DE2629633B2 - Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen o.dgl - Google Patents

Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen o.dgl

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DE2629633B2
DE2629633B2 DE2629633A DE2629633A DE2629633B2 DE 2629633 B2 DE2629633 B2 DE 2629633B2 DE 2629633 A DE2629633 A DE 2629633A DE 2629633 A DE2629633 A DE 2629633A DE 2629633 B2 DE2629633 B2 DE 2629633B2
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coins
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Inventor
Nicolas Tourcoing Bezsilko (Frankreich)
Original Assignee
S.A. Vandeputte Fils & Cie, Tourcoing (Frankreich)
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D3/00Sorting a mixed bulk of coins into denominations
    • G07D3/12Sorting coins by means of stepped deflectors
    • G07D3/128Rotary devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen od. dgl. nach dem Oberbegriff des Patentanspruches. Der Durchmesser der Münzen kann der Außendurchmesser kreisscheibenförmiger Münzen oder der Durchmesser des Umkreises vieleckiger Münzen sein.
In Sortiervorrichtungen mit einer Schleuderscheibe werden Münzen im allgemeinen liegend nacheinander der Oberseite der in Umlauf versetzbaren Scheibe zugeführt, welche einerseits einen sich nach oben über ihren Umfang erstreckenden Führungsrand, an dem jede Münze, die durch die Zentrifugalkraft bestrebt ist, sich von der Drehachse der Scheibe zu entfernen, mit ihrem Rand zu liegen kommt, und andererseits mindestens eine zum Führungsrand koaxiale, kreisringförmige Nut aufweist, die vom Führungsrand in einem solchen Abstand angeordnet ist, daß mindestens die Münzen eines gewissen Durchmessers mit ihrem Randbereich, der dem am Führungsrand anliegenden Münzenrand diametral gegenüber liegt, über die Nut ragen, in der mindestens ein fester Daumen od. dgl. vorgesehen ist, dessen vorderes Ende unter den überragenden Randbereich der Münzen tritt, so daß die durch die Scheibe bewegten und durch die Oberseite des Daumens geführten Münzen sich anheben und durch die Wirkung der in ihnen gespeicherten, kinetischen Energie über den Führungsrand ausgeworfen werden. Das dem Führungsrand benachbarte kreisringförmige Band auf der Oberseite der Scheibe wird im allgemeinen »Sortierband« genannt. Dieses Band erstreckt sich radial in Richtung auf die Drehachse der Scheibe zu über eine Breite, die mindestens etwas größer ist als der Durchmesser der größten zu sortierenden Münzen. Durch eine oder mehrere kreisringförmige Nuten wird diese Sortierbahn in koaxiale Bahnabschnitte unterteilt.
Bei einer bekannten Sortiereinrichtung dieser Art (US-PS 29 77 961) von der der Oberbegriff des Patentanspruches ausgeht, liegen diese Bahnabschnitte, betrachtet man einen Querschnitt durch die Scheibe, auf einer Geraden. Dies gilt sowohl für Scheiben mit einer ebenen Sortierbahn als auch für Scheiben mit leicht konisch ausgebildeter Sortierbahn. Da die Möglichkeit besteht, daß sich Münzen etwas zur Drehachse der Scheibe hin zurückbewegen und durch einen Daumen j ausgeworfen werden, der nicht der ihrem Durchmesser entsprechende Daumen ist, können Sortierfehler auftreten. Diese Rückwärtsbewegung kann beim normalen Betrieb durch ein Abprallen am Führungsrand, bei verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit oder bei
ίο einem Stillstand durch äußere Einwirkung auftreten.
Da die Nuten das vordere Ende mindestens eines feststehenden Daumens mit Spiel aufnehmen und da jeder Daumen ausreichend dick sein muß, damit er eine ausreichend hohe Festigkeit aufweist, wird jede Nut notwendigerweise relativ breit, und zwar insbesondere in bezug auf den kleinen Durchmesser mancher Münzen.
