DE260451C - - Google Patents

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DE260451C
DE260451C DENDAT260451D DE260451DA DE260451C DE 260451 C DE260451 C DE 260451C DE NDAT260451 D DENDAT260451 D DE NDAT260451D DE 260451D A DE260451D A DE 260451DA DE 260451 C DE260451 C DE 260451C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C3/00Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
    • B05C3/02Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material

Landscapes

  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 260451-KLASSE 75 c. GRUPPE
Vorrichtung zum Glasieren von Gefäßen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1912 ab.
Bisher wurden Gefäße entweder von Hand glasiert, indem sie z. B. mittels eines Löffels mit Glasur begossen oder mit der Hand in die Glasurmasse getaucht und nachträglich an den Stellen, die keine Glasur erhalten sollen, abgewischt wurden, oder sie wurden in einem Rahmen in den die Glasur enthaltenden Behälter auf mechanischem Wege mittels entsprechender Vorrichtungen eingetaucht. Die
ίο Erfindung betrifft nun eine solche Vorrichtung, bei welcher das zu glasierende Gefäß von einem beweglichen Rahmen aufgenommen, mit diesem zusammen in den die Glasurmasse enthaltenden Bottich bis zu der jeweils erforderliehen Tiefe getaucht wird. Die Vorrichtung ist so gebaut, daß das Gefäß gleichzeitig entlüftet wird, ohne daß es während des GIasierens mit der Hand berührt zu werden braucht. Mittels dieser Vorrichtung kann die Glasierung rascher wie bisher und auch von Ungeübten gut ausgeführt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht eine der Erfindung entsprechende Vorrichtung in Fig. 1 in Seitenansicht. Fig. 2 zeigt eine Schnittansieht nach Linie A-B der Fig. 1.
Über dem die Glasur aufnehmenden Bottich α und an ihm befestigt ist ein Gestell b angeordnet, auf welchem die zur Führung des Seiles c dienenden Rollen d, β gelagert sind.
Mittels des Seiles c ist ein Rahmen g g' in lotrechter Richtung^ beweglich an dem Gestell b aufgehängt und durch ein am anderen Seilende befestigtes Gewicht f ausbalanciert. Auf den unteren Querteilen des Rahmens g g' liegt eine gelochte Platte h fest, die den zu glasierenden Gegenstand aufzunehmen hat, während mit zwei einander gegenüberliegenden Längsarmen dieses Rahmens die Seitenstücke des U-förmigen, an beiden nach oben gerichteten Enden offenen Entlüftungsrohres i durch Bänder k lotrecht verschiebbar und. mittels Flügelschrauben k' feststellbar verbunden sind. An dem Mittelstück des Rohres i sitzt ein kurzer, oben offener Rohrstutzen I, der die Platte h durchdringt. Unterhalb dieses Stutzens ist ein Hahn m angebracht. Ein Hahn η am Unterteil des Bottichs α dient zum Ablassen der Glasurmasse aus dem Bottich.
Ist der zu glasierende Gegenstand, z. B. ein Topf, mit der Öffnung nach unten auf die gelochte Platte h gestellt, so wird durch Abwärtsbewegung des Rahmens g g' der Topf so tief in den Glasurbottich α eingetaucht, daß die zum Teil durch die Löcher der Platte h dringende Glasurmasse die Innen- und Außenwandung des Topfes bedeckt, ohne die Außenseite des nach oben gerichteten Topfbodens zu überziehen. Dabei entweicht die Luft aus dem Topfinnern durch den Stutzen I und das Rohr i nach außen. Wird sodann der Rahmen g g' wieder nach oben bewegt, so verläßt der mit der Glasur bedeckte Topf den Bottich a, die überschüssig anhaftende Glasurmasse fließt von der Außenseite des Topfes und durch die Löcher der Platte h in den Bottich zurück, und die durch den Rohrstutzen I eingedrungene Masse wird mittels des Hahnes m nach dem Bottich abgelassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Glasieren von Gefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß über dem die Glasurmasse aufnehmenden Bottich (a) in lotrechter Richtung beweglich ein in den Bottich eintauchender Rahmen (g g'J geführt ist, welcher auf einer den Durchtritt der Glasurmasse zulassenden Unterlage, z. B. einer gelochten Platte (h), den zu glasierenden Gegenstand aufnimmt und mit einem einstellbaren Entlüftungsrohr (i) verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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