DE258705C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
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Description
KAISERLICHES
K PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Datumdruckvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen,
insbesondere für solche, mit denen Briefe, Rundschreiben und ähnliche Drucksachen mit Hilfe
eines Farbbandes in Schreibmaschinenschrift hergestellt werden. Die Erfindung gibt die Möglichkeit,
solche Drucksachen nach Belieben während des Drückens zu datieren. Dabei ist die
Datumdruckvorrichtung so angeordnet, daß sie
ίο sich mit Bezug auf die übrige Maschine leicht einstellen
läßt und die Stellung des Datums auf den zu druckenden Bogen je nach Wunsch bzw. je
nach der Art des übrigen Drucktextes beliebig geändert werden kann.
Die neue Vorrichtung eignet sich insbesondere für Druckmaschinen, bei denen der Drucksatz
auf rotierenden Walzen angebracht ist und, wie beispielsweise bei den bekannten sog. Rogers-Adressendruckmaschinen,
der Aufdruck von Adresse, Überschrift und Anrede mittels besonderer Typenplatten erfolgt. Bei Maschinen dieser
Art ist die Datumdruckvorrichtung gemäß der Erfindung mit Bezug auf die Typenwalzen drehbar
und so angeordnet, daß sie als selbständiger bzw. in sich geschlossener Teil leicht eingesetzt
bzw. ausgewechselt werden kann.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung an einer Adressendruckmaschine in einem Ausführungsb
eispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Draufsicht des vorderen Teiles der Maschine, bei der zwecks klarerer Darstellung
des für die Erfindung Wesentlichen einzelne Teile weggebrochen sind, Fig. 2 ein Querschnitt
nach Linie 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 ein senkrecht geführter Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1;
Fig. 4und 5 sind Einzelschnitte durch die Datumdruckvorrichtung nach Linie x-x der Fig. 2 unter
Darstellung der Datierungstypen in und außer Druckstellung. Fig. 6 zeigt in Einzelansicht den
Teil der Datumdruckyorrichtung, der sich zwisehen den in Fig. 5 angedeuteten gestrichelten
Linien befindet, in Richtung der Pfeile 6-6 gesehen. Fig. 7 ist eine Draufsicht auf den Typenhalter,
Fig. 8 eine teilweise Ansicht des Typenhalterträgers und Fig. 9 ein Schnitt nach Linie 9-9
der Fig. 8.
Die Druckvorrichtung der als Beispiel gewählten Maschine besteht aus zwei Zylindern 1
und 2, die gleichachsig auf einer im Gestell 6 mittels der Kurbel 7 drehbaren Welle 3 befestigt
und unabhängig voneinander gegen eine Druckwalze 4 drehbar sind. Die Länge der
Walze 4 ist ungefähr gleich der Gesamtlänge der Zylinder 1 und 2. Die zu bedruckenden Papierbogen,
Karten, Umschläge o. dgl. 5" werden vom Stapel 5 aus zwischen 1, 2 und 4 hindurchgeleitet.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird der Zylinder 1, über den die. Typenplatt en 9 geleitet
werden, vorteilhaft mit konstanter Geschwindigkeit gedreht, während der den Drucksatz
aufnehmende Zylinder 2 eine veränderliche Geschwindigkeit hat, weil jer bei jeder Umdrehung
einen Aufdruck zu bewirken hat, was bei 1 nicht unbedingt notwendig ist. Um den Zylinder
1 so klein als möglich machen zu können,
ist die Anordnung so getroffen, daß die über ihn hinweggehende Typenplatte erst bei jeder zweiten
Umdrehung von ι an die Druckstelle gelangt. Der Zylinder ι rotiert daher doppelt so
schnell wie der Typenzylinder 2.
Um diese Bedingung erfüllen zu können, muß zwischen beiden Zylindern eine Differentialgeschwindigkeit
bestehen, da beide natürlich während des Drückens mit mehr oder weniger gleieher
Geschwindigkeit umlaufen müssen. Diesem Zweck entspricht ein Getriebe 2', das mit dem
Typenzylinder 2 und der Triebwelle 3 verbunden ist.
Der Typenzylinder 2 ist am Umfang mit einer Reihe von Typenkanälen versehen, in die die
Typen 8 des für den Brieftext o. dgl. bestimmten Drucksatzes eingesetzt werden.
Die mit dem Zylinder 1 zusammenwirkenden Typenplatten 9 haben die bekannte Einrichtung
und enthalten den für den Aufdruck eines Namens und der Adresse bestimmten Drucksatz.
