DE26460C - Heizapparat mit beweglichem Feuerrost - Google Patents

Heizapparat mit beweglichem Feuerrost

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DE26460C
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DE
Germany
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fire box
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fire
grate
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DENDAT26460D
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G. WlRSUM in Baden-Baden
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H13/00Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
    • F23H13/02Basket grates, e.g. with shaking arrangement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/007Basket grates with shaking arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. December 1882 ab.
Auf Untermauerung oder geeignetem Fufsgestell ruht der den Feuerraum bildende Feuerkasten α aus feuerfestem Material, Gufs oder Mauerung. Seine Form ist länglich, mit viereckigem oder rundem Querschnitt. Die Vor- und Rückseite ist zum Oeffnen eingerichtet. Im Boden des Feuerkastens liegt ein langer und entsprechend breiter Rost aus Eisenstäben, darunter steht der Aschenbehälter. Dieser längliche Rost des Feuerraumes bildet eine Bahn zu einer beweglichen Feuerrostschüssel α1, dem Feuerschiff. ... '
Die Abdeckung des Feuerkastens (Feuerraumes) ist eine 'denselben überragende ebene oder gewölbte, glatte oder gerippte Heizplatte b, bestehend aus einem Plattenkranz aus Eisen oder Stein mit feuerfesten Einlagen, dem jeweiligen Zweck entsprechend und zur Ersetzung bei Abnutzung eingerichtet. Durch die Ueberragung des Heizplattenkranzes über den Feuerkasten gehen Zugöffhungen für frische Luft von aufsen. Ueber der Heizplatte, um die Heizplatteneinlagen, liegt der aus glatten oder gerippten Eisenröhren bestehende Heizröhrenkranz c. Dieser steht zunächst den Vor- und Rückseiten des Feuerkastens durch Feuerzugöffnungen mit dem Feuerraum in lichter Verbindung, durch welche das Feuer vom Feuerraum in den Heizröhrenkranz übergeht. Das Feuerschiff schliefst bei seiner Hin- und Herbewegung durch eine Vorrichtung abwechslungsweise eine dieser Zugöffhungen durch eine angebrachte Klappe.
An beliebiger Seite des Heizröhrenkranzes, je nach der Stellung des Apparates, treten durch lichte Rohrverbindung ; die Rauchgase zum Schornstein. Um den Heizrölirenkranz steht auf dem Rand der Heizplatte die den Heizraum einschliefsende Heizzarge d aus Gufsplatten oder Eisenblech rings geschlossen. Dieser Zargenkranz ist durch eine herdplattenähnliche Kranzplatte e mit verschiedensten, zweckentsprechenden Einlagen aus Eisen etc. abwechselungsweise abgedeckt, welch letztere den Heizraum schliefsen oder öffnen, die Hitze theilen, mäfsigen, mischen und zum Einhängen und Einstellen der verschiedensten Koch-, Back-, Brat- und Röstgeräthe dienen. Die zum Dörren von Obst, Malz und anderen derartigen Früchten, zum Trocknen von Wäsche, zum Schwefeln und zu den verschiedensten anderen Destillationszwecken nöthigen Gestelle, Ständer, Hürden und Kästen werden um und über den beschriebenen Heizapparat gestellt und aufgebaut. Der durch die Zugöffnungen der Heizplattenüberragung eintretende frische Luftzug von aufsen durchströmt diese Destillationsvorrichtungen und tritt über denselben an beliebiger Stelle durch Rohrverbindung in den Schornstein.
Zur Localbeheizung wird der Heizapparat mit einem weiteren Mantel f umkleidet, welcher je nach Zweck, Stellung und Aussehen die Form eines beliebigen Wärmeschrankes annimmt. Dieser Mantel hat keine directe Berührung oder Verbindung mit dem Heizapparat und ist sonach aus beliebigem Material (Holz, Stein, Stuck, Metall etc.) herstellbar. Seine Bauart richtet sich nach der Einrichtung des betreffenden Locals. Seine Einrichtung gestattet, durch Zerlegbarkeit, Thüröffnungen etc., die Zugänglichkeit des Apparates, die Zuströ-
müng der niederen Localluftschichten, sowie den Zuzug der Niederschläge aus den entstehenden Zwischenräumen g unter die Rostfläche. Nach den Breitendimensionen ist der Heizraum dadurch veränderungsfähig, dafs der Heizröhrenkranz c einerseits oder beiderseits auf die Breite des Feuerraumes α zusammengeschoben wird und der frische Luftzug seitlich bezw. bei Beheizung von Localen, Wohnräumen etc. über der Heizraumdeckplatte e in Tischladenhöhe noch seine Zu- und Durchströmung hat. Bildet der Mantel / mit seiner Deckung h einen Wärmeschrank, abgeschlossen in Tisch-) Commode- oder Chemindplattenhöhe, so strömt die über der Kranzplatteneinlage e erwärmte frische Luft auch durch entsprechende offene Einlage der Manteldeckung h aus. Ein beliebiger Schrankaufsatz dient zum Warmstellen und hat womöglich lichte Rohrverbindung mit dem Schornstein (Hauptrohr).
Die coiitinuirliche frische Luftströmung von aufsen über die breite Herdplatteneinlage e, welche zur Winterzeit ein Gitter mit Gewebedeckung, im Sommer allenfalls Eisfüllung enthalten kann, ist durch diese Anordnung leicht regulirbar und mefsbar auf Temperatur, Gewicht und Feuchtigkeitsgrade, sowie auf vorschriftsmäfsigen Wechsel im Raum ohne Fenster- und Thüröffnung.
Hierdurch wird der Heizapparat zum Wärmeschrank und Inhalator für Gesundheit. Mit der Bewegung der Feuerrostschüssel, dem Feuerschiff «V tritt ε™ rascher Luftwechsel in den Feuerraum ein, und durch die Reibung der Rostfläche vom Feuerschiff auf dem Feuerkastenrost entsteht freie Elektricität. Beide Vorgänge wirken auf die Verbrennung ein. Man hat demnach mit dieser Bewegung einen continuirlichen Zünder, die Feuerunterhaltung, den Luftzug und den Regulator in der beliebigsten Handhabung. ,·';.

