DE26078C - Kühlvorrichtung für auszuschänkende Getränke - Google Patents

Kühlvorrichtung für auszuschänkende Getränke

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DE26078C
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DE
Germany
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tap
cooling surface
beverages
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beer
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DENDAT26078D
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English (en)
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O. und F. GSCHWENDER, Inhaber F. und J. GSCHWENDER in Oberstdorf im bayr. Allgäu
Publication of DE26078C publication Critical patent/DE26078C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D31/00Other cooling or freezing apparatus
    • F25D31/002Liquid coolers, e.g. beverage cooler

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1883 ab.
Die Vorrichtung gestattet, stark gekühlte und gleichzeitig auch ungekühlte oder schwach gekühlte Getränke aus ein und demselben Apparat auszuschänken. Zur Aufnahme des Ganzen ist zunächst ein Eisschrank A erforderlich, welcher auf seiner Tischfläche den Behälter, z. B. das Bierfafs B trägt. Der innere Raum des Eisschrankes ist zur Hälfte der Höhe mit schlechten Wärmeleitern C angefüllt, welche durch eine geneigte Decke D dicht abgeschlossen sind. Auf dieser Decke liegt eine Kühlfläche E auf, welche mit Roheis bedeckt wird. In das Bierfafs B wird ein gewöhnlicher Zapfhahn F eingeschraubt, dessen Mündung man durch ein kurzes Stückchen Gummischlauch mit dem Knierohr G verbindet.
Dieses sitzt in der Wand des Eisbehälters und ist auf dessen Innenseite mit einem Muff H versehen, welcher die Verbindung mit dem Schlauch J herstellt und durch einen zweiten Muff H1 mit dem knieförmigen Rohrstutzen K verbunden ist, der in den höher gelegenen Theil der Kühlfläche einmündet. Die Kühlfläche E besteht aus zwei dünnen Metallplatten von gleicher Höhe und Gröfse, welche durch einen ringsum laufenden zwischengelegten Gummirahmen in einen Abstand von etwa 5 mm gehalten sind. Auf der Anfsenseite sind die Metallplatten ebenfalls durch kräftige Rahmen von der Gröfse der vorigen eingefafst und werden hier durch eine Anzahl Schraubzwingen e wasserdicht zusammengehalten.
An der tiefsten Stelle der Kühlfläche befindet sich ein ebenfalls knieförmiger Auslaufstutzen L, welcher durch einen Muff H* mit dem Auslaufhahn M verbunden ist. Das gekühlte Bier macht also den Weg'aus dem Fasse durch den Zapfhahn .A", das Knierohr G, den Schlauch J und den Rohrstutzen K, breitet sich alsdann zwischen den beiden Kühlplatten aus und tritt am unteren Rande der Kühlfläche E durch den Auslaufstutzen L aus, wo es für den Gebrauch abgezapft wird.
Daneben ist aber die Einrichtung getroffen, aus demselben Zapfhahn ein weniger kühles Bier zu erhalten, welches seinen Weg aus dem Fafs direct nach dem Auslaufhahn nimmt. Von dem Knierohr G führt ein Zweigrohr N abwärts direct nach dem Auslaufhahn M und wird durch einen Zweiwegehahn M1 abgesperrt.
Der Auslaufhahn besitzt nämlich einen doppelten Hahnverschlufs, bestehend aus dem einfachen Zapfhahn M und dem dahinter liegenden Zweiwegehahn M1, welcher auch Mischhahn genannt wird, weil man ihn so stellen kann, dafs gekühltes und ungekühltes Bier in beliebigem Verhältnifs zu einander gleichzeitig ausfliefst und, innig vermischt, eine mildere Temperatur annimmt.
Damit das Bier dem erwärmenden Einflufs soviel als möglich entzogen bleibt, wird die Luftmenge, welche das abgezapfte Bier im Fafs ersetzt, dem Innern des Eisbehälters entnommen, und zwar durch den dünnen Kautschukschlauch O\ der nach dem Luftventil P führt.
So oft sich der Flüssigkeitsspiegel im Fafs senkt, wird ein gleiches Quantum Eisluft aus dem Eisbehälter vermittelst des Schlauches O an^;
gesaugt und das Bier auch auf der Oberfläche stets kühl gehalten. Das Luftventil P besteht aus einem sich nach innen öffnenden Saugventil, dessen Gehäuse einen ähnlichen Konus trägt wie der Zapfhahn, so dafs beide daher für dieselbe Oeffnung passen.
Ein zweiter Gummischlauch Q führt vom höchsten Punkt der Kühlfläche ebenfalls nach dem Luftventil P und gestattet beim Anzapfen des Fasses der zwischen der Kühlfläche enthaltenen, vom Bier verdrängten Luft den Austritt nach dem Fafs. Die beiden Gummischläuche O und Q gehen durch einen doppelt durchbohrten Pfropfen R, welcher in der Decke des Eisbehälters luftdicht sitzt. An der vorderen Seite der geneigten Decke D ist ein Sammelkanal angebracht, zur Aufnahme des durch Abschmelzen des Eises entstandenen Wassers, welches mittelst eines Ablafsrohres mit Hahnverschlufs abgelassen werden kann. Das Fafs kann stehend oder liegend angezapft werden, und ist für den zweiten Fall die Unterlage entsprechend zu wechseln.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    An Ausschankapparaten:
    ι. Die Anwendung einer Kühlfläche, bestehend aus zwei Metallplatten, welche durch einen Gummirahmen in einem bestimmten Abstand gehalten werden und durch Schraubzwingen verbunden sind.
  2. 2. Die Verbindung des Fasses mit der Kühl· fläche durch einen Luftschlauch, um beim Anzapfen des ersteren die Luft aus der Kühlfläche nach dem Fafs überzuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT26078D Kühlvorrichtung für auszuschänkende Getränke Active DE26078C (de)

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