DE259373C - - Google Patents
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- DE259373C DE259373C DENDAT259373D DE259373DA DE259373C DE 259373 C DE259373 C DE 259373C DE NDAT259373 D DENDAT259373 D DE NDAT259373D DE 259373D A DE259373D A DE 259373DA DE 259373 C DE259373 C DE 259373C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D47/00—Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
- B65D47/04—Closures with discharging devices other than pumps
- B65D47/06—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
- B65D47/18—Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages for discharging drops; Droppers
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259373 KLASSE 30g. GRUPPE
Dr. LUDWIG KAUFMANN in BERLIN.
Tropfflasche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1912 ab.
Für das Arbeiten mit gegenüber Luft sehr empfindlichen, zu therapeutischen Zwecken verwendeten
Lösungen besteht das Bedürfnis nach einem zur Aufbewahrung und Entnahme dienenden
Gefäß, das einerseits einen selbsttätigen Abschluß besitzt, so daß der Inhalt ohne besonderen
Verschluß dem Einfluß der Luft nach Möglichkeit entzogen ist, andererseits gestattet,
ohne Bedienung irgendwelcher Teile an dem
ίο Glase selbst die Flüssigkeit in beliebigen Mengen
von einzelnen Tropfen bis zu dünnem Strahle zu entnehmen.
Die vorliegende Erfindung will diese Aufgabe lösen. Sie benutzt dabei ein gebogenes, tief in
das Innere der Flasche reichendes Luftrohr. Deraitige Luftrohre sind an sich schon bekannt,
neu aber ist, daß die Ausbiegung des Luftrohrs nach der der Mündung des Ausflußrohrs entgegengesetzten
Wandung der Flasche gerichtet ist. Auf diese Weise wird beim Auslassen der Flüssigkeit eine Heberwirkung hervorgebracht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in zwei Ausführungsformen durch
Querschnitte schematisch wiedergegeben.
In eine Stöpselflasche F (Fig. 1) ist an Stelle
des Stöpsels ein Dom D eingeschliffen, der gewissermaßen eine Vorratskammer für die aus
der sich anschließenden Röhre R ausfließende Flüssigkeit bildet. In den Dom hinein verjungt
sich die Röhre R zu einer Kapillare K, die den Zweck hat, nach Beendigung des Ausfließens
durch kapillare Attraktion so viel Flüssigkeit zurückzuhalten, daß ein Abschluß nach
der Seite der Außenluft erfolgt. Dieser Abschluß bleibt bei nicht flüchtigen Flüssigkeiten stets,
bei schwer flüchtigen sehr lange vorhanden und nur bei leicht abdunstenden verschwindet er nach
einiger Zeit. In solchen Fällen hilft man sich dadurch, daß die Kapillare K zu einem U-Rohr
(Fig. 2) umgebogen und der kürzere Schenkel zu einem kleinen Vorratsraum V für die als
Abschluß dienende Flüssigkeit erweitert wird. Diese Ausbildung eignet sich auch für sehr
schwere Flüssigkeiten, z. B. Quecksilber, das bei Verwendung von Kapillaren mäßigen Durchmessers
in diesen infolge seiner Schwere nicht mehr festgehalten wird.
Die Abdunstung findet der Hauptsache nach in den Innenraum der Flasche und nur in geringerem
Maße nach außen hin statt, so daß selbst in den Fällen, wo infolge sehr langer Einstellung des Gebrauches ein allmähliches
Verschwinden der Absperrflüssigkeit eingetreten ist, nennenswerte Verluste durch Verdunsten
und selbst Veränderungen bei sehr luftempfindliehen Substanzen kaum zu befürchten sind.
