DE26016C - Verfahren zur Darstellung von violetten Farbstoffen durch Einwirkung von Chlorkohlenoxyd (Phosgen) auf tertiäre aromatische Monamine in Gegenwart von Aluminiumchlorid oder ähnlich wirkenden Kondensationsmitteln - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von violetten Farbstoffen durch Einwirkung von Chlorkohlenoxyd (Phosgen) auf tertiäre aromatische Monamine in Gegenwart von Aluminiumchlorid oder ähnlich wirkenden Kondensationsmitteln

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DE26016C
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Germany
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chlorocarbon
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aluminum chloride
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diethylaniline
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Badische Anilin and Sodafabrik AG
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/12Amino derivatives of triarylmethanes without any OH group bound to an aryl nucleus

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Description

Patenτ-Anspruch:
Verfahren zur Darstellung von violetten Farbstoffen durch Einwirkung von Chlorkohlenoxyd (Phosgen) in Gegenwart von Chloraluminium auf Dimethylanilin, Methyläthylanilin und Diäthylanilin.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    wirkenden Condensationsmitteln.
    Chlorkohlenoxyd wirkt bekanntlich auf Dimethylanilin und Diäthylanilin unter Bildung der entsprechenden Säurechloride und Ketonbasen ein (Michler, Ber. D. Ch. Ges. 1876).
    Bei der Darstellung dieser Körper läfst sich bereits in geringem Mafse das Auftreten färbender Nebenproducte beobachten. Die Farbstoffbildung gestaltet sich nach unserer Beobachtung indessen zur Hauptreaction, wenn die Einwirkung des Chlorkohlenoxyds auf die genannten tertiären Basen durch die Gegenwart eines energisch wirkenden Condensationsmittels, wie Aluminiumchlorid, unterstützt wird. Aus Dimethyl- und Diäthylanilin lassen sich auf diesem Wege violette Farbstoffe der Triphenylmethanreihe in glattester und einfachster Weise darstellen, und ähnliche Farbstoffe werden durch Ausdehnung dieser Reaction auf eine grofse Reihe von tertiären aromatischen Monaminen erhalten.
    In nachstehendem beschreiben wir die Darstellung von Methyl- und Aethylvioletten aus Dimethylanilin, Diäthylanilin und Methyläthylanilin unter Anwendung von Aluminiumchlorid als Condensationsmittel.
    . Beispiel: In 40 k Dimethylanilin werden 10 k Aluminiumchlorid eingetragen und darauf allmälig unter stetem Umrühren und bei einer 3 o° C. nicht erheblich übersteigenden Temperatur 6 k Chlorkohlenoxyd zugesetzt. Letzteres kann man sowohl in gasförmigem, als verflüssigtem Zustande anwenden, oder man bedient sich seiner Auflösung in Benzol oder ähnlichen indifferenten Lösungsmitteln. Die Farbstoffbildung beginnt sofort und beendigt sich bei einer Temperatur von 20 bis 300 nach Ablauf von 5 bis 6 Stunden. Die Aufarbeitung des erhaltenen Productes läfst sich in verschiedener Weise bewerkstelligen. Man behandelt z. B. dasselbe zunächst im . Wasserdampfstrom bis zur Entfernung der flüchtigen Producte und fällt den Farbstoff aus der erhaltenen Lösung durch Kochsalz. Bei geeigneter Verdünnung scheidet sich das Methylviolett in krystallisirter Form ab und läfst sich durch Umkrystallisiren aus Wasser oder durch Ueberführen in sein schön krystallisirendes Sulfat oder Oxalat vollends reinigen.
    In ganz analoger Weise verfährt man bei der Darstellung der entsprechenden violetten Farbstoffe aus Methyläthylanilm und Diäthylanilin.
    Die angegebenen Mengenverhältnisse und Temperaturen lassen sich innerhalb weiter Grenzen ohne wesentliche Aenderung des Verfahrens variiren.
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