DE25929C - Vorrichtung zum Heben von Bier und anderen Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Heben von Bier und anderen FlüssigkeitenInfo
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- DE25929C DE25929C DENDAT25929D DE25929DA DE25929C DE 25929 C DE25929 C DE 25929C DE NDAT25929 D DENDAT25929 D DE NDAT25929D DE 25929D A DE25929D A DE 25929DA DE 25929 C DE25929 C DE 25929C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/08—Details
- B67D1/10—Pump mechanism
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
(Lancaster, England).
a, Fig. i, ist das Gestell und b das mit Bier
oder einer anderen zu hebenden Flüssigkeit gefüllte Fafs. Der Hahn des letzteren ist in Verbindung
mit dem einen Ende einer biegsamen Röhre c, deren anderes Ende an ein Stauventil d
(in gröfserem Mafsstabe in Fig. 5 dargestellt) angeschlossen ist. Letzteres communicirt durch
die Röhre ν1 mit dem oberen Theile der Kammer
e. Diese Kammer besteht aus zwei Hälften, und ein Diaphragma aus Kautschuk oder anderem
biegsamen Material wird in die Kammer so eingesetzt, däfs seine Peripherie flach zwischen
den Flantschen der Kammerhälften zu liegen kommt, worauf diese alsdann durch Bolzen an
einander befestigt werden. Dieses Diaphragma verhindert in wirksamer Weise jede Vermischung
der in den oberen Theil der Kammer e eingelassenen Flüssigkeit mit dem im unteren Theil
derselben befindlichen Wasser. Durch das Ventil/" und die Röhre g communicirt der obere Theil
der Kammer e mit dem Ablafshahn h; der untere Theil derselben steht durch die Hahnhülse
i in Verbindung mit dem Wasserkasten j (s. Fig. ι und 9). Letzterer wird durch das
Ventil^ (s. Fig. 2, 3 und 4) und die Röhre / von einem Reservoir aus mit Wasser gespeist. In die
Wasserzuleitung / sind der Luftkessel m, Fig. 8,
und das durch den Fufstritt ο bewegte Ventil«, Fig. 6 und 7, eingeschaltet. / ist ein mit dem
unteren Theil des Ventiles k communicirendes Ablaufrohr.
In dem Ventil/έ, Fig. 2, bedeutet q das obere
und gröfsere, qx das untere und kleinere Diaphragma;
beide bestehen aus Leder oder ähnlichem Material, sind, wie bei k' und k2 gezeigt,
zwischen Flantschen des Ventilgehäuses k eingespannt und an einer Röhre q"2 befestigt. An
dem unteren Theil des letzteren sitzt eine Kammer qz, in welcher eine Kugel qi auf dem
Sitze q5 aufruht und ein Ventil bildet. An dem untersten Theil des Gehäuses k ist das Abflufsrohr/
befestigt, welches etwas in die Kammer qz hineinragen und mittelst der Kugel qi geschlossen
werden kann. An seinem oberen Theile communicirt Ventil k mit dem Wasserzuleitungsrohr
/. Vom untersten Theile des Ventilgehäuses führt ferner ein Rohr r zu dem
Wasserkasten /. Um in letzteren Wasser einzuführen, öffnet man das Ventil η des Wasserzuleitungsrohres / durch einen Tritt auf den
Hebel o, Fig. 6 und 7. Das in k einströmende Wasser drückt das obere Diaphragma q und
damit auch das untere q] und die an beiden befestigte Röhre q2 nach unten. Die Kugel q^
setzt sich dabei auf das Rohr / auf und das Wasser fliefst um .die Kugel durch die seitliche
Röhre r nach dem Wasserkasten j. Wird das Ventil η geschlossen, so hebt eine Feder ί die
beiden Diaphragmen mitsammt Rohr q^ und Kammer q3, wodurch auch die Kugel q* vom
Rohr/ durch den Sitz q5 abgehoben wird. Die Kammer q3 ist also geschlossen und das Wasser
kann durch / abfliefsen. Die Wirkung der Feder ί zum Heben des Diaphragmas wird
wesentlich erleichtert durch den Abflufs, welchen das Wasser aus der Kammer q3 durch das
Loch qß findet. Im Gehäuse k ist noch eine
Durchbohrung k% vorgesehen, um -gewünschtenfalls
das Wiederheben der Diaphragmen und ihrer Röhre anstatt durch die Feder s durch
AVasser zu bewirken,.indem alsdann eine Röhre fc*
die Bohrung P in Verbindung mit der Haupt-Wasserzuführung setzt, deren Druck beständig
herrscht und jedesmal auf die Diaphragmen zur Wirkung kommt, wenn das Ventil η geschlossen
und die Wasserzuführung durch / abgestellt worden ist. Die Biegung des Ablaufrohres
p liegt in gleichem Niveau mit dem oberen Ende der Kammer e, um diese mit
Wasser gefüllt zu erhalten, wenn alles Bier aus dem Fasse abgezogen ist, Fig. i.
