DE2629633B2 - Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen o.dgl - Google Patents
Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen o.dglInfo
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D3/00—Sorting a mixed bulk of coins into denominations
- G07D3/12—Sorting coins by means of stepped deflectors
- G07D3/128—Rotary devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung
zum Sortieren von Münzen od. dgl. nach dem Oberbegriff des Patentanspruches. Der Durchmesser
der Münzen kann der Außendurchmesser kreisscheibenförmiger Münzen oder der Durchmesser des
Umkreises vieleckiger Münzen sein.
In Sortiervorrichtungen mit einer Schleuderscheibe werden Münzen im allgemeinen liegend nacheinander
der Oberseite der in Umlauf versetzbaren Scheibe zugeführt, welche einerseits einen sich nach oben über
ihren Umfang erstreckenden Führungsrand, an dem jede Münze, die durch die Zentrifugalkraft bestrebt ist,
sich von der Drehachse der Scheibe zu entfernen, mit ihrem Rand zu liegen kommt, und andererseits
mindestens eine zum Führungsrand koaxiale, kreisringförmige Nut aufweist, die vom Führungsrand in einem
solchen Abstand angeordnet ist, daß mindestens die Münzen eines gewissen Durchmessers mit ihrem
Randbereich, der dem am Führungsrand anliegenden Münzenrand diametral gegenüber liegt, über die Nut
ragen, in der mindestens ein fester Daumen od. dgl. vorgesehen ist, dessen vorderes Ende unter den
überragenden Randbereich der Münzen tritt, so daß die durch die Scheibe bewegten und durch die Oberseite des
Daumens geführten Münzen sich anheben und durch die Wirkung der in ihnen gespeicherten, kinetischen
Energie über den Führungsrand ausgeworfen werden. Das dem Führungsrand benachbarte kreisringförmige
Band auf der Oberseite der Scheibe wird im allgemeinen »Sortierband« genannt. Dieses Band erstreckt sich
radial in Richtung auf die Drehachse der Scheibe zu über eine Breite, die mindestens etwas größer ist als der
Durchmesser der größten zu sortierenden Münzen. Durch eine oder mehrere kreisringförmige Nuten wird
diese Sortierbahn in koaxiale Bahnabschnitte unterteilt.
Bei einer bekannten Sortiereinrichtung dieser Art (US-PS 29 77 961) von der der Oberbegriff des
Patentanspruches ausgeht, liegen diese Bahnabschnitte, betrachtet man einen Querschnitt durch die Scheibe, auf
einer Geraden. Dies gilt sowohl für Scheiben mit einer ebenen Sortierbahn als auch für Scheiben mit leicht
konisch ausgebildeter Sortierbahn. Da die Möglichkeit besteht, daß sich Münzen etwas zur Drehachse der
Scheibe hin zurückbewegen und durch einen Daumen j ausgeworfen werden, der nicht der ihrem Durchmesser
entsprechende Daumen ist, können Sortierfehler auftreten.
Diese Rückwärtsbewegung kann beim normalen Betrieb durch ein Abprallen am Führungsrand, bei
verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit oder bei
ίο einem Stillstand durch äußere Einwirkung auftreten.
Da die Nuten das vordere Ende mindestens eines feststehenden Daumens mit Spiel aufnehmen und da
jeder Daumen ausreichend dick sein muß, damit er eine ausreichend hohe Festigkeit aufweist, wird jede Nut
notwendigerweise relativ breit, und zwar insbesondere in bezug auf den kleinen Durchmesser mancher
Münzen.
Der vordere Teil der Münzen, d.h. der dem
Führungsrand zugewandte Teil ragt zu einem bestimmten Zeitpunkt über die breite NuL In diesem Zeitpunkt
kann eine Münze mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser durch Einwirkung der Schwerkraft und entsprechend
dem Reibungswiderstand der Münze auf der Sortierbahn in Richtung auf den Mündungsrand nach
vorn leicht kippen.
