DE2649309C3 - Binärer getakteter Leseverstärker - Google Patents

Binärer getakteter Leseverstärker

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DE2649309C3 DE2649309A DE2649309A DE2649309C3 DE 2649309 C3 DE2649309 C3 DE 2649309C3 DE 2649309 A DE2649309 A DE 2649309A DE 2649309 A DE2649309 A DE 2649309A DE 2649309 C3 DE2649309 C3 DE 2649309C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen binären, getakteten Leseverstärker gemäß dem Gattungsbegriff des Hauptanspruches. In einer bevorzugten Ausführungsform ist dieser nach der Silizium-auf-Saphirtechnik hergestellt.
Fine übliche Anordnung von Speicherzellen weist ein
Paar von Daten-Bus-Leitungen auf, über die Informationssignale eingeschrieben und gelesen werden; sie weist ferner eine Zeilen- oder Adressenauswahlleitung auf, über die aus der Anordnung eine spezifische Speicherzelle, zu der Zugriff hergestellt werden soll, ausgewählt wird. Typischerweise weist ein Schreib/Lesekreis, der mit der Anordnung der Speicherzellen verbunden ist, einen Leseverstärker und einen Speichereingangstreiber auf, die mit jeder der beiden Daten-Bus-
>o Leitungen verbunden sind. Eine Information wird aus jeder die Anordnung bildenden Speicherzellen dadurch gelesen, daß man die Differenz, d. h. die Unterschiede der Signale entlang der Daten-Bus-Leitungen abfühlt
Übliche Leseverstärker sind verhältnismäßig unetnp-
'5 findlich gegenüber Signalen, die entlang der Daten-Bus-Leitungen auftreten. Um dieser geringen Empfindlichkeit des Detektorkreises gerecht zu werden, war es bislang üblich, die Zahl der Speicherzellen in der Gesamtanordnung in unerwünschter Weise zu begrenzen bzw. die Speicherkapazität jeder Speicherzelle zu vergrößern, wodurch das Verhältnis der Speicherkapazität zu der Kapazität entlang der Bus-Leitungen vergrößert wird. Dadurch war es jedoch notwendig, die größere Speicherkapazität zunächst aufzuladen, wenn eine Speicherzelle zwecks Lesen der Daten adressiert wurde. Auf diese Weise wurde der Lesevorgang in unerwünschter Weise verlangsamt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Leseverstärker zu vermeiden.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der Erfindung entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches.
Die Erfindung betrifft somit einen Differenz-Speicher-Leseverstärker, der aus einem relativ kleinen Eingangssignal ein großes digitales Ausgangssignal erzeugt Der vorliegende Detektor ist mit je einem Paar von Daten-Bus-Leitungen verbunden. Diese Daten-Bus-Leitungen bzw. Daten-Sammel-Leitungen sind mit einer Anordnung von Speicherelementen verbunden, zwecks Lieferung von Informationssignalen, die den binären Zustand von ausgewählten Speicherelementen der Anordnung anzeigen. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Schaltkreis, der den Leseverstärker bildet, aus einer Vielzahl von Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren, die in einer Schicht von Silizium auf einem Saphirträger hergestellt werden (SOS/FETs)i Ein Korperknoten, der inhärent unter der Kanalregion von je einem Paar von SOS/FETs ausgebildet wird, ist mit einer entsprechenden Daten-Sammel-Leitung des Paares von Daten-Sammel- Leitungen verbunden. Die Körperknoten bilden ein Paar von Differenzeingangsknoten für den vorliegenden Leseverstärker. Eine Änderung in dem Potential zwischen den Daten-Sammel-Leitungen, die auftritt wenn ein angewähltes Speicherelement gelesen