Der vordere Teil der Münzen, d.h. der dem Führungsrand zugewandte Teil ragt zu einem bestimmten Zeitpunkt über die breite NuL In diesem Zeitpunkt kann eine Münze mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser durch Einwirkung der Schwerkraft und entsprechend dem Reibungswiderstand der Münze auf der Sortierbahn in Richtung auf den Mündungsrand nach vorn leicht kippen.
Da nun der der Nut dann folgende Bahnabschnitt der Sortierbahn in derselben Höhe wie der der Nut vorangehende Bahnabschnitt liegt, stößt eine Münze bei geringster Schrägstellung ihrer Breitseitenflächen am
iu oberen Ende der äußeren Seitenwand der Nut an und kann dann nicht mehr bis zum Führungsrand gelangen.
Daraus ergibt sich eine Störung in der Ordnung der Münzen und ein Sortierfehler. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
'■> Sortiereinrichtung zu schaffen, auf deren Sortierbahn die Münzen nicht nur mit Sicherheit zum Führungsrand gelangen, sondern auch jede Rückwärtsbewegung der Münzen auf die Drehachse der Scheibe zu verhindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß, ausgehend von der eingangs erwähnten und den Gattungsbegriff des Patentanspruches bildenden Sorliereinrichtung (nach der US-PS 29 77 961), dadurch gelöst, daß die der Drehachse der Scheibe nächstliegende Seitenkante jeder Ringnut höher liegt als die dem Führungsrand der Scheibe nächstliegende Seitenkante der gleichen Nut. Dadurch wird erreicht, daß jede auf die Oberseite der Scheibe aufgelegte Münze bis zum Führungsrand gelangt, und damit nur durch den ihrem Durchmesser
r'° entsprechenden Daumen ausgeworfen wird, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie durch einen Daumen ausgeworfen wird, der ihrem Durchmesser nicht entspricht.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung
r>r> dargestellten Teilschnittes durch die Scheibe der Sortiervorrichtung nachstehend erläutert.
Die Sortiervorrichtung enthält eine nicht dargestellte Einrichtung, durch welche Münzen 1 liegend nacheinander auf die Oberseite 2 einer Scheibe 3 gebracht werden.
Diese Einrichtung kann über der Scheibe oder in einer zentralen Vertiefung 4 der Scheibe 3 angeordnet sein. Diese Scheibe 3 wird durch geeignete Mittel in Umlauf versetzt. Sie weist an ihrem Umfang einen Führungsrand 5 auf, an dem die Münzen 1 mit ihrem Rand 6 durch
'■"' die beim Umlaufen der Scheibe auf sie wirkende
Zentrifugalkraft zur Anlage kommen, sie bewegen sich
also von dem mittleren Bereich der Scheibe nach außen.
Die Scheibe 3 weist außerdem in ihrer Oberseite 2
eine oder mehrere zum Führungsrand 5 koaxiale, kreisringförmige Nuten 7 auf, die vom Führungsrand 5 der Scheibe so weit entfernt sind, daß die am Führungsrand anliegenden Münzen mit ihrem Randbereich 10, der dem am Führungsrand anliegenden Rand 6 diametral gegenüberliegt, über eine 4er Nuten 7 bzw. 8 bzw. 9 zur Drehachse Chin übersteht
In den Nuten sind nicht dargestellte, feststehende Daumen in derselben Anzahl wie die zu sortierenden Münzendurchmesser angeordnet, deren vordere Enden jeweils ujster den überragenden Rand jeder Münze treten, deren Durchmesser dem Abstand des entsprechenden Daumens vom Führungsrand 5 entspricht Die Oberseite jedes Daumens ist als Schrägfläche ausgebildet, die das Anheben der durch die Scheibe bewegten Münze bis zu ihrem Auswurf über den Führungsrand 5 durch die Wirkung der von der Münze gespeicherten kinetischen Energie auslöst und führt