Da nun der der Nut dann folgende Bahnabschnitt der Sortierbahn in derselben Höhe wie der der Nut
vorangehende Bahnabschnitt liegt, stößt eine Münze bei geringster Schrägstellung ihrer Breitseitenflächen am
iu oberen Ende der äußeren Seitenwand der Nut an und
kann dann nicht mehr bis zum Führungsrand gelangen.
'■> Sortiereinrichtung zu schaffen, auf deren Sortierbahn
die Münzen nicht nur mit Sicherheit zum Führungsrand gelangen, sondern auch jede Rückwärtsbewegung der
Münzen auf die Drehachse der Scheibe zu verhindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß, ausgehend von der eingangs erwähnten und den Gattungsbegriff des
Patentanspruches bildenden Sorliereinrichtung (nach der US-PS 29 77 961), dadurch gelöst, daß die der
Drehachse der Scheibe nächstliegende Seitenkante jeder Ringnut höher liegt als die dem Führungsrand der
Scheibe nächstliegende Seitenkante der gleichen Nut. Dadurch wird erreicht, daß jede auf die Oberseite der
Scheibe aufgelegte Münze bis zum Führungsrand gelangt, und damit nur durch den ihrem Durchmesser
r'° entsprechenden Daumen ausgeworfen wird, ohne daß
die Gefahr besteht, daß sie durch einen Daumen ausgeworfen wird, der ihrem Durchmesser nicht
entspricht.
r>r> dargestellten Teilschnittes durch die Scheibe der
Sortiervorrichtung nachstehend erläutert.
Die Sortiervorrichtung enthält eine nicht dargestellte Einrichtung, durch welche Münzen 1 liegend nacheinander
auf die Oberseite 2 einer Scheibe 3 gebracht werden.
Diese Einrichtung kann über der Scheibe oder in einer zentralen Vertiefung 4 der Scheibe 3 angeordnet sein.
Diese Scheibe 3 wird durch geeignete Mittel in Umlauf versetzt. Sie weist an ihrem Umfang einen Führungsrand 5 auf, an dem die Münzen 1 mit ihrem Rand 6 durch
'■"' die beim Umlaufen der Scheibe auf sie wirkende
also von dem mittleren Bereich der Scheibe nach außen.
eine oder mehrere zum Führungsrand 5 koaxiale, kreisringförmige Nuten 7 auf, die vom Führungsrand 5
der Scheibe so weit entfernt sind, daß die am Führungsrand anliegenden Münzen mit ihrem Randbereich
10, der dem am Führungsrand anliegenden Rand 6 diametral gegenüberliegt, über eine 4er Nuten 7 bzw. 8
bzw. 9 zur Drehachse Chin übersteht
In den Nuten sind nicht dargestellte, feststehende Daumen in derselben Anzahl wie die zu sortierenden
Münzendurchmesser angeordnet, deren vordere Enden jeweils ujster den überragenden Rand jeder Münze
treten, deren Durchmesser dem Abstand des entsprechenden Daumens vom Führungsrand 5 entspricht Die
Oberseite jedes Daumens ist als Schrägfläche ausgebildet, die das Anheben der durch die Scheibe bewegten
Münze bis zu ihrem Auswurf über den Führungsrand 5 durch die Wirkung der von der Münze gespeicherten
kinetischen Energie auslöst und führt
Das dem Führungsrand 5 benachbarte, kreisringförmige
Band B der Oberseite 2 der Scheibe 3, welches Sortierbahn genannt wird, erstreckt sich radial auf die
Drehachse C der Scheibe 3 zu über eine Breite, die größer ist als der Durchmesser der größten zu
sortierenden Münze. Durch die Nuten 7,8 und 9 wird die
Sortierbahn in mehrere zueinander koaxiale Bahnabschnitte 11,12,13 und 14 geteilt
In einem Querschnitt durch die Scheibe 3 gesehen, lieg*, ber jeder Nut 7 bzw. 8 bzw. 3 ihr der Drehachse C
der Scheibe 3 nächstliegender, innerer Rand 15 höher als der dem Führungsrand 5 der Scheibe 3 nächstliegende
äußere Rand 16 und damit liegen auch die Bahnabschnitte 11 bzw. 12 bzw. 13, die den jeweiligen
inneren Rändern 15 benachbart sind, höber als die durch
die äußeren Ränder 16 festgelegten Horizontalebenen.
