DE2604100C3 - Muffenrohrsteckverbindung - Google Patents

Muffenrohrsteckverbindung

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DE2604100C3
DE2604100C3 DE19762604100 DE2604100A DE2604100C3 DE 2604100 C3 DE2604100 C3 DE 2604100C3 DE 19762604100 DE19762604100 DE 19762604100 DE 2604100 A DE2604100 A DE 2604100A DE 2604100 C3 DE2604100 C3 DE 2604100C3
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socket
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Cremer und Breuer Keramische Betriebe GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L17/00Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure
    • F16L17/02Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket
    • F16L17/025Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket the sealing rings having radially directed ribs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Muffenrohrsteckverbindung mit Dichtung, insbesondere für Steinzeug' Kanalisationsrohre, wobei die Dichtung mit einem in eine Stufe am Muffenuingang einsetzbaren, nach außen weisende Ansätze aufweisenden versteiften Haltering versehen ist, der über einen ins Innere der Muffe konisch zulaufenden Mantelteil mit einem Dichtring verbunden ist, welcher beim Einstecken des Spitzendes des einzuschiebenden Rohres in eine Sicke in der Innenwand der Muffe verdrängbar ist und sich mit seiner freien Kante gegen das Spitzende des einzuschiebenden Rohres sowie mit seinem Rücken an die Muffeninnenwand dichtend anlegt
Eine solche Muffenrohrsteckverbindung ist beispiels
weise aus der DE-GnvScbrift 7517 728 bekannt geworden.
Bei dieser Muffenrohrsteckverbindung ist nicht
unbedingt eine feste Anlage zwischen der Wandung der
■s Sicke und dem Rücken des Halteringes gewährleistet, da beim Einschieben des Spitzendes der Haltering nach innen gezogen wird und sich damit von der Wandung der Sicke ablöst
Durch die Erfindung soll die Muffenrohrsteckverbin-
η dung mit Dichtung derart weitergebildet werden, daß ein solches Ablösen des Dichtringes von der Wandung der Sicke ausgeschlossen ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stufe am Muffeneingang als Ringnut mit einer muffeneingangsseitigen niedrigen Radial wand ausgebildet ist; daß die Ansätze am Haltering als umklappbare, die Radialwand hintergreifende Haltepratzen ausgebildet sind; und daß der Rücken des Dichtringes als Vorwölbung zur Muffeninnenwand ausgebildet ist, über die der Dichtring bei der Verdrängung durch das eingeschobene Spitzende des anzuschließenden Rohres in die Sicke rollend abschwenkt
Bei einer derartigen Ausbildung der Muffenrohrsteckverbindung mit Dichtung führt der Dichtring eine reine Schwenkbewegung durch, bis sich sowohl eine
Abdichtung auf dem Spitzende als auch auf dem Boden
der Sicke, wenigstens aber an dem abgerundeten
Kantenteil ausbildet Bei der erfindungsgemäßen Muffenrohrsteckverbin-
dung mit Dichtung liegt der Rücken des Dichtringes bereits im neutralen Zustand, d. h. also bereits bei nicht eingeschobenem Spitzende des einzuschiebenden Rohres an der Wandung an oder weist von ihr nur einen unbeachtlichen Abstand auf. Dadurch ist gewährleistet,
α daß der Dichtring nicht von der eingeschobenen Rohrwandung mitgezogen und damit von der Muffeninnenwand abgelöst wird.
Vorzugsweise ist der Außendurchmesser des Rückens des Dichtringes etwas größer als der ■innendurchmesser der Muffeninnenwand. Dadurch wird beim Einsetzen des Dichtringes in die Muffe der Dichtring so stark an die Innenwand der Muffe angelegt, daß er eine gewisse Stauchung erfährt, wodurch mit Sicherheit gewährleistet ist, daß der Dichtring beim Einschieben des anzuschließenden Spitzendes nicht nach innen gezogen und damit von der Innenwand der Muffe abgelöst wird.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Vorwölbung des Rückens des Dichtringes halbrund ausgebildet, so daß sich der Dichtring über diesen
so Rücken beim Einschieben des Spitzendes des anzuschließenden Rohres gewissermaßen abrollt
Die Ringnut am Muffeneingang ist zweckmäßig wenigstens an der stirnseitigen Kante scharfkantig ausgebildet, so daß der versteifte Haltering sicherer in der Ringnut beim Umlegen der Haltepratzen verankert wird. Die Haltepratzen weisen zweckmäßig dreieckförmige, mit dem Versteifungsring verbundene Versteifungsstege auf. Ferner kann der konisch zulaufende Mantel zwischen dem Versteifungsring und dem Dichtring als Teil eines spitzwinkeligen Konus ausgebildet sein.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 den Dichtring der Muffenrohrsteckverbindung mit Dichtung unter Darstellung des den Dichtring aufnehmenden Muffenrohres in strichpunktierten Linien.
F i g. 2 Die Muffenrohrsteckverbindung mit Dichtung gemäß der Erfindung, wobei voll ausgezogene im
Schnitt die Muffe des einen Rohres, das Einsteckende des anderen Rohres und der Dichtring im eingesetzten Zustand wiedergegeben sind, während strichpunktiert das eingesteckte Einsteckende und der beim Einstecken verformte Dichtring wiedergegeben sind-
Das in F i g. 1 strichpunktiert angedeutete Muffenende 1 eines Kanalisationsrohres ist bei 2 mit einer Ringnut ausgebildet und weist außerdem bei 3 eine Sicke auf. Die Ringnut 2 ist wenigstens art ihrer muffenendseitigen Radialwand 4 scharfkantig ausgebildet, während der Obergang von der Rohrinnenwandung in die Sicke 3 bei 5 abgerundet ist
