DE2646798C2 - Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-, insbesondere Luftstrom und Aufbringung der geladenen Teilchen auf Oberflächen - Google Patents
Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-, insbesondere Luftstrom und Aufbringung der geladenen Teilchen auf OberflächenInfo
- Publication number
- DE2646798C2 DE2646798C2 DE19762646798 DE2646798A DE2646798C2 DE 2646798 C2 DE2646798 C2 DE 2646798C2 DE 19762646798 DE19762646798 DE 19762646798 DE 2646798 A DE2646798 A DE 2646798A DE 2646798 C2 DE2646798 C2 DE 2646798C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- particles
- electrodes
- electrode
- gas
- polarity
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002245 particle Substances 0.000 title claims description 43
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 6
- 239000007787 solid Substances 0.000 title claims description 6
- 239000012777 electrically insulating material Substances 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 4
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 3
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 2
- 150000002500 ions Chemical class 0.000 description 2
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 2
- 229920002472 Starch Polymers 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 239000000443 aerosol Substances 0.000 description 1
- 238000000889 atomisation Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 235000019698 starch Nutrition 0.000 description 1
- 239000008107 starch Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/38—Particle charging or ionising stations, e.g. using electric discharge, radioactive radiation or flames
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B5/00—Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
- B05B5/025—Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
- B05B5/03—Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by the use of gas, e.g. electrostatically assisted pneumatic spraying
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F23/00—Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
- B41F23/04—Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
- B41F23/06—Powdering devices, e.g. for preventing set-off
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T19/00—Devices providing for corona discharge
- H01T19/04—Devices providing for corona discharge having pointed electrodes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)
- Electrostatic Separation (AREA)
Description
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- !(,
zeichnet, daß der von den Teilchen (4) und dem Gas durchströmte Raum in an sich bekannter Weise eine
Kammer (34) sowie mehrere von dieser Kammer abzweigende, in Strömungsrichtung hinter der
Kammer liegende Kanäle (35, 36, 37) umfaßt, und r, daß in der Kammer wenigstens eine erste und in den
Kanälen (35, 36, 37) wenigstens jeweils eine zweite Elektrode (45 bzw. 46) entgegengesetzter Polarität
wie die erste Elektrode angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch .„>
gekennzeichnet, daß die Elektroden (5, 6) radial in einem Rohr (2) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode (5; 25) über
einen ersten Gleichrichter (7; 27) an den einen Pol einer Hochspannungs-Wechselstromquelle (8; 28)
und die zweite Elektrode (6; 26) über einen zweiten, gegenüber dem ersten entgegengesetzt gepolten
Gleichrichter (9; 29) an denselben Pol der Hochspannungsquelle angeschlossen sind, und daß der
andere Pol der Hochspannungsquelle (8; 28) geerdet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (25,26) und die jeweils
mit ihnen verbundenen Gleichrichter (27, 29) in an -,-, sich bekannter Weise über Glättungskondensatoren
(31,32) geerdet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (45, 46) über
eine Gleichrichterbrücke (49) mit der Hochspan- t,o nungsquelle (48) verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufbringen der
geladenen Teilchen (12,23) auf elektrisch isolierende Oberflächen zwei Räume (1) mit je entgegengesetzt >,-,
gepolten Elektroden vorgesehen und aus diesen Räumen jeweils entgegengesetzt geladene Teilchenströme
gemeinsam zur Oberfläche hin lenkbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise mehrere,
jeweils im Gehäuse (33) angeordnete Kammern (34) mit von diesen abzweigenden Kanälen (35,36,37) an
einem gemeinsamen Träger (53) angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektrischen
Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-, insbesondere Luftstrom und Aufbringung
der geladenen Teilchen auf Oberflächen, bei welcher in einem von den Teilchen und dem Gas durchströmten,
kanalförmigen Raum mit Wänden aus elektrisch isolierendem Material in Strömungsrichtung hintereinander
wenigstens eine erste und wenigstens eine zweite metallische Elektrode angeordnet und die Elektroden
mit Hochspannung jeweils entgegengesetzter Polarität gespeist sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (US-PS 35 21 125) müssen besondere Vorkehrungen getroffen
werden, um dafür zu sorgen, daß die an der ersten Elektrode aufgeladenen Teilchen nicht in Kontakt mit
der zweiten Elektrode kommen. Dies geschieht im bekannten Fall durch die Verwendung eines entsprechend
kräftigen Luftstroms, welcher die an der ersten Elektrode aufgeladenen Teilchen, die dabei deren
Vorzeichen annehmen, an der zweiten Elektrode vorbeireißt. Zur Erzeugung des kräftigen Luftstroms
werden wiederum eigens geformte Blechrohre mit passenden Strömungsquerschnitten benötigt, wodurch
die Vorrichtung insgesamt verhältnismäßig aufwendig wird. Wegen des großen Krümmungsradius der zweiten
Elektrode kann sich weiterhin im bekannten Fall dort keine Koronaentladung entwickeln.