wird, verursacht eine Ungleichheit des Trägerpotentials des ersten Paares von SOS/FETs durch ihre Körperknoten. Das Paar der eingangsseitigen Körperknoten reflektiert eine Änderung in dem über ihnen abfallenden Differenzpotential, um so wirksam die Schwelle eines der Transistoren des ersten Paares von SOS/FETs im Vergleich zu dem zweiten Transistor dieses Paares zu erhöhen. Auf diese Weise wird der erste SOS/FET vor dem zweiten leitend, und zwar abhängig von dem Zustand des logischen Signals auf jeder der Daten-Sammel-Leitungen. Der zweite Transistor des ersten Paares von SOS/FETs wird nachfolgend im Hinblick auf ein unzureichendes Schwellwertpotential nichtleitend gesteuert Ein Da-
tenknoten, der mit jedem Transistor des ersten Paares von SOS/FETs verbunden ist, nimmt eine Spannung an, die den logischen Pegel der entsprechenden Signale auf den Daten-Sammel-Leitungen anzeigt
Die Körperknoten eines zweiten Paares von SOS/ FETs sind an eine Quelle mit einem relativ niedrigen BezugspotenliaL beispielsweise Masse, angeklemmt Die Körperknoten eines dritten Paares von SOS/FETs können mit einer Quelle von relativ niedrigem Bezugspotejiiial verbunden sein oder sind unabhängig von einem Potential, d. h. das Potential kann sich frei einstellen. Der vorliegende Detektorkreis wird synchron durch Anlegen von Taktsignalen gesteuert Die Taktsignale werden an die Gate- oder Steuerelektroden jedes der Transistoren angelegt, die das zweite und das dritte Transistorpaar bilden. Ein Takteingangsanschluß ist mit jeder der Gateelektroden des dritten Paares von Transistoren über signalverzögernde und signalinvertierende Mittel verbunden. Daher ist während oestimmter Intervalle des Taktsignals der binäre Signalpegel des Taktsignals an jeder der Gateelektroden des dritten Paares von Transistoren in der Polarität entgegengesetzt zu denjenigen Taktsignalen, die an jeder der Gateelektroden des zweiten Paares von Transistoren empfangen werden.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten AusfOhrungsbeispieles näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung des Lese Verstärkers nach der Erfindung, der erhöhte Empfindlichkeit aufweist und
F i g. 2 ein Impulsbild mit einer Darstellung eines Taktsteuersignals an einem Takteingangsanschluß sowie eines demgegenüber verzögerten und invertierten Signals an dem Ausgangsanschluß des Leseverstärkers nach Fig. 1.
Die F i g. 1 zeigt schematisch einen einzelnen Schaltkreis zur Darstellung eines Differenz-Speicher-Leseverstärkers mit erhöhter Empfindlichkeit Ein derartiger Leseverstärker wird beispielsweise dazu benutzt, aus relativ kleinen Eingangssignalen, die den binären Zustand von angewählten Speicherelementen 20, die eine übliche Speicheranordnung 1 bilden, anzeigen, ein relativ großes digitales Ausgangssignal zu erzeugen. Eine übliche Speicheranordnung 1 weist in bekannter Weise eine Bit-Leitung bzw. eine Bit-Daten-Sammel-Leitung 2, ^ine einen entgegengesetzten Zustand besitzende Bit-Leitung bzw. Bit-Daten-Sammel-Leitung 4 sowie nicht dargestellte Spalten und Zeilen-Adressdekoder auf. Typischerweise ist der einen Abfühlkreis bildende Leseverstärker mit jeder der Daten-Sammel-Leitungen 2 und 4 verbunden. Die binäre Information entsprechend dem logischen Zustand eines angewählten Speicherelementes der Anordnung wird dadurch gelesen, daS man den Signalunterschied entlang den Daten-Sammel-Leitungen 2 und 4 erfaßt.