Das dem Führungsrand 5 benachbarte, kreisringförmige Band B der Oberseite 2 der Scheibe 3, welches Sortierbahn genannt wird, erstreckt sich radial auf die Drehachse C der Scheibe 3 zu über eine Breite, die größer ist als der Durchmesser der größten zu
sortierenden Münze. Durch die Nuten 7,8 und 9 wird die Sortierbahn in mehrere zueinander koaxiale Bahnabschnitte 11,12,13 und 14 geteilt
In einem Querschnitt durch die Scheibe 3 gesehen, lieg*, ber jeder Nut 7 bzw. 8 bzw. 3 ihr der Drehachse C der Scheibe 3 nächstliegender, innerer Rand 15 höher als der dem Führungsrand 5 der Scheibe 3 nächstliegende äußere Rand 16 und damit liegen auch die Bahnabschnitte 11 bzw. 12 bzw. 13, die den jeweiligen inneren Rändern 15 benachbart sind, höber als die durch die äußeren Ränder 16 festgelegten Horizontalebenen.
Die aufeinanderfolgenden Höhenunterschiede Di, DI und D3 sind zumindest so bemessen, daß ein Anstoßen der Münzen an den äußeren Rändern 16 der Nuten 7 bzw. 8 bzw. 9 verhindert wird. Die inneren Ränder 15 der Nuten 7 bzw. 8 bzw. 9 bilden Anschläge, die jede Rückwärtsbewegung der Münzen in Richtung auf die Drehachse Cder Scheibe 3 verhindern.
Die Bahnabschnitte U, 12, 13 und 14 können eben oder konisch sein, und zwar je nachdem, ob sie durch die Rotation von Streckenabschnitten, die senkrecht oder schräg zur Drehachse der Scheibe verlaufen, gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen odLdgL, der Münzen nacheinander zugeführt werden und auf der die Münzen durch Zentrifugalkraft zum Scheibemimfang bewegt werden, der einen Rand für die Führung der Münzen aufweist, wobei die Schleuderscheibe in Abstand von dem Führungsrand eine oder mehrere zur vertikalen Drehachse der Schleuderscheibe konzentrische Ringnuten aufweist, in die über den Umfang verteilt und in verschiedenen radialen Abständen ortsfest angeordnete Daumen od. dgL eingreifen, die diejenigen Münzen, deren eine Ringnut mindestens teilweise überdeckender Rand in den Bereich eines der Daumen gerät, von der Schleuderscheibe abhebt und in Sammelbehälter fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die der Drehachse (C) der Schleuderscheibe (3) nächstliegende Seitenkante (15) jeder Ringnut (7, 8, 9) höher liegt als die dem Führungsrand (5) der Scheibe nächstliegende Seitenkante (16) der gleichen Ringnut
DE2629633A 1975-09-22 1976-07-01 Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen o.dgl Expired DE2629633C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7529691A FR2325119A1 (fr) 1975-09-22 1975-09-22 Trieuse automatique de pieces de monnaie et similaires en fonction de leur diametre

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2629633A1 DE2629633A1 (de) 1977-03-31
DE2629633B2 true DE2629633B2 (de) 1979-02-15
DE2629633C3 DE2629633C3 (de) 1979-10-11

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ID=9160548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2629633A Expired DE2629633C3 (de) 1975-09-22 1976-07-01 Um eine vertikale Drehachse antreibbare Schleuderscheibe einer Vorrichtung zum Sortieren von Münzen o.dgl

Country Status (4)

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US (1) US4108187A (de)
JP (1) JPS5267397A (de)
DE (1) DE2629633C3 (de)
FR (1) FR2325119A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US4108187A (en) 1978-08-22
FR2325119B1 (de) 1979-03-30
DE2629633C3 (de) 1979-10-11
DE2629633A1 (de) 1977-03-31
JPS5267397A (en) 1977-06-03
FR2325119A1 (fr) 1977-04-15

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