In der Modification des Ventiles k, Fig. 3 und 4, ist nur ein Diaphragma in Anwendung
gebracht. Ferner besteht das Ventilgehäuse nur aus zwei Theilen-, und Kammer q3 und
Röhre q2 bilden ein Stück. Fig. 3 bringt das Diaphragma nebst seinem Rohre in gehobener
Lage. Der Wasserdruck in / ist aufgehoben und die Kugel q* ruht auf ihrem Sitz qb im
unteren Ende der Röhre q2. Fig. 4 stellt das Diaphragma und sein Rohr als unter Wasserdruck
befindlich dar, d. h. in der Lage, welche es annimmt, sobald das Ventil 11 im Wasserzuleitungsrohr
/ geöffnet ist. Die Kugel qi ruht demgemäfs auch auf dem Abflufsrohr/ auf und
schliefst dasselbe ab.
Der Betrieb des mit den beschriebenen Neuerungen versehenen Apparates ist der folgende.
Das Bier, fliefst aus dem Fasse b durch Röhre c, Ventil d und Röhre cl ab und erfüllt
die Kammer e. . Soll nun Bier abgezapft werden, so öffnet man den Hahn h und tritt gleichzeitig
auf den Fufstritt o, so dafs sich die Kugel im Ventil η hebt und Wasser durch
Rohr /, Ventil k, Rohr r und Wasserkasten j in den unteren Theil der Kammer e treten
läfst. . Der Druck dieses Wassers treibt das Diaphragma in die JHöhe und drückt das Bier in
die Röhre g, so dafs dasselbe durch den Hahn h zum Ablauf gelangt. Das Stauventil d verhindert
jedes Zurücktreten von Bier in das Fafs. Nachdem die gewünschte Quantität Bier abgezogen ist, läfst man den Fufstritt ο los,
die Kugel im Ventil η sinkt, schliefst dasselbe und stellt damit den Wasserzuflufs durch / ab.
Die Diaphragmen in k mitsammt ihrem Rohre schwingen nach aufwärts und heben die Kugel ql
von p ab, so dafs das Wasser aus der Kammer e abfliefsen und dieselbe sich wieder vom Fasse
aus mit Bier füllen kann.
Fig. 5 zeigt die Stauventile d und /. Beide sind durch ein Rohr c1 verbunden, und wird
jedes von einer auf einem Sitze aufruhenden Kugel gebildet; Drähte dx und /' halten dieselbe
ab, sich schliefsend an das Verbindungsrohr i1 anzulegen.
Fig. 6 und 7 zeigen das Ventil η mit dem Fufstritt o\ letzterer wirkt auf die Spindel nl,
welche an dem zwischen die Flantschen des Ventilkörpers eingeklemmten Diaphragma befestigt
ist und die in einem konischen Sitze des Rohres / ruhende Kugel η hebt bezw. fallen
läfst.
Fig. 8 stellt den zwischen das Ventil η und
das Wasserreservoir eingeschalteten Luftkessel m dar. Es ist mx ein Ball aus Kautschuk, welcher
das Innere des Kessels m fast gänzlich einnimmt, und / die Leitung vom Wasserreservoir
zum Ventil n.
Fig. 9 veranschaulicht die Verbindung des unteren Endes der Kammer e mit dem Wasserkasten
j durch das Hahnstück i.
Claims (3)
1. Die Combination des Fufstrittes 0 und Ventiles
η mit dem Rohr / und dem Ventil k
zum Zulafs des Druckwassers in das Gefäfs e, Fig. i.
2. Das Ventil k, Fig. 2, bestehend in der Combination zweier an einem Rohr q2 befestigter
Diaphragmen q und q\ mit der mit Sitzen qs
für die Kugel qi und event, einer Durchbohrung
qe versehenen Kammer q3 und der
Feder ί oder der Durchbohrung kd.
3. Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Modification des Ventiles k.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25929C true DE25929C (de) |
Family
ID=302342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25929D Active DE25929C (de) | Vorrichtung zum Heben von Bier und anderen Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25929C (de) |
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