Damit in der Arbeitsstellung des Gefäßes die Flüssigkeit durch das Rohr R austreten kann,
muß selbstverständlich von außen her Luft in die Flasche nachtreten. Dies geschieht in an
sich bekannter Weise durch ein Luftzutrittsrohr L1 das kapillar oder von größerer Weite
sein kann, und das sich durch Kapillarwirkung oder nach dem Prinzip der kommunizierenden
Röhien füllt, so daß also auch hier ein Flüssigkeitsabschluß
rasch außen bewirkt wird. Das Luftzutrittsrohr geht zweckmäßig bis nahezu auf den Boden des Gefäßes, damit die nachtretende
Luft nur geringe Mengen der Flüssigkeit durchstreicht, was besonders wichtig ist,
wenn die Flüssigkeiten luftempfindlich sind. Sonst kann man durch Anbringen einer kleinen
Öffnung O den Austritt der nachströmenden Luft in den Innenraum des Gefäßes ermöglichen,
ohne daß sie die Flüssigkeit durchdringt.
Das bis fast auf den Boden reichende Luftzutrittsrohr L ist nun im Innern der Flasche
nach der der Mündung des Rohrs R entgegengesetzten Wandung ausgebogen. Dadurch wird
erreicht, daß, wenn das Gefäß zum Ausgießen aus seiner senkrechten Lage geneigt wird, das
ίο umgebogene Ende als Heber wirkt und hierdurch
der Beginn des Ausfließens beschleunigt wird. Man kann dies weiter unterstützen, indem man
die Austrittsstelle erweitert und schräg abstumpft, wodurch das Abfallen der Flüssigkeit
und das Nachtreten von Luft noch mehr erleichtert ist. Durch die feine Öffnung O wird
die Heberwirkung nicht beeinträchtigt, so daß ein Abfallen der Flüssigkeit und eine Saugwirkung
im übrigen Teil des Luftzutrittsrohres nach dem unteren Ende stattfinden kann. Es
kommt darauf an, daß der Flüssigkeitsstrang an der öffnung nicht abreißt. Ist die Flüssigkeit
aber durch Abfall und Saugwirkung beseitigt, so vermag die von außen nachströmende
Luft durch die enge Öffnung O auszutreten und braucht nicht die Flüssigkeit von dem
unteren Ende des Luftrohrs her zu durchdringen.
Nach außen hin wird das Luftrohr mit einem kleinen kelchartig erweiterten Wulst W versehen,
der ein bequemes Verschließen der Außenöffnung mit dem Finger in der bei Pipetten üblichen Weise gestattet und als
Stützpunkt für den Finger benutzt werden kann, so daß, selbst wenn sich der eingeschliffene
Dom einmal gelockert haben sollte, ein Herausfallen auch bei sehr schräger Lage des Gefäßes verhütet werden kann.
Die Möglichkeit des Regeins der ausfließenden Menge durch vollkommenen Verschluß, teilweise
oder vollkommene öffnung der Wulstmündung des Luftrohrs ist ohne weiteres klar.
Will man statt Luft irgendein indifferentes Gas in den Flascheninhalt nachströmen lassen,
so wird die Röhre L noch etwas weiter nach außen geführt, so daß auf das Ende ein zu
einem Gasometer führender Gasschlauch aufgestülpt werden kann.
Claims (3)
1. Tropfflasche mit einem gebogenen, tief in das Innere der Flasche reichenden
Luftrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbiegung des Luftrohres nach der der
Mündung des Ausflußrohres entgegengesetzten Wandung gerichtet ist, so daß sie beim
Auslassen der Flüssigkeit eine Heberwirkung hervorbringt.
2. Tropfflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch im Ausflußrohr
ein Flüssigkeitsabschluß durch eine knieförmige Biegung gebildet wird, die zu einem
Vorratsraum (V) für die als Abschluß dienende Flüssigkeit erweitert ist.
3. Tropfflasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Luftrohr oberhalb
seines unteren Endes eine öffnung (O) angebracht ist, die zu klein ist, um die Heberwirkung
aufzuheben, aber groß genug, um den Austritt der nachströmenden Luft zu gestatten, ohne daß diese die Flüssigkeit
durchdringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259373C true DE259373C (de) |
Family
ID=517111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259373D Active DE259373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259373C (de) |
-
0
- DE DENDAT259373D patent/DE259373C/de active Active
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