DE262111C - - Google Patents

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DE262111C
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clamping
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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    • E01B13/02Rail anchors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2201/00Fastening or restraining methods
    • E01B2201/02Fastening or restraining methods by wedging action
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 262111 -KLASSE \9a. GRUPPE
. JOSEF PIRLET in AACHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Klemmvorrichtung zum Verhüten des Wanderns von Eisenbahschienen. Im Gegensatz zu den .bisherigen Klemmen ähnlicher Art wird bei der vorliegenden Neuerung das Klemmband durch ein Paßstück selbsttätig angespannt, welches den festen Schluß zwischen der Schiene und dem Kiembande herstellt und beim Auftreten des Wanderschubes kantet.
ίο Die Druck- und Zugkräfte, welche zur Anspannung des Klemmbandes erforderlich sind, werden durch die das Schienenwandern bewirkende Schubkraft, und zwar, ähnlich wie bei den Exzenterklemmen, durch das auf die Klemmvorrichtung wirkende Drehmoment hervorgerufen. Während jedoch bei der genannten Art von Klemmen ein drehbarer Hebel verwendet wird, ist hier die Hebelanordnung vermieden und damit die Empfindlichkeit und die Eigenbewegung beseitigt, die bei jeder nicht festschließenden Vorrichtung notwendig eintreten muß und bei der stoßweisen Wirkung der in diesem Falle ganz erheblichen Kräfte von Nachteil ist.
Im Vergleich mit den bekannten Klemmen, bei welchen von der Seite ein Keil zwischen das Klemmband und den Schienenfuß eingetrieben wird, liegt der Vorteil vor, daß die Teile beim Anlegen kräftiger verspannt werden können und daß die selbsttätige Anspannung beim Wandern stärker ist.
Auf der Zeichnung stellen die Fig. 1, 3 und 5 je eine Ausführungsform der Neuerung im Querschnitt dar, während die Fig. 2 eine 45
Seitenansicht zu der Fig. ι und die Fig. 4 einen Längsschnitt zu der Fig. 3 bildet; die Fig. 6 veranschaulicht die Bewegung des Paßstückes infolge der darauf einwirkenden Kräfte.
Als Klemmband ist im ersten Falle (Fig. 1 und 2) ein T-förmiges Eisen angenommen, an dem zwei Flansche umgebogen sind und die Klemmklauen d bilden, während die beiden anderen Flansche f den Gegendruck der Schwelle aufnehmen. Im zweiten Falle (Fig. 3 und 4) ist ein C-förmiges Klemmband verwendet und ein besonderes winkelförmiges Stück f zur Abstützung gegen die Schwelle eingelegt. Das in beiden Fällen keilförmige und mit einer Schraube und Mutter versehene rechteckige Paßstück c wird entweder durch entsprechende Öffnungen in beiden Seiten des Klemmbandes quer zur Schiene durchgesteckt oder so kurz bemessen, daß es in der Längsrichtung der Schiene α von der Seite her zwischengeschoben und mit dem Ende, welches das Gewinde trägt, durch das Klemmband durchgeführt werden kann.
In der Fig. 1 ist dem Klemmband f eine dem Anlauf des Paßstückes c entsprechende Neigung gegen die Unterfläche der Schiene a gegeben, wodurch das Klemmband eine unsymmetrische Form annimmt. Es ist ersichtlich, daß man statt dessen auch das Klemmband symmetrisch ausbilden und zwischen das Paßstück und das Klemmband ein entsprechend geneigtes Zwischenstück einlegen kann, wodurch eine Zweiteilung des bisher einfachen Paßstückes entstehen würde.
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Infolge des die Schiene beanspruchenden wagerechten Schubes h und des tieferliegenden Gegendrucks h der Schwelle tritt ein Drehmoment auf, welches die der Schwelle zunächst liegende Kante k' der Klemmklaue d auf den Schienenfuß aufzupressen, die andere k" dagegen abzuheben sucht. Dieses in der Fig. 6 angedeutete Abheben der Klemmklauen wird jedoch in wirksamer Weise durch das oben
ίο und unten fest anliegende Paßstück c verhindert, welches eine Verringerung des ursprünglichen Abstandes χ y zwischen dem unten liegenden Teil des Klemmbandes und der Schienenunterfläche unmöglich macht. Der hierzu notwendige Gegendruck ν des Paßstückes — oben gegen den Schienenfuß und unten gegen das Klemmband — preßt die Klemmklaue d auf, wobei zugleich die Reibungskraft r-h wirksam wird, während sich anderseits das Paßstück c an der der Kante k" ■ zunächst liegenden Seite oben gegen die Schienenunterfläche und unten gegen das Klemmband andrückt. An der anderen Seite, nämlich nahe der Kante k', wird das Paßstück mehr oder weniger — je nach der Größe der Formänderungen des Klemmbandes — entlastet, so daß seine Wirkung derjenigen einer Pendelstütze gleichkommt, welche sich in den Punkten« und y gegen die Schiene und gegen das Klemmband stützt.
Die vorbeschriebenen Wirkungen treten sofort beim Einsetzen des Wanderschubes mit Sicherheit auf, da infolge des festen Auschlusses des Paßstückes jede Eigenbewegung der Vorrichtung ausgeschlossen ist. Die Verspannung, welche sich im wesentlichen als die Umformung eines Kräftepaares (Drehmomentes) , mit wagerechten Kräften in ein solches mit senkrechten, zur Anspannung des Klemmbandes und zur Erzeugung von Reibungswirkungen dienenden Kräften (Gegenmoment) darstellt, beginnt und wächst mit den das Schienenwandern bewirkenden wagerechten Kräften; die Vorrichtung wirkt also selbsttätig.
Notwendig ist nur, daß das Paßstück festschließend gegen die Unterfläche der Schiene und gegen das Klemmband anliegt, indessen ist ein Anziehen des Paßstückes derart, daß irgendwelche Kräfte an den Berührungsflächen wirksam werden, keineswegs notwendig.
Es ist klar, daß die Art und Weise, wie man den festen Anschluß des Paßstückes erzielt, gemäß den obigen Ausführungen für die Wirkung der Vorrichtung gleichgültig ist. Das Paßstück kann daher statt wie bei den Fig. 1 bis 4 auch unter Vermeidung jeglicher Keilform gemäß Fig. 5 mit Hilfe einer durch das Klemmband greifenden Klemmschraube oder sonstwie eingeklemmt werden. Der sich gegen die Schwelle stützende Ansatz f braucht nicht, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ein Teil des Klemmbandes zu sein, sondern kann z. B. auch mit dem Paßstück verbunden sein oder als besonderer Teil (f in Fig. 3 und 4) zwischen das Paßstück und das Klemmband eingelegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Verhütung des Wanderns von Eisenbahnschienen mit einem zwischen den Schienenfuß und das die Schiene übergreifende Klemmband eingesetzten Paßstück, gekennzeichnet durch eine solche Lagerung des im Querschnitt etwa rechteckigen Paßstückes (c) zwischen dem Schienenfuß und dem Klemmstück, daß der beim Wandern auftretende Schub selbsttätig ein Kanten des Paßstückes und damit ein Anspannen des Klemmstückes bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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