DE260296C - - Google Patents

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DE260296C
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friction
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/04Fasteners specially adapted for holding sliding wings open
    • E05D13/08Fasteners specially adapted for holding sliding wings open acting by friction for vertically sliding wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 260296 KLASSE 37d. GRUPPE
LUDWIG BÖHM in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1912 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, die Schiebefester, Türen oder ähnliche bewegliche Gegenstände in jeder beliebigen Lage oder Endstellung selbsttätig feststellt. Sie besteht im Wesen darin, daß die Tür oder das Fenster und der Tür- oder Fensterstock mit zwei der Länge nach ineinandergreifenden Bürstenstreifen versehen wird, so daß die Tür oder das Fenster infolge der durch die
ίο Bürstenhaare hervorgerufenen Reibung in der gewünschten Stellung festgehalten wird. Die Feststelleinrichtung kann auch regelbar eingerichtet sein, und zwar in der Weise, daß entweder die Eingriffstiefe der Borsten oder Haare oder aber, daß die Größe der Reibfläche veränderbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Beispielen dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt ein Schiebefenster, wie solche bei Eisenbahnwagen angewendet werden, mit dieser Feststelleinrichtung. An den senkrechten Seitenteilen des Fensterrahmens 2 ist je eine über die ganze Länge des Fensters reichende Bürste 3 angeordnet, welcher eine an den Führungsleisten 4 angebrachte Bürste 5 gegenüberliegt. Diese Bürsten, welche aus Stahldraht, Roßhaar oder einem anderen Stoff bestehen und verschiedene Länge haben kön-
- nen, können mit dem Bürstenrücken 6 an dem Fensterrahmen oder an den Führungsleisten mittels Schrauben oder auf ähnliche Weise befestigt werden. Die Borsten der beiden gegenüberliegenden Bürsten greifen so weit ineinander, daß die hierdurch verursachte Reibung das Gewicht des Fensters auszuwiegen vermag, so daß also das Fenster in jeder beliebigen Zwischenstellung oder in der vollständig hochgeschobenen Stellung durch die Reibung allein festgehalten wird. Diese Feststelleinrichtung hat gegenüber den bisher gebräuchlichen Einrichtungen den Vorteil, daß es bei ihr nicht vorkommen kann, daß das Fenster, wenn es verquollen ist, beim Hochschieben stecken bleibt. Auch verursacht ein mit dieser Einrichtung versehenes Fenster, wenn es bei Fahrzeugen angewendet wird, während der Fahrt kein Geräusch, da es federnd aufgehängt ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Bürsten einen zugdichten Abschluß der Fensterfugen bilden. Ist die Reibung infolge Abnutzung der Bürsten nicht mehr genügend, um das Fenster hochzuhalten, so kann der Eingriff der Bürsten und dadurch die Reibung durch Abheben der Bürstenhölzer von ihrer Unterlage vergrößert werden. Im vorliegenden Falle sind zur Regelung des Eingriffes die Bürsten 5, die nicht über die ganze Länge der Führungsleisten 4 zu verlaufen brauchen, sondern, wie gezeichnet, aus kürzeren Stücken bestehen können, in die Führungsleisten so eingelassen, daß ihre Borsten in der für den Eingriff mit den Borsten der Bürsten 3 erforderlichen Länge über die Kante der Führungsleisten hervorstehen und können mittels der Gelenkarme 7 in beliebige Eingriffstiefe eingestellt werden. In der für einen bestimmten Eingriff gewählten Lage stellt man dann die Bürsten
fest, beispielsweise durch Anziehen der schraubenartigen Gelenkbolzen 8 für die Gelenkarme 7. Es kann auch das Bürstenholz der Bürsten 5 durch Druckschrauben festgestellt werden. Eine andere Art der Regelung besteht darin, daß die am Fensterrahmen befindliche Bürste in ihrem Querschnitt gewölbt geformt und um eine Längsstange drehbar gelagert ist, während die am Fensterstock befmdlichen Bürsten, der Form der gegenüberliegenden Bürsten entsprechend muldenförmig gestaltet sind. Durch Verdrehen der erstgenannten Bürsten kann die Eingriffsfläche und somit die Reibung nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden.
Der Bürstenbelag kann z. B. bei Schiebetüren auch dazu dienen, die Tür in jeder Stellung, also auch in der Schließstellung zu erhalten. Fig. 2 zeigt als Beispiel eine Schiebetür mit dieser Einrichtung. Die Tür 9 ist längs ihrer wagerechten Oberkante mit einer Bürste 3 versehen, der eine Bürste oder, wie gezeichnet, ein kurzer Bürstenteil 5 an der gegenüberliegenden Seite des Türstockes 10 in entsprechender Lage gegenübersteht. Wird die Tür zugeschoben, so verklemmen sich die an ihr befindlichen Bürsten der Länge nach und halten die Tür in jeder Stellung fest, so daß man keiner Schnappklinke bedarf.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur selbsttätigen Feststellung von Schiebefenstern, Schiebetüren oder ähnlichen beweglichen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Tür oder das Fenster als auch der Türoder Fensterstock an einer oder mehreren Längskanten mit die Bewegung hemmenden Bürstenstreifen (3 und 5) versehen ist, durch deren Reibung mit einem in der Führung angeordneten Bürstenstreifen die Tür oder das Fenster in der gewünschten Stellung festgehalten wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden Bürsten bestehende Reibung durch Veränderung der Eingriffstiefe oder der Eingriffsfläche regelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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