DE26508C - Hydraulischer Fern - Schreibapparat - Google Patents

Hydraulischer Fern - Schreibapparat

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DE26508C
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DE
Germany
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cylinders
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hydraulic remote
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DENDAT26508D
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English (en)
Original Assignee
M. Th. REALE in London
Publication of DE26508C publication Critical patent/DE26508C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J23/00Power drives for actions or mechanisms
    • B41J23/20Fluid-pressure power drives

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
MELVILLE THOMSON NEALE in LONDON. Hydraulischer Fern - Schreibapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1883 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Methode, geschriebene Worte durch einen Apparat auf einen anderen, mit dem ersten in Verbindung stehenden weitergeben zu lassen und die Worte an der Empfangsstation im Facsimile zu reproduciren.
Die Wirkung des Apparates basirt im wesentlichen darauf, dafs mittelst einer Röhrenleitung, welche ein schwer comprimirbares Fluidum, als Glycerin, Wasser etc., enthält, zwei Stationsapparate verbunden werden, und tritt nun die gewünschte Function dadurch ein, dafs die Flüssigkeit an der Aufgabestation durch einen Kolben comprimirt wird, was zur Folge hat, dafs an der Empfangsstation der gleichfalls mit der Druckleitung verbundene Kolben die entgegengesetzte Bewegung macht, d. h.,· wird der Compressionsstempel ein er Station hineingedrückt, so wird der der Empfangsstation heraustreten und das beabsichtigte Schriftzeichen in verkehrter Stellung wiedergeben.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist der Apparat in Oberansicht· dargestellt. A A sind zwei Cylinder mit inneren Kolben. E ist ein Rohr, durch welches in jedem Cylinder mittelst Ventils F Luft oder eine geeignete Flüssigkeit eingeführt wird, welches Fluidum sich in einem bestimmten Grade der Compression befindet. G G sind Rohrstutzen zum Anbringen von Röhren, welche zu den Cylindern des Apparates der Empfangsstation leiten.
Die Kolbenstangen C C sind an ihren äufseren Enden gekrümmt oder sind mit besonderen gekrümmten Verlängerungen HH versehen, welche mit einer Hülse, die den Schreibstift α enthält, verbunden sind. Dieser Stift a wird durch eine Feder b niedergedrückt, um ihn stets mit einem darunter sich fortbewegenden Papierstreifen in Contact zu erhalten. Die Hülse, welche den Stift enthält, ist mit einem Handgriff d versehen, welcher derartig durch Scharniere mit der Hülse verbunden ist, dafs er im Ruhezustand auf der Platte J aufliegt, hochgeklappt dagegen wie ein Federhalter gefafst und benutzt werden kann.
Die Cylinder A A oscilliren in Körnerspit'zen K und L innerhalb des Bügels M, Fig. 3, und folgen somit den Vorschiebungen des Halters d, welche derselbe beim Schreiben erhält.
Der Papierstreifen i befindet sich auf einem Haspel (in punktirten Linien dargestellt) unterhalb der Tischplatte aufgerollt; sein freies Ende, nachdem dasselbe durch einen Schlitz nach oben getrieben ist, läuft unter einer innen offenen Platte JP, deren Seitentheile e und / die Ränder des Bandes führen und dasselbe in Contact mit einem unter ihm liegenden Streifen Papier, welches zur Abgabe von Farbe präparirt ist, halten. Dieser letztere Papierstreifen hat den Zweck, die mittelst des Stiftes α auf den sich stetig fortbewegenden oberen Papierstreifen hervorgebrachten Eindrücken unter demselben farbig zu markiren.
Eine Greifervorrichtung i, in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellt, hält den Papierstreifen derart, dafs er sich nur in einer Richtung fortbewegen kann. Zum Anrufen ordnet der Erfinder auf dem Apparat eine Glocke S und die Hämmer T T
an, welche durch seitliche Hin- und Herbewegung des Halters d, welcher alsdann gegen die kürzeren Hebelenden der Hämmer T T stöfst, zum Tönen gebracht werden und die Glocke der angerufenen Station mittönen lassen.
Das in den Cylindern A A enthaltene Fluidum wird unter leichtem Druck gehalten, um auch die leiseste Bewegung des Halters auf der Aufgebestation auf den Apparat der angeschlossenen Station zu übertragen. Da der Druck auf das Fluidum sich im Moment fortpflanzt, so werden auch die Cylinder der Empfangsstation mitschwingen und, wie schon erwähnt, die gleichen Schriftzeichen in umgekehrter Stellung wiedergeben.
Der Erfinder erwähnte, dafs unter dem Papierstreifen Papier, welches zum Abgeben von Farbstoff geeignet sei, angebracht werde, doch kann an Stelle des Stiftes α auch ein Bleistift oder ähnliches Mittel zur Anwendung kommen, und fiele alsdann die Anwendung des untergelegten Papiers fort.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Die Anordnung zweier oscillirenden Cylinder A A, welche Kolben enthalten, deren Stangen C C und HH durch eine Hülse mit einem Schreibstift gekuppelt sind, in Combination mit einem gleichen Apparate, mit dessen Cylindern A A die Cylinder des ersten Apparates durch mit schwer comprimirbarer Flüssigkeit oder comprimirter Luft gefüllten Röhren verbunden sind, um die Bewegung der Kolben des einen Apparates auf diejenigen des anderen zu übertragen.
2. Die Anordnung der Cylinder A A mit Kolben, Stangen C C und HH und Schreibstift α in Combination mit einem sich stetig unter letzterem entlang ziehenden Papierstreifen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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