Bei 6 erkennt man den Haltering, der mit Hilfe beispielsweise einer Metalleinlage 7 versteift ist und nach außen weisende Haltepratzen 8 aufweist die gegenüber dem versteiften Haltering mit Hilfe von dreieckförmigen Stegen abgestrebt sind Beim Einsetzen des Dichtringes in das Muffenende 1 des Rohres legen sich die Haltepratzen im Sinne des Pfeiles A um und verankern sich hinter der scharfkantigen Radialwand 4, wie man deutlich auch aus Fig.2 erkennen kann.
Der Haltering 6 geht in einen vorzugsweise konisch nach innen sich verengenden Mantelteil 10 aber, der ihn mit dem Dichtring 11 verbindet Dieser Dichtring ist bei 12 mit einem halbrund vorgewölbten Rücken ausgebildet der von der Abrundung 5 an dem Obergang zur Sicke 3 nur einen unbedeutend geringen Abstand, praktisch Oberhaupt keinen Abstand aufweist Der Dichtring 11 erstreckt sich über einen Mittelteil, der im wesentlichen senkrecht zur Rohrachse steht, ins Innere der Muffe und weist an seinem inneren Ende eine Verstarkungswulst 14 auf.
In Fig-2 ist voll ausgezogen mit 1 wiederum die Muffe eines Steinzeugrohres angedeutet Mit 21 ist das Einsteckende eines anzuschließenden Rohres bezeichnet 31 bedeutet ganz allgemein den aus F i g, 1 entnehmbaren Dichtungsring, der jedoch diesmal bereits fest in das Muffenende 1 des Rohres eingesetzt
ίο ist, wobei die Haltepratzen 8 entsprechend der Pfeilrichtung A nach F i g. 1 nach oben eingeklappt sind und sich hinter die Kante 4 setzen. Mit 6 ist wiederum der eigentliche Haltering bezeichnet 7 bezeichnet seine Versteifung. 10 bedeutet den konisch zulaufenden Mantelteil, 12 den vorgewölbten Rücken, 13 den Mittelteil und 14 die Verstärkungswulst
Strichpunktiert ist das eingeschobene Spitzende des anzuschließenden Rohres angedeutet und desgleichen ist strichpunktiert auch angedeutet wie sich der Dichtungsring über seinen vorgewölb**n Rücken 12 an der abgerundeten Obergangsstelle 5 voüend abgeschwenkt hat und dabei in das Innere der Sicke 3 verdrängt worden ist Wegen des rollenden Schwenkvorganges und insbesondere auch wegen des Verstärkungswulstes legt sich der Mittelteil 13 des Dichtungsringes sowohl an der Äußenwandung 32 der Sicke als auch an der Außenwandung 33 des eingeschobenen Rohres fest an und gewährleistet dadurch eine vollständige Abdichtung zwischen Muffe und Spitzende
jo der beiden miteinander verbundenen Rohre.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Muffenrobrsteckverbindung mit Dichtung, insbesondere für Steinzeug-Kanalisationsrohre, wobei die Dichtung mit einem in eine Stufe am Muffeneingang einsetzbaren, nach außen weisenden Ansätze aufweisenden versteiften Haltering versehen ist, der Ober einen ins Innere der Muffe konisch zulaufenden Mantelteil mit einem Dichtring verbunden ist, welcher beim Einstecken des Spitzendes des einzuschiebenden Rohres in eine Sicke in der Innenwand der Muffe verdrängbar ist und sich mit seiner freien Kante gegen das Spitzende des einzuschiebenden Rohres sowie mit seinem Rücken an die Muffeninnenwand dichtend anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe am Muffeneingang als Ringnut (2) mit einer muffeneingangsseitigen niedrigen Radialwand (4) ausgebildet ist; daß die Ansätze (8) am Haltering als umklappbare, die Radislwand (4) hintergreifende Haltepratzen ausgebildet sind; und daß der Rücken des Dichtrings (13) als Verwölbung (12) zur Muffeninnenwand ausgebildet ist, über die der Dichtring (13) bei der Verdrängung durch das eingeschobene Spitzende (21) des anzuschließenden Rohres in die Sicke (3) rollend abschwenkt
2. Muffenrohrsteckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Vorwölbung (12) des Rückens des Dichtringes (13) etwas größer als der Innendurchmesser der Muffeninnenviind ausgebildet ist
3. Muffenrohrsteckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwölbung (12) des Rückens des Dichtriages (13) halbrund ausgebildet ist
4. Muffenrohrsteckverbindung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (2) wenigstens an der Radialwand (4) scharfkantig ausgebildet ist
5. Muffenrohrsteckverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltepratzen (8) dreieckförmige mit dem Versteifungsring (6) verbundene Versteifungsstege (9) aufweisen.
6. Muffenrohrsteckverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der konisch zulaufende Mantelteil (10) zwischen dem versteiften Haltering (6) und dem Dichtring (13) Teil eines spitzwinkeligen Konus ist
DE19762604100 1976-02-03 1976-02-03 Muffenrohrsteckverbindung Expired DE2604100C3 (de)

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DE2604100A1 DE2604100A1 (de) 1977-08-25
DE2604100B2 DE2604100B2 (de) 1979-04-19
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4315958C2 (de) * 1993-05-12 1997-03-13 Wolf Woco & Co Franz J Rohrverbindung zwischen zwei konzentrisch übereinandergreifenden Rohrelementen

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Publication number Publication date
DE2604100B2 (de) 1979-04-19
DE2604100A1 (de) 1977-08-25

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