DE260180C - - Google Patents

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DE260180C
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fold
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/28Investigating ductility, e.g. suitability of sheet metal for deep-drawing or spinning

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen von Metallblechen auf Drück- und Ziehfähigkeit. Nach dem Verfahren wird das Blech so beansprucht, wie es in der Praxis bei Drück-, Zieh- und Stanzoperationen geschieht, da die. Prüfergebnisse sowohl von der Bruchdehnung wie von der Festigkeit des Materials abhängen.
Das Verfahren besteht im wesentlichen
ίο darin, daß im Gegensatz zu den bekannten Prüfverfahren das zu prüfende Blech zwischen einer Matrize und einem Faltenhalter mit gleichbleibendem Spiel eingespannt und mittels einer Patrize frei eingezogen wird, und zwar so, daß durch dieselbe die Tiefung nach und nach geschieht, bis die Bruchgrenze erreicht wird, wobei der Apparat die Beobachtung des Prüfungsvorganges und die direkte Ablesung der Prüfungswerte gestattet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Einrichtung teilweise in Ansicht und Schnitt,
Fig. 2 das Handrad für die Betätigung der Patrize,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform und
Fig. 4 das Produkt nach vollzogener Prüfung.
Gemäß der Einrichtung nach Fig. 1 wird das Prüfverfahren wie folgt ausgeübt: das Blech wird in den Apparat eingesetzt und mittels des Ringes R der Matrize B und des Ansatzes am Faltenhalter C zum Rondell geschnitten. Der Faltenhalter C wird nun weiter eingeschraubt, bis die Skala am Handrad mit der Blechstärke übereinstimmt, wobei das geschnittene Rondell noch ein gewisses Spiel behält, um sich bei der folgenden Tiefung frei einziehen zu können. Letzteres wird dadurch erreicht, daß die Druckfläche des Faltenhalters C so hinterschnitten ist, daß die Entfernung der äußeren ringförmigen Fläche desselben von der gegenüberliegenden Druckfläche des Ringes R kleiner ist als die Entfernung der inneren ringförmigen Fläche des Faltenhalters C von der gegenüberliegenden Druckfläche der Matrize B. Nunmehr erfolgt die Beanspruchung des Rondells, indem die Patrize A mittels des Handrades G und der Schraube L gegen das Blechrpndell geführt wird. Da das Blechrondell nicht fest eingespannt ist, zieht es sich unter der Einwirkung der Patrize ein. Die Tiefung wird nach und nach mit entsprechender Geschwindigkeit so weit geführt, bis die Bruchdehnung erreicht ist. Der Tiefgang der Patrize ist der Maßstab für die Beschaffenheit des Materials: er kann an einer Skala H abgelesen werden. Der Eintritt des Bruches wird durch einen Spiegel M vom Stande des den Apparat Bedienenden beobachtet. Es ist zweckmäßig, auch am Handrad G eine Skala anzubringen, um die Spannung einer eingeschalteten Feder F zu messen. Hieraus ergibt sich die für die Tiefung erforderliche Kraft, die ein Maßstab für die Festigkeit des betreffenden Materials ist.
Falls das zu prüfende Blech nicht erst zum, Rondell geschnitten werden soll, wobei der
sich ergebende Blechabfall zwischen Ring R und Faltenhalter C verbleibt, um das Anspannen des letzteren und das Spiel des Rondells zu bestimmen, so kann das Blech direkt zwischen Matrize und Faltenhalter gemäß Fig. 3 eingespannt werden. Der Ring R ist daher zweckmäßig auswechselbar angebracht. Der Faltenhalter wird auch hier nur so weit gegen das Blech geführt, daß ein
ίο freies, für alle Blechstärken bestimmtes Spiel für das freie Einziehen während der Tiefung bestehen bleibt. Zu diesem Zweck ist die Skala so beziffert, daß sie um diesen Betrag des freien Spieles weniger anzeigt, als der Zwischenraum zwischen Faltenhalter und Matrize wirklich beträgt.

Claims (4)

  1. Pa tent-Ansprüche:'
    i. Verfahren zum Prüfen von Metallblechen auf Drück- und Ziehfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech zwischen einer Matrize (B) und einem Faltenhalter (C) mit für alle Blechstärken gleichbleibendem Spiel oder Druck eingespannt und' mittels einer Patrize (A) bis zur eintretenden Bruchgrenze frei eingezogen wird. . ·
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abfallende Blechstreifen, aus dem das unter Prüfungsdruck zu setzende Materialstück entnommen worden ist, bis zur Vollendung der Prüfung im Bereich der auf den Abfall wirkenden - Flächen des Faltenhalters (C) und der Matrize (B) verbleibt.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfläche des Faltenhalters (C) so hinterschnitten ist, daß die Entfernung der äußeren ringförmigen Fläche des Faltenhalters von der gegenüberliegenden Druckfläche der Matrize (B, R) kleiner ist als die Entfernung der inneren ringförmigen Fläche des Faltenhalters von der gegenüberliegenden Druckfläche der Matrize (B).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, da-' durch gekennzeichnet, daß auf der Matrize (B) ein abnehmbarer Ring (R) vorgesehen ist, der mit dem Faltenhalter (C) zusammen als Stanzwerkzeug wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918998C1 (de) * 1999-04-27 2000-09-07 Daimler Chrysler Ag Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Stanzkräften an Metallblechen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918998C1 (de) * 1999-04-27 2000-09-07 Daimler Chrysler Ag Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Stanzkräften an Metallblechen

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