Der Schaltkreis für den Leseverstärker der vorliegenden Erfindung besteht aus einer Vielzahl von Transistoren Qi-Qb-In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Transistoren Qi- Q6 n-Kanal-Metalloxid-Halbleiter (NMOS) Feldeffekttransistoren (FETs), die in einer Siliziumschicht auf einem Saphirsubstrat bzw. Träger (SOS) hergestellt werden. Eine Potentialquelle VDD ist über Strombegrenzungswiderstände Äi und R2 mit einer ersten der Elektroden der Leitfähigkeitsstrecke jeder der FETs Qi und Q2 verbunden. Typischerweise liegt das Potential der Quelle Vdu im Bereich zwischen 3 und 15 Volt Gleichspannung. Die zweite der Elektroden der Leitfähigkeitsstrecke jedes der FETs Qi und Q2 ist mit einer Bezugspotentialquelle, beispielsweise Masse, verbunden. Die Gateelektroden der FETs Qi und Qi sind überkreuz verschaltet Im speziellen ist die Gateelektro de von FET Qi mit dem entgegengesetzten Datenknoten 10 verbunden, um eine gemeinsame elektrische Verbindung mit dem Strombegrenzungswiderstand Ri
ίο und der ersten Leitfähigkeitsstrecken-Elektrode von FET Q2 herzustellen. Die Gateelektrode des FET Q2 ist mit dem entgegengesetzten Datenknoten 8 verbunden, um so eine gemeinsame elektrische Verbindung mit dem Strombegrenzungswiderstand R\ und der ersten Leitfähigtaitsstrecken-Elektrode von FET Qi herzustellen. Eine erste der Leitfähigkeitsstrecken-Elektroden von FET Qi ist mit der gemeinsamen elektrischen Verbindung, dargestellt durch den Datenknoten 8, verschaltet Eine erste der Leitfähigkeitsstrecken-Elektroden von FET Qi ist mit der gemeinsamen elektrischen Verbindung, dargestellt durch den Datenknoten 10, verschaltet Die jeweils zweiten der Leitfähigkeitsstrecken-Elektroden jeder der FETs Qj und Q* ist mit einer Bezugspotentialquelle, beispielsweise Masse, verbunden.
Der Leseverstärker wird synchron durch einen geeigneten, nicht dargestellten Taktgenerator gesteuert. Der Taktsignal-Eingangsanschluß CL, an den die Taktsignale des Generators anlegbar sind, ist mit der
in Gateelektrode der FETs Qj und Q* verbunden. Der Taktsignal-Eingangsanschluß CL ist weiterhin mit den Gateelektroden der FETs Q5 und Qo über geeignete Inverter-Verzögerungsmittel verbunden. Em Beispiel für derartige geeignete Inverter-Verzögerungsmittel,
Vi die vorzugsweise im vorliegenden Fall anwendbar sind, ist die Reihenschaltung einer konventionellen Verzögerungs-Leitung 5 und eines das Signal invertierenden Gates 6. Während bestimmter Zeitintervalle des Taktzyklus ist der binäre Signalpegel von jenen Taktsignalen, die an den Gateelektroden der hETs Qs und Qb anstehen, entgegengesetzt zu dem binären Zustand von denjenigen Taktsignalen, die an den Gateelektroden der FETs Qi und Qt anstehen, und zwar als eine Folge der Verzögerungsmittel 5 und des
ii Invertergates 6.
Die Bit-Daten-Sammel-Leitung 2 ist mit einer der Leitfähigkeitsstrecken-Elektroden des FET Q5 verbunden. Die Bit-Daten-Sammel-Leitung 4 ist mit einer der Leitfähigkeitsstrecken-Elektroden des FET Q6 verbunden. Die zweiten Elektroden der Leitfähigkeitsstrecken-Elektroden der FETs Q5 und Qe sind mit einer geeigneten Bezugspotentialquelle, beispielsweise Masse, verbunden.