Es ist bei einer Vorrichtung zum elektrostatischen Zerstäuben von Flüssigkeiten weiterhin bekannt
(AT-PS 234 878), zwischen einer Sprüheinrichtung und einem zu besprühenden Gegenstand eine oder mehrere
Elektroden anzuordnen, deren Potential das gleiche Vorzeichen wie der zu besprühende Gegenstand hat.
Diese Elektroden können als Drahtringe oder Spitzen ausgebildet sein. Sie dienen der Erzeugung eines
elektrischen Feldes mit hohem Feldgradienten. Da bei einer solchen elektrostatischen Zerstäubungseinrichtung
kein die Elektroden enthaltender, kanalförmiger Raum erforderlich ist, ist diese Vorrichtung mit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht unmittelbar vergleichbar, weil sich in beiden Fällen jeweils andere
Probleme stellen.
Grundsätzlich können Flüssigkeitströpfchen, die als Aerosol mitgeführt werden, oder auch in einem
Gasstrom enthaltene Feststoffpartikel (Pulver) auch durch sogenannte Koronaaufladung mit elektrischen
Ladungen versehen werden. Der Wirkungsgrad einer solchen Vorrichtung ist gering, da sich Ionen und
Teilchen gleicher Polarität an die Wand eines die Elektroden umgebenden, kanalförmigen Raumes anlagern,
und die Koronaentladung dadurch unterbrochen wird. 1st ein Teil des kanalförmigen Raumes elektrisch
leitend und mit dem zweiten Pol der die Koronaentladung speisenden Hochspannungsquelle verbunden, oder
wird eine mit diesem zweiten Pol verbundene Gegenelektrode in dem kanalförmigen Raum angeordnet,
so wird der größte Teil der Ladungen zu diesem leitenden Kanalteil oder zu dieser Gegenelektrode
hingesaugt und man erhält an der Austrittsstelle des
Kanals keine Ausbeute an elektrisch geladenen Teilchen im Gasstrom.
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Wirkungsgrad einer gattungsgemäßen Vorrichtung zu verbessern und
dabei insbesondere Wandladungseffekte auszuschalten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gelöst:
a) an den Wänden sind zur Erzeugung zweier Koronaentladungen entgegengesetzter Polarität
die Elektroden in Gestalt von Spitzen oder Drähten angeordnet;
b) die Elektroden sind so zueinander angeordnet, daß die in der Koronaentladung der ersten Elektrode
erzeugten Ladungen Raum- und Wandladungen der Koronaentladung der zweiten Elektrode
kompensieren und die Teilchen mit der Polarität der zweiten Elektrode den Raum verlassen und auf
die Oberfläche gelangen.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang
mit der Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigt
F i g. 1 schematisch eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von Teilchen
und Aufbringen derselben auf eine Oberfläche;
F i g. 2 eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung der im Zusammenhang mit Fig. 1 genannten Art;
F i g. 3 eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig.4 eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 in
F i g. 3 und
Fig.5 mehrere Vorrichtungen der in Fig.3 und 4
dargestellten Art an einem gemeinsamen Träger.
