DE258385C - - Google Patents

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DE258385C
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electrodes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/087Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy
    • B01J19/088Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy giving rise to electric discharges

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 258385 -KLASSE Mh. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1911 ab.
Bei dem Verfahren zur Durchführung endothermischer Gasreaktionen, insbesondere für die Darstellung von Stickoxyd aus Luft, sind hörnerartig gestaltete Elektroden in Gebrauch, welche zur Herbeiführung einer größeren Lebensdauer mit Kühlkanälen versehen sind, durch welche ein Strom von kaltem Wasser fließt und einen beträchtlichen Teil der erzeugten Wärme abführt. Es sind nun die
ίο eigentlichen Elektroden aus drei Teilen hergestellt, von denen der obere und der untere Teil mit der Flamme wenig in Berührung kommt, der mittlere Teil hingegen durch die heiße Flamme stark abgenutzt wird bzw. abbrennt.
Nach der Fig. 1 ist eine derartige Elektrode im Prinzip aufgezeichnet. Das Stück α stellt die auswechselbare Mittelelektrode, die Stücke b und c die feststehenden oberen und unteren Elektroden dar. Die Mittelelektrode wird mittels Flansches bei den Stellen d und e an die feststehenden Elektroden angeschraubt. Ist nun die Fläche f so weit abgebrannt, daß sie nicht mehr gebraucht werden kann, sp wird die Elektrode um 180° um die' gedachte Achse h gedreht, so daß jetzt die Fläche g der Flammenseite zugekehrt ist. Nunmehr kann die Fläche g ebenfalls dem Abbrande unterworfen werden, wodurch sich eine doppelte Lebensdauer der mittleren Elektrode ergibt.
Eine weitere Verbesserung der Anordnung der Elektroden besteht darin, daß, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die mittlere auswechselbare Elektrode α gegen die obere und untere Elektrode b und c derartig angeordnet wird, daß sie um die Achse i-k gedreht werden kann, und zwar nach Abnutzung beispielsweise der Fläche I um 90 °, so daß die Fläche m der Flammenseite zugekehrt ist, nach Abnutzung der Fläche m wieder um 90° gedreht, so daß die Fläche η der Flammenseite zugekehrt ist, und schließlich nach Abnutzung der Fläche η wieder um 90° gedreht, so daß die Fläche 0 der Flammenseite zugekehrt ist. Es werden hierbei vier Elektrodenflächen der Abnutzung Unterworfen und mithin eine vierfache Lebensdauer gegenüber einfachen, nicht auswechselbaren Elektroden gewährleistet. Schließlich kann auch der Querschnitt C-D kreisrund sein und dadurch eine gleichmäßige Abnutzung auf dem ganzen Umfange erreicht werden.
Die Befestigung der mittleren Elektrode a an dem oberen und unteren Elektrodenteil b und c kann mittels einer Klemmvorrichtung oder Rechts- und Linksgewinde vorgenommen werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Wassergekühlte Hörnerelektroden zur Durchführung endothermischer Gasreaktionen, dadurch gekennzeichnet, daß der am meisten abbrennende mittlere Elektrodenteil auf mehreren Seiten benutzbar ist, indem nach Abnutzung einer Fläche eine andere Fläche der Flammenseite durch Umwechslung zugekehrt wird.
  2. 2. Ausführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufpaßflächen (d und e) der Elektrode (a) in Fig. ι miteinander vertauscht werden, wodurch auch die Abbrandflächen (f und. g) vertauscht werden.
  3. 3. Ausführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelelektrode (a, Fig. 2) um die Achse (i-k) drehbar ist, so daß der ganze Umfang der Elektrode, gleichgültig ob eckiger oder runder Querschnitt, abgenutzt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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