Ihre Zuführung erfolgt in geeigneten Zeiträumen auf einer Führung oder Tischplatte 10 durch
eine Kette 11 (Fig. 2 und 3), die sie einem in der Zeichnung nicht dargestellten Magazin im hinter
enTeil der Maschine entnimmt und der Druckvorrichtung zuführt. Das vordere Ende der
Kette läuft über ein Kettenrad 13, das mit dem Zylinder 1 fest und konzentrisch verbunden ist
(Fig. 2). Die Typenplatten gelangen auf diese Weise in den Raum zwischen Zylinder 1 und
Druckwalze 4 und werden nach erfolgter Verwendung in eine Rinne 14 ausgeworfen, durch
die sie in einen nicht dargestellten Behälter im unteren Teile der Maschine gelangen. In Fig. 2
und 3 ist eine Typenplatte veranschaulicht, welche die Druckvorrichtung bereits verlassen
hat und sich auf ihrem Wege zu diesem Behälter befindet.
Der Aufdruck selbst geschieht mittels eines breiten Farbbandes 15, das zwischen 2 und 4 hindurchgeht.
Wie aus Fig. .1, 2 und 3 ersichtlich, wird dieses Farbband durch Rollen 15' und 15"
im gespannten Zustande gehalten, die das Farbband zugleich in üblicher Weise schrittweise
durch die Druckvorrichtung hindurch bewegen. Das Farbband ist so breit, daß es auch über
einem Teil des Zylinders 1 liegt und so auch die Typen der Typenplatten 9 mit Farbstoff versieht.
Die zu bedruckenden Papierbogen 0. dgl. 5" kommen natürlich zwischen 15 und 4 zu liegen.
Diese bisher beschriebenen Teile der Maschine gehören nicht zur Erfindung, sind aber zum Verständnis
der die Erfindung bildenden Datumdruckvorrichtung erforderlich. Diese Datumdruckvorrichtung
liegt bei der als Ausführungsbeispiel gewählten Maschine der Typenplatte 9 benachbart, da das Datum mit dem Namen" und
der Adresse sowie der Anrede in der Regel über dem Text der Druckschrift angebracht wird.
Es ist jedoch klar, daß die Datumdruckvorrichtung in allen Fällen, in denen es wünschenswert
erscheint, ohne weiteres auch an jeder anderen Stelle angeordnet und in Zusammenwirkung mit
der Druckvorrichtung gebracht werden kann.
Zwecks Anbringung der Datumdruckvorrichtung ist der Durchmesser des Zylinders 1 gemäß
Fig. 2 zum Teil erheblich Verringert und auf dem so verjüngten Umfang i' ist die Datumdruckvorrichtung
derart angeordnet, daß ihr Umfang innerhalb des äußeren Zylinderumfanges, also innerhalb der Druckebene liegt. Der versenkte
Teil i' des Zylinders 1 ist so breit, daß die Datumdruckvorrichtung
achsial verschoben und dementsprechend das Datum auf dem zu druckenden Brief 0. dgl. in verschiedenen Höhen angebracht
werden kann. Die Datumdruckvorrichtung kann auf der einen oder der anderen Seite
des Kettenrades 13 befestigt sein.
Erfindungsgemäß kann die Datumdruckvorrichtung als selbständiges Ganzes gebaut sein,
aber selbstverständlich auch einen festen Teil der Druckvorrichtung bilden.
Bei dem gewählten Beispiel ist sie auf dem Zylinder 1 in Drehrichtung verstellbar angeordnet;
sie besteht aus einem segmentartigen Träger oder Hohlkörper 16, der den Umfang 1'
des Zylinders 1 ungefähr zur Hälfte umfaßt (Fig. 3 und 4). Auf diese Weise ist es möglich,
die Datumdruckvorrichtung in der Umfangsrichtung des Zylinders 1 und unabhängig davon
so einzustellen, daß der in dem Träger 16 untergebrachte Typenhalter 17 sowohl mit Bezug auf
den Text als auch zur Aufschrift oder Adresse in der Zeilenrichtung einstellbar ist, das Datum
also in verschiedener Entfernung von den Rändern des Papiers angebracht werden kann.
Die zu bedruckenden Gegenstände werden vorteilhaft so zugeführt, daß das Drucken von dem
linken Rande aus beginnt und die Adresse oder Aufschrift und Anrede ebenfalls an dieser Stelle
anfangen. Mit Rücksicht auf den gewöhnlichen Platz des Datums am rechten Rande des Bogens
erfolgt der Aufdruck des Datums erst gegen Ende der Druckarbeit. Es muß demnach die
Datumdruckvorrichtung so einstellbar sein, daß sie erst nach einer bestimmten einstellbaren Zeit
nach Beginn der Druckarbeit arbeitet.