Bei der Vorrichtung gemäß F i g. 1 ist ein kanalförmiger Raum 1 von einem aus elektrisch isolierendem
Material gefertigten Rohr 2 umgeben. An einer (nicht dargestellten) Einlaßseite des Rohres 2 tritt in Richtung
des Pfeiles 3 ein Gas-, beispielsweise Luftstrom ein, der elektrisch neutrale, flüssige oder feste Teilchen 4,
beispielsweise ein im Gasstrom fein verteiltes Pulver, enthält und mit sich führt. In den Wänden des Rohres 2
sind im gegenseitigem Abstand und elektrisch voneinander isoliert jeweils erste Elektroden 5 und zweite
Elektroden 6 angeordnet, an denen der mit den Teilchen 4 beladene Gasstrom vorbeiströmt. Die ersten Elektroden
5 sind in der aus F i g. 1 ersichtlichen Weise über einen ersten Gleichrichter 7 mit dem einen Pol einer
Hochspannungs-Wechselstromquelle 8 (Hochspannungstransformator) verbunden. Die zweiten Elektroden
6 stehen über entsprechende Leitungen und eine zweiten, gegenüber dem ersten entgegengesetzt gepolten
Gleichrichter 9 mit demselben Pol der Spannungsquelle 8 in Verbindung. Bei dem in F i g. 1 dargestellten
Beispiel liegt an den ersten Elektroden 5 negative und an den zweiten Elektroden 6 positive Gleichspannung
von beispielsweise etwa 10 000 Volt an. Da sich aufgrund der angelegten Hochspannung an den
Elektroden 5 und 6 jeweils Koronaentladungen entgegengesetzter Polarität ausbilden, wird der in
Richtung des Pfeiles 3 strömende, die zunächst neutralen Teilchen 4 mit sich führende Gasstrom zuerst
durch eine Koronaentladungszone negativer und anschließend durch eine Entladungszone positiver
Polarität geführt. Die Koronaentladungen an den ersten Elektroden 5 sind durch die eingangs erwähnten
Wandladungen behindert und laden das vorbeiströmende Gas und die von diesem mitgeführten Teilchen 4 nur
mit sehr schlechtem Wirkungsgrad auf. Die so erzeugten Ladungen ziehen aber aus den Raumladungen
der sich im Bereich der zweiten Elektroden 6 abspielenden Koronaentladung geladene Teilchen und
Ionen an. Gleichzeitig werden die Wandladungen der Korona im Bereich der zweiten Elektroden beseitigt
Insgesamt verlassen die zunächst neutralen Teilchen 4 die Aufladezone des Raumes 1 mit der Polarität der an
den zweiten Elektroden 6 vorherrschenden Koronaentladung, im Fall der Fig. 1 also mit positiver Polarität
Die in Richtung des Pfeiles 11 austretenden und vom Gasstrom weiterhin mitgeführten, positiv aufgeladenen
Teilchen 12 werden zu einer Oberfläche 13 hin gelenkt, die mit den Teilchen 4, beispielsweise Pulverteilchen,
besprüht werden soll. Die Oberfläche 13 kann an einem Gegenstand aus elektrisch isolierendem oder elektrisch
leitendem Material vorgesehen sein. Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform ist sie weder geerdet
noch mit einer Hochspannungsquelle verbunden.
Hingegen ist der nicht an die Gleichrichter 7, 9 angeschlossene Pol der Hochspannungsquelle 8 geerdet.
Da die beiden mit demselben Pol der Hochspannungsquelle 8 verbundenen Gleichrichter 7, 9 umge-
2> kehrt gepolt sind, liegt — mit der entsprechenden
Phasenverschiebung — an den Elektroden 5 immer die Halbwelle der einen (negativen) Polarität an, während
an den Elektroden 6 die Halbwelle mit der entgegengesetzten (positiven) Polarität auftritt. In Abhängigkeit
i» von Laufzeiteffekten und der Frequenz der Hochspannungsquelle
8 kann die Ausbeute an positiv geladenen Teilchen 12 an der Austrittsseite des Raumes 1 dadurch
verbessert werden, daß man den Abstand zwischen den Elektroden 5, 6 einerseits und die Strömungsgeschwin-
r> digkeit der Teilchen 4 und des Gases durch das Rohr 2 hindurch andererseits entsprechend aufeinander abstimmt.
Das in F i g. 2 schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung funktioniert im Prinzip genauso
wie das Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 1. Anstelle von Elektroden in Form von Metallspitzen sind
im Rohr 22 der F i g. 2 etwa in der Rohrachse angeordnete, dünne Metalldrähte 25, 26 vorgesehen.
