DE260871C - - Google Patents

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DE260871C
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cable
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bowden
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bowden cable
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/22Adjusting; Compensating length
    • F16C1/226Adjusting; Compensating length by adjusting the effective length of the sheathing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 260871 KLASSE 47b. GRUPPE
Bowden-Kabel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an den unter der Bezeichnung Bowden-Kabel bekannt gewordenen biegsamen Bewegungsübertragungsmitteln. Die Vorzüge der Verwendung des Bowden-Kabels zur Übertragung von Bewegung um Hindernisse herum oder zwischen zwei verbindungslosen Organen sind bekannt. Jedoch hat die Bowdensche Übertragung gewisse Nachteile, wenn es sich
ίο darum handelt, das mit dem Kabel zu betätigende Organ auch mittels anderer Anstellvorrichtungen als die üblichen Hebel u. dgl. oder mittels zusätzlicher Anstellvorrichtungen zu betätigen.
Ein solcher Nachteil tritt beispielsweise auf, wenn eine Bremse oder ein Wechselgetriebe, das von einem Bowden-Kabel betätigt wird, einerseits mittels Handhebel angestellt und andererseits mittels Fußhebel ausgeschaltet werden soll. Diese Art des Antriebes der Bremse oder des Wechselgetriebes usw. verursacht eine relativ nachteilige Verstellung der Teile des Bowden-Kabels, die in einer Bewegung des Nippels am inneren Seilkabel in seinem Lager und in einer Bewegung des äußeren Kabels mit Bezug auf seine Haltepunkte zum Ausdruck kommt. Die Bewegung des äußeren Kabels führt häufig dazu, daß das Außenkabel aus seiner Lage gebracht wird und diese nachträglich nicht wieder einnehmen kann, wenn die verschiedenen Teile der Steuerung in ihre ursprüngliche Lage zurückgehen.
Gemäß vorliegender Erfindung ist zur Be-45
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seitigung dieses Übelstandes in das Außenkabel der Bowden-Leitung eine Ausgleichsvorrichtung eingeschaltet, die gegebenenfalls ein Ergänzungsstück des Außenkäbels bildet. Die Vorrichtung besteht aus zwei Teleskoprohren, die unter Federdruck stehen. An jedes der Rohre ist ein Ende eines Kabels angeschlossen. Durch die Rohre läuft das Innenkabel frei hindurch.
Eine Muffe aus zwei teleskopartigen, unter Federdruck stehenden Rohren ist für Bowden-Leitungen zur Kontrolle von Radbremsen und Wechselgetriebe schon früher verwendet worden. Jedoch unterscheiden sich diese bekannten Einrichtungen von der vorliegenden Erfindung wesentlich. Sie war zwischen dem Haltepunkt des Außenkabels und dem zu betätigenden Organ so angebracht, daß das eine Teleskoprohr an dem Haltepunkt des Außenkabels befestigt war oder selbst diesen Haltepunkt bildete, während das andere Rohr einen Teil des zu betätigenden Organes vorstellte. Diese Vorrichtung wirkte lediglich als eine Feder und war ihre Ausführung nicht geeignet, als unzusammendrückbarer Teil des Außenkabels zu wirken, wie es für die vorliegende Erfindung wesentlich ist.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch das mit der Ausgleichsvorrichtung versehene Bowden-Kabel. Die Ausgleichsvorrichtung ist in Tätigkeit dargestellt, d. h. die Teleskoprohre sind auseinandergezogen.
Fig. 2 ist eine Außenansicht der Vorrichtung in ihrem nicht wirksamen Zustand.
Wie dargestellt, besteht die Ausgleichsvorrichtung aus zwei Teleskoprohren α und b. Das eine Rohr bildet eine Muffe a, die an ihrem äußeren Ende mit einem ringförmigen Lager a1 zur Aufnahme eines Endes des Außenkabels c versehen ist. Das andere Rohr b ist in das Rohr α eingeschoben und ebenso an seinem freien Ende mit einem ringförmigen Lager b1 für das anzuschließende Ende d des
ίο Außenkabels versehen. Im Inneren beider Rohre a, b ist zwischen sie eine Feder β eingeschaltet, die gewöhnlich durch die anschließenden Teile c und d des Außenkabels zusammengedrückt wird, derart, daß die Vorrichtung beispielsweise bei Betätigung einer Bremse oder eines Wechselgetriebes von einem Handhebel aus gewöhnlich als ein ergänzender unzusammendrückbarer Teil des Außenkabels c, d wirkt, durch den das Innenkabel f unbehindert hindurchläuft. Wird aber dieses Innenkabel f bei Betätigung der Bremse oder des Wechselgetriebes mittels eines Fußhebels schlaff, so entspannt sich die Feder e und schiebt die beiden Rohre a, b der Ausgleichsvorrichtung auseinander, derart, daß jede Lockerung im Außenkabel c, d aufgenommen wird.
Das eine Teleskoprohr kann fest angeordnet und an den anderen Teleskoprohren kann ein Hebel o. dgl. vorgesehen sein. Es ist dann möglich, bei Betätigung dieses Hebels die Bowden-Leitung von einer Zwischenstelle aus zur Wirkung zu bringen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bowden-Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß in das Außenkabel eine Ausgleichsvorrichtung in Gestalt zweier unter Federdruck gebrachter Teleskoprohre eingeschältet ist, die normal einen unzusammendrückbaren Teil des Außenkabels bildet. .
2. Bowden-Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsvorrichtung aus zwei mittels einer eingesetzten Feder (e) auseinanderschiebbaren Teleskoprohren (a und b) besteht, die an ihren freien Enden mit ringförmigen Lagern (a1 und b1) an die Enden (c und d) des Außenkabels an- so geschlossen sind, die normal beide Rohre gegen den Druck der Feder (e) zusammengeschoben halten.
3. Bowden-Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Rohre der Ausgleichsvorrichtung festgelagert und das andere Ende mit einer Anstellvorrichtung (Hebel o. dgl.) verbunden ist, derart, daß das Bowden-Kabel von einer. Zwischenstellung aus betätigt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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