Der Träger 16 ist mit einem Fortsatz oder Lappen 19 versehen, der dem Zylinderumfang 1'
entsprechend gewölbt ist und mit dem Innenumfang des Trägers 16 zusammen mehr als den
halben Umfang von 1' umfaßt, wodurch der Halt auf dem Zylinder gewährleistet wird. Wie
ersichtlich, ist dieser Lappen bei 21 am Träger angelenkt, so daß er sich leicht von 16 abnehmen
läßt. Seine Festlegung erfolgt durch eine Stellschraube 22, die durch einen Ansatz 23 des Lappens
hindurchtritt und sich gegen den Träger 16 stützt. Bei dieser Anordnung ist es möglich,
die Datumdruckvorrichtung leicht am Zylinder ι zu befestigen bzw. festzuklemmen oder durch
Lockern der Schraube 22 und Lösen des Bolzens 2i rasch abzunehmen.
Die in der Zeichnung dargestellten Teile der Maschine sind so angeordnet, daß, wie bereits
erwähnt, eine Typen- oder Adreßplatte bei jeder zweiten Umdrehung des Zylinders ι an die Druckstelle
gelangt. Die Datumdruckvorrichtung ist
ίο demgemäß für den vorliegenden Fall so eingerichtet,
daß sie sich der obigen Bedingung genau anpaßt. Der Typenhalter oder Block 17 ist,
wie aus den Einzelfiguren 4 bis 6 ersichtlich, von ganz besonderer Gestalt. Er verläuft oben und
unten gekrümmt, derart, daß die Krümmungen zu dem Zylinderumfang 1 konzentrisch sind. Er
ist ferner in radialer Richtung im Träger 16 beweglich, so daß die Typen 24 gemäß Fig. 4 und 5
in und außer Arbeitsstellung bewegt werden können. Zugfedern 25, die am Trägerboden
befestigt sind und am Typenhalter eingreifen, suchen den Typenhalter stets in seine untere, d.h.
unwirksame Stellung zu ziehen.
Zur zwangläungen Bewegung des Typenhalters in und außer Druckstellung dient ein Daumenrädchen
26, das mit einer kleinen Rolle 27,am Typenhalter zusammenwirkt. Das Daumenrad
ist so gestaltet, daß der Typenhalter abwechselnd in die Druckstellung gelangt und dann durch
seine Federn wieder zurückgezogen wird, derart, daß er während jener Umdrehung des Zylinders
i, in der gerade ein e Typenplatte durch die Druckvorrichtung geht, in die Druckstellung
gelangt und aus der Druckebene zurückgezogen wird, wenn sich an der Druckstelle keine Typenplatten
befinden. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel gelangt demnach der Typenhalter
bei j eder zweiten Umdrehung in Druckstellung.
Das Daumenrad 26 ist auf einer kleinen Spindel 28 befestigt, die in den Seiten des Trägers 16
gelagert ist Und ein kleines Zahnrad 29 trägt (Fig. 9), dessen Fortschaltung durch eine lange
Klinke 30 erfolgt. Wie Fig. 5 zeigt, wird diese Klinke durch einen Winkelhebel 31 in Tätigkeit
gesetzt, der bei 32 in den Seitenwänden des Trägers 16 gelagert ist. Eine Feder 33 hält die
Klinke 30 ständig in Eingriff mit dem Schalträdchen 29. Ferner hält diese Feder den längeren
Arm des Winkelhebels 31 in einer Arbeitsstellung, d. h. derart, daß er den Umfang
des Zylinders 1 etwas überragt, so daß er während der Umdrehung des Zylinders in die Bahn
der Druckwalze 4 gelangt und durch diese nach einwärts gedrückt wird. Dabei bewegt die Klinke
30 unter Verdrehung des Schaltrades 29 das Daumenrad 26 um einen Zahn bzw. Daumen
weiter und bringt auf diese Weise den Typenhalter 17 in und außer Druckstellung. Diese Tätigkeit
findet selbstverständlich vor dem Eintreffen der entsprechenden Adreß- oder Typenplatte
in die Druckstellung statt, wie sich aus der Drehungsrichtung des Zylinders 1 ja ohne weiteres
erkennen läßt.
