DE25946C - Bewegliche Fensterscheibe zur Zugregulirung - Google Patents

Bewegliche Fensterscheibe zur Zugregulirung

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DE25946C
DE25946C DENDAT25946D DE25946DA DE25946C DE 25946 C DE25946 C DE 25946C DE NDAT25946 D DENDAT25946 D DE NDAT25946D DE 25946D A DE25946D A DE 25946DA DE 25946 C DE25946 C DE 25946C
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Germany
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Application number
DENDAT25946D
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English (en)
Original Assignee
C. J. WOLFF in Grofs-Gerau, Gr. Hessen
Publication of DE25946C publication Critical patent/DE25946C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/04Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses with ventilation wings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Fig. 1 bis 5 wird der eine Theil der Ventilationsvorrichtung, die pendelartig schwingende Fensterscheibe, durch die Fig. 6 und 7 Modificationen derselben und durch die Fig. 8 und 9 der andere Theil der Vorrichtung, die zugehörige Ofenkapsel, dargestellt.
Die zwei mit einer Nuth versehenen Metallstreifen RR, Fig. ι bis S, w,elche aus Messing, Rothgufs oder mit einem hierzu geeigneten Metall hergestellt werden können, sind in einem spitzen Winkel, wie in Fig. 2 dargestellt, vereinigt.
Zwei auf diese Weise dargestellte Winkel, deren Nu then jedoch gegenüberliegen, werden durch Einkitten von Glasscheiben, deren Breite der. Breite des Fensterflügels, in welchen die Scheibe eingesetzt werden soll, entspricht, mit einander verbunden.
Auf die Innenseite der zwei vertical stehenden Fensterrahmen werden aus schwachem T-Eisen hergestellte Wangenstücke aufgeschraubt, von welchen die in der Mitte sich erhebende Verstärkungsrippe an ihrem oberen Ende etwas abgenommen und zugeschärft ist, Fig. 5.
Die Scheiben bezw. die durch dieselben verbundenen Schenkelpaare R R werden nun in der Weise auf die Wangenstücke FF aufgehängt, wie in Fig. 2 dargestellt.
Diese zwei Scheiben, von welchen die eine durch die andere im Gleichgewicht gehalten wird, spielen sehr leicht und schliefsen sich bei dem geringsten Windstofs, mag derselbe von der Aufsenseite oder entgegengesetzt kommen, indem sie sich hierbei an die Verstärkungen der Wangenstücke F und ebenso an die sich auf der unteren Rahmenseite' erhebenden Vorsprünge, welche mit Kautschuk oder sonstigem geeigneten elastischen Material überzogen sind, anlegen, so dafs sich nicht im mindesten der Wind in dem betreffenden Raum unbequem bemerkbar machen kann.
Eine Modification dieser Construction wird durch die Fig. 3 und 4 dargestellt, welche ein weiteres oder engeres Verstellen der beiden Scheiben von einander ermöglicht. Die Metallstreifen R R, von gleicher Beschaffenheit wie die eben beschriebenen, sind nicht in einem bestimmten Winkel fest mit einander verbunden, sondern es läfst das beide verbindende Scharnier, Fig. 3, oder eine Feder, Fig. 4, ein Verstellen in einem kleineren oder gröfseren Winkel zu.
Die durch das Scharnier oder eine Feder verbundenen 'Schenkel stehen an ihrer unteren Hälfte noch einmal durch das Doppelgelenk G in Verbindung, ,wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich. Das mittlere Gelenk ist, ähnlich wie bei einem Zirkel, mit einer Schraube versehen, mittelst welcher das Gelenk festgestellt werden kann, so dafs die beiden, die Doppelscheibe bildenden Scheiben die ihnen zu einander gegebene Stellung beibehalten müssen.
Durch diese Vorrichtung kann man den Abstand der beiden Scheiben nach Belieben vergröfsern oder verkleinern, wodurch sich der Luftzutritt in einen bestimmten Raum leicht reguliren läfst. Will man denselben auf ein geringes Mafs beschränken, so stellt man die Scheiben in einen möglichst spitzen Winkel zu einander, Fig. 3. Im umgekehrten Falle stellt man dieselben möglichst weit von einander, Fig. 4.