Diese können beispielsweise umgekehrt gepolt sein, wie
« die Elektroden 5 und 6 in Fig. 1, so daß aus dem Rohr 22
negativ geladene Teilchen 23 austreten und zu einer Oberfläche 24 hingelenkt werden, die an einem
elektrisch leitenden Gegenstand vorgesehen und geerdet sein kann. Auch die Hochspannungsquelle 28
"><> der F i g. 2 entspricht im wesentlichen der Hochspannungsquelle
8 in Fig. 1 mit dem Unterschied, daß zur Glättung der an den Elektroden 25, 26 anliegenden
Hochspannung die Verbindungsleitungen zwischen den Elektroden 25, 26 und den Gleichrichtern 27, 29 jeweils
" unter Zwischenschaltung von Kondensatoren 31 bzw. 32 mit Erde verbunden sind.
Die Fig.3 und 4 zeigen eine besonders bewährte
Ausführungsform der Erfindung, die von der DE-PS 12 52 703 ausgeht. In einem Gehäuse 33 aus elektrisch
fe° isolierendem Kunststoff ist eine Kammer 34 angeordnet,
von der nach verschiedenen radialen Richtungen mehrere Kanäle 35, 36, 37 (Fig. 4) abzweigen. In die
Kammer 34 wird über ein Rohr 38 ein mit festen Teilchen, beispielsweise Stärkepulver, beschickter Luft-
h'"' strom eingebracht, der die Kammer durch die Kanäle
35,36 und 37 wieder verläßt. Konzentrisch zum Rohr 38 ist ein weiteres Rohr 39 größeren Durchmessers
vorgesehen, das in eine Kammer 41 im Gehäuse 33
einmündet. Die Kammer 41 ist über parallel zu den Kanälen 35, 36, 37 verlaufende Kanäle 42 mit dem
Außenraum verbunden. Über das Rohr 39 wird in die Kammer 41 ein Luftstrom größerer Stärke als der
Luftstrom im Rohr 38 eingeleitet, der durch die Kanäle -. 42 ausströmt Da die Ausströmöffnungen der Kanäle 35,
36,37 den Ausströmöffnungen der jeweils zugeordneten
Kanäle 42 benachbart sind, wird der mit den Teilchen beschickte Luftstrom in der aus F i g. 3 ersichtlichen
Weise in den stärkeren, aus den jeweiligen Kanälen 42 u> austretenden Luftstrom hineingezogen und mitgenommen.
Insgesamt ergibt sich die in Fig.4 dargestellte,
fächerförmige Verteilung des Teilchenstroms, der auf einen verhältnismäßig großen Oberflächenbereich eines
zu besprühenden Körpers 43 auftrifft Der beispielswei- ι -> se metallische Körper 43 kann mitteis einer Hochspannungsquelle
44 an Hochspannung angelegt sein, wobei die Polarität dieser Hochspannung derjenigen der aus
den Kanälen 35, 36, 37 austretenden Teilchen entgegengesetzt ist _><>
Um die vom Luftstrom mitgeführten Teilchen in der gewünschten Weise aufzuladen — vgl. F i g. 3 — in der
Kammer 34 vorzugsweise eine einzige Elektrode 45 bestimmter (beispielsweise positiver) Polarität in Form
einer Metallspitze angeordnet. In jedem der Kanäle 35, r> 36, 37 sind zwei miteinander verbundene Metallspitzen
als weitere Elektroden 46 entgegengesetzter (beispielsweise negativer) Polarität vorgesehen. Die Elektroden
45, 46 sind wiederum unter Beibehaltung der bei den Ausführungsformen gemäß F i g. 1 und 2 beschriebenen so
Polung mit einer Hochspannungsquelle 48 verbunden, die einen an sich bekannten Brückengleichrichter 49
sowie zwei Glättungskondensatoren 51,52 umfaßt. Die Aufladung der Teilchen erfolgt in der gleichen Weise,
wie im Zusammenhang mit F i g. 1 beschrieben. v,
F i g. 5 schließlich zeigt, wie mehrere Gehäuse 33 an einem gemeinsamen Träger 53 angeordnet sind und
einen verhältnismäßig großen Oberflächenbereich einer vorwärtsbewegten Papierbahn oder eines vorgeschobenen
Druckbogens 54 besprühen. Wie dargestellt ist unterhalb des Druckbogens 54 und im Abstand von ihm
eine Gegenelektrode 55 angeordnet, die mittels einer Hochspannungsquelle 56 auf Hochspannung einer
Polarität gehalten ist, die derjenigen der aus den Gehäusen 33 austretenden Teilchen entgegengesetzt ist.