Da es sich im vorliegenden Falle darum handelt, Drucksachen mit Schreibmaschinenschrift
herzustellen, und das Datum in der Schrift von dem übrigen Teil der Drucksache nicht abweichen
darf, so muß auch die Datumdruckvorrichtung mit Hilfe des Farbbandes drucken. Unter gewissen Verhältnissen wäre es zu diesem
Zwecke nur notwendig, das vorerwähnte Farbband 15 so breit zu machen, daß es sich auch
über die Datumdruckvorrichtung erstreckt. Manchmal kommt es aber auch vor, daß die
Adresse und das Datum allein zuerst gedruckt werden, während der Druck des Brieftextes
nachträglich erfolgt. In diesem Falle wäre es zu kostspielig, das zum Drucken des Textes bestimmte
Farbband auch für den Datumdruck anzuwenden. Ferner vollführt bei der hier besonders
erläuterten Ausführungsform der Maschine das Farbband 15 eine fortschreitende Hin-
und Herbewegung, welche für den Aufdruck des Datums nicht unbedingt notwendig ist. Es ist
daher zweckmäßig, die Datumdruckvorrichtung mit einem selbständigen Farbband 35 zu versehen.
Dieses Farbband 35 erstreckt sich, wie insbesondere aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, über den
Typensatz des Blockes 17 und ist auf zwei Spulen 36 und 37 aufgewickelt, die zu beiden
SeitendesTypenhalters abnehmbar gelagertsind. Damit das Farbband 35 für jeden neuen Aufdruck
einen womöglich frischgefärbten oder unbenutzten Teil darbietet, wird eine der Farbbandspulen
so gedreht, daß das Farbband jedesmal nach vorn bewegt bzw. mit jeder Umdrehung des Zylinders 1 um einen gewissen Betrag
weitergeschaltet wird. Zu diesem Zweck ist ein Flansch der Spule 36 gezahnt; diese Zähne
stehen in Eingriff mit einem Zahnrädchen 37', das einen Teil eines Schaltgetriebes bildet. Die
Räder dieses Getriebes sind vorteilhaft in den Seiten des Trägers 16 gelagert; eines dieser
Räder wird durch ein Schaltrad 38 gebildet, zu dem eine federnde Klinke 39 gehört, die sich auf
dem schon genannten Hebel 31 befindet, so daß jedesmal, wenn dieser Winkelhebel gegen die
Druckwalze 4 trifft, das Schaltrad 38 und mittels des Getriebes die Spule 36 derart gedreht
werden, daß das Farbband um einen bestimmten Betrag aufgewickelt wird. Der Zweck des
Vorschaltgetriebes für die Weiterbewegung des Farbbandes ist, das Bewegungsverhältnis des
Farbbandes gerade genügend zu machen, um die gesamte Farboberfläche gründlich auszunutzen
und ein Hin- und Herschieben des Farbbandes für diesen Zweck überflüssig zu machen.
Gegen den Rand der Spule 37 wirkt eine Brems-
feder 40 in der Weise, daß das Farbband stets in gespannter Stellung gehalten wird. 41 ist eine
Führungsgabel, durch welche die Richtung des Farbbandes oberhalb der Typen gesichert wird.
Die Typen 24 sind vorteilhaft Metalltypen und besitzen seitliche Nuten 43 (Fig. 9), welche mit
Flanschen 45 im Typenkanal 44 des Halters 17 (Fig. 7) in Eingriff stehen, so daß die Typen in
ihrem Kanal sicher festgehalten werden. Zwecks leichterer Einführung der Typen in diesen Kanal
ist der Typenhalter mit einem seitlichen Schlitz 46 ausgestattet, der durch das Ausschneiden
eines Teiles der Seitenwand geschaffen werden kann. Eine Blattfeder 47 (Fig. 7 und 8) hat den
Zweck, diese Seitenöffnung des Typenkanales geschlossen zu halten; sie kann leicht zurückgedrückt
werden, wenn es sich um die Auswechselung oder um das Einsetzen neuer Typen handelt.
Es ist manchmal erwünscht, den Aufdruck,des Datums bei jeder Umdrehung des Zylinders r
erfolgen zu lassen. Zu diesem Zweck wird der Typenhalter 17 festgestellt, indem durch die
Löcher 49 Stifte gesteckt werden, die den Typenhalter dauernd in der gehobenen bzw. Druckstellung
halten.