Mit den Scharnieren bezw. Federn ruhen dann, in gleicher Weise wie in dem vorhergehenden Falle , die ' Doppelscheiben auf den Schneiden der Wangenstücke FF.
Die übrige Construction' ist die gleiche wie die vorhin beschriebene.
Fig. 6 zeigt eine Ventilationsscheibe, welche mit zwei in ihrer Mitte angebrachten Zapfen bei D in den Rahmen R drehbar gelagert ist. Dadurch, dafs die Zapfen auf der Aufsenseite der Scheiben angebracht sind, hat diese das Bestreben, bei ruhiger Luft die Stellung einzunehmen, welche derselben in der Zeichnung gegeben ist. Die Luft kann alsdann zwischen Scheibe und Rahmen hindurch oben und unten in den betreffenden Raum· eintreten bezw. aus demselben austreten.
;* Die beiden fest angebrachten Scheiben B B
haben den Zweck, dafs Wind oder Zug nur an richtiger Stelle einwirken können. E ist ein -: an der Aufsenseite angebrachtes Schutzdach.
Bei geschlossener Scheibe legt sich dieselbe an die mit Kautschuk oder sonst mit einem Dichtungsmaterial bekleideten Falze des Rahmens R (s. Querschnitte, Fig. 6) an, so dafs nunmehr vollständiger Luftabschlufs vorhanden ist.
Durch Fig. 7 ist eine Modification dieser Scheibe zur Anschauung gebracht.
An dem äufseren Ende des dachförmigen Gehäuses H hängt in Zapfen frei schwingend die Scheibe £. Die Höhe derselben beträgt etwa 3/4 der Fensteröffnung, das übrige y4 wird durch die schräg liegende, fest angebrachte, aus Glas oder Blech hergestellte Scheibe F ausgefüllt.
. Die bewegliche Scheibe ,S ist durch die Streben s mit dem dem unteren Scheibengewicht nahezu gleich schweren Gegengewicht C versehen,1 wodurch ein leichteres Spielen der ersteren bedingt ist.
Bei dem geringsten Windstofs schliefst sich die Scheibe, wohingegen sie bei ruhiger Luft die Fensteröffnung freilegt und der frischen Luft den Eintritt in den Wohn-, Schulraum etc. gestattet.
Nach dem Zimmer hin ist genau dieselbe Vorrichtung wie nach aufsen anzubringen, um auch gegen Luftzug von der Thür aus geschützt zu sein.
Sämmtliche im Vorstehenden beschriebenen Scheiben können indefs auch durch eine Vorrichtung, wie solche in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, fest verschlossen werden. Auf dem unteren oder.: einem seitlichen Rahmenstück ist eine Spiralfeder fest angebracht, deren eines Ende in den Arm f ausläuft. Letzterer ist vorn etwas umgebogen und mit einer Gummikugel oder sonst irgend einem elastischen Stoff versehen.
Die Kugel bezw. der Knopf befindet sich in einer so grofsen Entfernung von der Scheibe, als man dieser überhaupt Spielraum gestatten will. '......
Will man nun die Scheibe schliefsen, so zieht man an der in der Mitte des unteren Rahmenstückes durchgehenden und an dem Arm / befestigten Kordel, und es legt sich nun unter Nachgeben der Spiralfeder der Arm / bezw. der an diesem befestigte Knopf gegen die Scheibe und drückt dieselbe beim weiteren Ziehen an der Kordel gegen den Falz; man befestigt alsdann die Kordel in der bekannten Weise und die Scheibe ist nunmehr vollständig geschlossen. Will man die Scheibe öffnen, so löst man einfach die Kordel, und der Arm /, sowie die .Scheiben treten wieder in die alte Lage zurück.
Die durch Fig. 1 bis 5 dargestellte Ventilationsscheibe ist ganz unabhängig von der Breite des Fensters, in welches dieselbe gesetzt werden soll, da man die zwischen die Schenkelstücke R R zu fassenden Scheiben den letzteren entsprechend breit schneiden kann. Bezüglich der Höhe würden dann mehrere Nummern in den Handel kommen, so dafs auch hier leicht für jede Höhe eine passende Gröfse zu finden wäre.
