DE258262C - - Google Patents
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- DE258262C DE258262C DENDAT258262D DE258262DA DE258262C DE 258262 C DE258262 C DE 258262C DE NDAT258262 D DENDAT258262 D DE NDAT258262D DE 258262D A DE258262D A DE 258262DA DE 258262 C DE258262 C DE 258262C
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- acids
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B3/00—Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
- C22B3/04—Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes by leaching
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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- Organic Chemistry (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258262 KLASSE 40«. GRUPPE
Dr. KURT ALBERT in NEUSZ a. Rh. und Dr. CARL von der LINDE in CREFELD.
Gegenüber der Behandlung von Metallabfällen mit alkalischen Laugen bietet die Behandlung
dieser Abfälle mit Säuren oder sauren Laugen große Schwierigkeiten wegen der starken Abnutzung der erforderlichen Apparate.
Die meisten für den praktischen Betrieb in Frage kommenden Metalle, wie Eisen, Kupfer, Blei, Zinn, Messing usw. werden von
Säuren und sauren Laugen stark angegriffen,
ίο so daß deren Verwendung in den meisten Fällen praktisch nicht in Frage kommen
kann. Auch Holz hält der Einwirkung von Säuren und Laugen nicht lange stand, so daß
die chemische Industrie fast ausschließlich auf die Verwendung säurebeständiger Tongefäße
angewiesen ist. Infolge ihrer geringen Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturschwankungen
sowie gegen Stoß oder Schlag bedient man sich derselben jedoch nur ungern, zumal
sie sich auch im Preise teuer stellen. Hinzu kommt noch, daß die Herstellung von Tongefäßen
an verhältnismäßig kleine Abmessungen gebunden ist. Während der chemischen Industrie also bei der Verarbeitung von Metallrückständen
mit alkalischen Laugen unbegrenzt große und dauerhafte Hilfsapparate, wie eiserne Einhängekörbe, rotierende Trommeln,
Becherwerke usw. zur Verfügung stehen, scheitert die Übertragung ähnlicher chemischer
Verfahren bei sauren Lösungen an der Apparatenfrage. Gerade mit Rücksicht darauf,
daß man in solchen Fällen in der Regel auf den säurebeständigen Ton angewiesen ist, ist
man im allgemeinen an so kleine Abmessungen der Gefäße gebunden, daß die Durchführung
chemisch rationeller Verfahren an der Unzulänglichkeit der Apparatur scheitert.
Das neue Verfahren bezweckt, diesen Ubelstand zu beheben, indem es sich eines Tonkörpers
bedient, der aus einer Reihe von Einzelstücken besteht, die jederzeit leicht auswechselbar
und überall billig zu beschaffen sind, und gleichzeitig eine Verarbeitung großer
Massen gestattet. Dieses Verfahren besteht darin, daß man das bekannte Prinzip der
Förderschüttelrinne in der Weise zur Anwendung bringt, daß der Antrieb der aus einzelnen
Tonstücken zusammengestellten Förderrinne außerhalb der Säurebehälter angebracht
wird, während die Rinne selbst in der Säure bzw. Lauge schüttelt. Das mittels der sauren
Laugen zu behandelnde Material wird an dem einen Ende der Rinne kontinuierlich aufgegeben
und an dem anderen Ende kontinuierlich abgenommen. Je nach der erforderlichen
Dauer der Einwirkung der Lauge auf die Metallabfälle ist die Länge des von dem Material
zurückzulegenden Weges einzurichten. Infolge der Schüttelbewegung wird mit der Förderung
gleichzeitig eine Reibung der einzeln zu behandelnden Metallteile aufeinander und auf
der Tonunterlage bewirkt, die den chemischen
Einfluß der sauren Laugen auf die Metallabfälle begünstigt, zumal auch der Lauge beständig
eine große Oberfläche des zu behan- j delnden Materials geboten wird. Die Uberführung
des Materials vom Ende der einen j Rinne auf den Anfang der anderen usf. ge- j
schient, sofern es sich um eisenhaltige Abfälle j handelt, mittels eines wagerecht über den
beiden Förderrinnen rotierenden Magneten,
ίο der die Metallabfälle kontinuierlich aus der
einen Rinne heraushebt und in der andern durch Abstreichen oder durch Entmagnetisierung
absetzt. Die Benutzung rotierender Magnete zum Fördern magnetischer Materialien ist an sich bekannt.
Claims (2)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Behandlung von Metallabfällen mit Säuren
oder mit sauren Laugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfälle in schüttelnder Bewegung durch die Säure- bzw. Laugebehälter
hindurchgeführt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit säurefesten
Förderrinnen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Säure- bzw. Laugebehälter Schüttelrinnen
eintauchen, zwischen denen zwecks Überführung magnetischer Abfälle von einer Rinne zur anderen rotierende Magnete
gelagert sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258262C true DE258262C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=516104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258262D Expired DE258262C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258262C (de) |
-
0
- DE DENDAT258262D patent/DE258262C/de not_active Expired
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