Die aufeinanderfolgenden Höhenunterschiede Di,
DI und D3 sind zumindest so bemessen, daß ein
Anstoßen der Münzen an den äußeren Rändern 16 der Nuten 7 bzw. 8 bzw. 9 verhindert wird. Die inneren
Ränder 15 der Nuten 7 bzw. 8 bzw. 9 bilden Anschläge, die jede Rückwärtsbewegung der Münzen in Richtung
auf die Drehachse Cder Scheibe 3 verhindern.
Die Bahnabschnitte U, 12, 13 und 14 können eben oder konisch sein, und zwar je nachdem, ob sie durch die
Rotation von Streckenabschnitten, die senkrecht oder schräg zur Drehachse der Scheibe verlaufen, gebildet
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen odLdgL, der Münzen nacheinander zugeführt werden und auf der die Münzen durch Zentrifugalkraft zum Scheibemimfang bewegt werden, der einen Rand für die Führung der Münzen aufweist, wobei die Schleuderscheibe in Abstand von dem Führungsrand eine oder mehrere zur vertikalen Drehachse der Schleuderscheibe konzentrische Ringnuten aufweist, in die über den Umfang verteilt und in verschiedenen radialen Abständen ortsfest angeordnete Daumen od. dgL eingreifen, die diejenigen Münzen, deren eine Ringnut mindestens teilweise überdeckender Rand in den Bereich eines der Daumen gerät, von der Schleuderscheibe abhebt und in Sammelbehälter fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die der Drehachse (C) der Schleuderscheibe (3) nächstliegende Seitenkante (15) jeder Ringnut (7, 8, 9) höher liegt als die dem Führungsrand (5) der Scheibe nächstliegende Seitenkante (16) der gleichen Ringnut
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7529691A FR2325119A1 (fr) | 1975-09-22 | 1975-09-22 | Trieuse automatique de pieces de monnaie et similaires en fonction de leur diametre |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2629633A1 DE2629633A1 (de) | 1977-03-31 |
| DE2629633B2 true DE2629633B2 (de) | 1979-02-15 |
| DE2629633C3 DE2629633C3 (de) | 1979-10-11 |
Family
ID=9160548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2629633A Expired DE2629633C3 (de) | 1975-09-22 | 1976-07-01 | Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen o.dgl |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4108187A (de) |
| JP (1) | JPS5267397A (de) |
| DE (1) | DE2629633C3 (de) |
| FR (1) | FR2325119A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5194037A (en) * | 1987-04-01 | 1993-03-16 | Cummins-Allison Corp. | Disc-type coin sorting mechanism for sorting coins by radial locations of the inner edges of the coins |
| US4966570A (en) * | 1987-07-30 | 1990-10-30 | Ristvedt Victor G | Coin sorting apparatus for sorting coins of selected denominations |
| US5104353A (en) * | 1987-07-30 | 1992-04-14 | Ristvdet-Johnson, Inc. | Coin sorting apparatus with rotating disc |
Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
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| US2906276A (en) * | 1956-03-08 | 1959-09-29 | Brandt Automatic Cashier Co | Coin sorter |
| US2977961A (en) * | 1957-12-06 | 1961-04-04 | Brandt Automatic Cashier Co | Coin sorting machine |
-
1975
- 1975-09-22 FR FR7529691A patent/FR2325119A1/fr active Granted
-
1976
- 1976-05-03 US US05/682,375 patent/US4108187A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1976-09-22 JP JP51114341A patent/JPS5267397A/ja active Pending
Also Published As
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|---|---|
| US4108187A (en) | 1978-08-22 |
| FR2325119B1 (de) | 1979-03-30 |
| DE2629633C3 (de) | 1979-10-11 |
| DE2629633A1 (de) | 1977-03-31 |
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| FR2325119A1 (fr) | 1977-04-15 |
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Legal Events
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