Selbstredend ist, da.fs man nicht gezwungen ist, die betreffenden Scheiben immer in das Oberfenster einzusetzen, dieselben können ebensogut in jeder anderen. Oeffnung, die den Innenraum mit der äufseren Luft in Verbindung setzt, angebracht, beispielsweise auch als Unterfenster construirt werden. -Ebenso brauchen dieselben auch nicht immer aus Glas hergestellt zu sein, sie können vielmehr auch aus Metall oder sonst einem leichteren Material angefertigt werden.
Bei Räumen, welche einer sehr guten Ventilation bedürfen, z. B. Schulen und Krankenhäuser, können selbst die Wandungen zum Theil aus derartig construirten Scheiben, die auch theilweise aus Metallblech oder anderem Material sein können, hergestellt werden. Die" Ausdehnung derselben würde dann natürlich auch eine dem Zweck entsprechende gröfsere sein.
Ebenso kann auch dieses System bei Anlagen von Gartenhäusern, Garten-, Restaurations-, Concert- und Schulhallen, .Sommerwohnsitzen u. s. w. angewendet werden, wobei die Wandungen, ausgenommen die feste Brustwehr, sämmtlich oder zum Theil aus derartig construirten Scheiben bezw. Klappen bestehen.
Die im Vorstehenden beschriebenen Scheiben haben nun den Zweck, der frischen Luft den Eintritt in einen bestimmten Raum, mag derselbe Wohn-, Schlaf-, Schul-, Fabrikraum u. s. w. sein, zu gestatten.
Um die in einem solchen Raum entstehende verdorbene Luft abzuführen, dient die in Fig. 8 und 9 dargestellte Vorrichtung.
Die das Ofenrohr schliefsende Kapsel K ist vorn von einer viereckigen oder auch anders gestalteten Oeffnung O durchbrochen. Von innen wird diese Oeffnung von einer aus dünnem Metallblech hergestellten Klappe N, die oberhalb der Oeffnung O mittelst eines Gelenkes an der Kapsel befestigt ist, geschlossen.
Der Rand der Oeffnung O, auf welchem bei geschlossenem Zustande die Klappe N aufliegt, ist mit einem Asbestgespinnst oder mit einem sonst geeigneten Stoff bekleidet, so dafs nicht allein hierdurch guter Luftabschlufs, sondern auch ein geräuschloses Spielen der Klappe N erzielt wird.
Bei der geringsten Luftbewegung in dem geschlossenen Raum, wie sie z. B. durch den Eintritt der Luft durch die vorhin beschriebenen Ventilationsscheiben oder beim Oeffnen und Schliefsen der Thüren erfolgen mufs, wird sich die Klappe selbstthätig öffnen, und kann nun durch die freigelassene Oeffnung O die schlechte Luft aus dem Zimmer in das Ofenrohr und weiter in den Kamin entweichen.
Bei der Ofenheizung ist die Klappe fortwährend in Bewegung, lebhaften Luftabzug bewirkend.
Beide Einrichtungen ergänzen sich daher, denn während durch die Scheibe die gute, frische Luft in den betreffenden Raum eintritt, entweicht die schlechte Luft aus demselben durch die erwähnte Ofenklappe.

Claims (3)

Patent-Anspruch: Eine Vorrichtung zur selbsttätigen Zimmerventilation, bestehend aus:
1. den in die Schenkelpaare R R gefafsten .Ventilationsdoppelscheiben S S in Verbindung mit den Wangenstücken F F, deren in der Mitte sich erhebende Verstärkungsrippen in eine Schneide zugeschärft sind, auf welchen die Scheibe bezw. die in einen spitzen Winkel vereinigten Schenkelpaare ruhen, so dafs die Scheibe leicht hin- und herschwingen kann, Fig. i, 2 und 5;
2. den in die durch das Scharnier C oder die Feder C1 verbundenen Sclienkelpaare RR gefafsten Doppelscheiben S S in Verbindung mit dem Doppelgelenk G, durch welches ein Verstellen der Scheiben ermöglicht wird und in weiterer Verbindung mit den Wangenstücken FF, Fig. 3, 4 und 5;
3. die in der Mitte mit Zapfen versehene und um den Punkt D drehbare Scheibe ,S1 in Verbindung mit dem Rahmen R und den
'■ fest, aber schräg angebrachten Scheiben BB, Fig. 6.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25946D Bewegliche Fensterscheibe zur Zugregulirung Active DE25946C (de)

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