Bei dieser Anordnung greift das von der Gegenelektrode 55 erzeugte elektrische Feld durch den Papierbogen
54 hindurch und lenkt die Teilchen genau auf den Bogen, wodurch eine unerwünschte Ansammlung von Teilchen
in Bereichen außerhalb des Bogens verhindert ist.
Bei einer nochmals anders ausgestalteten Vorrichtung gemäß der Erfindung sind zwei Rohre 2, 22
entsprechend F i g. i bzw. 2 mit ihren Austriiisöffnungen nebeneinander angeordnet, so daß von einer
Austrittsstelle mit verhältnismäßig geringem Querschnitt positiv und negativ geladene Teilchen austreten,
die dann zu einer elektrisch isolierenden Oberfläche hingelenkt werden können. Es hat sich gezeigt, daß auch
bei dieser Ausführungsform der Erfindung eine erhebliche Verbesserung der Oberflächenbesprühung
erreichbar ist, indem die Teilchen auf die zu besprühende Oberfläche konzentriert werden können und sich
nicht in unerwünschter Weise in der Nachbarschaft dieser Oberfläche ablagern.
Die verschiedenen Hochspannungsquellen der Ausführungsbeispiele entsprechend den Fi g. 1,2 und 3 sind
untereinander vertauschbar. Die Erfindung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil die Strömungskanäle sehr
eng, z. B. mit Durchmessern von nur wenigen mm, ausgebildet werden können. Es läßt sich eine laminare
Strömung der aufzubringenden Teilchen erzielen. Die Strömungsgeschwindigkeit kann ohne Beeinträchtigung
des Aufladegrades relativ groß sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnunsen
Claims (1)
1. Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-,
insbesondere Luftstrom und Aufbringung der geladenen Teilchen auf Oberflächen, bei welcher in
einem von den Teilchen und dem Gas durchströmten, kanalförmigen Raum mit Wänden aus elektrisch
isolierendem Material in Strömungsrichtung hintereinander wenigstens eine erste und wenigstens eine |0
zweite metallische Elektrode angeordnet und die Elektroden mit Hochspannung jeweils entgegengesetzter
Polarität gespeist sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
15
a) an den Wänden sind zur Erzeugung zweier Koronaentladungen entgegengesetzter Polarität
die Elektroden (5,6,25,26,45,46} in Gestalt
von Spitzen oder Drähten angeordnet;
b) die Elektroden (5, 6, 25, 26, 45, 46) sind so zueinander angeordnet, daß die in der Koronaentladung
der ersten Elektrode (5, 25, 45) erzeugten Ladungen Raum- und Wandladungen der Koronaentladung der zweiten Elektrode (6,
26,46) kompensieren und die Teilchen (12) mit der Polarität der zweiten Elektrode den Raum
(1) verlassen und auf die Oberfläche (13) gelangen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762646798 DE2646798C2 (de) | 1976-10-16 | 1976-10-16 | Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-, insbesondere Luftstrom und Aufbringung der geladenen Teilchen auf Oberflächen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762646798 DE2646798C2 (de) | 1976-10-16 | 1976-10-16 | Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-, insbesondere Luftstrom und Aufbringung der geladenen Teilchen auf Oberflächen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2646798A1 DE2646798A1 (de) | 1978-04-20 |
| DE2646798C2 true DE2646798C2 (de) | 1982-12-16 |
Family
ID=5990627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762646798 Expired DE2646798C2 (de) | 1976-10-16 | 1976-10-16 | Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-, insbesondere Luftstrom und Aufbringung der geladenen Teilchen auf Oberflächen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2646798C2 (de) |
