DE2646397C2 - Gesenkschmiedepresse zum Herstellen von Teilen für Rohrleitungen - Google Patents

Gesenkschmiedepresse zum Herstellen von Teilen für Rohrleitungen

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DE2646397C2
DE2646397C2 DE19762646397 DE2646397A DE2646397C2 DE 2646397 C2 DE2646397 C2 DE 2646397C2 DE 19762646397 DE19762646397 DE 19762646397 DE 2646397 A DE2646397 A DE 2646397A DE 2646397 C2 DE2646397 C2 DE 2646397C2
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    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

schlage 15 vorgesehen, welche mit dem den Gesenkoberteil 7 tragenden beweglichen Querhaupt 2 im Augenblick des Beginns des radialen Pressens eines rohrförmigen Rohlings 16 zusammenwirken, in dessen Seitenwand eine öffnung 17 vorgesehen ist.
Jeder Anschlag 15 ist relativ zum Druckstößel 13 höheneinstellbar. Dabei wird die Änderung der summarischen Länge jedes Druckstößels 13 mit dem jeweiligen Anschlag 15 erreicht, was bei der Bearbeitung voa rohrförmigen Rohlingen 16 mit verschiedenen Durchmessern und Wandstärken notwendig ist.
Die Berührung des Gesenkoberteiles 7 (Fig.5) mit dem Gesenkunterteil 6 erfolgt über Flächen 18 und 19 nach Beendigung des Absenkvorganges des beweglichen Querhauptes 2. Zum Herstellen von T-Stücken 20 mit verschiedenen Durchmessern hinsichtlich Hauptrohr und Abzweigung sind die Gesenkhäiften 6, 7 mit auswechselbaren Einsätzen 21,22 mit Arbeitsflächen 23, 24 versehen. Im Gesenkunterteil 6 und im auswechselbaren Einsatz 21 ist ein Fenster 25 zum Formen der Abzweigung des T-Stückes 20 ausgeführt
Zum Formen von Abzweigungen mit verschiedenen Durchmessern an rohrförmigen Rohlingen ist in der Presse eine Stempelstange 26 vorgesehen, die an der oberen Stirnseite der Zugstange 9 bzw. an einer Zwischenstange 27 fluchtend befestigt werden kann, die zwischen der Zugstange 9 der Zugvorrichtung und der Stempelstange 26 angeordnet wird. An den Stirnseiten der Zwischenstange 27 sind Vorsprünge 28 mit einem T-förmigen Querschnitt ausgeführt. Für die Vorsprünge 28 sind Nuten mit einem durchgehenden T-förmigen Querschnitt vorgesehen. Eine der Nuten 29 ist in der oberen Stirnseite der Zugstange 9 der Zugvorrichtung und die andere Nut 30 ist in der unteren Stirnseite der Stempelstange 26 eingearbeitet Eine derartige Verbindung der Stempelstange 26 mit der Zwischenstange 27 und der letzteren mit der Zugstange 9 der Zugvorrichtung gestattet es, den Tisch 5, sowohl bei der oberen als auch bei der unteren Stellung der Zugstange 9 der Zugvorrichtung zu verstellen.
Der in den Hohlraum des rohrförmigen Rohlings 16 einzuführende Stempel 31 wird an der Stempelstange 26 mit einem Bügel 32 befestigt
Das erste Ausführungsbeispiel der Presse funktioniert nun folgendermaßen:
In der Ausgangslage befindet sich das den Gesenkoberteii 7 tragende bewegliche Querhaupt 2 in der oberen Endstellung, wie es in F i g. 1 und F i g. 5 links gezeigt ist. Der Tisch 5 mit dem Gesenkunterteil 6, der Zwischenstange 27 und der Stempelstange 26 ist aus der Presse herausgezogen. Die Zugstange 9 (Fig. 1) der Zugvorrichtung und die Druckstößel 13 mit den Anschlägen 15 beiinden sich in der oberen Endstellung. Der auf Umformucgstemperatur erwärmte rohrförmige Rohling 16, dessen Durchmesser größer als der des Fertigteils ist, wird auf das Gesenkunterteil 6 gelegt, wobei die Öffnung 17 in dessen Seitenwand derart nach unten gerichtet ist, daß das Ende der mit -jer Zwischenstange 27 verbundenen Stempelstange 26 in diese Öffnung hineinragt. Dhnn wird der Stempel 31 in den Hohlraum des rohrförmigen !Rohlings 16 eingeführt, auf das Ende der Stempelstange 26 aufgesetzt und mit dem Bügel 32 befestigt.
Der Tisch 5 mit dem Gesenkunterteil 6 und dem rohrförmigen Rohling i6 wird in die Arbeitsstellung ge* bracht Bei dieser Verstellbewegung greift der Untere T-förmige Vorsprung 28 (>" i g. 5) der Zwischenstange 27 in die T-förmige Nut an der Stirnseite der Zugstange 9 der Zugvorrichtung ein und gewährleistet deren sichere Verbindung. Zum Absenken des beweglichen Querhauptes 2 (Fig. 1) sowie zum Heranbringen des Gesenkoberteils 7 und des Gesenkunterteils 6 wird den Arbeitsräumen der hydraulischen Zylinder des Antriebes 8 des beweglichen Querhauptes 2 Hydraulikmittel zugeführt Beim Niedergehen des beweglichen Querhauptes 2 kommt das Gesenkoberteil 7 mit dem rohrförmigen Rohling 16 (F i g. 3) in Berührung, dessen runder Querschnitt zuerst zum Ovalen umgeformt wird, wobei die große Achse des Ovals auf der Senkrechten liegt Der rohrförmige Rohling 16 senkt sich etwas unter der Einwirkung des Gesenkoberteils 7 und kommt mit den Arbeitsflächen 23,24 (F i g. 5) des Gesenkoberteils 7 und des Gesenkunterteils 6 in Berührung. Gleichzeitig kommt das bewegliche Querhaupt 2 mit den Anschlägen 15 (Fig. 3) der Stäbe 13 der Zugvorrichtung in Berührung, wodurch das Umformen des ringförmigen Querschnittes des rohrförmigen Rohlings 16 zum Ovalen vom Absinken des zusätzlichen Qi"-hauptes 11, der Zugstange 9 sowie der mit dieser verbundenen Zwischenstange 27, der Stempelstange 26 und des an deren Ende befestigten Stempels 31 begleitet wird, wobei sich der mit den Teilen der Zugvorrichtung verbunuene Stempel λΐ um die Größe des Absinkens des rohrförmigen Rohlings 16 abwärts bewegt
Im Augenblick der Beendigung des Umformens des Querschnittes des Rohlings 16 zum Ovalen entsteht zwischen den Stützflächen 18, 19 des Gesenkunterteiles 6 und des Gesenkoberteiles 7 ein Spielraum, welcher vom Verhältnis der Durchmesser des Rohlings 16 und des Fertigteils abhängig ist. Von diesem Augenblick an beginnt beim weiteren Absinken des beweglichen Querhauptes 2 mit dem Gesenkoberteil 7 das radiale Pressen des rohrförmigen Rohlings 16. Gleichzeitig sinken unter der Einwirkung des beweglichen Querhauptes 2 die Zugvorrichtung und der mit dieser verbundene Stempel 31 weiter ab, d. h. der Stempel 31 dringt gleichzeitig mit dem radialen Pressen des rohrförmigen Rohlings 16 in die Wand des Rohlings ein. wobei daü Metall des Rohlings 16 in das Fenster 25 (F i g. 5) des Gesenkunterteils ausgepreßt wird, wodurch das vorläufige Umformen (Ziehen) des Stutzens (der Abzweigung) der· T-Stücks zustandekommt Der Vorgang des radialen Pressens des rohrförmigen Rohlings 16 sowie des Vorziehens dw Abzweigung des T-Stücks 20 wird im Augenblick des Schließens der Flächen 18,19 des Gesenkoberteils 7 und des Gesenkunterteils 6 abgeschlossen. Daoei bleibt der Stempel 31 im Hohlraum des rohrförmigen Rohlings.
Zum endgültigen Gestalten der Abzweigung des T-Stücks 20 sowie zum vollständigen Herausführen des Stempels 31 aus dem Hohlraum des rohrförmigen Rohlings VTd den hydraulischen Zylindern des Antriebs 12 (F i g. 4) der Zugvorrichtung Hydraulikrnittel zugeführt, wodurch das zusatzteile Querhaupt ϊ 1 und Jäe mit diesem verbundenen Druckstößel 13 mit den Anschlägen 15 sowie die Zugstange 9 der Zugvorrichtung mit der Stempelstange 26 und dem Stempel 31 bis zum vollständigen Austritt des Stempels 31 aus der geformten Abzweigung des T-Stücks 20 nach unten ve rlagert werden. Damit ist der Vorgang der Herstellung des T-Stücks 20 abgeschlossen. Das bewegliche Querhaupt 2 der Presse und die Zugvorrichtung gehen in die obere Endstellung. Der Tisch 5 mit dem Gesenkunterteil 6 und
■55 dem geformten Teil j&wird aus der Presse herausgezogen. Das fertige T-Stück 20 wird dem Hohlraum des Gesenkunterteils 6 entnommen. Der Bügel 32 und der Stempel 31 werden vom Zugstab 26 (F 1 g. 5) gelöst. Die
Presse ist zum Umformen des nächsten Teils bereit. Die Vorsprünge 28 T-förmigen Querschnittes an der Zwischenstange 27, welche die Stempelstange 26 mit der Zugstange 9 der Zugvorrichtung verbinden, gewährleisten die Verbindung und die Trennung der Stempelstange 26 und der Zugstange 9, welche bei den Verstellungen des Tisches 5 mit dem Gesenkunterteil 6 während des Umformens und des Einrichtens in die obere sowie in die untere Stellung gebracht wird. Beim Umstellen auf die Herstellung von T-Stücken 20 mit anderen Rohrdurchmessern und Wandstärken werden die Einsätze 21, 22 des Gesenkunterteils 6 und des Gesenkoberteils 7, der Stempel 31, der Bügel 32 sowie die Stempelstange 26 ausgewechselt.
Außerdem wird die Lage der Anschläge 15 (F ig. l)an den Druckstößeln 13 der Zugvorrichtung derart eingestellt, daß beim Umformen der gleichzeitige Beginn des
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15
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des Ziehens der Abzweigung des T-Stücks 20 gewährleistet wird.
In der zweiten Ausführungsform weist die Presse zwei bewegliche Querhäupter 2 und 33 (F i g. 6) auf, welche durch Säulen 4 miteinander verbunden sind. Das Querhaupt 33 ist unter dem zusätzlichen Querhaupt 11 angeordnet. In diesem Fall ist zum Verstellen der Querhäupter 2 und 33 mit den Säulen 4 ein gemeinsamer Antrieb 34 vorgesehen, welcher in das unbewegliche Querhaupt 1 eingebaut ist.
In der zweiten ^usführungsform funktioniert die Presse im wesentlichen ebenso, wie in der ersten Ausführungsform. Der Unterschied besteht nur darin, daß das Absenken des beweglichen Querhauptes 2 mit dem Gesenkoberteil 7 mittels hydraulischer Zylinder des Antriebs 34 verwirklicht wird, welche auf das untere bewegliche Querhaupt 33 einwirken, das unter dem zusätzlichen Querhaupt 11 der Zugvorrichtung angeordnet sowie mit dem beweglichen Querhaupt 2 durch die Säulen 4 verbunden ist.
Im dritten Ausführungsbeispiel weist die Presse zwei bewegliche Querhäupter 2 und 33 (F i g. 7) sowie ein unbewegliches Querhaupt 1 auf. Die senkrechten Druckstößel 35 des zusätzlichen Querhauptes 11 sind an der Seite des unteren beweglichen Querhauptes 33 angeordnet. Sie verlaufen in senkrechten durchgehenden Kanälen 36 des Querhauptes 33. An den freien Enden der Druckstößel 35 sind Anschläge 15 vorgesehen, welche mit dem beweglichen Querhaupt 33 bei dessen Absinken im Augenblick des Beginns des radialen Pressens des rohrförmigen Rohlings 16 zusammenwirken.
Im dritten Ausfchrungsbeispiel funktioniert die Presse im wesentlichen ebenso, wie in den ersten Ausführungsbeispielen, jedoch mit dem Unterschied, daß bei dem Vorziehen der Abzweigung des T-Stücks, welches gleichzeitig mit dem radialen Pressen des rohrförmigen Rohlings 16 durchgeführt wird, die an den Druckstößeln 35 der Zugvorrichtung befestigten Anschläge 15 mit dem unteren beweglichen Querhaupt 33 zusammenwirken.
Außer T-Stücken und Kreuzstücken ermöglicht die Presse auch die Herstellung von Teilen mit krummliniger Längsachse und seitlichen Abzweigungen sowie das Kalibrieren von zylindrischen Abschnitten kleineren Durchmessers bei konischen Rohrzwischenstücken.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 unterschiedlicher Abmessungen sehr zeitaufwendig ist Patentansprüche: Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Gesenk schmiedepresse der eingangs genannten Art derart wei-
1. Gesenkschmiedepresse zum Herstellen von Tei- terzubilden. daß mit ihr eine höhere Produktivität erlen für Rohrleitungen mit einem oberen und einem 5 reicht wird
darunter angeordneten unteren Querhaupt, die mit Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekenn-
einem Antrieb zur Erzeugung einer hin- und herge- zeichnete Friindung gelöst
henden Bewegung für mindestens eines dieser Quer- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung e. -geben
häupter versehen sind, einem weiteren zum unbe- sich aus den Unteransprüchen.
wegbaren Querhaupt relativ bewegbaren Quer- 10 Mit der erfindungsgemäßen Gesenkschmiedepresse haupt mit einer durch das unbewegbare Querhaupt ist es möglich. Teile von Rohrleitungen in einem einziverlaufenden Zugstange zur Ausbildung eines Fit- gen Hub der Presse herzustellen, wodurch man eine tings in dem zu bearbeitenden Rohrteil und mit auf Verkürzung der Produküonszeit bzw. eine Steigerung dem weiteren Querhaupt angeordneten, mit Druck- der Produktivität um das 1,5- bis 2fache erreicht, stößein des bewegbaren Querhaupts in Berührung 15 Weiter kann mit der erfindungsgemäßen Gesenkbringbaren Druckstößeln, dadurch gekenn- schmiedepresse in vorteilhafter Weise die Produktion zeichnet, daß das weitere Querhaupt (11) einen von Rohrteilen unterschiedlicher Abmessungen ohne zusätzlichen, im unbewegbaren Querhaupt (l)ange- aufwendige Umrüstung durchgeführt werden. Hierbei ordneten Hydraulikantrieb (12) aufweist, daß die am ist es wesentlich, daß die am zusätzlichen Querhaupt zusätzlich«; Querhaupt (11) angeordneten Druck- 20 angeordneten Druckstößel längenveränderbare Anstößel (13,35) höheneinstellbare Anschläge (15) auf- schlage aufweisen.und die Zugstange mit einem längenweisen, und daß zwischen der Zugstange (9) und veränderbaren Zwischenstück versehen ist einer Stempelstange (26) eine Zwischenstange (27) Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der unterschiedlicher Länge angeordnet ist Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
2. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 1, da- 25 beschrieben. Es zeigt
durch gekennzeichnet daß die Druckstößel (13) auf Fig. I eine teilweifi gebrochene Schnittansicht eines
dem weiteren Querhaupt (11) auf der Seite der Zug- Beispiels der Gesenkschmiedepresse;
stange (9) angeordnet sind und durch in dem unbe- F i g. 2 eine Seitenansicht der Gesenkschmiedepresse
weglichen Querhaupt (1) ausgebildete senkrechte gemäßFig. 1;
Durchgangskanäle (14) verlaufen. 30 F i g. 3 eine Schnmansicht der Gesenkschmiedepresse
3. Gesenkschmiedepresse nach Anspruch 1, da- zu Beginn des radialen Pressens des rohrförmigen Roh durch gekennzeichnet,-iaß die Druckstößel (13) auf lings und des Vorziehens der Abzweigung;
dem weiteren Querliaupt (U.) auf dsr der Zugstange F ig. 4 eine Schnittansicht der Presse am Ende des
(9) entgegengesetzten Seite an& .ordnet und durch Umformens;
Durchgangskanäle (36) in einem unterhalb des Quer- 35 Fig. 5 eine vergrößerte Teilansicht des Formab-
haupts (11) angeordneten, mittels eines im unbeweg- Schnitts der Gesenkschmiedepresse;
baren Querhaupt(1) vorgesehenen \ntriebs(34)an- Fig.6 eine Schnittansicht eines weiteren Ausfüh-
treibbaren Querhauptes (33) verlaufen. rungsbeispiels; und
4. Gesenkschmiedepresse nach einem der Ansprü- F i g. 7 eine Schnittansicht eines dritten Ausführungsche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwi- 40 beispiels der Gesenkschmiedepresse.