Es ist ferner oft wünschenswert, daß die Datumdruckvorrichtung außer Tätigkeit bleibt,
ohne daß sie deshalb von der Druckvorrichtung abgenommen werden müßte. Zu diesem Zwecke
ist in demHebel 31 (Fig. 4 und 5) eine öffnung 50 und in der Trägerwandung eine öffnung 51 vorgesehen,
die einander gegenüber zu liegen kommen, wenn sich der Hebel in seiner niedergedrückten
Stellung befindet. Durch Einsetzen eines Stiftes in diese öffnungen kann dann diese
ganze Einrichtung außer Betrieb gesetzt werden, ohne daß ihre Abnahme notwendig wäre.
Aus Vorstehendem ergibt sich, daß die Erfindung eine Hilfsdruckvorrichtung bildet,
welche mit der Hauptdruckvorrichtung der Maschine zusammenzuarbeiten hat und die mit ihr
gegebenenfalls auch in fester Verbindung stehen kann.
Claims (10)
1. Datumdruckvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen,
z. B. Farbbanddruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Datum druckvorrichtung als ein in sich abgeschlossenes
Druckwerk derart angeordnet ist, daß sie beim Antrieb der Druckvorrichtung mit dieser entweder gleichzeitig wirkt
oder ganz außer Wirkung gebracht werden kann, während die Druckvorrichtung in Tätigkeit bleibt.
2. Datumdruckvorrichtung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß sie
mit Bezug auf den übrigen Drucksatz der Druckvorrichtung in der Maschine derart
einstellbar angeordnet ist, daß das Datum sowohl in der Zeilenrichtung als auch in der
Höhenrichtung des zu druckenden Textes für beliebige Stellen des Druckbogens einstellbar
ist.
3. Datumdruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie
auf dem mit dem Typenzylinder (2) gleichachsig gelagerten Zylinder (1) angeordnet ist,
der den Abdruck der Adressensätze vermittelt.
4. Datumdruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr
zum Zylinder (1) konzentrischer, nach einem Kreisringausschnitt gestalteter Hohlträger
(16) mit einem drehbar angeordneten und die Fortsetzung seiner inneren Kreisfläche bildenden
Lappen (19) versehen ist, welcher unter Vermittelung einer sich gegen den Träger
stützenden Stellschraube (22) als Klemmorgan wirkt, um den Träger (16) am Zylinderumfang
festklemmen bzw. von ihm lösen zu können. . ■
5. Datumdruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie
mit einem selbständig und unabhängig von dem Farbband (15) für den übrigen Satz in
Tätigkeit gesetzten Farbband (35) ausgestattet ist, das als ein Bestandteil der Datumdruckvorrichtung
deren sämtliche Einstellbewegungen mitmacht. :
6. Datumdruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
für das Datum bestimmten Typen (24) in einem Typenhalter (17) angeordnet sind, der
in dem Hohlträger (16) dieser Vorrichtung in radialer Richtung beweglich ist.
7. Datumdruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bewegung des Typenhalters (17) in seinem Träger (16) beim Umlaufen der Datierungsvorrichtung durch die Druckwalze (4) mittels
eines Daumenrades (26) erfolgt, das durch eine in ein Schaltrad (29) eingreifende Hebelklinke
(30) dadurch gedreht wird, daß ein über den Umfang der Datumdruckvorrichtung bzw. des Zylinders (1) vorstehender,
einen Bestandteil derselben bildender Hebel (31) bei Drehung dieser Vorrichtung bzw. des
Zylinders (1) mit der Druckwalze (4) in zeitweisen Eingriff tritt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das über die
Typen (24) geführte Farbband (35) über zwei Spannrollen (36, 37) läuft, deren eine (36)
gezahnt ist und durch ein Vorschaltgetriebe (37'' 38) dadurch weitergeschaltet wird,
daß eine Klinke (39) das als Schaltrad ausgebildete Zahnrad (38) bei j edesmaligem Ein-
greifen mit der Druckwalze (4) in Tätigkeit setzt.
9. Datumdruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
für gewöhnlich federnd außer D,ruckstellung gehaltene Typenhalter (17) mit seinem Träger
(16) durch Steckstifte fest so verbunden werden kann, daß er unabhängig von dem
Schaltwerk bei jeder Umdrehung druckt.
10. Datumdruckvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
zum Antriebe des Typenhalters (17) bestimmte Hebel (31) in zurückgezogenem Zustande
in dem Träger (16) festgestellt werden kann, um die Datumdruckvorrichtung außer
Druckstellung zu halten, ohne sie von ihrem Zylinder oder der Maschine abnehmen zu
müssen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258705C true DE258705C (de) |
Family
ID=516505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258705D Active DE258705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258705C (de) |
-
0
- DE DENDAT258705D patent/DE258705C/de active Active
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