Families Citing this family (24)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2936754A1 (de) | 1979-09-12 | 1981-04-02 | Weitmann & Konrad GmbH & Co KG, 7023 Echterdingen | Vorrichtung zum elektrostatischen auftragen von in einem gasstrom mitgefuehrten materialteilchen auf eine vorlaufende, flaechige unterlage |
| FR2492212A1 (fr) * | 1980-10-14 | 1982-04-16 | Onera (Off Nat Aerospatiale) | Procede et dispositifs pour transferer des charges electriques de signes differents dans une zone d'espace et application aux eliminateurs d'electricite statique |
| DE3330665A1 (de) * | 1983-08-25 | 1985-03-14 | Weitmann & Konrad GmbH & Co KG, 7022 Leinfelden-Echterdingen | Vorrichtung zum bestaeuben bewegter gegenstaende, insbesondere flaechiger unterlagen |
| JPH0636890B2 (ja) | 1985-11-18 | 1994-05-18 | アイ・ティー・エム株式会社 | 粉体荷電装置および静電粉体塗着装置 |
| DE3600808A1 (de) * | 1986-01-14 | 1987-07-16 | Esb Voehringer | Elektrostatische pulverspruehvorrichtung mit triboelektrischer pulveraufladung |
| JPH0636891B2 (ja) * | 1986-03-10 | 1994-05-18 | 秀雄 長坂 | 粉体荷電装置および静電粉体塗着装置 |
| DE3779463D1 (de) * | 1986-03-26 | 1992-07-09 | Bbc Brown Boveri & Cie | Verfahren und vorrichtung zur agglomerierung von elektrisch ungleichfoermig aufgeladenen, in gasstroemen suspendierten festen oder fluessigen partikeln. |
| DK0497996T3 (da) * | 1991-02-02 | 1994-05-16 | Softal Elektronik Gmbh | Koronabehandling af materialer |
| US5407469A (en) * | 1993-12-20 | 1995-04-18 | Sunova Company | Improved air ionizing apparatus |
| DE4400827C1 (de) * | 1994-01-13 | 1995-04-20 | Andreas Dipl Ing Gutsch | Verfahren und Vorrichtung zur elektrisch induzierten Agglomeration gasgetragener Partikeln |
| US6004375A (en) * | 1994-01-13 | 1999-12-21 | Gutsch; Andreas | Process and apparatus to treat gasborne particles |
| DE10038774A1 (de) * | 2000-06-09 | 2001-12-13 | Heidelberger Druckmasch Ag | Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes in einer Vervielfältigungsmaschine |
| DE10121367A1 (de) * | 2001-05-02 | 2002-11-07 | Agrodyn Hochspannungstechnik G | Verfahren zum Vorbehandeln von porösem Material |
| DE10157524B4 (de) | 2001-11-23 | 2006-10-26 | Haug Gmbh & Co. Kg. | Luftionisationsgerät |
| FI112685B (fi) | 2002-03-14 | 2003-12-31 | Metso Paper Inc | Menetelmä jauhemaisten partikkelien käsittelemiseksi |
| FI121810B (fi) | 2002-03-14 | 2011-04-29 | Metso Paper Inc | Menetelmä kalvon muodostamiseksi |
| DE102005032801B4 (de) * | 2005-07-14 | 2010-07-01 | Manroland Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Bepudern von Bedruckstoffen |
| GB0526176D0 (en) | 2005-12-22 | 2006-02-01 | Blaze Venture Technologies Ltd | Particle binding |
| DE102007027473A1 (de) | 2007-06-14 | 2008-12-18 | Manroland Ag | Drucktechnisch hergestellte funktionale Komponenten |
| DE102008047713B4 (de) * | 2008-09-18 | 2013-02-28 | Weitmann & Konrad Gmbh & Co Kg | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Puder auf einen bedruckten Bogen oder eine bedruckte Bahn |
| DE202009016037U1 (de) | 2009-11-24 | 2010-02-25 | Manroland Ag | Vorrichtung zum Bepudern von Bedruckstoffen |
| DE102014117746A1 (de) | 2013-12-04 | 2015-06-11 | Thomas Mayer | Druckluft-Aufbereitungskammer |
| DE102016101497B3 (de) * | 2016-01-28 | 2017-05-24 | Haug Gmbh & Co. Kg. | Luftionisationsgerät |
| EP3771897A1 (de) * | 2019-08-01 | 2021-02-03 | Heraeus Nexensos GmbH | Sensorsystem, abgassystem eines fahrzeugs und verwendung eines sensorsystems |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT143131B (de) * | 1930-12-04 | 1935-10-25 | Georg Dr Brion | Einrichtung zur elektrischen Gasreinigung. |
