweils zwei Anschlagseiten aufweisenden Anschlägen an den Anschlagelementen, die über die Anschläge nacheinander nach etwa einer Umdrehung der Getriebeausgangswelle und damit des Mitnehmers mitgenommen werden, und mit zwei gegenüber dem Gehäuse festen Anschlagflächen, an welchen der Anschlag des als letztes bzw. als erstes in Gang gesetzten Anschlagelementes anschlagen kann, dadurch gekennzeichnet, daß sich die gegenüber dem Gehäuse festen Anschlagflächen an unabhängig voneinander um die Lagerwelle (4, 31) herum einstellbaren und am Gehäuse festzusetzenden Anschlägen befinden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anschlag an einer von zwei gegeneinander verdrehbaren Regulierplatten (9, 9'; 38, 38') vorgesehen ist, die gegenüber einer gehäusefesten Platte (10; 39) des Verstellgetriebes (2) verstell- -nd feststellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge durch die Enden von in den Regulierplatten (9, r<') aa^eordnete Schlitze (8, 8') gebildet sind, in die die drehbaren Anschlagelemente (6a, 6b. 6c, 6d) eingreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge durch an den Regulierplatten (38, 38') angebrachte Vorsprünge (37, 37') gebildet sind, an denen die drehbaren Anschlagelemente (32a, 32£>. 32c. 32c/, 32e;anlegbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 b's 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulierplatten (9, 9'; 38, 38') mittels einer Klemmschraube (12; 40) festklemmbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Regulierplatten (45, 45') durch eine Feder (48) an jeweils einen einstellbaren Exzenter (49,49') gedrängt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulierplatten (45, 45') einander gegenüberstehende schräg abgebogene Endstücke (47, 47') aufweisen, an denen einerseits eine Feder (48) und andererseits jeweils eine in eine gehäusefeste Platte (51) einzuschraubende Stellschraube (52,52') angreift.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulierplatten zwei einander gegenüberliegende Endstücke (52, 52') aufweisen, an die je ein Stellhebel (54) angreift,
.,.der an einer gehäusefesten Platte (53) schwenkbar (58) gelagert und mittels einer Stellschraube (59) verstellbar ist. ■
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (z. B. 22, 23) öder deren Träger (61, 61') elastisch ausgebildet oder elastisch gehalten sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Grundplatte (65) zur
verstell- und feststellbaren Aufnahme des Verstellgetriebes (2) zusammen mit der Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges.
DE2652076A 1976-11-15 1976-11-15 Vorrichtung zur Begrenzung des Verstellweges eines Verstellgetriebes Expired DE2652076C2 (de)

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