Bei der Herstellung von Feldeffekttransistoren, die
y> nach der Silizium-auf-Saphirtechnik hergestellt werden, ist es üblich, daß ein Körperknoten ausgebildet wird, zum Beispiel innerhalb einer leicht dotierter P-Region zwischen den Leitfähigkeitsstrecken-Elektroden einer n-Kanal-Einrichtung. Die Träger und die Körperknoten
ho von SOS/FETs, die übliche Leseverstärker aufweisen, sind potentialmäßig ungebunden, d.h. das Potential stellt sich frei von irgendwelchen Potentialquellen ein. Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist jeder Körperknoten 12 bzw. 13 der SOS/FETs Q, bzw. Q2 mit
t>") der Daten-Sammel-Leitung 2 bzw. 4 verbunden, so daß sie ein Paar von Differenz Eingangsknoten zu dem vorliegenden Leseverstärker bilden, so wie es später noch in Einzelheiten erläutert wird. Jeder der Körper-
knoten 14 bzw. 15 der SOS/FETs Q3 bzw. Qt ist mit einer Quelle von relativ niedrigem Bezugspotential, beispielsweise Masse, verbunden. Die Körperknoten 16 bzw. 17 der SOS/FETs, Q5 bzw. Q, können mit einer Bezugspotentialquelle von relativ niedrigem Potential (so wie es gestrichelt dargestellt ist) verbunden werden, oder können poieniialmäßig ungebunden sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform, bei der der Leseverstärker eine maximale Empfindlichkeit hat, wird der vorliegende Leseverstärker anfänglich physikalisch und elektrisch abgeglichen. Mit anderen Worten, die elektrischen Parameter wie Widerstand, Schwellwert, Kapazität usw. der Elemente R, — der FETs Qi, Q3 und Qs, und der Sammel-Leitung 2, die eine Hälfte des Leseverstärkers bildet, sind mit den entsprechenden Elementen R2, der FETs Q2, Qt, Q0 und der Daten-Sammel-Leitung 4, die die benachbarte Hälfte des Kreises bildet, abgeglichen. Betrachtet man gleichzeitig die F i g. 1 und 2, so ist beim Betrieb des Schaltkreises während eines Zeitintervalls des Taktsignals, das mit U bezeichnet ist, der logische Pegel des Taktsignais an der Eingangsklemme CL relativ hoch, d. h. wahr. Die Gateelektroden der FETs Qi und Qi sind mit einem Anschaltsignal mit dem logischen Pegel hoch beaufschlagt. Infolgedessen werden die FETs Q3 und Qt leitend gesteuert. Die Leseverstärker-Datenknoten 8 und 10 nehmen das Massepotential an, insofern als jeder der Datenknoten 8 und 10 durch die entsprechenden Leitfähigkeitsstrecken der FETs Q3 und Qa hindurch an dieses Potential angeklemmt wird. Die FETs Q\ und Q1 sind nicht leitend gesteuert, weil ihre entsprechenden Gateelektroden kreuzverkoppelt mit den Datenknoten 10 und 8 sind, wie es bereits oben erläutert wurde. Infolge der Verzögerungsmittel 5 und des Inverters 6 wird während des ii Taktintervalls ein Anschaltsignal mit einem relativ hohen logischen Pegel von dem Ausgangsanschluß des Inverters 6 ebenso an jede der Gateelektroden der FETs Qi und Qb angelegt. Daher __ werden die FETs Qi und Qt, leitend gesteuert. Die Körper-Eingangsknoten 12 und 13 der FETs Q\ und Q2 sind über die entsprechenden Leitfähigkeitsstrecken der FETs Qi und Qi an Masse angeklemmt. Der Leseverstärker ist hinsichtlich irgendwelcher Informationen, die während vorausgehender Taktzyklen erfaßt werden, gelöscht und ist somit zurückgestellt
Während des Zeitintervalls des Taktsignals, das mit I2 bezeichnet ist, bleibt der logische Pegel des Taktsignals an der Eingangsklemme CL weiterhin relativ hoch. Dadurch liegt an jeder der Gateelektroden der FETs Q3 und Qa weiterhin das Anschaltsignal mit dem logischen Pegel hoch vor und es bleiben die FETs Q3 und Q4 leitend. Die Leseverstärker-Datenknoten 8 und 10 bleiben über die entsprechenden Leitfähigkeitsstrecken der FETs Q3 und Q4 weiterhin an Masse angeklemmt. Damit bleiben auch die FETs φ und Q2 weiterhin nicht-leitend. Von dem Ausgangsanschluß des Inverters 6 wird jedoch ein Signal mit dem logischen Pegel relativ niedrig, d. h. falsch, an die Gateelektroden der FETs Q5 und Qi angelegt Daher werden die FETs Qs und Qt nunmehr nicht-leitend gesteuert
Während eines Zeitintervalls des Taktsignals, das mit t3 bezeichnet ist, schaltet der logische Pegel des Taktsignals an dem Eingangsanschluß CL auf den Signalpegel relativ niedrig um. Die Gatelektroden der FETs Qs und Qt werden dann mit diesem Signal, das den Pegel logisch niedrig aufweist, beaufschlagt, wodurch beide FETs Q3 und Qt nicht-leitend gesteuert werden. Infolge der Verzögerungsmittel 5 und des Inverters 6 wird, weiterhin andauernd, ein Signal mit dem logischer Pegel relativ niedrig an die Gateelektroden der FET Q und Qb von dem Ausgangsanschluß des Inverters 6 hei angelegt, und zwar während des Taktintervalls (3 Dadurch bleiben die FETs Qi und Qt nicht-leitend. Die Körpereingangsknoten 12 und 13 der SOS/FETs Q1 unc Q2, die entsprechend mit der BIT-Daten-Sammel-Lei tung 2 und der Bit-Daten-Sammel-Leitung 4 verbunder sind, sind nicht langer mehr an Masse angeklemmt besitzen jedoch nunmehr ein unterschiedliches Poten tial. und zwar infolge der entsprechenden Potentialän dening entlang der Sammel-Leilungen 2 und 4 verursacht durch eine ausgewählte zu lesende Speicher zelle Dadurch nehmen die Substrate der FETs Q\ unc Q; ebenfalls unterschiedliches Potential an. Somit wurde wegen des unterschiedlichen Signals an den Körper Eingangsknoten 12 und 13 das Schwellwertpotential de! FETs <?i effektiv geringer als das Schwellwertpotentia des FETs Q2 gemacht, oder umgekehrt Während des f Taktintervalls beginnt das Potential jeder der Lesever stärker-Datenknoten 8 und 10 bis auf die Versorgungs spannung Von anzusteigen, insofern als die Leitfähig keitsstrecken der FETs Q3 und (?« im Augenblick nich aktiv sind. Abhängig von dem logischen Pegel dei ausgewählten Speicherzelle und der entsprechender Signale, die entlang der Daten-Sammel-Leitungen 2 unc 4 und an den Körper-Eingangsknoten 12 und 1: auftreten, wird ein Paar von SOS/FETs Q, und Q leitend vor dem anderen gesteuert Nach dem leitenc Steuern des einen Paares von FETs Qi und Q2 klemm sich der entsprechende Leseverstärker-Datenknoten 1 oder 10 durch seine Leitfähigkeitsstrecke hindurch ai Masse an. Der angeklemmte Datenknoten nimmt ein« Spannung entsprechend dem Signal mit einem niedrigei logischen Pegel an. Im Hinblick auf ein unzureichende; Schwellwertpotential bleibt das andere Paar von FET: Q\ und Q2, dessen Gateelektrode mit dem ersten dei Datenknoten 8 und 10 verbunden ist, nicht-leitend. Au diese Weise wird der zugeordnete andere Datenknotei aufgeladen, bis er eine Spannung, d. h. VDo annimmt, di< einem hohen logischen Signalpegel entspricht. De: Detektorkreis spiegelt die anfängliche Potentialdiffe renz zwischen den Körper- Eingangsknoten 12 und 1: wieder, in dem Maße, wie die Datenknoten 8 und K digitale Signale bereitstellen, die repräsentativ entwe der für einen logischen hohen oder niedrigen Signalpe gel sind. Mit Abschluß des (3 Taktintervalls ist dei Lesevorgang für das angewählte Speicherelement dei Anordnung abgeschlossen.
Während des Zeitintervalls des Taktsignals, das mit t bezeichnet ist bleibt das Taktsignal an der Eingangs klemme CL weiterhin relativ falsch. An jeder dei Gateelektroden der FETs Q3 und Qt liegt weiterhin eil Signal mit einem niedrigen logischen Pegel an und di< FETs Q3 und Q4 bleiben nicht-leitend. Als Folge dei Verzögerungsmittel 5 und des Inverters 6 wird von den Ausgangsanschluß des Inverters 6 ein Anschaltsigna mit einem hohen logischen Pegel an jede dei Gateelektroden der FETs Q5 und Q6 angelegt Die FET; Qs und Qb werden daraufhin leitend gesteuert Ober di< Leitfhäigkeitsstrecken der FETs Qs und Q6 werden dii Körperknoten 12 bzw. 13 an Masse angeklemmt Au diese Weise wird das Differenzspannungs-Signal zwi sehen den Körperknoten 12 und 13 entfernt Von dei Spannungsversorgung VDD her wird jedoch fiber dei zweiten der Datenknoten 8 und 10 weiterhin an du Gateelektrode des ersten des Paares der SOS/FETs Q und Q2 ein ausreichendes Schwellwertpotential ange
legt, um den ersten der FETs leitfähig zu steuern. Gleichzeitig damit wird die Gateelektrode des zweiten Paares von SOS/FETs Qi und Q2 über den ersten der Datenknoten 8 und 10 an Masse angeklemmt, wodurch der zweite der FETs nicht-leitend gesteuert ist.
Auf Grund der vorliegenden Erfindung kann ein verbesserter Differenz-Leseverstärker mit erhöhter Empfindlichkeit verwendet werden, der aus relativ kleinen Eingangssignalen, die auf den Daten-Sammcl-Leitungen auftreten, relativ große digitale Ausgangssignale erzeugt Eine relativ kleine Änderung in dem Potential entlang der Bit und Bit-Daten-Sammel-Leitungen 2 und 4 spiegelt sich als ein relativ großes logisches Signal an den Datenknoten 8 und 10 wieder. Die Signale mit dem relativ niedrigen Pegel, die von der Speicherzelienanordnung über die Sammel-Leitungen 2 und 4 angelegt werden, können kleiner als die Schwelle eines der FETs Qi oder Q2 sein. In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung spiegeln jedoch die Körper-Eingangsknoten 12 und 13 einen über ihnen vorhandenen Potentialunterschied wider, um wirksam die Schwelle eines der SOS/FETs Qj und Q2 in bezug auf Masse zu erhöhen. Auf diese Weise wird der erste der FETs Qi und Q2 stärker angeschaltet, während der zweite der FETs Qi und Q2 abgeschaltet wird. An den Gateelektroden der FETS Qt und Q2 wird ein regenerativer Stromeffekt aufrechterhalten, wodurch eine Datensperre ausgebildet wird.
Es ist verständlich, daß gegenüber dem dargestellten Ausführungsbeispiel Änderungen möglich sind, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise können die FETs Qi-Qb nicht nur aus n-Kanal-Einrichtungen, sondern auch durch andere geeignete Halbleitereinrichtungen verwirklicht werden. Darüber hinaus können die FETs Qi-Qe nicht wie in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellt, durch eine Schicht von Silizium auf einem Saphirsubstrat hergestellt werden, sondern sie können auch aus irgendeinem anderen geeigneten Halbleitermaterial auf einem isolierenden Trager hergestellt werden. Es ist weiterhin für den Fachmann verständlich, daß der Leitfähigkeitstyp der FETs Q1 — Q0 und die entsprechenden logischen Pegel der Datenknoten 8 und 10 von dem Typ der angewendeten Einrichtung sowie dem logischen Pegel der Signale auf den Daten-Sammel-Leitungen 2 und 4 abhängen.
Im Vorstehenden wurde ein einziger Abfühlkreis beschrieben, der einen Differenz-Speicher-Leseverstärker mit erhöhter Empfindlichkeit zum Lesen des binären Zustandes von angewählten Speicherelementen, die eine Anordnung von Speicherelementen bilden, verwirklicht. Dieser Leseverstärker weist in einer bevorzugten Ausführungsform einen Schaltkreis auf, der aus einer Vielzahl von Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren besteht, die in einer Schicht von Silizium auf einem Saphirträger hergestellt werden. Der Körperknoten jedes Transistors eines Paares von SOS/FETs ist mit einer entsprechenden Daten-Sammel-Leitung der Speicheranordnung verbunden, um so Differenz-Eingangsknoten für den Leseverstärker vorzugeben. Der vorliegende Leseverstärker liefert aus relativ kleinen Eingangssignalen, die von der Speicheranordnung über die Daten-Sammel-Leitungen geliefert werden, relativ große digitale Ausgangssignale.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Binärer, getakteter Leseverstärker, der an zwei Daten-Sammelleitungen einer binären Speicherzellenanordnung zum Erfassen der Speicher-Informationssignale auf diesen Sammelleitungen angeschlossen ist und aus mehreren Vielelektroden-Halbleiter-Anordnungen aufgebaut ist, die zum Teil mit den Daten-Sammelleitungen verbunden sind und das verstärkte Speicher-Informationssignal abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei der Halbleiteranordnungen (Qt, Q 2) jeweils einen Körperknoten (12, 13) zwischen den Elektroden der Leitfähigkeitsstrecke aufweisen, der jeweils mit einer der Datensammelleitungen (2, 4) verbunden ist, wobei sich der Zustand der Informationssignale in einer entsprechenden Potentialdifferenz zwischen den Korperknoten ausdrückt.
2. Leseverstärker nach Anspruch 1, bei dem die beiden Halbleiteranordnungen fiber Kreuz rückgekoppelt sind, wobei an den beiden Datenknoten, an denen die Rückkopplungen abzweigen, ein zweites Vielelektroden-Halbleiterelementpaar angeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses zweite Halbleiterelementpaar (Q 3, Q 4) ebenfalls einen Korperknoten (14,13) zwischen den Elektroden der Leitfähigkeitsstrecke aufweist, der an ein relativ niedriges Bezugspotential, vorzugsweise Masse, angeklemmt ist
3. Leseverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein drittes Vielelektroden-Halbleiterelementpaar (QS, Q 6) vorgesehen ist, dessen Leitfähigkeitsstrecken jeweils in die Daten-Sammelleitungen geschaltet sind.
4. Leseverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch dieses dritte Halbleiterelementpaar jeweils einen Korperknoten (16, 17) zwischen den Elektroden der Leitfähigkeitsstrecke aufweist, der alternativ an ein relativ niedriges Bezugspotential, vorzugsweise Masse, angeklemmt ist oder potentialmäßig ungebunden ist
5. Leseverstärker nach Anspruch 2 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektroden der Vielelektroden-Halbleiterelemente (Q3, Q4) des zweiten Paares mit einem ersten Taktsignal (A) und die Steuerelektroden der Halbleiterelemente (QS, Q6) des dritten Paares von einem zweiten Taktsignal f£>J beaufschlagt sind, das gegenüber dem ersten Taktsignal invertiert und um den Bruchteil einer Halbperiode phasenverschoben ist
6. Leseverstärker nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielelektroden-Halbleiterelemente mit einem Korperknoten zwischen den Elektroden der Leitfähigkeitsstrecke durch Feldeffekttransistoren gebildet werden, die durch eine Schicht von Silizium auf einem Saphirsubstrat hergestellt werden.
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