schenstange (27) an ihren Stirnseiten jeweils einen Die erste Ausführungsform einer Gesenkschmiede-
Vorsprung (28) mit einem T-förmigen Querschnitt presse zum Herstellen von Teilen für Rohrleitungen
aufweist, und daß an der Stirnseite der Zugstange (9) weist übereinander angeordnete Querhäupter 1, 2, 3
und der Stempelstange (26) mit den Vorsprüngen (F 1 g. 1,2,3,4) auf, welche durch Säulen bzw. Druckstö-
(28) zusammenwirkende, einen T-förmigen Quer- 45 ßel 4 miteinander verbunden sind. Auf dem unbewegli-
schnitt aufweisende Nuten (29,30) vorgesehen sind. chen Querhaupt 1 ist ein ausziehbarer Tisch 5 mit einem
Jarauf befestigten Unterteil 6 eines Gesenkes angeord-
net. dessen Oberteil 7 an dem über demselben liegenden
beweglicnen Querhaupt 2 befestigt ist. das mit einem 50 Antrieb 8 (hydraulischer Zylinder;/ur Erzeugung einer
Die Erfindung betrifft eine Gesenkschmiedepresse hin- und hergehenden Bewegung versehen ist. Der An-
zum Herstellen von Teilen für Rohrleitungen gemäß trieb ist am oberen unbeweglichen Querhaupt 3 mon-
dem Oberbegriff des Anspruchs 1. tiert.
Zur Herstellung von Teilen für Rohrleitungen ist es Auf dem unbeweglichen Querhaupt 1 ist eine Zugvorbei e-.ner derartigen bekannten Gesenkschmiedepresse 55 richtung angeordnet, welche eine Zugstange 9 aufweist, (DE-OS 23 44 831) erforderlich, den Gesenkschmiede- die durch einen senkrecht·:r Kanal 10 hindurchgeführt Vorgang mehrmals zu wiederholen, um den gewünsch- ist, welcher im unbeweglichen Querhaupt 1, im ausziehten Fitting herzustellen, wodurch die Wirtschaftlichkeit baren Tisch 5 und in dem Gesenkunterteil 6 in der Achse einer derartigen Gesenkschmiedepresse sehr beein- der Presse verläuft. Unter dem unbeweglichen Querträchtigt wird. Zwischen jedem Schmiedehub ist es er- eo haupt 1 ist ein weiteres Querhaupt 11 angeordnet, welforderlich, die auf dem Querhaupt angeordneten Druck- dies mit der Zugstange 9 sowie mit einem Antrieb 12 backen durch andere Backen unterschiedlicher Höhe zu .(hydraulischer Zylinder) der Zugvorrichtung verbunden ersetzen, wodurch weiter der Gesenkschmiedehub ist. Auf dem zusätzlichen Querhaupt 11 sind zu beiden nachteilig beeinflußt wird. . Seiten der Zugstange 9 senkrechte Druckstöße! 13 an-Ein weiterer Nachteil der bekannten Gesenkschmie- 65 geordnet, die durch senkrechte Durchgangskanäle 14 depresse ist darin zu sehen, daß mit ihr nur Rohrteile mit verlaufen, welche in dem den ausziehbaren Tisch 5 mit bestimmten Abmessungen bearbeitet werden können, dem Gesenkunterteil 6 tragenden Querhaupt 1 ange- bzw. eine Umrüstung zur Bearbeitung von Rohrteilen ordnet sind. An den Enden der Druckstößel 13 sind An-
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