| US2773472A (en) * | 1951-08-14 | 1956-12-11 | Gen Motors Corp | Apparatus for electrostatic spray coating |
| AT234878B (de) * | 1961-10-24 | 1964-07-27 | Kurt M Dr Ing Oesterle | Verfahren zum elektrostatischen Zerstäuben von Flüssigkeiten |
| DE1252703B (de) * | 1963-07-13 | 1967-10-26 | Weitmann & Konrad | Vorrichtung zum Bestaeuben bewegter Druckbogen |
| US3521125A (en) * | 1967-01-16 | 1970-07-21 | Robert H Nelson | Electrostatic crop dusting apparatus |
-
1976
- 1976-10-16 DE DE19762646798 patent/DE2646798C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2646798A1 (de) | 1978-04-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2646798C2 (de) | Vorrichtung zur elektrischen Aufladung von flüssigen oder festen Teilchen in einem Gas-, insbesondere Luftstrom und Aufbringung der geladenen Teilchen auf Oberflächen | |
| DE2615360C2 (de) | Vorrichtung zum elektrostatischen Auftragen von in Form einer Flüssigkeit vorliegendem Beschichtungsmaterial | |
| DE3609240C2 (de) | Vorrichtung zum elektrostatischen Beschichten von Gegenständen | |
| EP0253056B1 (de) | Verfahren zur elektrostatischen Aufladung von in einem Gasstrom suspendierten festen oder flüssigen Partikeln mittels Ionen | |
| DE2022088C3 (de) | Spritzpistole zum Aufbringen von Schutzschichten aus Kunststoffpulver | |
| DE2539450A1 (de) | Elektrostatische austragsduese fuer pulverfoermige stoffe | |
| DD271611A3 (de) | Spruehpistole mit elektrokinetischer pulveraufladung | |
| DE899017C (de) | Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzlackieren | |
| DE3718154A1 (de) | Sprueheinheit mit einem rotationsspruehorgan | |
| EP0740585B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur behandlung gasgetragener partikel | |
| DE2438670C3 (de) | Elektrischer Staubabscheider | |
| DE2065699C3 (de) | Vorrichtung zum elektrostatischen Beschichten von Gegenständen mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial | |
| EP0238970B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Agglomerierung von elektrisch ungleichförmig aufgeladenen, in Gasströmen suspendierten festen oder flüssigen Partikeln | |
| DE2347491A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum elektrostatischen beschichten mit pulverfoermigen stoffen | |
| EP2637799B1 (de) | Verfahren zum elektrostatischen beschichten von gegenständen sowie applikationsvorrichtung | |
| DE3013891A1 (de) | Elektrostatisches pulverspritzverfahren zur erzeugung eines farbauftrags | |
| DE2151220C3 (de) | Vorrichtung zur elektrostatischen Aufladung und Abscheidung von Masseteilchen | |
| DE3138671C2 (de) | Elektrostatische Lackspritzvorrichtung | |
| DE4418460C2 (de) | Vorrichtung zur Koronabehandlung | |
| DE2555547C3 (de) | Vorrichtung zum elektrostatischen Auftragen bzw. Aufsprühen von Materialteilchen | |
| DE2631096C2 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung eines mit positiven und negativen Ionen angereicherten Gasstromes zur Beseitigung statischer Ladungen von Gegenständen | |
| DE3607840C2 (de) | ||
| DE1027113B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum elektrostatischen Zerstaeuben und Niederschlagen von UEberzugsmaterial | |
| DE2652059C2 (de) | Vorrichtung zum elektrostatischen Auftragen elektrisch leitender, insbesondere wasserverdünnter Farbstoffe | |
| DE19709786A1 (de) | Elektrostatische Pulversprühvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |