DE262811C - - Google Patents

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DE262811C
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DE
Germany
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camera
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removable
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 262811 KLASSE 57a. GRUPPE
angebracht sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Rollkamera von besonders einfacher Bauart. Es sind schon früher Rollkameras bekannt geworden, bei
- denen das zur Aufnahme der Filmspulen eingerichtete Gehäuse mit fester, nicht abnehmbarer Hinterwand ausgestattet war, und bei denen der Balg und der ausziehbare Träger für das Objektiv an einer abnehmbaren, seitlich in der Achsenrichtung der Filmspulen in
ίο das Gehäuse einschiebbaren Platte angebracht sind. Bei diesen bekannten Kameras sind zwischen Filmkammer und Balg und ebenfalls zwischen dem Filmdurchgangsschlitz und dem Balg doppelte, ineinander verschiebbare Trennungswände vorgesehen. Die einen dieser Wände werden aus einem festen Teil des Kameragehäuses selbst gebildet, während die anderen aus einem abnehmbaren Gleitrahmen bestehen. Diese Anordnung bringt es mit
ao sich, daß diese doppelten Trennungswände das Gewicht der Kamera und ihren Umfang unnötigerweise vergrößern. Dies wird gemäß der neuen Erfindung dadurch vermieden, daß die beiderseits entsprechend abgebogene Schieberplatte selbst die innere Wand des zur Aufnahme der Filmspulen dienenden oberen und unteren Raumes des seitlich durch einen einzigen abnehmbaren und verriegelbaren Deckel verschlossenen Kameragehäuse und gleichzeitig die vordere Wand des Durchlaßschlitzes für den vor der Hinterwand des Kameragehäuses vorbeigehenden Film bildet. Hierdurch erübrigt sich die Anordnung der bis jetzt benötigten doppelten Abschlußwände, und ferner ergibt sich hierdurch der Vorteil, daß das Kameragehäuse von allen Seiten beträchtlich leichter zugänglich ist. Hierdurch wird gleichfalls erreicht, daß zum Abschluß dieser Kamera ein einfacher Deckel dient und nicht verschiedene Deckel, nämlich einer für das Kameragehäuse und ein zweiter für den eingeschobenen, den Balg tragenden Rahmen.
Gemäß der Erfindung ist ferner die Anordnung so getroffen, daß zwischen der oberen und unteren Abbiegung der beiderseits abgebogenen Schieberplatte ein durch Schrauben mit dem Kameragehäuse abnehmbar verbundener Rahmen eingefügt ist, an den die Objektivträgerspreizen angelenkt sind und der zwischen sich und der Schieberplatte den inneren Rand des Balges einklemmt.
Eine weitere Neuerung besteht gemäß der Erfindung darin, daß der abnehmbare Deckel des Kameragehäuses durch Zapfen des Rahmens zentriert ist und an seiner inneren Seite einen Riegel trägt, der mittels eines den Deckel durchsetzenden Knopfes so verschoben werden kann, daß die beiderseits an dem Riegel vorgesehenen Ausschnitte zwecks Verriegelung des Deckels über die Zapfen fassen.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Rollfilmkamera mit ausgezogenem Objektivträger und geschlossenem Gehäuse.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Kamera mit abgenommener Seitenwand und teilweise eingeschobenem Ob j ektivträger.
In Fig. 3 ist ein vergrößerter Schnitt eines Einzelteils der Befestigungsweise des inneren Balges veranschaulicht.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Kamera nach 4-4 in Fig. 1.
Fig. 5 ist eine Ansicht des abnehmbaren Gehäusedeckels.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach 6-6 in Fig. 1.
Der nicht auseinandernehmbare Teil des Kameragehäuses besteht aus der Seitenwand 1 und den oberen und unteren, die Filmspulen einschließenden, nach vorn und innen abgebogenen Teilen 2 und 3 der hinteren Wand 4 (Fig. 1). Die Filmspulen wickeln sich über die in der oberen und unteren Kamera 5 des Gehäuses gelagerten Spulenachsen 6 (Fig. 4). Nach innen abgeschlossen werden die Kammern 5 der Filmspulen durch die oberen und unteren, nach vorn abgebogenen Teile einer rahmenförmigen Schieberplatte 7, deren Abstand von der hinteren Wand 4 des Gehäuses so gewählt ist, daß der Film bequem durch den Zwischenraum 8 zwischen Platte 7 und Wand 4 hindurchgezogen werden kann. Die abgebogenen oberen und unteren Teile der Schieberplatte 7 lassen sich seitlich in den Falzen 9 der gekrümmten Teile 2 und 3 der hinteren Gehäusewand 4 einschieben. Mit Hilfe von Schräubchen 11 ist an der Schieberplatte 7 ein besonderer Rahmen 10 befestigt, der durch Schrauben 12 mit der Seitenwand 1 des Kameragehäuses lösbar verbunden ist.
Der innere Teil des Balges 13 ist an einen schmalen Rahmen 14 geklebt, der zwischen Rahmen 10 nnd Schieberplatte 7 eingeklemmt wird (Fig. 3). Der Objektivträger 15, an dem der vordere Teil des Balges 13 befestigt ist, sitzt an den Scheren 16, die an dem Rahmen 10 angelenkt sind.
Objektivträger, Balg und Scheren können vollständig in das Kameragehäuse eingeschoben werden.
Seitlich abgeschlossen wird das Kameragehäuse durch einen abnehmbaren Deckel 17 (Fig. 5), der an seiner inneren Seite einen Riegel 18 trägt, dessen beiderseitigen Ausschnitte 19 so in Eindrehungen der auf dem Rahmen 18 angebrachten Zapfen 20 passen, daß ein sicherer Verschluß des Gehäuses gewährleistet ist. Mit Hilfe eines den Deckel 17 durchsetzenden Knopfes 21 läßt sich der Riegel unterhalb des Deckels 17 verschieben. Der Deckel 17 trägt außer dem Riegel noch den Schlüssel 22 zum Aufwickeln der Filmspulen und die Lager 23 für die Spulenachsen 6.
Da die hintere Wand 4 des Kameragehäuses nicht abgenommen werden kann, und da sich die Schieberplatte 7 mit dem den Balg und den Objektivträger tragenden Rahmen 10 nicht ohne weiteres beliebig herausziehen läßt, ist die hintere Wand 4 des Gehäuses mit einer öffnung versehen, die durch einen abnehmbaren Deckel 24 verschlossen wird, dessen Zapfen 25 durch einfache Drehung des Deckels ■ dessen Verriegelung bajonettverschlußartig bewirken. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise die Reinigung der inneren Linse bequem vornehmen. Die in der Wand 4 ausgesparte öffnung deckt sich mit dem Objektiv. Der Deckel 24 kann mit einem Fenster 26 versehen werden, um jederzeit die Zahl der gemachten Aufnahmen erkennen zu können.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Rollkamera, bestehend aus einem zur Aufnahme der Filmspulen eingerichteten Gehäuse mit fester,. nicht abnehmbarer Hinterwand und einer abnehmbaren, seitlich in der Achsenrichtung der Filmspulen in das Gehäuse einschiebbaren Platte, an welcher der Balg und der ausziehbare Träger für das Objektiv angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseits entsprechend abgebogene Schieberplatte (7) selbst die inneren Wände der zur Aufnahme der Filmspulen dienenden oberen und unteren Räume (5) des seitlich durch einen einzigen abnehmbaren und verriegelbaren Deckel (17) verschlossenen Kameragehäuse und gleichzeitig die vordere Wand des Durchlaßschlitzes für den vor der hinteren Wand des Kameragehäuses vorbeigehenden Film bildet.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der oberen und unteren Abbiegung der Schieberplatte (7) ein durch Schrauben (12) mit dem Kameragehäuse abnehmbar verbundener Rahmen (10) eingefügt ist, an dem die Objektivträgerspreizen angelenkt sind, und der zwischen sich und der Schieberplatte den inneren Rand des Balges einklemmt.
3. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenzeichnet, daß der abnehmbare Deckel (17) des Kameragehäuses durch no Zapfen (20) des Rahmens (10) zentriert ist und an seiner inneren Seite einen Riegel (18) trägt, der mittels eines den Deckel (17) durchsetzenden Knopfes (21) so verschoben werden kann, daß die beiderseits an dem Riegel vorgesehenen Ausschnitte (19) zwecks Verriegelung des Deckels (17) über die Zapfen (20) fassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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