Claims (6)

Patent-Anspruch: . :> Ein Heizapparat, zusammengesetzt:
1. aus dem liegenden Feuerraum, Feuerkasten a mit beliebigem runden oder eckigen Querschnitt und Rostbahn in der Bodenhälfte;
2. aus der beweglichen Feuerrostschüssel «' in dem Feuerkasten zur Hervorbringung eines raschen Wechsels der Luft und Mischung der Gase und zur Erzeugung von Elektricität durch Reibung, beides als Einwirkung auf die Verbrennung;
3. aus der Abdeckung des Feuerkastens, der Kranzdeckung b, mit glatten oder gerippten, ebenen oder gebogenen feuerfesten Deckeinlagen zum Wechseln nach Zweck und Abnutzung mit frischen Luftzugöffnungen von aufsen;
4. aus dem liegenden Röhrenzugkranz c in lichter Verbindung mit dem Feuerraum und Schornstein (Hauptrohr), umgeben durch eine auf dem Feuerkranz stehende Heizzarge d;
5. aus der Heizraumabdeckung e mit Einlagen für Küchengeräthschaften, Inhalatorgegenstände, Geflechte, Gewebe, Wasser, Eis und Schiff;
6. aus dem Mantel f (Umkleidung, Umhüllung) des Apparates für Destillations- und Trockenvorrichtungen und als Zimmerwärmeschrank mit dem frischen Luftzug von aufsen über die Inhalationseinlage und Luftausströmimg in den Zimmerraum.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26460D Heizapparat mit beweglichem Feuerrost Active DE26460C (de)

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